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Digital, interaktiv und erfolgreich: Die Berliner Anwendertage 2021

Berliner Anwendertage 2021
Bild: Infora

Was haben über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Homeoffice, die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und der BerlinPC gemeinsam? Sie alle waren Teil der überaus erfolgreichen digitalen und interaktiven Berliner Anwendertage 2021 unter der Schirmherrschaft der Senatsverwaltung für Inneres und Sport sowie dem ITDZ Berlin am 3. März.

Die virtuelle Premiere der Veranstaltungsreihe verbuchte mit über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Besucherrekord. Spannende Vorträge, Best Practices und Diskussionen rund um das Thema der digitalen Verwaltung waren ein Publikumsmagnet. Sabine Smentek, Schirmherrin der Veranstaltung, sowie ihr Pendant vom ITDZ und Vorstand ITDZ Berlin, Marc Böttcher, eröffneten die Anwendertage und berichteten, wie sie jeweils mit der COVID-19-Pandemie im letzten Jahr umgegangen und welche Herausforderung für die Verwaltungen noch zu meistern sind. Einigkeit bestand darin, dass kein Weg an einer weiteren Standardisierung der IT-Landschaft in den Berliner Behörden vorbeigeht, um den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden. „Der Maschinenraum der IT wird aufgeräumt und standardisiert. Dazu investieren wir in eine moderne Infrastruktur“, so Sabine Smentek. Auch in Hinblick auf den steigenden Wunsch der Mitarbeitenden mobil und im Homeoffice zu arbeiten. Immer wichtiger wird in diesem Zusammenhang auch das Thema IT-Sicherheit, um die IT-Infrastruktur vor möglichen Angriffen zu schützen.

OZG-Umsetzung läuft auf Hochtouren

Im weiteren Verlauf der Diskussionen und Vorträge spielte die OZG-Umsetzung eine wichtige Rolle. Zum aktuellen Umsetzungsstand berichtete Ernst Bürger, Abteilungsleiter “Digitale Verwaltung; Steuerung OZG” im Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat. Durch das OZG-Dachabkommen und das Registermodernisierungsgesetz sei der Weg geebnet, das Bundesportal befinde sich im Aufbau und die Smart eID soll ab Herbst 2021 auf Smartphones abrufbar sein. Die Umsetzung läuft also auf Hochtouren.

Einer für Alle – der BerlinPC

Lothar Sattler, Abteilungsleiter IKT-Steuerung, Digitalisierung der Verwaltung, Bürgerdienste und Ordnungsämter in der Senatsinnenverwaltung unterstrich in seinem Fachvortrag die Bedeutung des BerlinPC für die IT-Konsolidierung im Land Berlin. Er zeigte die Notwendigkeit von mehr Standardisierung in Berlin auf: „Wir haben in Berlin eine besonders herausfordernde Situation. Das Land muss technisch massiv nachrüsten und eine einheitliche IT-Infrastruktur aufbauen“. Der BerlinPC als zukünftig einheitlicher IKT-Arbeitsplatz in den Berliner Behörden ist ein Teil der Verwaltungsdigitalisierung und Standardisierung im Land Berlin. Die Nachfrage in den Behörden hat sich durch die Pandemie extrem erhöht. Denn der Berlin PC schafft die Basis für eine entkoppelte Fachverfahrenskonsolidierung und verringert die Komplexität in der Umsetzung. Weitere Vorteile des BerlinPC sind die Entlastung der Behörden, verbesserte Steuerung und Kontrolle der Haushaltsmittel, Skalierungseffekte sowie eine Erhöhung der Informationssicherheit.

Neue Arbeits- und Führungskulturen für die Verwaltung

Dass sich die Art und Weise des Arbeitens in Zukunft ändern wird, steht nach der Corona-Krise außer Frage. Dazu diskutierten Lothar Sattler, Abteilungsleiter IKT-Steuerung, Martin Jammer, Abteilungsleiter Personal in der Senatsverwaltung für Finanzen, und Jan-Ole Beyer vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Moderne Führungsstile, Work-Live-Balance und Nachwuchsgewinnung sind nur einige Stichworte, auf die es Ihrer Meinung nach ankommen wird. Einig waren sich alle, dass der Public Sector in Zukunft diese Aufgaben meistert und seiner Rolle als attraktiver Arbeitgeber gerecht werden kann.

Agenda

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Bild: Infora GmbH

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