Chronik Pankow 2015

Spielplatz im Ernst-Thälmann-Park – Der sanierte Spielplatz hinter dem Denkmal im Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg, wurde am 10. Dezember 2015 vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen), wieder der Öffentlichkeit übergeben. Das Gelände war ursprünglich der Standort eines Gaswerkes, welches Anfang der 1980-iger Jahre zwar geräumt wurde, aber an vielen Stellen nicht gründlich, so dass eine unbedenkliche Nachnutzung der Flächen unmöglich war. Daher wurde der Boden unter dem Spielplatz im Zusammenhang mit der Erneuerung grundhaft und sehr aufwändig saniert. Hier entstand ein erheblicher finanzieller Mehrbedarf, der vor Beauftragung weiterer Arbeiten erst gedeckt werden musste. Bereits im August 2013 hatte vor Ort eine gut von Kindern besuchte Beteiligungsveranstaltung stattgefunden. Die Kinder entwickelten die Idee für eine Märchenschlosskulisse mit Bewegungsparcours. Gewünscht wurden besonders viele, verschiedene Schaukeln, Hängematten und Pferde. Eine Sitzplattform im Spielbereich gerahmt von Eichenstämmen, an denen ein mitzubringendes Sonnensegel befestigt werden kann, komplettiert das Angebot. Ab Sommer 2015 wurden die Bautätigkeiten für den Spielplatz nach erfolgter Bodensanierung wieder aufgenommen und jetzt abgeschlossen. Die Baukosten betrugen ca. 400.000 EUR.

Ehrenamtspreis 2015 verliehen – Die Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin hat am 4. Dezember 2015 im Rahmen einer Festveranstaltung im Rathaus Pankow den Preis für ehrenamtlich Tätige verliehen. Anderen helfen, sich solidarisch zeigen, Verantwortung übernehmen – von diesen Kriterien ist das vielfältige Engagement der Pankowerinnen und Pankower geprägt, die für den diesjährigen Ehrenpreis vorgeschlagen worden sind und die sich ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Bereichen des Zusammenlebens in unserem Bezirk freiwillig, selbstlos und unentgeltlich für andere Menschen, Projekte und Organisationen engagieren. In besonderer Anerkennung und Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit zeichnete die Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin die nachstehenden ehrenamtlich Tätigen mit dem Ehrenpreis 2015 aus:
Christian Badel – Auszeichnung für das langjährige ehrenamtliche Wirken und unermüdliche Engagement in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Förderverein der Jugendkunstschule Pankow;
Oliver Schwarzlose – Auszeichnung für die verdienstvolle und langjährige ehrenamtliche Arbeit als Kreisjugendleiter im Kreisverband des DRK;
Winnie Eckl – Auszeichnung für das ehrenamtliche Engagement in der Rechtsberatung Alleinerziehender sowie der ehrenamtlichen Arbeit im Vorstand von SHIA e.V.;
Sarah Tscherner & Jacob Grebing – Auszeichnung für die ehrenamtliche Arbeit und das Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit der Katholischen Kirchgemeinde Herz Jesu;
Team „Nachbarn helfen Nachbarn“ der Seniorenfreizeitstätte „Quasselstube“
- Auszeichnung für die verdienstvolle ehrenamtliche Arbeit bei der Unterstützung von Seniorinnen & Senioren im Alltag durch Besuchsdienste und Organisation von Gruppenaktivitäten gegen Alterseinsamkeit.

Benennung „Minna-Flake-Platz“ – Die im Jahr 2014 platzartig umgestaltete öffentliche Fläche im Bereich der Gudvanger Straße, Erich-Weinert-Straße, in Prenzlauer Berg wurde am 27. November 2015 in Anwesenheit des Bezirksstadtrates für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner und der Gleichstellungsbeauftragten, Heike Gestenberger sowie Vertreterinnen des Fraubeirates Pankow feierlich in „Minna-Flake-Platz“ benannt. Einen entsprechenden Beschluss dazu hatte das Bezirksamt Pankow am 08.09. 2015 gefasst und dabei eng mit dem Frauenbeirat Pankow zusammengearbeitet. Mit dieser Platzbenennung wird der Namensgeberin in Anerkennung ihrer Leistung ein dauerhaft ehrendes Andenken gesetzt. Minna Flake (geb. 27.11.1886 in Würzburg, gestorben 12.02.1958 in New York) war eine der sozial engagierten Ärztinnen in Berlin und ab 1927 Stadtschulärztin im Gesundheitsamt Prenzlauer Berg. Sie setzte sich aktiv für Reformen in der Gesundheitspolitik zum Wohle von Kindern und Jugendlichen ein. Der politischen und antisemitischen Verfolgung durch die Nationalsozialisten entkam sie durch Flucht aus Deutschland.

Neuer BVV-Vorsteher gewählt – Ronald Rüdiger (SPD) wurde am 11. November 2015 zum Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Pankow gewählt. Die Neuwahl war nötig geworden, weil seine Vorgängerin, Sabine Röhrbein, wegen eines Umzuges nach Brandenburg aus der BVV ausschied. Ronald Rüdiger wurde am 6. August 1973 in Berlin geboren. Der gelernte Maurer und studierte Jurist arbeitet als Büroleiter eines Bundestagsabgeordneten und ist seit Oktober 2006 Mitglied der SPD-Fraktion in der Pankower BVV. Von 47 anwesenden Bezirksverordneten stimmten 37 für den Kandidaten, fünf enthielten sich der Stimme und fünf votierten gegen ihn.

Enthüllung einer Gedenktafel und Informationsstele – Eine Gedenk- und Informationstele in Erinnerung an das ehemalige Jüdische Altersheim und die wechselvolle Geschichte des Gebäudes weihte das Bezirksamt Pankow auf dem Mittelstreifen in der Schönhauser Allee 22, am 30. Oktober 2015 ein. In Anwesenheit des Staatssekretärs für Kulturelle Angelegenheiten Tim Renner und des Bezirksstadtrats für Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice und Vorsitzenden der Gedenktafelkommission, Dr. Torsten Kühne sowie der Zeitzeugen Angelika Svendsen und Walter Frankenstein wurde an der Fassade mit einer Tafel des Berliner Gedenktafelprogrammes und ergänzt um erläuternde Information mit einer Stele auf dem Mittelstreifen vor dem Gebäude an die Geschichte der 2. Altersversorgungsanstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und seines Stifters Moritz Manheimer erinnert.

Ufo im Dschungel – Der Spielplatz auf dem Arnimplatz in Prenzlauer Berg wurde am 29. Oktober 2015 vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), nach Umbau und Umgestaltung wieder der Öffentlichkeit übergeben. Auf dem stark genutzten Spielplatz mussten im Juli 2014 große Teile der Spielkombination aus Holz wegen morscher Stützpfosten abgebaut werden. Ein Ufo im Dschungel – das war das Ergebnis nach Auswertung der Kinder- und Jugendbeteiligung an der Kita Schivelbeiner Straße und Bornholmer Grundschule und unter Einbeziehung der Ideen interessierter Anwohner und Eltern. Von August bis Oktober 2015 wurden die Sanierungs- und Umbauarbeiten des Spielplatzes ausgeführt. Eine große Schildkröte ist das Highlight für die Kleinsten, gleich neben dem Buddelsand und Wipp-Tieren. Für die 6-9-Jährigen gibt es wieder Spielhäuschen, Schaukeln und ein Karussell. Für die mutigeren Kinder und Jugendlichen ist ein ‚Ufo im Dschungel` gelandet und will erklettert werden. Der Weg am Sandkasten hat eine glatte Asphalt-Oberfläche bekommen, die sich gut zum Rollern und Malen eignet. Die Gesamtkosten betragen ca. 215.000 EUR.

“Obstgarten” im Bötzowviertel – Der sanierte Spielplatz Liselotte Herrmann-Straße 29 in Prenzlauer Berg wurde am 29. Oktober 2015 vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen), der Öffentlichkeit übergeben. Zuletzt gestaltet wurde das Areal Anfang der 90er Jahre. Inzwischen in die Jahre gekommen und mit vielen Mängeln behaftet, musste der Spielplatz in den letzten Jahren gesperrt werden. Bei der Neugestaltung des Spielplatzes wurde das Thema „Obstgarten“ aufgegriffen. Die Idee dazu lieferte ein vorhandener Zierapfelbaum, der unbedingt erhalten werden sollte. Das Spielgerät zum Hangeln, Klettern und Rutschen hat die Form eines großen Apfels und der Aufstieg erfolgt über „Obstkisten“. Da Anwohner und Nutzer sich auch eine Möglichkeit zum Gärtnern gewünscht hatten, wurden Hochbeete angelegt. Es gibt eine große Schaukel, einen Matschtisch im Sand, einen Tisch zum Schach spielen und viele Sitzmöglichkeiten. In der Gestaltung und Ausstattung spiegeln sich die Wünsche der Anwohner und Kinderaus dem Beteiligungsverfahren wider. Gekostet hat der Umbau 190.000 EUR.

1. Spatenstich für Bauprojekt Am Schlosspark – Ein weiteres Mal hat die GESOBAU AG den ersten Spaten für einen Neubau gesetzt und damit ihre Wachstumsstrategie fortgesetzt. Im grünen Herzen Pankows, in unmittelbarer Nähe zum Schlosspark Schönhausen, entstehen bis Ende 2016 26 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen zur Vermietung. Die architektonische Planung des Wohnhauses stammt von Bollinger + Fehlig Architekten GmbH BDA, die bei diesem Bauvorhaben als Generalplaner verantwortlich sind. Bauherr ist die GESOBAU AG. Die Neuplanung des Wohngebäudes erfolgt im Sinne der maßstabbildenden Nachbarbebauung. Der viergeschossige Neubau mit einer Gesamtgrundstücksgröße von ca. 2.500 m² verfügt über ein teilunterkellertes Untergeschoss und zwei Zugänge. Die zwischen 58 und 121 m² großen Wohnungen sollen zu Nettokaltmieten ab 7,50 €/m² vermietet werden. Am Spaten: GESOBAU-Prokurist Lars Holborn, Pankows Bezirksbürgermeister Matthias Köhne und Roger Bollinger, Bollinger + Fehling Architekten GmbH.

Richtfest der HOWOGE in der Treskowstraße – Im November 2014 hat die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH gemeinsam mit Quattrohaus GmbH & Co. KG ein weiteres Neubauprojekt im Berliner Bezirk Pankow begonnen. Das in der Treskowstraße 23 – 28 gelegene Grundstück umfasst 77 Wohnungen. Bis Ende 2016 entsteht hier ein facettenreiches Wohngebiet. Am 15. Oktober 2015 wurde in Anwesenheit des Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, und Bezirksbürgermeister Matthias Köhne Richtfest gefeiert. Mit dabei beim symbolischen Hammerschlag der letzten Nägel für die Dachkonstruktion: Stefanie Frensch und Sophia Eltrop, Geschäftsführerinnen der HOWOGE und Gerd Mielke Geschäftsführer der Quattrohaus GmbH & Co.KG.

Einweihung Gedenktafel für Kreszentia (Zenzl) Mühsam – Eine Gedenktafel in Erinnerung an die Mitstreiterin und Ehefrau des Publizisten und Antimilitaristen Erich Mühsam wurde am 28. September 2015, am Haus Binzstr.17,13187 Berlin, durch den Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD), eingeweiht. Kreszenita Mühsam (27.07.1884 – 10.03.1962) zeichnete sich durch Mut und Unbeugsamkeit gegen die politischen Diktaturen des letzten Jahrhunderts aus. Nach der Ermordung ihres Mannes im KZ Oranienburg 1934 rettete sie sein umfangreiches Werk und floh nach Moskau. Dort verbrachte sie kurz nach ihrer Ankunft wegen angeblicher konterrevolutionärer Agitationen mehr als 20 Jahre in sowjetischen Straflagern und in der Verbannung ehe sie in die DDR ausreisen durfte. Im Haus in der Binzstraße wohnte sie nach ihrer Rückkehr bis zu ihrem Tod 1962. Die Gedenktafel ist eine Initiative der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Pankow und des Frauenbeirates Pankow. Die Initiatorinnen danken dem Verein Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. für die Unterstützung.

Tag der offenen Tür im Gesundheitsamt Pankow – Mit einem Tag der offenen Tür präsentierte sich am 23. September 2015 das denkmalgeschützte Pankower Gesundheitshaus, Grunowstr. 8-11, 13187 Berlin, der Öffentlichkeit. Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD) eröffnete die Veranstaltung und verwies auf einen spannenden Tag mit vielfältigen Aktionen für Kinder und Erwachsene. Präsentiert wurde u.a. die Installation „Sozialen Irrgarten“, eine Ausstellung der benachbarten Schule und ein Katastrophenschutzanzug. Zudem informierten Vorträge über die Arbeit des Gesundheitsamtes und die Beschäftigten standen für Fragen, z. B. zum Thema Impfungen, Schimmelpilze oder Infektionskrankheiten zur Verfügung. Kinder kamen während einer Märchenstunde voll auf ihre Kosten, konnten sich aber auch aktiv bei Rollenspielen zur Zahnbehandlung oder zur gesunden Ernährung beteiligen, beim Ausmalen betätigen oder an einem Quiz teilnehmen.

2. ART CAMP 2015 – Vom 14 .- 20. September 2015 fand in Kolberg, in der Partnerstadt Pankows, das 2. Art Camp in Kooperation mit der Jugendkunstschule Pankow und dem Regionalen Kulturzentrum Kolberg statt. Neunzehn Jugendliche der Heinz-Brandt-Schule und des Henryka Sienkiewicza Lyzeums begegneten sich eine Woche lang in zwei Workshops, in denen sie gemeinsam künstlerisch aktiv waren und ihre Erfahrungen sowie Eindrücke austauschen konnten. Sie hatten Gelegenheit sich in verschiedenen Maltechniken und digitaler Fotografie, angeleitet von Künstlern aus Kolberg, auszuprobieren. Der Bezirksbürgermeister von Pankow, Matthias Köhne, hatte an die Teilnehmenden eine Grußnote geschickt, in der es u.a. hieß: “ Im letzten Jahr durften wir unsere polnischen Gäste zum 1. Art Camp in Pankow willkommen heißen. Ich freue mich, dass die Veranstaltung so viel Anklang bei allen Beteiligten fand, so dass sie nun in Polen fortgesetzt wird. Sie ist ein Beweis für eine lebendige, fruchtbare Partnerschaft zwischen unseren Städten, zwischen Kolberg und dem Berliner Bezirk Pankow.”

Verfallene Dorfschmiede in Karow – Ein archäologisches Denkmal wurde am Mittwoch, dem 9. September 2015 vor dem Grundstück Alt Karow 4, 13125 Berlin, vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), eingeweiht und der Öffentlichkeit übergeben. Weil die alte verfallene Dorfschmiede auf dem Karower Anger nicht mehr gerettet werden konnte, hatte sich das Bezirksamt Pankow 2014 für einen behutsamen Rückbau auf die Kernmauern des Baus und eine Infotafel mit Kommentierung entschieden. Demnächst wird vor der Schmiede ein Rasen angelegt, dessen Pflege das Grünflächenamt übernimmt.

Schultüten für Flüchtlingskinder in Pankow! – Rechtzeitig zur Einschulung übergaben am 3. September 2015 der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne, die Pankower Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial und Lars Liepe, der Leiter der Gemeinwesenarbeit vom Bürgerhaus e.V., 60 prall gefüllte Schultüten an junge ABC-Schützen aus den sechs Flüchtlingsunterkünften in Berlin Pankow. Das Geld für die Zuckertüten und die enthaltene Grundausstattung für Schulanfänger wurde bereits im April bei einer Spendenaktion gesammelt, an der sich die Berlinerinnen und Berliner rege beteiligten. Die Entscheidung das gespendete Geld in Schultüten zu investieren oblag dem Bürgerhaus e.V., welches mit vielen Freiwilligen des Stadtteilzentrums Pankow die Tüten liebevoll gepackt hat.

Jürgen Kuczynski – Aufstellung einer Gedenk- und einer Bronzetafel – Am 2. September benannte das Bezirksamt Pankow die bisher unbenannte, an der Pistoriusstraße und Woelckpromenade gelegene Grünanlage am Kreuzpfuhl im Ortsteil Weißensee, in „Jürgen-Kuczynski-Park“. Unweit des nach ihm benannten Parks, in der Parkstraße 94, lebte der Wirtschaftswissenschaftler Jürgen Kuczynski (1904 – 1997) von 1950 bis 1997. Die Benennung nahm der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), vor. Danach enthüllte der Bezirksstadtrat für Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice und Vorsitzenden der Gedenktafelkommission, Dr. Torsten Kühne (CDU), dem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Pankow folgend, eine die unterschiedlichen Facetten der Biographie Kuczynskis berücksichtigende Informations- und Gedenktafel. Zudem hat der Künstler Harald Kretzschmar eine Bronzetafel in Erinnerung an Jürgen Kuczynski geschaffen, die ebenfalls eingeweiht wurde.

„Steine ohne Grenzen“ – Am 27.08.2015 besuchte der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne das Projekt „Steine ohne Grenzen“ auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft Refugium Buch. Er traf dort den Bildhauer Rudolf J. Kaltenbach sowie Flüchtlinge, die an dem Bildhauerprojekt mitwirken. Unter dem Motto „Ich, als Teil des Ganzen“ gestalten seit Mitte Juni Geflüchtete des Refugiums große Sandsteinquader. Täglich ab 15 Uhr haben Jugendliche und Erwachsene des AWO Refugiums Buch die Möglichkeit, unter Anleitung der beiden Initiatoren des Projekts, den Bildhauern Silvia Fohrer und Rudolf J. Kaltenbach, die großen Steinblöcke zu gestalten. Sie können ihren Wünschen, Sorgen und Ängsten auf diese Weise Ausdruck verleihen.

Gedenk- und Informationstele – Auf Initiative des Clubs Deutscher Drehorgelfreunde (CDD) weihte der Bezirk Pankow am 15. Juli 2015, vor dem Einkaufszentrum Schönhauser Allee Arcaden in der Schönhauer Allee 80, eine Gedenk- und Informationstele in Erinnerung an die Werkstätten zur Herstellung mechanischer Musikinstrumente in Prenzlauer Berg, ein. In Anwesenheit von Mitgliedern der Internationalen Drehorgelfreunde Berlin mit ihren Instrumenten sprachen zur Einweihung der Kulturstadtrat Dr. Torsten Kühne, der Initiator Jürgen Petschat und die Centermanagerin der Schönhauser Allee Arcaden, Andrea Eggers. Gemeinsam mit dem Gastwirt Antonio Graffigna hatten die Orgelbauer Giuseppe Cocchi und Giovanni Battista Bacigalupo im Jahre 1891 in der Schönhauser Allee 78 (später 79) eine Firma zur Herstellung mechanischer Musikwerke wie elektrische Klaviere, Orchestrions und Drehorgeln gegründet. Bereits seit 1883 existierte in der Schönhauser Allee 73 mit der Fa. Frati & Co. die Drehorgelfirma eines weiteren Italieners, in der Cocchi und Bacigalupo auch gearbeitet hatten. Heute befinden sich an dieser Stelle die Schönhauser Allee Arcaden.

„Welcome Center“ eröffnet – Eine Beratungsstelle für Neu-Pankowerinnen und -Pankower, die aus dem Ausland zuziehen, wurde vom Bezirksamt Pankow gemeinsam mit dem Landesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) jetzt in der Fröbelstraße 17, Haus 6, in den Räumen 3.33 und 3.34 im dritten Stock eröffnet. Zwei Mitarbeiterinnen der AWO informieren dort rund um die Fragen von Leben und Arbeiten in Deutschland. Die Beratung erfolgt auf Deutsch, Englisch, Polnisch, Spanisch und Arabisch. Pankow ist ein stark wachsender Bezirk, mit einer Anziehungskraft weit über Berlin und Deutschland hinaus. Etwa jede zweite Person, die in den letzten Jahren nach Pankow gezogen ist, kam aus dem Ausland und fast dreiviertel von Ihnen sind Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union. Gerade EU-Ausländer/innen haben ihren ersten Behördenkontakt mit den Bürgerämtern.

Grundsteinlegung in der Gubitzstraße – Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) legte am Montag, dem 6. Juli 2015, gemeinsam mit den Gewobag-Vorständen Snezana Michaelis und Markus Terboven den ersten Grundstein für eines von insgesamt acht Neubauprojekten im Bezirk. In der Gubitzstraße 50, Ecke Grellstraße in Prenzlauer Berg entstehen 51 Wohnungen für Singles und Familien, 20 Prozent davon sind gefördert. “Für die Mieterinnen und Mieter in Prenzlauer Berg ist das heute nicht nur eine Grundsteinlegung, sondern ebenfalls ein deutliches Zeichen dafür, dass es auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum in unserem Bezirk geben wird“, so Bezirksbürgermeister Matthias Köhne.

Bucher Schlossparktor saniert – Das Eingangsportal des Schlossparks Buch wurde am 25. Juni 2015 durch den Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), wieder zur Nutzung freigegeben. In 20 Monaten wurden die Mauern, Zäune und Tore überarbeitet und fehlende Teile ergänzt. Der Vorplatz zur Straße erhielt einen neuen Belag und die ehemals vorhandenen Bäume wurden nachgepflanzt. Auf der Schlossparkseite des Portals wurden der Weg und die beidseitigen Grünflächen erneuert. Während der Bauzeit war der Zugang zum Park und somit eine für die Bucher wichtige Durchwegung gesperrt, so dass durch die Freigabe des Portals der historische Eingang für sie nun entlich wieder nutzbar ist. Die Gesamtkosten von 250.000 EUR wurden aus der bezirklichen Investitionsplanung finanziert.

Kulturatlas 2015/16 präsentiert – Kulturstadtrat Dr. Torsten Kühne, der Verein PRO PrenzlauerBerg e.V., das tic Kultur- & Tourismusmarketing Berlin-Pankow und die herausgebende Verlagsagentur IN TOUCH haben die zweite Ausgabe des KULTURATLAS Pankow vorgestellt. Im Rahmen eines kleinen Empfangs präsentierten die Initiatoren die als gemeinsames Projekt entstandene überarbeitete Ausgabe der Publikation im Myer`s Hotel in der Metzer Straße in Prenzlauer Berg. Der KULTURATLAS vereint die Vielfalt an kulturellen, touristischen und sozialen Angeboten in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee in einem umfangreichen Kompendium. Die kostenlose Broschüre ist in einer Auflage von 10.000 Stück erschienen und liegt in kulturellen Einrichtungen des Bezirks aus.

Kooperationsvereinbarung zum Kinderschutz – Mit den Jugendämtern der Bezirke Reinickendorf, Pankow und Mitte stärkt die GESOBAU AG den aktiven Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die Jugendstadträte der Bezirke Mitte, Pankow und Reinickendorf und die Prokuristen der GESOBAU AG, Irina Herz und Lars Holborn, stellten am 19. Mai 2015 die gemeinsame Kooperation zum Kinderschutz vor. Vereinbart wurden konkrete Maßnahmen, wie der regelmäßige Austausch zu allen Fragen des Kinderschutzes, Schulungsangebote für GESOBAU-Mitarbeiter und die Teilnahme der GESOBAU in den regionalen Kinderschutznetzwerken. Außerdem wird die GESOBAU ihre Unterstützung von Initiativen der Jugendämter zur Förderung und Stärkung der Elternkompetenz ausbauen. „Wir freuen uns darauf, nicht nur schriftliche Kooperationsvereinbarungen zu verkünden, sondern Praxis zu leben. Die Zusammenarbeit wird unter anderem neue Netzwerke hervorbringen und die Perspektiven aus der Wohnungswirtschaft werden uns helfen, die fachlichen Standards der Jugendhilfe für einen nachhaltigen Kinderschutz regional gezielter anzuwenden“, erklärt die Pankower Jugendstadträtin Christine Keil.

Familienbündnisse – Besuch der Staatssekretärin – Das Lokale Bündnis für Familie Pankow empfing am 13. Mai 2015 die Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks zu einem Gespräch im Stadtteilzentrum Pankow. Der Austausch fand im Rahmen des 10. Aktionstages der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ statt, der in diesem Jahr unter dem Motto „Mehr Partnerschaftlichkeit – ein Plus für die ganze Familie“ steht. Dabei geht es um Projekte und Angebote, die Familien bei der partnerschaftlichen Aufgabenteilung von Fami-lien- und Erwerbsarbeit unterstützen können.
Frau Marks kam mit Eltern ins Gespräch um zu erfahren, wie sie den Spagat zwischen flexibler Arbeitszeit und Familienarbeit meistern. Als Ort für diesen Austausch war das Stadtteilzentrum Pankow in der Schönholzer Straße 10 mit seinen vielfältigen Beratungs-, Unterstützungs- und Veranstaltungsangeboten für Familien bestens geeignet. Ein Ort, wo sich auch die Mitglieder des Pankower Bündnisses für Familie treffen, und mit viel ehrenamtlichem Engagement Lobbyarbeit für Familien machen.

Presseradrundfahrt – Sechs Spielplätze in Prenzlauer Berg modernisiert – Zu einer Presserundfahrt per Fahrrad durch den Helmholtzkiez hatte der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne) am 12. Mai 2015 eingeladen. Anlass war der Abschluss der Neugestaltung von sechs Spielplätzen im Gebiet Helmholtzplatz als Beitrag zur nachhaltigen familiengerechten Stadterneuerung. Treffpunkt ist der Spielplatz, Kanzowstr. 7. Insgesamt wurden ca. 500.000 EUR investiert.

Pflanzaktion zum Tag des Baumes – Alljährlich werden zum Tag des Baumes im Bezirk Pankow Jungbäume von Firmen im Auftrag des Straßen- und Grünflächenamts nachgepflanzt. Erstmalig kann in diesem Jahr wieder eine größere Anzahl von Jungbäumen gepflanzt werden. Anlässlich des Ehrentages würdigte der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne) auch wieder bürgerschaftliches Engagement und dankte den Bürgerinnen und Bürgern in der Akazienallee für die Finanzierung, Pflanzung und Pflege einer Robinie, indem die noch offenen Baumstandorte durch weitere vier Robinien ergänzt wurden.

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Richtfest-Kita-Pappelallee

Richtfest Kita-Neubau Pappelallee – Das Richtfest für den Neubau einer Kindertagesstätte mit 120 Plätzen für Kinder bis sechs Jahren wurde am Freitag, dem 24. Januar 2015 in der Pappelallee 40, 10437 Berlin, in Anwesenheit der Jugendstadträtin, Christine Keil (Die Linke), gefeiert. Der nicht unterkellerte dreigeschossige Neubau mit flachem Gründach schließt die frühere 40 Meter breite Baulücke und passt sich in der Höhe dem im Blockinneren befindlichen alten Plattenbau der Kita „Prenzelberger Spielmäuse“ an. Mit dem Raumkonzept soll u. a. ein altersübergreifendes Betreuungsprogramm für Kinder von 0 bis 6 Jahren realisiert werden. Beginn der Baumaßnahme war im September 2014 und die Fertigstellung der Kita, einschließlich der Freifläche, ist für Dezember 2015 geplant. Die veranschlagten Gesamtbaukosten von 3,49 Mio. Euro werden aus den Einnahmen von Ausgleichsbeträgen finanziert. (Foto von l.: Kaufmännische Leitung des Kita Eigenbetriebes – Frau Scheurich; Leiterin des Fachbereichs Hochbau – Frau Mühleck und Frau Bezirksstadträtin Keil).

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Osterbaum

Traditionelles Osterbaumschmücken am Gründonnerstag, 2. April 2015 – Bereits seit über vier Jahrzehnten wird am Gründonnerstag eine Birke vor der Pankower Kirche in der Breite Straße durch Kita-Kinder des Bezirks geschmückt. Der traditionelle Pankower Osterbaum wurde in diesem Jahr mit Kindern aus der KITA „Die kleinen Strolche“, Neue Schönholzer Straße 25, sowie aus der KITA „Schillersternchen“ aus der Schillerstraße 21 – 22, verziert.
Unterstützt wurden die Kinder durch den Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD).

Neuer Fußgängerüberweg in der Hadlichstraße – Der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne) eröffnete am Donnerstag, dem 12. Februar 2015 gemeinsam mit Schul- und Elternvertretern der Schule Eins und natürlich mit den Schülerinnen und Schülern der Schule einen neuen Fußgängerüberweg in der Pankower Hadlichstraße nahe der Berliner Straße. Damit entsteht eine sichere Querungsmöglichkeit in dem verkehrsreichen Areal, von der insbesondere die Schülerinnen und Schüler der nahe gelegenen Schulen profitieren. Die Kosten betrugen 21.000 EUR und wurden aus dem Querungshilfenprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zur Verfügung gestellt.

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Ausstellung Pankower Bilderbogen

Ausmalbogen für Kinder zum Fest an der Panke – Die Ausstellung „Pankower Bilderbogen“ ist jetzt in der Galerie im Rathaus Pankow, Breite Straße 24a-26, 13187 Berlin, zu sehen. Mit dem „Pankower Bilderbogen“, einem Ausmalbogen für Kinder, der an die Kindergärten und Grundschulen im Ortsteil Pankow versandt wurde, hatten die Kinder die Möglichkeit, ihre Wünsche für die Ausgestaltung des Traditionsfestes malerisch mitzuteilen. Auf dem von Christian Badel gezeichneten Bilderbogen, einer Art Wimmelbild, gibt es zwischen der Kirche und dem Rathaus eine Marktszene mit typischen Pankower Originalen wie Schottenschulle und Willi, Latschenpaule, dem Märchenmaler Peter Becker u.a. zu entdecken und auszumalen. Einer der Marktstände ist leer. Hier waren die Kinder aufgerufen, ihre Ideen und Wünsche für das nächste „Fest an der Panke“ einzuzeichnen. Die Ausstellung ist bis Ende März 2015, Montag bis Freitag von 9 – 19 Uhr zu sehen.

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Grundsteinlegung-Kita-Pappelallee

Grundsteinlegung für Kita-Neubau in der Pappelallee – Der Grundstein für den Neubau einer Kindertagesstätte mit 120 Plätzen für Kinder bis sechs Jahren wurde am 30. Januar 2015 in der Pappelallee 40, 10437 Berlin, gelegt. Der nicht unterkellerte dreigeschossige Neubau mit flachem Gründach schließt die derzeitig 40 Meter breite Baulücke und passt sich in der Höhe dem im Blockinneren befindlichen alten Plattenbau der Kita „Prenzelberger Spielmäuse“ an. Dadurch entsteht ein zur stark befahrenen Pappelallee abgeschlossener, ruhiger und sicherer Hofbereich. Die pädagogische Nutzfläche pro Kind beträgt 4,20 m². Beginn der Baumaßnahme war im September 2014 und die Fertigstellung der Kita, einschließlich der Freifläche, ist für Dezember 2015 geplant. Die veranschlagten Gesamtbaukosten von 3,49 Mio. Euro werden aus den Einnahmen von Ausgleichsbeträgen finanziert. „Das Bezirksamt Pankow übernimmt mit diesem Neubau erneut die Verantwortung für den stetig und enorm ansteigenden Bedarf an Kitaplätzen und leistet einen verlässlichen Beitrag zur Sicherung des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz ab dem ersten Lebensjahr“, erklärt die Bezirksstadträtin für Jugend und Facility Management, Christine Keil (Die LINKE). Bestreben dieses Neubauvorhabens ist es, den Kindern der Kita aller Altersgruppen ausreichend Raum und Abwechslung zu bieten und gleichzeitig Platz für eigene Ideen und Wünsche bereitstellen zu können“, so Keil weiter.

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Verleihung Bezirksmedaille Pankow 2015

Verleihung der Bezirksmedaille – Renate Stark bekam in Anerkennung der um den Bezirk Pankow erworbenen besonderen Verdienste von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und dem Bezirksamt Pankow bei dem diesjährigen Neujahrsempfang die Bezirksmedaille verliehen. Frau Stark ist seit 20 Jahren in der Caritas-Beratungsstelle in der Dänenestraße tätig. Mit Herz und Verstand, Wissen und Geschick schafft sie es immer wieder, das Unmögliche möglich zu machen und Menschen zu helfen, denen anderswo keine Hilfe zuteil wurde. Zudem bringt Frau Stark reichhaltige Erfahrungen und Kenntnisse durch ihre engagierte Mitarbeit im Kinder- und Jugendhilfeausschuss Pankow ein sowie im Beirat für Sozialhilfeangelegenheiten, kurz Widerspruchsbeirat genannt. Die Auszeichnung, die auf einen Beschluss der BVV von September 2012 zurück geht, wurde von der Bezirksverordnetenvorsteherin Sabine Röhrbein und dem Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (beide SPD) überreicht. Vorausgegangen war eine konsensuale Entscheidung einer Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der BVV-Fraktionen, des Bezirksbürgermeisters sowie der Bezirksstadträtin Christine Keil unter dem Vorsitz der Bezirksverordnetenvorsteherin. Die künstlerisch gestaltete Bezirksmedaille ist ein nach den Entwürfen des Bildhauers Reinhard Jacob geschaffener Bronzeguss.

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Sternsinger 2015

Sternsinger zu Gast beim Pankower Bürgermeister – Die Kinder der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg haben am 6. Januar 2015, vor der Sitzung des Bezirksamtes, das Rathaus in der Breite Straße gesegnen. Die Aktion der Gemeinde steht in diesem Jahr unter dem Motto „SEGEN BRINGEN, SEGEN SEIN – gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“. Verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar zogen sie singend durch das Pankower Rathaus und sammelten Spenden. Jedes Jahr gehen viele Kinder von Tür zu Tür, um für hilfebedürftige Kinder Spenden zu sammeln und dabei die Häuser der Menschen zu segnen. Die auf die Türen in Verbindung mit der Jahreszahl geschriebenen Buchstaben C+M+B sind die Abkürzung für: Chistus Mansionem Benedicat (Christus möge dieses Haus segnen).

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Jugenbasketballstars

Eintragung in das goldene Buch Berlin Pankow – Der Bezirksbürgermeister von Pankow, Matthias Köhne (SPD), empfing die U-16 Basketballer Alba Berlins, Makkabi Tel Avivs und Beijing Middle Schools am 5. Januar 2015, im großen Rathaussaal zur Eintragung in das goldene Buch des Bezirks Pankow. Anlässlich des großen Winter-Turniers mit Jugend-Top Teams aus aller Welt in der Max-Schmeling Halle (vom 02. – 04.01.2015) werden die Spieler mit der Eintragung für ihre herausragenden sportlichen Leistungen, aber auch als Botschafter für Respekt und internationale Kooperation geehrt. Die Basketballjunioren, von denen einige schon in wenigen Jahren in den Top-Clubs ihrer Länder spielen werden, zeigten während des Turniers sowohl packende Spiele als auch die verbindende Wirkung des Sports über Grenzen und unterschiedliche Sprachen hinweg. Bezirksbürgermeister Köhne dazu:
„Der Sport schafft eine gemeinsame Sprache und eine Kultur der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung ganz unabhängig von kulturellen Unterschieden. Damit kann er beispielgebend für viele Konflikte und Probleme innerhalb, wie außerhalb unserer Gesellschaft sein. Ich freue mich, dass Pankow als Standort für dieses wichtige Nachwuchsturnier ausgewählt wurde und mit seiner Vielfältigkeit und Offenheit ein guter Gastgeber war.“