Straße des 17. Juni ist Teststrecke für automatisiertes Fahren

Straße des 17. Juni ist Teststrecke für automatisiertes Fahren

Im Herzen Berlins geht heute eine Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren in Betrieb.

Die Straße des 17. Juni

© dpa

Zwischen Brandenburger Tor und Ernst-Reuter-Platz sollen neue Funktionen erprobt werden, unter anderem dass die Fahrzeuge Wetterverhältnisse, freie Parkplätze und wechselnde Ampelschaltungen erkennen.

Vorbereitungen laufen seit Jahren

Forscher der Technischen Universität Berlin hatten dafür in den vergangenen Jahren Sensoren gebaut und an Ampeln und Laternen befestigt. Sie rüsteten Fahrzeuge um und entwickelten Software, um alles miteinander zu vernetzen.
Ziel ist es, den Verkehr sicherer, effizienter und weniger umweltschädlich zu machen. Das Testfeld liegt auf 3,6 Kilometern auf der Straße des 17. Juni, die in West-Ost-Richtung schnurgerade durch den Tiergarten führt - mit einem großen Kreisverkehr an der Siegessäule.

Teststrecke wird Donnerstag eröffnet

Der Bund fördert das Projekt mit 4,6 Millionen Euro. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) wollen die Teststrecke am Donnerstag eröffnen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 19. September 2019 10:12 Uhr

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