Newsletter 24 / 2016

Feierliche Übergabe des Charité Notfallzentrums Mitte – Rudolf-Nissen-Haus

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Bild: SenBJW

Heute hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin vom Generalunternehmer den Schlüssel zum Neubau für OP, Intensivmedizin und Zentrale Notaufnahme erhalten. Das neue Gebäude wird den Namen „Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus“ erhalten. Ab Ende Oktober kann der klinische Betrieb aufgenommen werden.

Gäste der feierlichen Fertigstellung waren u.a. Michael Müller, Regierender Bürgermeister, Sandra Scheeres, Wissenschaftssenatorin und Charité-Aufsichtsratsvorsitzende, Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, Finanzsenator, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, und Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité.

Sandra Scheeres: „Der Aufsichtsrat hat die Baumaßnahme seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll begleitet. Das Charité Notfallzentrum Mitte bedeutet auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Verbesserung der Arbeitsumgebung, beispielsweise bei der Betreuung von Intensivpatienten.“

Scheeres besichtigte Baumaßnahmen an der Humboldt-Universität

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Bild: SenBJW

Berlin investiert freigewordene BAföG-Mittel in die Hochschulen – bereits über 130 Maßnahmen finanziert

Gestern hat Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres die neuen Räume der Lebenswissenschaften der HU Berlin auf dem Campus Nord der Charité besichtigt. Hier wurden Dachräume für studentische Arbeitsplätze ausgebaut und dafür 950.000 Euro investiert. Während der Baumaßnahmen wurde stark auf den Denkmalschutz geachtet: Sogar die „Schinkelsche Fuge“ wurde an den Backsteinbauten wiederhergestellt.

Das Land Berlin investiert in den Hochschulbau. Dafür werden unter anderem die ehemaligen BAföG-Mittel verwendet, die Berlin seit 2015 durch die Übernahme des Landesanteils durch den Bund zusätzlich zur Verfügung hat. Anders als in anderen Bundesländern wird dieses Geld in Berlin vollständig und dauerhaft für die Bereiche Wissenschaft und Bildung ausgegeben. Aus diesen BAföG-Mitteln konnten inzwischen Mittel für über 130 Baumaßnahmen an Hochschulen und der Charité zur Verfügung gestellt werden.

Begrüßungsveranstaltung für neue Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher

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Bild: SenBJW

Am Mittwoch hießen anlässlich des Starts der Berufseingangsphase der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und Bildungssenatorin Sandra Scheeres alle neu eingestellten Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher im Lichthof der Technischen Universität herzlich willkommen. Ebenfalls begrüßten Hausherr Prof. Dr. Christian Thomsen und Prof. Dr. Angela Ittel, Vizepräsidentin für Internationales und Lehrkräftebildung, die Teilnehmenden. Diese erlebten ein informatives und kulturelles Programm rund um die einjährige Berufseingangsphase (BEP).

Die BEP ist ein berufsbegleitendes Angebot für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger an Berliner Schulen. Sie wird seit 2011 für Lehrkräfte angeboten und wurde seit dem Schuljahr 2013/2014 um die Berufsgruppe der Erzieherinnen und Erzieher erweitert. Neu eingestellt wurden zum Schuljahr 2016/17 1.900 neue Lehrkräfte, rund 450 Erzieherinnen und Erzieher und 47 Betreuerinnen und Betreuer.

Modellprojekt MoKiS bringt Kindertagesbetreuung in den Haushalt der Eltern

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Bild: Detlev Schilke

Eltern und Alleinerziehende mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten können künftig Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren. Hierfür hat Familiensenatorin Sandra Scheeres den mobilen Kinderbetreuungsservice MoKiS initiiert, der am Mittwoch offiziell vorgestellt wurde. MoKiS ist eine Erweiterung des bestehenden Systems der ergänzenden Kindertagespflege. Neu an MoKiS ist, dass Tagespflegepersonen die Kinder – beispielsweise in Abendstunden oder am Wochenende – im Haushalt der Eltern betreuen. Die MoKiS-Servicestelle hat am Mittwoch den Aufbau eines Pools an Tagespflegepersonen begonnen, die diese Betreuungsleistung erbringen werden.

Scheeres und ALBA BERLIN weihten höhenverstellbare Körbe ein

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Bild: SenBJW

Spandau mit Vorreiterrolle

Am Mittwoch weihten Bildungssenatorin Sandra Scheeres, ALBA-Vizepräsident Henning Harnisch sowie Spandaus Sportamt-Leiter Gregor Kempert gemeinsam mit basketballbegeisterten Schülerinnen und Schülern der Spandauer Astrid-Lindgren-Grundschule die ersten höhenverstellbaren Körbe ein. Die Veranstaltung war der Auftakt einer Kampagne der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und ALBA BERLIN, die zum Ziel hat, alle Berliner Grundschulen mit niedrigeren Basketballkörben auszustatten. Spandau übernimmt dabei eine Vorreiterrolle und wird in den nächsten fünf Jahren alle Grundschulen mit höhenverstellbaren Körben ausstatten.

Sanda Scheeres: „Berlin als Sportmetropole will mehr Kinder für den Sport begeistern und für regelmäßiges Sporttreiben motivieren. Mehr Bewegung in Schule und im Alltag fördern nachgewiesener Weise auch die schulischen Leistungen. Deshalb freue ich mich über die Initiative von ALBA, um auch den Jüngsten in unserer Stadt passende Sportangebote zu unterbreiten. Kleine kommen damit im Basketball ganz groß raus.”

Senat stellt Weichen für Universitäres Herzzentrum Berlin (UHZB)

Das Deutsche Herzzentrum und die Herzmedizin der Charité werden zusammengeführt. Ziel ist, in naher Zukunft in Berlin ein zukunftsfähiges leistungsstarkes Zentrum zur Behandlung aller Herz-Kreislaufkrankheiten einschließlich der Herzchirurgie zu errichten. Das Universitäre Herzzentrum wird auch neue Gebäude auf dem Gelände der Charité in Wedding (Virchow) bekommen. Dafür werden über 200 Millionen zur Verfügung gestellt.

Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres: „Eine herausragende Entwicklung und ein riesiger Erfolg. Diesen Riesenschritt hätte vor ein paar Jahren kaum einer für möglich gehalten. Sowohl für die Forschungsleistungen als auch für die Versorgung der Patienten wird das einen Schub geben. Wir können hervorragend die Stärken der beiden renommierten Einrichtungen verknüpfen.“

Digitale Hauptstadt Berlin wächst

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Bild: SenBJW

Bundesweit einmaliges Großprojekt aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ermöglicht zahlreiche neue Professuren

Berlin bekommt zahlreiche neue Professuren im Bereich der Digitalisierung. Sie werden von den vier Berliner Universitäten berufen: der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin sowie der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin mit deren gemeinsamer medizinischer Fakultät, der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Auch die Beuth-Hochschule für Technik und die Hochschule für Technik und Wirtschaft werden Professuren einrichten. Die Professuren sind Bestandteil des neuen Einstein Center Digital Future, das gerade durch die Einstein Stiftung Berlin bewilligt wurde.

Am Montag wurden im Lichthof der Technischen Universität die Anzahl der Professuren, das Fördervolumen sowie die Inhalte und Ziele des neuen Einstein Center Digital Future von den Initiatoren Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin, sowie von Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft im Land Berlin, und den Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen vorgestellt.

158 neue Kita-Plätze in der ersten Septemberhälfte

403.185 Euro aus dem Landesprogramm „Auf die Plätze, Kitas, los!“

Fünf Berliner Träger haben in den ersten beiden Septemberwochen 2016 die Bescheide für die Neugründung ihrer Kitas erhalten. Insgesamt entstehen allein dadurch an acht Standorten 158 neue Kita-Plätze, gefördert mit 403.185 Euro aus dem Landesprogramm „Auf die Plätze, Kitas, los!“.

Der Träger Center Lingual erhält 36 000 Euro, um damit 18 neue Plätze in der Kita Kükenbande 3 in der Königin-Elisabeth-Straße 57 in Charlottenburg-Wilmersdorf einzurichten. Der Träger Kindergärten NordOst – Eigenbetrieb von Berlin erweitert das Platzangebot in seinen vier Kitas in Marzahn-Hellersdorf, und zwar um zehn Plätze im Kinderhaus Katz und Maus in der Basdorfer Straße 2-4, um ebenfalls zehn Plätze in der Kita Zu den Seen in der Elsenstraße 11-13, um fünf Plätze in der Kita Zwergenoase in der Oberweißbacher Straße 8-10 und um zehn Plätze in der Kita Schwalbennest in der Jan-Petersen-Straße 27. Das Land Berlin fördert diese Platzerweiterung mit insgesamt 62.200 Euro. In Mitte schafft der Träger Vielfalt auf Augenhöhe 25 neue Plätze in seiner Kita Bahnhof in der Lützowstraße 68 und erhält hierfür 50.000 Euro. In Pankow erhält der Träger BGFF 50.000 Euro für 30 neue Plätze in seiner Kita in der Herthastraße 5-6. Der Träger Die kleinen Grünschnäbel erhält 204.985 Euro, um 50 neue Plätze zu schaffen.

Elsa-Neumann-Stipendium wird familienfreundlicher

Das „Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin“ für Promovierende wird modernisiert. Die Novellierung der Nachwuchsförderungsverordnung, auf der das Stipendium basiert, verbessert sowohl die Rechtsstellung von verheirateten oder verpartnerten Stipendiatinnen und Stipendiaten als auch jene Rechtstellung von Stipendiatinnen, die während der Promotion ein Kind bekommen. Zukünftig wird das Einkommen der Partnerin bzw. des Partners nicht mehr zur Berechnung des Stipendiums herangezogen. Dies führte in der Vergangenheit zu einer Minderung des Förderbetrags oder sogar zum Ausschluss aus dem Programm.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: „Das Elsa-Neumann Stipendium wird familienfreundlicher. Mit den Neuregelungen erhöhen wir vor allem die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Denn eine Promotion ist ein gewichtiges Projekt, das viel Zeit in Anspruch nimmt. Jedoch darf das nicht der Familienplanung im Wege stehen, weshalb jetzt auch verheiratete Promovierende leichter in das Programm aufgenommen werden können und Schwangerschaften bei der Förderhöchstdauer Berücksichtigung finden“.

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 können sich mit einer Fremdsprache zum Wettbewerb Solo anmelden. Ab Klasse 10 können Schülerinnen und Schüler mit zwei Fremdsprachen am Wettbewerb Solo Plus teilnehmen. Für fremdsprachenbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 10, die gemeinsam einen kreativen Beitrag (Theaterstück, Film) produzieren möchten, gibt es den Wettbewerb Team Schule. Anmeldungen bis zum 6. Oktober.

JuBi - Die JugendBildungsmesse zu Gast in Berlin

Am 8. Oktober findet von 10 Uhr bis 16 Uhr die JuBi in der Max-Taut-Schule in Berlin Lichtenberg statt. Auf der Messe zu Auslandsaufenthalten informieren Veranstalter, Bildungsexperten und ehemalige Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet über Programme wie Schüleraustausch, High School, Sprachreisen, Work & Travel, Au-Pair, Gastfamilie werden in Deutschland, Homestay, Praktika, Studium im Ausland und internationale Freiwilligendienste. Die JuBi richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13, ihre Eltern und Lehrkräften. Der Eintritt ist frei!

Deutschlands erstes Barcamp für Kinder

Das ATZE Junior Barcamp findet am 27. September von 9 Uhr bis 14 Uhr unter dem Motto „Stimme der Zukunft“ statt. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 diskutieren ihre Zukunftsvisionen. Die deutschlandweit einzigartige Veranstaltung liefert einen innovativen Beitrag zur Partizipation von Kindern und wird gefördert vom Jugend-Demokratiefonds Berlin.

Game controlled?! Wieviel Lernen steckt in digitalen Spielen?

Am 10. Oktober findet im Olof-Palme-Zentrum ein Fachtag zum Thema digitale Spiele statt. Der Fachtag bietet den Teilnehmenden in sieben verschiedenen Workshops Ideen und kreative Lösungen aus der medienpädagogischen Praxis und entsprechende Räume zum Erfahrungsaustausch an. Vom Serious Game in der Kita bis zum virtuellen Jugendzentrum in Minecraft, über die Potenziale von Ego-Shootern bis zur Beratung bei exzessiver Computerspielnutzung.

Neu Bunt Anders Jung

Unter diesem Motto hat die LKJ Berlin e.V. im Juli den neuen infonetkalender für junge Berlinerinnen und Berliner bis 12 Jahre und ihre Eltern veröffentlicht. Der Veranstaltungskalender strahlt nun mit einem frischen, neuen Interface, das seinen Grundzügen auch weiterhin treu bleibt: kostenlos, werbefrei, übersichtlich und gemeinnützig orientiert.

Samba Syndrom 2016

Sambistas aus verschiedenen Nationen kommen vom 22. bis 25. September zum 21. Samba Syndrom in der Landesmusikakademie im FEZ-Berlin zusammen und trommeln und tanzen in den Workshops wie beim Karneval in Rio. Wer nicht selbst musikalisch aktiv wird, ist eingeladen, als Zuschauer in den Abendstunden die rhythmusintensiven Konzerte auf der großen Samba-Bühne zu genießen oder beim Familienwochenende „samba for kids“ mit seinen Kindern erste Trommelerfahrungen zu machen: Impressionen aus Workshops von Samba Batucada bis Samba Reggae machen Lust, selbst in den Mini-Workshops „Wie wär´s mal mit Capoeira?“ und „Open-Drum-Circle für Kids und Familien“ aktiv zu werden. Adresse: Landesmusikakademie Berlin im FEZ-Berlin, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin.

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