Chronik Pankow 2010

Link zu: J.-H. Kirchner (r.) und Ralf Baumann
J.-H. Kirchner (r.) und Ralf Baumann

U-Bahnstrecke feierlich eröffnet – Nach acht Monaten Bauzeit am Hochbahnviadukt und den Bahnhöfen Vineta-, und Eberswalder Straße und Schönhauser Allee konnte am 20. Dezember 2010 die Wiederinbetriebnahme der U-Bahntrasse nach Pankow gefeiert werden. Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner (l.) und BVG-Infrastruktur-Chef bedankten sich bei allen Beteiligten und den zahlreichen Betroffenen. Die Arbeiten an der denkmalgeschützten Hochbahnstrecke hatten Anwohnern, Gewerbetreibenden und den Reisenden jede Menge Geduld und Leidensfähigkeit abverlangt, denn bereits im Jahre 2009 waren an der Stahlkonstruktion umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig und die komplette Brücke an der Bornholmer Straße wurde ersetzt. Im Zuge der Baumaßnahme wurden 2.110 so genannte Buckelbleche ausgetauscht und 77.500 qm Stahl mit Korrosionsschutz beschichtet. 6.300 Meter Fahrschienen wurden neu verlegt und insgesamt 620 Tonnen Stahl und 4.500 Tonnen Schotter verbaut. Zudem wurden gleich die Tramhaltestelle Vinetastraße grundsaniert und 3.000 qm Tunneldecke abgedichtet. Die Station Eberswalder Straße erhielt einen Aufzug, am Bahnhof Vinetastraße kommt er 2011. Die Gesamtkosten der Bauarbeiten in 2009 und 201o belaufen sich auf ca. 90 Millionen EUR.

Link zu: Preisverleihung Familienfreundlicher Betrieb 2010
Preisverleihung Familienfreundlicher Betrieb 2010

Familienfreundlicher Betrieb Pankow – Bei der feierlichen Preisverleihung am 7. Dezember 2010 im Rathaus Pankow überreichte der Bezirksstadtrat für Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung, Dr. Michail Nelken, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Modeinstituts Berlin GmbH mit Sitz in Pankow den seit 2004 begehrten Titel „Familienfreundlicher Betrieb Pankow“. Er übergab die Urkunde, den Wanderpokal und das Preisgeld gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Unternehmens Sehrstern e.V., Preisträger des Jahres 2008. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 EUR wurde in diesem Jahr vom Bezirksamt Pankow zur Verfügung gestellt. Neben dem Preisträger hatte die Jury die Unternehmen celares GmbH und ImaGenes GmbH – beide im Biotechnologiepark Buch ansässig – nominiert. Eine kleine Präsentation zum Wettbewerb und zu den nominierten Unternehmen kann noch bis zum 17. Dezember 2010 im Foyer des Rathauses Pankow, 1. Etage Mo. – Fr. 8 – 18 Uhr besichtigt werden. Der Wettbewerb geht auf eine Initiative des Pankower Frauenbeirates zurück und wird jährlich ausgelobt.

Link zu: Ausstellung ... auf dem Dienstweg
Ausstellung ... auf dem Dienstweg

„…auf dem Dienstweg – Die Verfolgung von Beamten, Angestellten und Arbeitern der Stadt Berlin 1933 bis 1945“ – ist der Titel der Ausstellung die jetzt im Rathaus Pankow, Breite Straße 24A-26, 13187 Berlin, von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne, in Anwesenheit des BVV-Vorstehers Burkhard Kleinert und des Kurators, Dr. Christian Dirks, eröffnet wurde. Die Stadt Berlin war im Jahr 1933 mit etwa 100.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in der damaligen Reichshauptstadt. Gleich nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten und in den Folgejahren wurden unerwünschte Bedienstete, vor allem Juden, Sozialdemokraten und Kommunisten, in der Haupt- sowie den Bezirksverwaltungen und den zahlreichen städtischen Betrieben versetzt, zwangspensioniert oder entlassen; oft hatte dies fatale Folgen für die Betroffenen und ihre Familien. Im NS-Jargon hieß das „Aufräumarbeiten“; die frei gemachten Stellen übernahmen in der Regel „alte Kämpfer“ der NSDAP. Die im Auftrag der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin durch die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und die Agentur BERGZWO erarbeitete Ausstellung dokumentiert exemplarische Einzelschicksale und beschreibt die Personalpolitik der Berliner Stadtverwaltung im nationalsozialistischem Kontext. Die Schau ist vom 9. – 30. November 2010 zu sehen. Geöffnet ist Mo. – Fr. 8 – 18 Uhr, Eintritt frei.

Link zu: Eröffnung Platz des 9. November 1989
Eröffnung Platz des 9. November 1989

„Platz des 9. November 1989“ – In Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters, Klaus Wowereit, der Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer und des Bezirksbürgermeisters Matthias Köhne sowie Zeitzeugen und Initiatoren wurde am 9. November 2010 der “Platz des 9. November 1989” eröffnet.
Der ca. 200 Meter lange Erinnerungsstreifen zwischen der Bornholmer Straße und den Resten der Berliner Mauer erinnert an den historischen Tag vor 21 Jahren, als sich hier die Grenze der DDR zum erstem Mal öffnete und die DDR-Bürger den Übergang Bornholmer Straße über die Bösebrücke in Richtung Westberlin überquerten. Die Chronik des Tages ist auf Informationstafeln und großflächigigen Fotos zu sehen. In den Boden sind in unregelmäßigen Abständen Stahlschwellen eingelassen, die mit Zeitangaben versehen, die Ereignisse des turbulenten Tages von 9 Uhr bis Mitternacht widerspiegeln. Der Entwurf für die Fläche stammt vom Berliner Büro Sinai.

Link zu: Besuch von Andrè Schmitz
Besuch von Andrè Schmitz

André Schmitz auf Kultur-Tour in Pankow – Der Staatssekretär für Kultur André Schmitz informierte sich am 1. September 2010 auf einer mehrstündigen Kultur-Tour durch Pankow über die Kulturlandschaft des Bezirkes, kommunale Projekte sowie Initiativen der freien Kulturarbeit und diskutierte dabei mit Kulturverantwortlichen des Bezirkes, Künstlern und Kreativen über Probleme und Perspektiven kommunaler Kulturarbeit.
Begleitet wurde er bei der Tour zu ausgewählten Orten der Kunst und Kultur in Pankow von dem Bezirksstadtrat für Kultur, Dr. Michail Nelken, dem Amtsleiter für Kultur und Bildung, Holger Dernbach und der Kulturamtsleiterin, Dr. Christa Juretzka.
Die Tour führte u.a. zur Janusz-Korczak-Bibliothek; Doc 11/ Eden; Brotfabrik (Foto: André Schmitz ® im Gespräch mit Jörg Fügmann vom Glashaus e.V.); Ruthenbergsche Höfe; Bildungszentrum am Antonplatz; Kulturareal Ernst -Thälmann-Park und endete mit einer Gesprächsrunde im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner.

Link zu: Blumenkönigin 2010
Blumenkönigin 2010

Weißenseer Blumenfest 2010 – Vom 27. bis 29. August 2010 fand das traditionelle Weißenseer Bezirksfest statt. Die offizielle Eröffnung erfolgte in Anwesenheit des Pankower Bezirksbürgermeisters Matthias Köhne.
Schon zum zweiten Mal wurde das Weißenseer Blumenfest mit großem Engagement vom Verein für Weißensee e.V. und unter Mitwirkung vieler Bürgerinnen und Bürger vorbereitet und durchgeführt.
Das Festgelände erstreckte sich vom namensgebenden Gewässer bis hin zum Antonplatz. Angebote gab es für jeden Geschmack und jede Altersgruppe: der Blumencorso entlang der Berliner Allee, die Bilderflut (Stummfilmfestival) am Antonplatz, Animation, Musik, Tanz, Sport und ein Abschlussfeuerwerk. Die Geschäfte in der Berliner Allee luden zum Schauen und Kaufen ein. Ein Höhepunkt des Festes war die Wahl der Blumenkönigin. In diesem Jahr entschied sich die Jury für die Weißenseerin Miriam Tauchmann. (Foto).

Link zu: Besuch Wowereit in Pankow
Besuch Wowereit in Pankow

Wowereit zu Besuch in Pankow – Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit setzte seine Besuche der zwölf Berliner Bezirke am 28. Juli 2010 in Pankow fort. Begleitet wurde er auf der fünften Tour von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne. Wowereit informierte sich über klein- und mittelständische Betriebe im Gewerbehof Saarbrücker Straße. Der genossenschaftlich organisierte Gewerbehof in der alten Königstadt beherbergt eine interessante und aktive Mischung verschiedener Unternehmen. Eine weitere Station des Besuches war die im Jahre 2008 neu errichteten Khadija Moschee in Heinersdorf. Dort ließ sich der Regierende Bürgermeister von Imam der Khadija-Moschee, Abdul Basit Tariq (Foto Mitte), über die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde unterrichten.
Weitere Orte des Besuchers waren das Modeinstitut Berlin in Französisch Buchholz und ein von der Grünen Liga ökologisch gestalteter Berliner Hinterhofgarten in der Mühlhauser Straße. Den Abschluss seiner Besichtigungstour bildete ein Rundgang durch das sanierte Schloss Schönhausen.

Link zu: Eröffnung des Radfernwanderweg Berlin - Usedom
Eröffnung des Radfernwanderweg Berlin - Usedom

Eröffnung des Radfernweges Berlin-Usedom – Am Mittwoch, dem 21. Juli 2010 wurde vom Pankower Bezirksbürgermeister, Matthias Köhne, gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Barnim, Bodo Ihrke und dem Bürgermeister des Amtes Panketal, Rainer Fornell, der Berliner Abschnitt des Radfernweges Berlin-Usedom feierlich eröffnen. Die Übergabe der Radroute zur „Badewanne Berlins“ an die Öffentlichkeit fand unmittelbar an der Landesgrenze zu Brandenburg statt. Hier konnte nach langen und schwierigen Verhandlungen endlich eine Radfahrverbindung zwischen Berlin und der Gemeinde Panketal realisiert und damit die letzte Lücke im Zuge des Radfernweges geschlossen werden. Die 23 km lange Berliner Teilstrecke des Radfernweges Berlin-Usedom führt vom Schlossplatz in Mitte, an die nördliche Landesgrenze in Pankow. Die Radroute tangiert den Berliner Dom, die Museumsinsel und die Hackeschen Höfe, passiert den Mauerpark und folgt dem Berliner Mauerweg. Nach der Umrundung des alten Ortskerns von Pankow verläuft er weiter durch den Schlosspark Schönhausen und begleitet die Panke durch die Stadtteile Blankenburg, Karow und Buch – auch hier wird ein Schlosspark durchradelt – bis zur Landesgrenze.

Link zu: Besuch in Pankow Dr. Ulrich Nußbaum
Besuch in Pankow Dr. Ulrich Nußbaum

Finanzsenator auf Stippvisite in Pankow – Auf Einladung des Pankower Bezirksbürgermeisters Matthias Köhne besuchte Berlins Finanzsenator, Dr. Ulrich Nußbaum, am Donnerstag, dem 8. Juli 2010 den Bezirk Pankow. Der frühere Unternehmer und Bremer Finanzsenator, der seit Mai 2009 in Berlin Senator für Finanzen ist, informierte sich auf seiner Tour durch den Bezirk über deren kulturelle, soziale und wirtschaftliche Struktur. Nach der Begrüßung und einem Gespräch im Pankower Rathaus ging es zum neuen Stadtteilzentrum Pankow in der Schönholzer Str., gleich um die Ecke. Die von Bürgerhaus e.V., Frei-Zeit-Haus Weißensee e.V. und dem Humanistischen Verband Deutschlands geführte Einrichtung wurde vor einem Jahr eröffnet, bereichert seither das Leben und fördert ehrenamtliches Engagement im Kiez. Anschließend ging es zum Eliashof in Prenzlauer Berg. Die einstige Schule wurde Mitte der neunziger Jahre im Zuge sinkender Schülerzahlen in ein Kunst- und Kulturzentrum umgebaut. Bei nun gegenläufiger Entwicklung und dringend benötigter zusätzlicher Grundschulplätze wird das Areal derzeit zu einem kombinierten Schul- und Musikschulstandort hergerichtet.

Link zu: Verkehrssicherheitstag 2010
Verkehrssicherheitstag 2010

Tag der Verkehrssicherheit – Am 19. Juni 2010 fand auf dem Pankower Anger der Berliner Verkehrssicherheitstag statt. Die Veranstaltung hatte das Ziel, die Öffentlichkeit für die Gefahren im städtischen Verkehr zu sensibilisieren, zur Verringerung der Unfallzahlen beizutragen, aber auch als Zeichen dafür zustehen, dass Verkehrssicherheitsarbeit eine gemeinsame Sache für Berlin sein muss. Das belegten auch die zahlreichen Beteiligten, die sich in die Veranstaltung eingebracht hatten. Am Tag der Verkehrssicherheit präsentierten sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, das Bezirksamt Pankow, Polizeidirektion 1, Landesverkehrswacht, Auto Club Europa, BVG Verkehrsakademie, CÖGA Gesellschaft für Arbeitsförderung in Köpenick, THW Pankow und der Verkehrsclub Deutschland. Unter der Moderation von Norbert Lauck fand ein umfangreiches und attraktives Programm, mit Verkehrsspielen und Spass für die ganze Familie, statt.

Link zu: Verzaubert in Nord Ost
Verzaubert in Nord Ost

„Verzaubert in Nord-Ost“ – Die Ausstellung wurde jetzt im Museumsverbund Pankow, Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin, in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne, eröffnet. Die Schau ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museumsverbund Pankow und dem Sonntags-Club e.V.. Sie wurde von einer Projektgruppe des Sonntags-Clubs unter Leitung des Berliner Historikers Dr. Jens Dobler erarbeitet und präsentiert hundert Jahre queere Geschichte im heutigen Bezirk Pankow, der vormals aus den Einzelbezirken Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow bestand. Gezeigt wird die Geschichte der Lesben und Schwulen, der Bisexuellen und transidenten Menschen. Es ist die Geschichte einer verfolgten, unterdrückten und verschwiegenen Minderheit, die sich durch die Kaiserzeit, Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und die DDR zieht. Es ist eine Geschichte des Kampfes, des Widerstandes, der Kreativität, der Unangepasstheit, des Mutes und der Lebensfreude. Die Ausstellung stellt Menschen in den Vordergrund, die mutig waren und sich nicht unterkriegen ließen. Aber auch Menschen, die Opfer wurden, besonders zur Zeit des Nationalsozialismus. In Erlebnisräumen werden Themen wie Kontaktmöglichkeiten, Kneipen und Geselligkeiten, Untergrund, Kunst und Musik gezeigt. Die Ausstellung lädt zum Verweilen, Vertiefen, zum Staunen und Wundern, kurz zum Verzaubern ein. Sie ist bis zum 12. Dezember 2010, Sa. bis Do. 10 – 18 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Link zu: Podiumsdiskussion - Erste freie Kommunalwahlen 1990
Podiumsdiskussion - Erste freie Kommunalwahlen 1990

20. Jahrestag der ersten freien Kommunalwahlen vom 6. Mai 1990 – Anlässlich des Jahrestages hat die Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen Rückblick in das Rathaus Pankow, Breite Str. 24A-26, 13187 Berlin, eingeladen. Unter dem Titel „Wir wussten was wir wollten, aber wir wussten nicht wie es geht“ – Kommunalpolitischer Aufbruch im Berliner Nordosten 1990-1992 – wurde eine Ausstellung des Museumsverbundes Pankow zur Arbeit der Runden Tische und der ersten Stadtverordnetenversammlungen der damaligen Bezirke Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee gezeigt. Ein weiterer Programmpunkte war ein Forschungsbefund des Leiters Fachbereich Museum/Geschichtsarbeit, Bernt Roder, zum Thema „Die Ergebnisse der ersten freien und demokratischen Kommunalwahlen in der DDR – Kommunalpolitischer Aufbruch in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee 1990-1992“ sowie eine Podiumsdiskussion (Foto) mit Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern der ersten Stunde:mit dabei von der Linksfraktion: Roland Schröter (Pankow), Ulf Pape (Weißensee); von der SPD: Reinhard Kraetzer (Prenzlauer Berg), Kirstin Fussan (Pankow); vom Bündnis 90/Die Grünen: Kornelia Kichgerorg Berg (Prenzlauer Berg); von der CDU: Dr. Dieter Lamm (Pankow); von der FDP: Werner Riedel (Prenzlauer Berg).

Umweltpreis 2010
Umweltpreis 2010

Umweltpreis Pankow 2010 – Unter dem Motto „Prima Klima – Pankow 2020“ verlieh die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) jetzt den diesjährigen Umweltpreis. Die Vorboten der Klimaänderung sind spürbar, die Vorhersagen über die Auswirkungen dramatisch. Was kann jeder und jede in seinem persönlichen Umfeld für den Klimaschutz tun? Wie können wir was ändern? – Damit wir 2020 vielleicht kein Prima-Klima, aber auf jeden Fall hier in Pankow etwas für den Klimaschutz getan haben. Aufgerufen waren alle Bürgerinnen und Bürger, Firmen, Kinder und Jugendliche, Schulklassen, Gruppen aus Kindertagesstätten oder Jugendfreizeiteinrichtungen mit Projekten, Ideen oder Aktionen ihre Erfahrungen zum Thema aufzuzeigen. Eine fachkundige Jury, bestehend aus Vertreterinnen der in der BVV arbeitenden Fraktionen hat die eingegangenen Bewerbungen gesichtet, bewertet und übereinstimmend folgende Preisträger ermitteilt: Carl von Ossietzky Gymnasium, Wanderpreis “Die goldene Kröte” für Arbeiten von Hannah Lickert (Energiesparmöglichkeiten von Gebäuden) und des Profilkurses Physik, 11. Schuljahr unter der Leitung von Frau Köppen (CO²-Ausstoß); Hufelandschule, Klasse 7.2 (Schülerfilm); Grundschule an der Marie (Dokumentation der Aktivitäten zum Klimaschutz) und BauFachFrau Berlin e.V., (Foto) für das Projekt “Möbelpass – Ein Leitfaden zur nachhaltigen Möbelbewertung”.

Link zu: Tag der Umwelt 2010
Tag der Umwelt 2010

Gemeinsame Aktion zum 39. „Tag der Umwelt“ – Das nationale Motto lautet diesmal: „Leben ist Vielfalt“. Im Bezirk Pankow ist es Tradition, alljährlich zum „Tag der Umwelt“ besondere Aktionen durchzuführen. 30 Soldaten der 1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung haben gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk und dem Amt für Umwelt und Natur das Aussichtsplateau am Rodelberg im Volkspark Prenzlauer Berg erneuert. Dabei wurden ca. 1.200 qm wassergebundene Tennenfläche erneuert, 150 Meter Kanten neu ausgerichtet, Bänke und Papierkörbe installiert sowie Graffitis beseitigt. Bezirksbürgermeister Matthias Köhne bedankte sich bei den Unterstützern persönlich vor Ort: „Ich freue mich, dass Soldaten der Bundeswehr und die Mitglieder des Technischen Hilfswerks zum wiederholten Mal den Bezirk auf diese Weise unterstützen.”

Link zu: Gesundheitstage 2010
Gesundheitstage 2010

„Gesund leben! Gesund bleiben!“ – unter diesem Motto veranstalten das Bezirksamt Pankow und die Schönhauser Allee Arcaden die 11. Gesundheitstage vom 2. – 4. Juni 2010.
An den drei Tagen präsentieren sich über 50 Einrichtungen mit ihrem Leistungsspektrum und zahlreichen Mitmachaktionen. Kliniken der Region, Fachdienste des Bezirksamtes Pankow, freie Träger, Selbsthilfegruppen sowie Filialen der Arcaden sind auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürger vorbereitet und möchten sie zu einer gesünderen Lebensweise motivieren. Beim Gesundheitsparcours können alle Besucher ihr Wissen testen und sich am Gewinnspiel beteiligen, das tolle Preise verspricht. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm rundet die Veranstaltung ab. Die diesjährigen Gesundheitstage ordnen sich in das Jahresprogramm des Bezirksamtes unter dem Motto „gesund und fit im Alter“ ein. Am Eröffnungstag hatten der Centermanager Rolf S. Plasa und die Gesundheitsstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz zu einem gemeinsamen Rundgang eingeladen.

Link zu: Eröffnung Stierbrunnen
Eröffnung Stierbrunnen

Wiedereröffnung des Stierbrunnens – Der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne nahm jetzt die Brunnenanlage auf dem Arnswalder Platz im Bötzowviertel feierlich in Betrieb. Der Stierbrunnen hat sein historisches Wasserbild zurückerhalten und die Fontänen sprudelt jetzt nach einer über vierjähriger Sanierung wieder aus den etwa 30 Düsen. Es ist der größte Brunnen im Bezirk Pankow. Die Brunnenanlage wurde in den Jahren von 1927 – 1934 von Hugo Lederer geschaffen und trägt eigentlich den Namen Fruchtbarkeitsbrunnen. Wegen der beiden hoch aufgerichteten Stiere beidseitig der Brunnenschalen, hat sich die Bezeichnung Stierbrunnen durchgesetzt. Die Sanierung kostete insgesamt ca. 650 000 Euro und wurde aus Investitionsmitteln des Bezirks und aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost finanziert.

Link zu: Tore in Bewegung
Tore in Bewegung

14. Kunstaktion auf dem Pankower Anger – Christine Keil, Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin des Bezirks Pankow, eröffnete jetzt die Installation „Tore in Bewegung“ von Johannes Pfeiffer (Foto) auf dem Pankower Anger vor der Kirche in der Breite Straße. Die Aktion wird präsentiert von der Galerie Linneborn und ist, begleitend mit einer Ausstellung in der Galerie Linneborn, Parkstr. 7-9, 13187 Berlin, bis 25. September 2010, zu besichtigen. Die Arbeit des Künstlers Johannes Pfeiffer, der für die Aktionen zum 3. Mal eine Installation geschaffen hat, besteht aus fünf Ziegelsteintoren, die sich von Tor zu Tor verengen. Dies versetzt den Betrachter in eine alltägliche Lage, in der er beim Durchschreiten einer Tür oder eines Tores in eine neue Situation geführt wird. Das Tor ist Sinnbild für den Moment des Übergangs von einer Umgebung in eine neue Umgebung. Dies erleben wir täglich auf verschiedenen Ebenen. Dabei ist die Dynamik der Installation so gestaltet, dass uns durch die Verengung der Tore Grenzen gesetzt werden. Umgekehrt können wir die Erfahrung der Erweiterung der Tore erleben, die uns ein Durchschreiten und eine Weitung der Sichtweise ermöglichen. Die Kunstaktion wurde durch finanzielle Hilfe von der Firma Stadler Pankow und der Caritas-Klinik Pankow, Maria Heimsuchung, ermöglicht.

Link zu: Baumpflanzung Naugarder Straße
Baumpflanzung Naugarder Straße

Baumpflanzung – Anlässlich des 58. Tages des Baumes pflanzte Bezirksbürgermeister Matthias Köhne jetzt in der Naugarder Straße, Höhe Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg eine Magnolie. Zeitgleich wurde aus einer Spende des Bürgervereins „ Naugarder Kreis e.V.“ in Höhe von 450 EUR ein weiterer Magnolienbaum in eine leere Baumscheibe gesetzt. Der Verein bemüht sich aktiv um weitere Nachpflanzungen und will für die Naugarder Straße mit ihrer 100jährigen Geschichte in diesem Jahr auch durch ein Straßenfest das Interesse der Anwohner wecken. In der Straße stehen verschiedene ältere Kirschen und einige 1998 gesetzte Magnolien. „In Prenzlauer Berg werden in den nächsten Tagen weitere Pflanzungen vorgenommen, darunter 17 Ulmen in der Meyerheimstraße und drei Japanische Schnurbäume in der Maiglöckchenstraße. Die Maßnahmen entsprechen der bezirklichen Baumleitplanung und kosten ca. 24.000 EUR“, erklärt Bezirksbürgermeister Matthias Köhne.

Link zu: Aktion Toter Winkel 2010
Aktion Toter Winkel 2010

Aktion “Toter Winkel” – Mit einer Veranstaltung zum Thema Verkehrssicherheit wurde jetzt vom Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung, Jens-Holger Kirchner, Bündnis 90/Die Grünen, die Aktion “Toter Winkel” auf dem Parkplatz Greifswalder Straße/ Ecke Grellstraße, eröffnet. Das Bezirksamt Pankow hat auch in diesem Jahr alle Pankower Schulen mit Schülern der Klassenstufe 6 aufgerufen, sich an der stadtweiten Verkehrsaktionswoche vom 19. – 23. April 2010 mit dem Schwerpunkt „Toter Winkel“ zu beteiligen. Die Schüler hatten die Möglichkeit, nach einer theoretischen Einweisung, das Gesagte zeitnah im Kreuzungsbereich zu beobachten. Der Bezirk Pankow kann auch in diesem Jahr auf die Unterstützung von Fuhrunternehmen zurückgreifen, die es als wichtige Aufgabe ansehen, Kinder über die Gefahren des „Toten Winkels“ aufzuklären. Das sind neben Privatpersonen, Fahrschulen, Freiwillige Feuerwehres, Busunternehmen und die Bundeswehr. Durch die Verkehrssicherheitsberater der Polizeidirektion 1 wird das Anliegen des Bezirkes durch Unterstützung in den Veranstaltungen mitgetragen.

Link zu: Spielplatzeröffnung Stargarder Straße 51
Spielplatzeröffnung Stargarder Straße 51

Spielplatzeröffnung in der Stargarder Str. 51 – Der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne eröffnete jetzt einen neuen Spielplatz in der Stargarder Str. 51 in Prenzlauer Berg. Das 817 m² große Grundstück wurde im Jahr 2008 für das Land Berlin angekauft, um eine Blockdurchquerung zu schaffen. Die landschaftsgärtnerischen Arbeiten begannen im August 2008 und wurden im Dezember 2009 abgeschlossen. Durch die Bereitstellung zusätzlicher Baumittel konnte Ende März 2010 ein neues Spielgerät eingebaut werden. Die Gesamtkosten in Höhe von 142.000 EUR wurden aus Mitteln der Sanierungsverwaltungsstelle finanziert. Gestaltungsschwerpunkt war die Aufwertung der vorhandenen öffentlichen Grünanlage Ahlbecker Str.16 und Blockdurchwegung über beide Grundstücke.

Osterbaum 2010
Osterbaum 2010

Traditioneller Osterbaum in Pankow – Schon 39 Jahre reicht die Tradition zurück, Kinder zu den Osterfeiertagen eine Birke an der Kirche auf dem Anger in der Breite Straße schmücken zu lassen. Der Pankower Bezirksbürgermeister, Matthias Köhne, führte jetzt diese Tradition gemeinsam mit Kindern aus der Kita Dusekestrasse fort. Mit viel Liebe, Freude und Kreativität wurden die von den Kindern bemalten Ostereier aufgehängt und damit der nun 40. Osterbaum in Pankow gestaltet.

Eröffnung Bizetstr.27
Eröffnung Bizetstr. 27

Bildungsstandort Bizetstr. 27 eröffnet – Nach 18 Monaten Bauzeit wurde jetzt in Weißensee das neue Bildungszentrum eröffnet. Der neue Standort der Volkshochschule und Musikschule Béla Bartók stellt mit der benachbarten Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek ein sehr vielseitiges und wesentlich optimiertes Bildungsangebot in Weißensee bzw. im Bezirk Pankow dar. Das Bildungszentrum am Antonplatz hat sich auf ca. 4000 qm verdoppelt und ist damit einer der größten bezirklichen Bildungsstandorte in Berlin. Der Musikschule stehen 21 Unterrichtsräume, davon ein Studio für Schlagzeugunterricht, und der Volkshochschule 15 Räume, incl. einer Lehrküche, zur Verfügung. Im Erdgeschoss gibt es zwei Veranstaltungssäle und ein Bistro, welche auf Anfrage auch stundenweise für Veranstaltungen, Proben und Workshops angemietet werden können. Das äußere Erscheinungsbild des 1927 errichteten Gebäudes wurde entsprechend dem historischen Vorbild nach Anbringung eines Wärmedämm-Verbundsystems wiederhergestellt. Ein neu errichteter Eingangsbereich mit Aufzug aus Stahl, Glas und Sichtbeton sichert den behindertengerechten Zugang ins Gebäude.

Link zu: Eröffnung ITB
Eröffnung ITB

Internationale Tourismus Börse (ITB) eröffnet – Bezirksbürgermeister Matthias Köhne hat zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle anlässlich der Eröffnung der ITB den “Berlin-Stand” besucht. Während sich die Berliner Bezirke mit wechselnder Beteiligung einen Platz bei der Berlin Tourismus Marketing Gmbh teilen, ist das tic Berlin Prenzlauer Berg über den gesamten Messezeitraum während der fünf ITB-Tage vom 10. bis 14. März mit einer Sonderpräsentation am Gemeinschaftsstand der Berliner Bezirke in Halle 12 am Stand 107 präsent. Im Bild: Rainer Brüderle, Matthias Köhne, Klaus Wowereit, Siegfried Plasa (Centermanager der Schönhauser Allee Arcaden).

Link zu: Einweihung Hochgewächshäuser
Einweihung Hochgewächshäuser

Botanischer Volkspark eingeweiht – Zum einhundertjährigen Bestehen des Botanischen Volksparks Pankow an der Blankenfelder Chaussee wurden jetzt die Sanierungsarbeiten an den Hochgewächshäusern abgeschlossen. Die feierliche Eröffnung mit geladenen Gästen und in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), fand Ende Februar statt. „Beides nehme ich zum Anlass, gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister und anderen wichtigen Akteuren, die in der Anlage gewirkt haben, die sanierten Hochgewächshäuser feierlich einzuweihen, die Geschichte der Anlage Revue passieren zu lassen und einen kurzen Ausblick in die Zukunft zu wagen“, so Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) in der Einladung. Der Baubeginn für die Sanierungsarbeiten war im Mai 2008. Die Kosten betrugen insgesamt 1,75 Mio. EUR. Die Lotto-Stiftung stellte 967.000 EUR bereit, der Rest wurde aus Bauunterhaltungsmitteln des Bezirks finanziert.

Link zu: gesund und fit im Alter
gesund und fit im Alter

Aktionsprogramm – „gesund + fit im Alter“ – Die Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport, Lioba Zürn-Kasztantowicz, (Foto Mitte) hat jetzt das Aktionsprogramm „gesund + fit im Alter” im Frei-Zeit-Haus in Weißensee vorgestellt. Das Projekt ist eine Reaktion des Bezirksamts Pankow auf den demografischen Wandel im Bezirk und die damit auch in Pankow einhergehende Zunahme der älteren Bevölkerung. Ziel ist es, die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Senioren und Seniorinnen nachhaltig zu verbessern. Der Bezirk betrachtet es als eine besondere Verpflichtung im präventiven Bereich spezielle Zielgruppen anzusprechen. Nach den Aktionsjahren „Pankow in Bewegung“ und „Pankow präventiv“ folgt jetzt ein besonderes Angebot für die Pankower Bürger und Bürgerinnen ab sechzig. Zu verschiedenen Themenschwerpunkten wird eine Reihe von Veranstaltungen im Laufe des Jahres 2010 angeboten.

Link zu: Ausstellungseröffnung
Ausstellungseröffnung

„Klima schützen kann jeder!“ – ist der Titel der Ausstellung der Verbraucherzentrale Berlin, die jetzt im Rathaus Pankow, Breite Straße 24A-26, 13187 Berlin, von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (Foto), eröffnet wurde. Die Schau geht verschiedenen Fragen nach: Spielt es fürs Klima eine Rolle, wo und welche Lebensmittel eingekauft werden? Wie werden Haushaltsgeräte dazu gebracht, weniger Strom zu schlucken? Wie ist es zuhause gemütlich warm und trotzdem schonend für das Klima? Ob beim Einkauf, beim Reisen, im Haushalt, überall können Verhaltensänderungen bewirken, den Ausstoß an Kohlendioxid zu vermindern. Diese Effekte sind in der Summe erheblich. Begleitet wird die Ausstellung durch thematische Informationsstände: Am Dienstag, 11.02.2010: Recyclingpapier, Label; am Dienstag, 16.02.2010: Klimaschutz schmeckt; am Mittwoch, 17.02.2010: Sprit sparen; am Dienstag, 23.02.2010: Klimaschutz schmeckt, (jeweils von 11-16 Uhr, am 17.02. von 10 -15 Uhr) Die Ausstellung ist bis zum 5. März 2010, Mo – Fr. 9 – 18 Uhr, zu sehen. Eine Finissage findet am 2. März 2010, um 16 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Link zu: Schaustelle Berliner Straße.
Schaustelle Berliner Straße.

„SCHAUSTELLE Berliner Straße | Geschichte-Gegenwart-Zukunft“ ist der Titel eines Ausstellungsprojekts des Museumsverbundes Pankow, das jetzt vom Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne) und dem Leiter des Museumsverbundes Pankow, Bernt Roder, in einem zwölf Meter langen Überseecontainer auf dem Garbáty-Platz eröffnet wurde. Die Schau begleitet die derzeit in der Berliner Straße stattfindenden Bauarbeiten. Gezeigt werden die Chronologie der Berliner Straße, historische Fotos, gesammelte Zitate und Informationen zum Sanierungsgebiet Wollankstraße. Außerdem wird über die Planungen zum Neubau und an einem äußeren Schaukasten laufend über den Baufortschritt informiert. Der Container steht voraussichtlich bis zum Ende der Baumaßnahme Mitte 2012 vor Ort, wird evtl. an die Kreuzung Berliner/Ecke Breite Straße versetzt. Geöffnet ist der Container laut Aushang, der Eintritt ist frei.