Aktuelles

Tafel mit der Aufschrift "Aktuelles"
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Biotopverbundplanung im Bezirk Pankow

Im Jahr 2016 wurde für Pankow ein Biotopverbundkonzept erarbeitet, um die biologische Vielfalt und die Funktion der Ökosysteme auf Bezirksebene nachhaltig zu sichern und somit die gesetzlich geforderte Verpflichtung zur Umsetzung zu erfüllen.
Der zu erwartende Anstieg der Einwohnerzahl von Pankow bringt einen hohen Nutzungsdruck auf die verbliebenen Naturräume im Bezirk mit sich. Dadurch besteht die Gefahr, dass Lebensräume seltener Arten verkleinert, zerschnitten (z.B. durch den Straßenbau) und schließlich isoliert werden. Für viele Tier- und Pflanzenarten würden dadurch die langfristigen Überlebenschancen drastisch sinken. Hauptziel des Biotopverbundes ist es daher die verbliebene Lebensräume zu erhalten und durch die Entwicklung geeigneter Flächen so zu vernetzen, dass Habitat-Komplexe entstehen, die groß genug sind um stabile (Meta-)Populationen zu beherbergen.
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sollen mindestens 10 Prozent der Fläche eines jeden Bundeslandes aus einem Netz verbundener Biotope bestehen. Das Land Berlin hat im Berliner Naturschutzgesetz sogar 15 Prozent der Landesfläche als Biotopverbund festgelegt.
Das Biotopverbundkonzept des Bezirks Pankows stellt die aktuellen Bestandteile des Biotopverbunds (z.B. gesetzlich geschützte Biotope, Schutzgebiete) und geeignete Maßnahmen dar. Die Umsetzung der Maßnahmen sowie der Erhalt bestehender Strukturen sind notwendig, um den landesweit geforderten Mindestanteil von 15 Prozent der Landesfläche für den Biotopverbund zu erbringen. Das Konzept ist darüber hinaus eine wichtige Planungsgrundlage für die weitere Entwicklung des Bezirks und zeigt zudem auf, wo Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Rahmen des Vollzugs der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung lokalisiert werden können.

Die Karten und den Textteil zum Download, finden Sie hier:

Biotopverbund - Textteil

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Biotopverbund der Schutzgebiete

PDF-Dokument (2.6 MB)

Biotopverbund der naturnahen Wälder

PDF-Dokument (3.1 MB)

Biotopverbund des Feuchtgrünlandes und der Niedermoore

PDF-Dokument (2.6 MB)

Biotopverbund der Still- und Fließgewässer

PDF-Dokument (2.7 MB)

Biotopverbund der Trockenlebensräume

PDF-Dokument (2.6 MB)

Biotopverbund der naturnahen Parks und Grünanlagen

PDF-Dokument (5.5 MB)

Biotopverbund - Ergebniskarte

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Bürgerinformation und erste Maßnahmen am Wilhelmsruher See

Am 15.9.2016 fand in Zusammenarbeit mit dem Verein “Leben in Wilhelmsruh e.V./Arbeitskreis Wilhelmsruher See” eine Bürgerinformation zum Wilhelmsruher See in der Bibliothek, die vom Verein betrieben wird, statt. Das mit einem Gutachten beauftragte Büro Wassmann stellte die aktuellen Untersuchungen und Ergebnisse vor (siehe Link Präsentation). Danach diskutierten Stadtrat Dr. Kühne, die Amtsleiterin des Umwelt- und Naturschutzamtes Fr. Dr. Moorfeld und H. Wassmann (Büro Wassmann) mit den zahlreichen interessierten Bürgern über den aktuellen Zustand des Gewässers und die weiteren Schritte. Für dieses Jahr ist die Einrichtung eines dauerhaften Monitorings vorgesehen sowie eine Maßnahme zu Bekämpfung des Blaualgenvorkommens.

Präsentation zum Wilhelmsruher See

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Neue Informationstafeln im Bezirk Pankow

Bezirksstadtrat enthüllte erste neue Schautafel in Arkenberge

Mit Hilfe von Mitteln aus dem SIWA-Fonds (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt) konnten zur Information der Bürgerinnen und Bürger neue bzw. erneuerte Hinweisschilder zu geschützten Biotopen und zu den Landschaftsschutzgebieten (LSG) „Zingerwiesen“ und „Blankenfelde“ sowie an der Moorlinse im LSG „Buch“ aufgestellt werden. Am 15.09.2016 wurden die ersten Tafeln im Bereich der Kiesseen Arkenberge im Ortsteil Blankenfelde durch Bezirksstadtrat Dr. Torsten Kühne feierlich enthüllt.

Beteiligungswerkstatt

Möglichkeiten zur Beteiligung bei der Schaffung einer neuen „grünen Infrastruktur“ im Bezirk Pankow

Der Bezirk Pankow wächst. Mit der steigenden Zahl an Einwohnern und der zunehmenden Wohnbebauung muss auch die grüne Infrastruktur im Bezirk weiterentwickelt werden. Dazu hat das Umwelt- und Naturschutzamt aus Mitteln des SIWA-Fonds (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt) ein Projekt aufgelegt, das in Anlehnung an den Verlauf der alten Industriebahntrasse eine grüne Infrastruktur entwickelt, die vorhandene Grünflächen und Freiräume einbindet.
Das Planungsbüro Gruppe F, welches mit der Entwicklung von Trassenvarianten, der Ausarbeitung eines ersten Gesamtkonzeptes sowie konkreten Vorschlägen für erste Maßnahmen im Ortsteil Weißensee beauftragt ist, wird die Beteiligungswerkstatt am 12. September 2016 um 17 Uhr in der Bizetstr. 27 (Bildungszentrum am Antonplatz, Veranstaltungsraum) moderieren. Darüber hinaus wird im Rahmen dieses Projektes die Online-Plattform www.pankow.mitdenken.online zu Verfügung stehen, um auch den Bürgern, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen können, die Chance zu geben, Ihre Ideen einzubringen.
Im Rahmen der ersten Beteiligungswerkstatt sollen Ideen, Hinweise und Anregungen der Bürger aufgenommen werden. Eine zweite Beteiligungswerkstatt ist für Ende November bzw. Anfang Dezember geplant.

Den Verlauf der alten Industriebahntrasse durch Pankow können Sie hier einsehen.

Verlauf der alten NEB-Industriebahntrasse

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Öffentliche Auslegung

Die Entwürfe zur Neufassung der Verordnungen über die Naturschutzgebiete "Kalktuffgelände am Tegeler Fließ" und "Niedermoorwiesen am Tegeler Fließ" werden öffentlich ausgelegt

In Anpassung an die Gesetzgebung der Europäischen Union müssen die Rechtsverordnungen der Schutzgebiete des Netzes NATURA 2000 überarbeitet werden. Für den Bezirk Pankow betrifft dies die Naturschutzgebiete entlang des Tegeler Fließ.
In den vergangenen Monaten hat die Behördenbeteiligung stattgefunden. Nunmehr beginnt die Phase der Bürgerbeteiligung. Alle Bürger sind in der Zeit vom 18.7. – 17.8.2016 aufgerufen, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Die Entwurfsunterlagen liegen öffentlich aus:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Infopoint (Erdgeschoss, Lichthof linker Seitenraum)
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin

und können online eingesehen werden:

Informationen zur Errichtung von Tempohomes auf der Elisabethaue

Anfang Mai 2016 wurde das Umwelt- und Naturschutzamt das erste Mal zu den geplanten Tempohomes auf der Fläche der Elisabethaue angeschrieben (siehe Übersichtsplan)
Es ging um Abstimmungen zu den naturschutz- und artenschutzrechtlichen Untersuchungen mit denen das Planungsbüro Dr. Szamatolski + Partner von der BIM beauftragt wurde.

Arten- und Naturschutz und Baustopp

Am 21.06.2016 wurde vom Umwelt- und Naturschutzamt Pankow ein Baustopp für das Bauvorhaben ausgesprochen. Hintergrund war, dass artenschutzrechtliche Belange im Rahmen der vorbereitenden Baumaßnahmen auf der Fläche nicht berücksichtigt wurden.
Zum Zeitpunkt der Durchführung der vorbereitenden Maßnahmen lag keine Baugenehmigung vor. Es fehlten insbesondere der artenschutzrechtliche Fachbeitrag sowie die Ableitung entsprechender Maßnahmen, da im Rahmen der avifaunistischen Erfassungen vor Ort brütende Feldlerchenpaare festgestellt wurden. Darüber hinaus fehlte die Stellungnahme der obersten Naturschutzbehörde, die unter Umständen artenschutzbezogene Maßnahmen vor Beginn der Baumaßnahmen eingefordert hätte.
Der artenschutzfachliche Beitrag sowie die Bewertung und Ableitung von Maßnahmen liegen inzwischen vor. Diese Unterlagen konnten von der obersten Naturschutzbehörde geprüft werden. In einem Abstimmungsgespräch zwischen BIM, Fachbüro und oberster Naturschutzbehörde konnte man sich auf dieser Grundlage auf die weitere Vorgehensweise einigen. So muss mindestens eine erneute Begehung durch einen vom Planungsbüro beauftragten Ornithologen durchgeführt werden, um weitere Erkenntnisse über den Stand der Bruten zu gewinnen. Der Baustopp konnte daher von der unteren Naturschutzbehörde (Umwelt- und Naturschutzamt Pankow) mit Datum vom 01.07.2016 aufgehoben werden.

Bodenschutz/Abfall

Für Irritationen bei vielen Bürgern haben die von Unbekannten aufgestellten Schilder auf und im weiteren Umfeld der Elisabethaue gesorgt.
Diese weisen auf eine Gefährdung durch Asbeststaub hin und benennen das Umwelt- und Naturschutzamt als Ansprechpartner. Nach aktuellem Kenntnisstand des Bezirksamtes Pankow ist eine solche Gefährdung auszuschließen.
Auslöser für die Befürchtungen der Bürger scheint der Fund eines ca. 1 m langen Asbestbetonrohres während der Bauarbeiten auf der Elisabethaue zu sein sowie die Vermutung, dass durch die vorherige Rieselfeldnutzung eine hohe Bodenbelastung vorliegt.
Diese Befürchtungen können ausgeräumt werden. Das Asbestbetonrohr wurde durch einen beauftragten Schadstoffgutachter (Büro Spiekermann) gesichtet und durch eine Fachfirma entsorgt. Weitere Rohre wurden bisher nicht gefunden. Das Bodengutachten (Büro BOLAB Analytik) bei dem auf 10 Rasterflächen jeweils eine Mischprobe aus je 25 Einzelproben entnommen und analysiert wurde, hat für die Prüfwerte für Kinderspielplätze nach dem Bundesbodenschutzgesetz (Wirkungspfad Boden-Mensch) keine Überschreitung der Werte festgestellt. Nach Abtrag des Oberbodens wurden die Haufwerke geprüft. Die Analytik hat ergeben, dass es sich hier um keinen gefährlichen Abfall handelt. Die Gefahr einer Beeinträchtigung der Nachbarschaft besteht daher nicht.

Aktuelle Baumfälllisten - Private Bäume Bezirk Pankow

Baumfälliste Februar 2017

PDF-Dokument (93.1 kB)

Baumfällliste Januar 2017

PDF-Dokument (98.9 kB)

Baumfällliste Dezember 2016

PDF-Dokument (83.3 kB)

Baumfällliste November 2016

PDF-Dokument (142.4 kB)

Baumfällliste Oktober 2016

PDF-Dokument (116.6 kB)

Baumfällliste September 2016

PDF-Dokument (15.0 kB)

Aktuelle Baumfälllisten - öffentliches Straßenland im Bezirk Pankow

Die aktuellen Baumfälllisten für öffentliche Bäume im Bezirk Pankow auf der Seite des Straßen- und GrünflächenamtesWeitere Informationen

Gutachten zum Landschaftsschutzgebiet "Blankenfelde"

Die Landschaft um das Dorf Blankenfelde ist seit 2004 als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz gestellt. Die in den Jahren 2014 – 2015 erfassten Daten sollen die Grundlage für einen noch zu erstellenden Pflege- und Entwicklungsplan bilden. Es gilt die rund 805 ha große Fläche zu entwickeln.

Im Landschaftsschutzgebiet „Blankenfelde“ fanden 2014 – 2015 folgende Untersuchungen statt:

1.) „Floristische Bestandserhebungen als Grundlage für die Erstellung eines Pflege- und Entwicklungsplanes im Landschaftsschutzgebiet Blankenfelde“ einschl. Tag- und Nachtfalterkartierung

Gutachten Kartierung Tag- und Nachtfalter

PDF-Dokument (35.8 MB)

Auftragnehmer:
planland
Planungsgruppe Landschaftsentwicklung
Pohlstraße 58, 10785 Berlin

Zeitraum:
Mai 2014 – Dezember 2015

Inhalt:
• Terrestrische Überprüfung der vorhandenen luftbildgestützten Biotopkartierung
• Erfassung gesetzlich geschützter Biotope gemäß § 28 NatSchG Bln bzw. § 30 BNatSchG sowie der Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie sowie der im Gebiet vorhandenen Kleingewässer (Reppfuhl, Kleiner und Großer Zingerteich, Quellfenn), Erfassung der geschützten und gefährdeten Pflanzenarten
• Kartierung von Tag- und Nachtfaltern

2.) Brutvogelkartierung im LSG „Blankenfelde

Gutachten Kartierung Brutvögel

PDF-Dokument (3.8 MB)

Auftragnehmer:
Natur+Text GmbH
Forschung und Gutachten
Friedensallee 21, 15834 Rangsdorf

Zeitraum:
März – Dezember 2015 (Brutvogelkartierung)

Inhalt:
• Flächendeckende Revierkartierung nach den anerkannten Methodenstandards und Darstellung der ermittelten Brutreviere und Neststandorte in aussagefähigen Karten

3.) Ausblick

Die im Jahr 2015 begonnene Rastvogelkartierung wird im Jahr 2016 abgeschlossen sein. Mit den Ergebnissen ist Ende Mai zu rechnen.
Im Jahr 2016 wurde eine Amphibienkartierung beauftragt. Mit der Fertigstellung des Gutachtens ist im Herbst 2016 zu rechnen. Untersucht werden die potenziellen Laichgewässer wie wasserführende Gräben und Kleingewässer innerhalb des LSG „Blankenfelde“.

Präsentationen im Umweltausschuss vom 17.03.2016 zu den Ergebnissen der Gutachten

Präsentation Biokartierung und floristische Erfassungen

PDF-Dokument (15.2 MB)

Präsentation Tag- und Nachtfalterkartierungen

PDF-Dokument (4.7 MB)

Präsentation Brutvogelkartierungen

PDF-Dokument (5.6 MB)

Bescheide mit mehr als zehn Baumfällungen privater Grundstückseigentümer / Bauherren

Es liegen keine aktuellen Bescheide vor.

Informationen zur nicht genehmigten Fällung des Naturdenkmals mit der Nummer 3-22-B (XVIII-17B) einer Bruchweide (Salix fragilis) auf dem Grundstück Piesporter Str. 84 in 13088 Berlin

Baumfällgenehmigung

Fälschlicherweise wurde statt einer 5-stämmigen Bruchweide auf dem Grundstück Buschallee 69 in 13088 Berlin das o.g. und so auch gekennzeichnete Naturdenkmal (einstämmig) gefällt.

PDF-Dokument (345.0 kB)

Umweltbüro Pankow