Inhaltsspalte

Aktuelles

Tafel mit der Aufschrift "Aktuelles"
Bild: DOC RABE Media - Fotolia.com

Organigramm UmNat Pankow

PNG-Dokument (347.9 kB)

Die Kampagne NaturStadt.Berlin: für mehr Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung in allen Bezirken

Das Netzwerk der Koordinierungsstellen für Umweltbildung in Berlin hat eine Kampagne ins Leben gerufen. Daran wirkte die Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow mit. Diese Kampagne zielt darauf ab, die Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung aktiv zu stärken. Damit verleiht sie den Akteur:innen dieser Bildungsbereiche mehr Präsenz in der Öffentlichkeit, welche einen großen Beitrag für ein grünes und nachhaltiges Berlin leisten. Im Rahmen der Kampagne wurden unter anderem Plakate entwickelt, die auch über einen langen Zeitraum hinweg an verschiedenen Bahnhöfen in Pankow zu sehen waren. NaturStadt.Berlin befördert die Möglichkeiten, Umweltbildungsangebote wahrzunehmen und Erfahrungen in der Stadtnatur zu machen. Gleichzeitig soll aktiver Umweltschutz auf lokaler Ebene vorangetrieben werden. Dabei ist auch das Engagement der Bürger:innen gefragt. Dies gelingt vor allem durch die Beteiligung an Projekten im eigenen Kiez, wie beispielsweise Gemeinschaftsgärten, Müllsammel-Aktionen oder Repair-Cafés. Indem auf die Themenvielfalt der Umweltbildung und grüne Lernorte in ganz Berlin aufmerksam gemacht wird, möchte die Kampagne alle Menschen erreichen. Zusätzlich unterstützt sie die Umsetzung des ersten Bildungsleitbildes für ein grünes und nachhaltiges Berlin. Es wurde am 10.08.2021 von dem Berliner Senat verabschiedet. Darin wird konkret Handlungsbedarf formuliert, um die Stadt zukunftsfähig zu machen. Interessierte, Lernwillige sowie Lehrende, Kitas und Schulen finden auf der NaturStadt.Berlin Homepage die Kontaktdaten zu allen bezirklichen Koordinierungsstellen. Diese vermitteln Expert:innen aus den genannten Themenbereichen sowie passgenaue Angebote und Veranstaltungen. Die Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow hat vor Ort zwei Ansprechpartnerinnen, die über Möglichkeiten im Bezirk informieren und beraten. Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow Susan Brost & Isabelle Deerberg Hansastraße 182 A, 13088 Berlin
  • E-Mail: ubk.pankow@agrar-boerse-ev.de
  • Tel.: 030 88497399
Kampagne: www.NaturStadt.Berlin
  • E-Mail: info@naturstadt.berlin

Pressemitteilung zum Bildungsleitbild für ein grünes und nachhaltiges Berlin:
https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1114396.php

Licht aus! Für wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr.
Am 7.9. findet die diesjährige Earth Night statt

Lichtverschmutzung durch unnötige Außenbeleuchtung trägt nicht nur erheblich zum Energieverbrauch bei, sie ist auch ein großes Problem für die Tierwelt, insbesondere für Insekten.
Um auf das Thema aufmerksam zu machen, hat der Verein “Paten der Nacht” die Aktion “Earth Night” initiiert.
Wie Sie mitmachen und viele weitere Informationen, können Sie hier nachlesen.

Bauarbeiten für den Stromnetzausbau

Vorübergehende Sperrungen im Bereich der Bogenseekette

Im Zuge der Energiewende und für eine langfristig sichere Stromversorgung von Berlin ersetzt 50Hertz eine Freileitung zwischen Wustermark und Neuenhagen. Für den Ersatzneubau des „380-Kilovolt-NordringBerlin“ muss der Stromnetzbetreiber 50Hertz im Bereich der südlichen Bogenseekette bestehende, alte Strommasten abbauen und neue Masten errichten.

Die Bauarbeiten dauern von 1. Juli bis voraussichtlich 30. November 2021. Für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher des Naherholungsgebiets müssen während der Arbeiten Baustellenzufahrten und Bauflächenfür den Besucherverkehr vorübergehend gesperrt werden. Zur Umgehung der Flächen sind alternative Wege ausgewiesen.

50Hertz hält die Einschränkungen im Bereich der Bogenseekette so kurz wie möglich. Zudem werden örtliche Tiere und Pflanzen durch verschiedene Maßnahmen, wie Amphibienschutzzäune, Biotopschutzzäune oderBauzeitenbeschränkungen, wirksam geschützt.

Eine Übersicht der Umgehungsmöglichkeiten sowie der gesperrten Wege und Flächen gibt die nebenstehende Karte. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an 50Hertz unter T +49 30 5150 3414 bzw. netzausbau@50hertz.com

Karte Nordring

JPG-Dokument (906.1 kB)

Bienenautomat

100. Bienenfutterautomat steht in Pankow

Der 100. Bienenautomat steht, in der Hauptstadt und zwar konkret im Bezirk Pankow in der Heinrich-Böll-Bibliothek. Laut Judith Hauschulz von der Bezirkszentralbibliothek habe man durch einen Austausch zur Charta 2030/Agenda der Vielfalt mit Kolleginnen und Kollegen aus Bremen von dem Projekt erfahren. Mit der Unterstützung des Umwelt- und Naturschutzamtes in Pankow ist man nun ebenfalls in der Lage einen Beitrag zur Erhaltung der Bienenlandschaft in Berlin zu leisten und dies auch den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern zu präsentieren.
Sehr lange war ungewiss, wo der 100. Automat aufgestellt wird, da zurzeit gut 50 andere Automaten der Öffentlichkeit noch nicht zur Verfügung stehen, was an unterschiedlichen Montagezeiten liegt.
Lange wurde die Rolle der Wildbienen als Bestäuber nicht ernst genug genommen, fliegen diese doch schon, wenn es den meisten Honigbienen noch zu kalt oder nass ist. Sie bestäuben auch solche Pflanzen, die die Honigbienen aus körperbaulichen Gründen nicht bestäuben können.
Im Herbst 2019 kam es zur Aufstellung des ersten Automaten in Dortmund. In kürzester Zeit erreichten die Bienenretter Anfragen von Leuten aus dem ganzen Land, die solche Automaten kaufen wollten.
Der Aufbau der Bienenautomaten sieht grundsätzlich wie folgt aus:
Man wirft 50 Cent in den Automaten ein und erhält eine Kapsel mit einer ein-/ und zweijährigen Samenmischung aus der Region, von einer anderen Seite erhält man eine mehrjährige Blumen-Mischung.
Nachhaltigkeit wird bei den Bienenrettern besonders großgeschrieben. Der Technik halber lässt es sich dieser Tage noch nicht einrichten, auf die Kunststoff-Kapseln zu verzichten, da deren Funktionsfähigkeit nur mit einer festen Hülle zum Tragen kommt. Genau deswegen hängt neben jedem Automaten eine gelbe Sammelbox. Die leeren Kapseln können zurückgebracht werden und werden dann erneut befüllt.
Dieses „Mehrweg-System“ hat sich nach über einem Jahr durchaus bewährt, da es vor allem jüngeren Unterstützerinnen und Unterstützern ein besonderes Anliegen ist die Produktion von Müll zu vermeiden und die Kapseln zeitnah zurück zu bringen.
Weiterführende Informationen zu den bundesweiten Standorten gibt es auf www.bienenautomat.de und zu den genutzten Samenmischungen auf www.bienenretter.com.

Bezirk Pankow tritt Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ bei

Neben fünf anderen Berliner Bezirken (Lichtenberg, Mitte, Marzahn-Hellersdorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg) hat nun auch der Bezirk Pankow, vertreten durch den zuständigen Stadtrat Herrn Daniel Krüger, die Deklaration „Kommunen für biologische Vielfalt“ unterzeichnet. Ziel dieses Bündnisses ist es, die biologische Vielfalt zu erhalten und zu entwickeln, um zur Stabilität der Ökosysteme und somit zur Sicherung der für uns allen bedeutsamen natürlichen Lebensgrundlagen beizutragen. Die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen gefährdet diese Artenvielfalt besonders stark und wird häufig durch Bauvorhaben (Wohnungen, Infrastrukturen) verursacht. Der Erhalt der Artenvielfalt ist eines der Hauptziele des Naturschutzes und wird im Bundesnaturschutzgesetz benannt. In der Konsequenz soll in Zukunft darauf geachtet werden, dass sämtliche Stadtentwicklungsprojekte und Infrastrukturvorhaben sich mit den Zielen des Artenschutzes vertragen und umsetzbar sind ohne diesen signifikant zu beeinträchtigen. Seit September 2020 ist das Land Berlin zudem Mitglied beim Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“. Weitere Informationen finden Sie hier

Broschüre zur Umweltbildung in Pankow ist da

Im Mai 2020 wurde die Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow gegründet. Jetzt veröffentlicht sie eine Handreichung mit dem Titel „Raus geht´s in die Natur!“. Diese ist eine sehr nützliche Übersicht über die verschiedenen Akteure der Natur- und Umweltbildung im Bezirk. Der Fokus liegt dabei auf umweltpädagogischen Angeboten, die vorwiegend Draußen stattfinden. Etwa 50 Anbietende werden hier präsentiert und übersichtlich vorgestellt.
Mit der Broschüre ist es für Pankower Erziehende und Lehrkräfte ab sofort leichter, Kinder und Jugendliche an das Thema Natur- und Umweltschutz heranzuführen, sie für die Stadtnatur zu begeistern und zu sensibilisieren. Denn laut Senatsbeschluss soll jedes Grundschulkind mindestens einmal im Jahr ein Umweltbildungsangebot wahrnehmen.
Zusätzlich stellt die Koordinierungsstelle eine Karte zum Zusammenfalten und für unterwegs zur Verfügung, Anbieter der Natur- und Umweltbildung sind hier gelistet. Diese Karte lädt zur Entdeckungstour durch den gesamten Bezirk, aber auch durch die direkte Nachbarschaft ein.

Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow
Susan Brost und Isabelle Deerberg
Hansastraße 182A, 13088 Berlin
E-Mail: ubk.pankow@agrar-boerse-ev.de
Tel.: 030 88497399

Plakat Umweltbildung Pankow

PDF-Dokument (12.9 MB)

Broschüre Umweltbildung Pankow

PDF-Dokument (19.3 MB)

Regelungen für Straßenmusik im Bezirk Pankow

Straßenmusik ist eine an die Allgemeinheit gerichtete Darbietung von Musik unter Verwendung von Tonwiedergabegeräten oder Musikinstrumenten, die nicht im Rahmen einer Veranstaltung oder gegen Entgelt erfolgt. Dabei gilt das Entgegennehmen von Geld oder Sachleistungen als Anerkennung für die dargebotene Musik nicht als Entgelt.

Die Darbietung von Straßenmusik bedarf in der Regel keiner Ausnahmezulassung nach § 10 LImSchG wenn durch sie niemand erheblich gestört wird. Von einer erheblichen Störung ist unter Berücksichtigung folgender Regeln nicht auszugehen:

  • Spielzeit werktags ausschließlich von 08.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 20.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 09.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 20.00 Uhr
  • Spieldauer an einem Standort max. 60 Minuten, ein Platzwechsel hat räumlich so weit zu erfolgen, dass die folgende Darbietung am früheren Standort nicht mehr hörbar ist
  • an einem Darbietungsort darf kein weiterer Straßenmusiker hörbar sein
  • keine Verwendung von elektroakustischen Anlagen wie z. B. Verstärkern
  • kein Spielen besonders geräuschintensiver Instrumente wie z. B. Blechblasinstrumente, Schlagzeug, Pauken und Trommeln, keine Bands
    - ein Mindestabstand von 60 m zu empfindlichen Einrichtungen, wie Krankenhäusern, Altenheimen und 20 m zu schutzbedürftigen Nutzungen von Wohn- und Geschäftsräumen
  • kein Spielen vor Schulen während der Unterrichtszeit und vor Kirchen während des Gottesdienstes (Mindestabstand 100 m) sowie in ausgewiesenen Grünanlagen/Parks
    Anträge auf die Zulassung von Ausnahmen (§ 10 LImSchG) können direkt unter Online-Formular gestellt werden. Einen Überblick über die notwendigen Angaben, die Kosten und die rechtlichen Rahmenbedingungen erhalten sie in den weiterführenden Informationen zur Antragstellung.

Inbetriebnahme des neuen Tiefbrunnens am Weißen See verzögert sich

Der Weiße See ist ein Besuchermagnet im Berliner Nordosten. Insbesondere in den warmen Monaten lädt er zur Erholung und zum Baden ein. Durch Verdunstung sinkt allerdings fortwährend der Wasserspiegel. Dadurch ist zwar nicht unmittelbar die Gewässerqualität gefährdet, wohl aber der uneingeschränkte Betrieb des Strandbades. Der sinkende Wasserspiegel bedroht durch Freilegung der Schilfbereiche und der Baumwurzeln auch Ufervegetation und Brutvögel.

Um dem Problem entgegenzuwirken, setzt der Bezirk Tiefbrunnen ein, die Grundwasser in den Weißen See pumpen. Zwei in den 1970er Jahren gebaute Brunnen verloren über die Zeit ihre Leistungsfähigkeit, weshalb im März 2020 ein neuer Tiefbrunnen im Bereich der Freilichtbühne gebohrt wurde. Bevor jedoch der neue Brunnen in Betrieb gehen kann, wurde das Brunnenwasser auf verschiedenste Schadstoffe untersucht. Die hierbei festgestellten Belastungen lassen einen unbehandelten Zufluss nicht zu. Um den Tiefbrunnen dennoch nutzen zu können, wird derzeit die Einrichtung einer Grundwasserreinigungsanlage geplant. Der neue Tiefbrunnen könnte damit in der Badesaison 2021 zur Gewährleistung des Wasserspiegels im Weißen See zum Einsatz gelangen.

Zum Schutz der Ufervegetation, der Brutvögel und Aufrechterhaltung des Ökosystems soll in diesem Jahr temporär Trinkwasser zugeführt werden. Für die Einleitung des Trinkwassers stehen noch Genehmigungen aus. Um den Wasserverlust durch Verdunstung zu reduzieren, soll zudem die Betriebszeit der Fontäne eingeschränkt werden. Auch das Hygienekonzept zwischen dem Gesundheitsamt und dem Betreiber des Strandbads ist derzeit noch in der Abstimmung.

Wichtig für alle Badenden: Beprobungen Mitte und Ende Mai bestätigen die unbelastete Wasserqualität des Weißen Sees. Wir freuen uns auf die baldige Öffnung des Strandbades und wünschen uneingeschränkten Badespaß.

Koordinierungsstelle Umweltbildung in Pankow nimmt ihre Arbeit auf

Karower Teiche mit Ufervegetation
Karower Teiche mit Ufervegetation
Bild: Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow

Im Mai 2020 hat die Koordinierungsstelle Umweltbildung in Pankow ihre Arbeit aufgenommen. Sie steht nun als direkte Ansprechpartnerin für Nutzer und Anbieter von Umweltbildungsangeboten zur Verfügung. Für diese Aufgabe konnte das Umwelt- und Naturschutzamt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens den AGRARBÖRSE Deutschland Ost e.V. und die Fachkompetenzen von Roswitha Babig (Umweltbildung), Susan Brost (Natur- und Umweltpädagogik) und Isabelle Deerberg (Landnutzungsplanung) gewinnen. Ziel der Koordinierungsstelle ist es, die Umweltbildungseinrichtungen und freiberufliche Umweltbildner im Bezirk aktiv zu unterstützen und untereinander zu vernetzen.

Im Zuge dessen werden die Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle eine Broschüre erstellen, in der außerschulische und grüne Lernorte im Bezirk vorgestellt werden. So können alle Nutzer einen schnellen und einfachen Zugang zu den Umweltbildungsangeboten erhalten. Eine anschauliche Übersicht und leicht verständliche Inhalte werden über die verschiedenen Möglichkeiten im Bezirk informieren.

Die Koordinierungsstelle unterstützt mit ihrer Arbeit die Umweltbildungsziele des Senats für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Denn laut Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt soll jede Grundschulklasse mindestens einmal im Jahr eine Umweltbildungseinrichtung besuchen können. Zur Erreichung dieses Ziels vermittelt die Koordinierungsstelle zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten und verknüpft Akteure in den Bereichen Natur-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung in Berlin Pankow.

Zu erreichen ist die Koordinierungsstelle unter:

Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow
Susan Brost & Isabelle Deerberg
Hansastraße 182A, 13088 Berlin
Festnetz: 03092090480
Mobil: 017610536019

Pflege- und Entwicklungsplan für das Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Blankenfelde“

Entsprechend § 4 der Landschaftsschutzgebietsverordnung vom 13. Februar 2004, „zum Schutz der Landschaft um den Ort Blankenfelde in den Bezirken Pankow und Reinickendorf von Berlin“, wurde für das LSG „Blankenfelde“ ein Pflege- und Entwicklungsplan (PEP) erstellt, der die notwendigen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen zur Sicherung des Schutzzwecks enthält.
Das LSG „Blankenfelde“ liegt im Norden des Bezirkes Pankow von Berlin und hat eine Größe von 800,16 ha. In die Planung einbezogen wurde zudem der benachbarte Bereich des großen Arkenberger Kiessees, so dass der Untersuchungsraum rund 833 ha umfasst. Die im PEP vorgenommene Planung der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen bezieht sich auf den im Bezirk Pankow gelegenen Teil des Untersuchungsraumes mit einer Größe von 780 ha.
Im PEP werden neben dem Schutz und der Herausarbeitung der besonderen landschaftlichen Qualitäten des Untersuchungsraumes, die anhand der sehr umfangreich stattgefundenen Grundlagenerfassungen ermittelt worden sind, die aktuellen Beeinträchtigungen und unterschiedlichen Anforderungen an die Schutzgebietsfläche aufgezeigt und vor dem Hintergrund der Schutzzwecke gemäß § 3 der Landschaftsschutzgebietsverordnung bewertet.
Nachgewiesen werden konnte insbesondere das hohe naturschutzfachliche Potential, das das LSG aufgrund seiner Lage, Naturausstattung und Strukturreichtum besitzt. Sowohl die kleinteiligen Acker- und Wiesenflächen, die durch Feldgehölze und Obstbaumalleen gegliedert sind, als auch die Waldflächen sind Lebensraum streng geschützter Arten, wie z. B. Kranich, Neuntöter und Wachtelkönig.
Aus der Bewertung sind Schlussfolgerungen für die zukünftige Pflege- und Entwicklung des Gebiets gezogen und Lösungskonzepte in Bezug auf die zu erwartenden Zielkonflikte entwickelt worden (Arten- und Biotopschutz, Bodenschutz, Wasserhaushalt, Land- und Forstwirtschaft, Kulturlandschaftsschutz, Verkehr und Erholung).

Die Karten und den Textteil zum erarbeiteten PEP finden Sie hier zum Download:

Endbericht

PDF-Dokument (6.5 MB)

Übersicht Biotoptypen

PDF-Dokument (1.2 MB)

Biotoptypenkarte

PDF-Dokument (3.5 MB)

Geschützte Biotope

PDF-Dokument (910.7 kB)

Brutvogelkartierung

PDF-Dokument (2.8 MB)

Eigentum

PDF-Dokument (368.1 kB)

Konzept Pflegemaßnahmen

PDF-Dokument (3.6 MB)

Konzept Entwicklungsmaßnahmen

PDF-Dokument (3.9 MB)

Übersicht Kompensationsmaßnahmen

PDF-Dokument (5.2 MB)

Baumfällungen auf Privatgrundstücken

Baumfällliste Pankow Stand August 2021

XLSX-Dokument (95.4 kB)

Baumfällungen in Parks und im Straßenland

Die aktuellen Baumfälllisten für öffentliche Bäume im Bezirk Pankow auf der Seite des Straßen- und Grünflächenamtes

Umweltbüro Pankow