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Auf unserer Sonderseite informieren wir über alles, was für Künstler*innen von Nutzen sein kann und hier finden Sie die aktuellen Informationen des Landes Berlin.

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Freiwillig! Engagiert! Für Europa!

Preisbären 2020

Nicht Staaten vereinigen wir, sondern Menschen.
Jean Monnet (1888 – 1979)

Preisverleihung Blauer Bär

Mit dem Europapreis Blauer Bär ehren das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland jährlich beispielhaftes, freiwilliges Europa-Engagement von Berlinerinnen und Berlinern. Die Nominierung und Verleihung der Blauen Europabären in einem festlichen Rahmen soll dieses Engagement sichtbar machen, stärken und würdigen. Es steht ein Preisgeld von insgesamt 7.500 € zur Verfügung.

Die Möglichkeit durch eigenes Engagement etwas zu bewegen und Dinge verändern zu können, ist ein starker Anreiz für freiwilliges Engagement. Aber die Motive für ein freiwilliges Engagement sind so vielfältig wie die freiwilligen Tätigkeiten selbst. Menschen zu verbinden, andere Kulturen näher kennenzulernen, Solidarität zu leben und vorzuleben und damit zu mehr gegenseitigem Verständnis beizutragen, wird von vielen der vorgeschlagenen Menschen für den Europapreis als Grundidee genannt. Freiwilliges Engagement erfordert zudem Zeit, Kreativität und Energie – Dinge, die unsere jährlichen Nominiertenund ohne Entlohnung zur Stärkung des Europagedankens in der Gesellschaft gerne einsetzen.

Von Europaprojekten und Ideen im Bereich Kunst und Kultur, Sport und Musik über Soziales, Bildung und Jugend. Ob als Einzelperson oder organisiert in Initiativen und Gruppen. Ob in kleinen oder großen Projekten und Aktionen, einmalig oder langfristig. Europa ist bunt und lebendig und viele Berlinerinnen und Berliner tragen hieran einen großen Anteil. Diese Menschen „hinter den Kulissen“ von Europa-Projekten und Europa-Aktionen werden jährlich gesucht und können für die Ehrung vorgeschlagen werden.

*Die Frist für die Einreichung der Ehrung im Jahr 2021 ist abgelaufen.

Vorgeschlagen werden konnten:

  • Berlinerinnen und Berliner (wohnhaft in Berlin)
  • die in Einzelaktionen oder dauerhaft innerhalb der letzten 24 Monate beispielhaftes, freiwilliges (und damit unentgeltliches) Europa-Engagement als Einzelperson oder organisiert in einer Gruppe aufgezeigt haben und damit zur Stärkung des Europagedankens und der europäischen Solidarität bei der Bevölkerung beigetragen haben.
  • Das Europa-Engagement kann in allen Themenbereichen (z.B. Kunst, Kultur, Sport, Soziales, Jugend) und Formaten (z.B. Präsenz, digital, überregional) erfolgt sein bzw. noch erfolgen.
  • Das Engagement darf keinen unmittelbaren Zusammenhang zu einem politischen Amt oder Mandat aufzeigen.
  • Das Engagement darf nicht hauptberuflich und damit finanziell vergütet ausgeübt werden/worden sein und es darf inhaltlich nicht auf einen materiellen Gewinn ausgerichtet sein. Geförderte Projekte und Aufwandentschädigungen im Rahmen des Ehrenamts stellen keinen grundsätzlichen Ausschlussgrund dar. Hier erfolgt die Einzelfallprüfung. Projekte, die vom Land Berlin oder der europäischen Ebene gefördert werden sind von der Ehrung allerdings ausgeschlossen.
Ausgeschlossen waren darüber hinaus:
  • Eigenvorschläge
  • bereits im Jahr 2019 und 2020 für das gleiche Projekt nominierte bzw. ausgezeichnete Einzelpersonen bzw. Gruppen
  • Personen/Gruppen, deren Engagement, nicht mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vereinbar ist bzw. deren Arbeit rechts- oder linksradikale, rassistische oder sexistische Inhalte hat sowie
  • nicht fristgerechte Einsendungen.

Ehrung und Nominierte 2021

Der diesjährige Festakt für die Ehrung aller Nominierten und die Auszeichnung der diesjährigen PreisträgerInnen findet am Mittwoch, dem 29. September 2021, in der ufaFabrik statt.

Gäste sind ab 17.00 Uhr eingeladen, das Fotoshooting zu nutzen, sich am Infostand der Europäischen Kommission zum Connecting Europe Express zu informieren, der im Europäischen Jahr der Schiene auch in Berlin hält, Ideen und Wünsche für die Zukunft Europas eunzubringen und sich bei Musik und einem Imbiss auf die Ehrung einzustimmen.

Die Ehrung, bei der am Ende die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger genannt werden, beginnt offiziell um 18.00 Uhr. Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich. Interessierte Pressevertretungen melden sich bitte unter Tel. 90228 203/207.

Im Jahr 2021 liegen 14 Nominierungen vor:

  • Frau Zara Demet Altan mit dem Projekt “Frühlingskinder”
  • Frau Vanessa Schmidt und Herr Milad Tabesch mit dem Projekt Understanding Europe Germany
  • Frau Franziska Sevik mit dem deutsch-türkischen Blog Sanatsever – Kunstliebhaber
  • die Gründer:innen des Projekts „Hotel des Autrices“ (u.a. Laurence Barbasetti, Marie-Pierre Bonniol, Agnès Guipont, Dorothée Fraleux)
  • das Kampagnenteam #EuropaInBesterVerfassung (Katharina Borngässer, Luisa Zimmer, Manuel Knapp, Kalojan Hoffmeister, Alessandro Hammerstädt, Anne Roewer, Magnus Nufer, Magali Hübers, Christina Schläger Herrero, Paul Harnisch, David Knöner, Katja Sinko, Nikolaus Schweigert, Christoph Siekermann, Florian Staudt, Lisa Kühn, Johann Seltmann, Hannah Schwarz, Konstantin Zell
  • Herr Ludger Orlok mit dem europäischen Netzwerk der Darstellenden Künste
  • Frau Berit Petzsch und Frau Juliane Springsguth mit dem Projekt Stadtlichter
  • Frau Tanja Hille und Herr Vincent Venus mit dem Projekt Y Politik-Podcast
  • Herr Holger Holland, Let’s Do It! Germany e.V., Europ. Klimapaktbotschafter im Rahmen des Europen Green Deal mit seinem Engagement zum World Cleanup Day
  • Frau Dalia Grinfeld mit ihrem vielseitigen Engagement für Minderheiten in Europa
  • Frau Susanne Zels mit der Initiative Values Unite
  • Frau Sabrina Knüppel, Eichhörnchen e.V., mit ihrem Engagement zur Stärkung der deutsch-ungarischen Freundschaft
  • Herr Hannes Lauter mit dem Projekt Europakompass
  • der Polnische Rat in Berlin e.V. mit seinem Engagement zur Stärkung der deutsch-polnischen Freundschaft