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Chronik Pankow 2016

Besuch von Flüchtlingsunterkünften – Zwei Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in Pankow besuchte Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) am Freitag, dem 16. Dezember 2016. Zunächst ging es in die Gemeinschaftsunterkunft in der Storkower Str. 118, derzeit belegt mit 432 Personen. Zusammen mit den benachbarten Heimen Storkower Str. 133a und 139c sind in diesem Gebiet insgesamt 924 Geflüchtete untergebracht. Anschließend wurde Benn dann in der Unterkunft des Unionhilfswerkes in der Treskowstr. 15-16, in Weißensee erwartet, wo derzeit 514 Geflüchtete wohnen. Der Bezirksbürgermeister suchte das Gespräch mit den Geflüchteten, informierte sich über deren Lage und die Unterbringung in den Heimen. In offenen Gesprächsrunden stellte sich der Bezirkschef den Fragen der Betroffen und interessierte sich für die Sorgen und Nöte.

Ehrenamtspreis 2016 verliehen – Die BVV verlieh am 9. Dezember 2016 im Rahmen einer Festveranstaltung im Rathaus Pankow den Preis für ehrenamtlich Tätige. Anderen helfen, füreinander einstehen, Verantwortung übernehmen – von diesen Kriterien ist das vielfältige Engagement der Pankowerinnen und Pankower geprägt, die für den diesjährigen Ehrenamtspreis vorgeschlagen wurden und die sich ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Bereichen des Zusammenlebens in unserem Bezirk freiwillig, selbstlos und ohne direktes Eigeninteresse unentgeltlich für das Gemeinwohl in Pankow engagieren. In besonderer Anerkennung und Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit zeichnete die BVV die nachstehenden ehrenamtlich Tätigen mit dem Ehrenamtspreis 2016 aus:
Martin Schultz – für das langjährige ehrenamtliche Engagement und für sein sehr aktives und beständiges Wirken in verschiedenen Selbsthilfegruppen für Depression im Stadtteilzentrum Pankow;
Reinhard Graffunder – für die langjährige, beständige ehrenamtliche Arbeit bei der Pflege und Erhaltung der Grünanlage des ehemaligen Wasserspeichers am Wasserturm;
Rakatak – Die Ehrenamtlichen – für das ehrenamtliche Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung des interkulturellen perkussionsorientierten Familienfestes „RAKATAK“ ;
Hansjürgen Zurth – für das langjährige ehrenamtliche generationsübergreifende Wirken als Zeitzeuge in den Klassen der Wilhelmsruher Schulen und Horte;
Ehrenamtliche Unterstützerkreise des Willkommensnetzwerkes–Pankow hilft!“ – für das ehrenamtliche, umfassende und selbstlose Engagement in der Willkommensarbeit für Geflüchtete und bedeutende Vermittlungsleistung in der Gesellschaft gegen das Wiedererstarken rechtsextremer, rechtspopulistischer und rassistischer Stimmungen.

Ein Wunschbaum für die Pankower Kinder – Erstmalig fand auf Anregung der BVV in der Vorweihnachtszeit im Rathaus Pankow, Breite Straße 24 a – 26, 13187 Berlin, die Geschenkaktion des Vereins „Schenk doch mal ein Lächeln e.V.“, statt. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, dass es auch finanziell schwächer gestellten Familien ermöglicht wird ihren Kindern ein Weihnachtsgeschenk zu machen. Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) unterstützte diese Weihnachtsaktion und schmückte gemeinsam mit dem Verein sowie Pankower Kindern am 30. November 2016 den Weihnachtsbaum im Rathausfoyer mit den gebastelten Wunschsternen der Kinder. Alle Wunschsterne wurde von anonymen Geschenkpaten “gepflückt” und die gewünschten Geschenke besorgt und bis Weihnachten im Büro des Bezirksbürgermeisters abgegeben. Dort organierte der Verein eine konzertierte Verpackungsaktion und übergab die Geschenke schließlich an die Eltern der für die Wünsche ausgewählten Kinder. Insgesamt eine erfolgreiche Aktion die fortgesetzt werden soll.

Pressetermin Gleimtunnel – Zu einem Pressetermin mit aktuellen Informationen über den Gleimtunnel lud der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen), am Mittwoch, dem 7. Dezember 2016 ein. Es war sein letzter “Auftritt” als Bezirksstadtrat, da er tags darauf zum Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ernannt worden war. Nach dem schweren Unwetter am 27. Juli 2016 war der Gleimtunnel nur für den Fuß- und Radverkehr geöffnet, da Untersuchungen zur Standsicherheit der Brückenbauwerke erforderlich waren. In der Zwischenzeit wurden die Straße im Tunnel saniert und auf der westlichen Seite die Zufahrt zum Neubaugebiet am Mauerpark sowie ein Kreisel gebaut. Das beauftragte Gutachten lag nun vor und Jens-Holger Kirchner informierte vor Ort darüber, dass der Gleimtunnel zunächst weiter gesperrt bleibt. Die offizielle Eröffnung erfolgte dann schließlich am 13. Januar 2017.

Neuer Familienwegweiser Pankow für 2017 – Die neue Ausgabe des Familienwegweisers Pankow wurde am 30.11.2016 im Frei-Zeit-Haus Weißensee vom Lokalen Bündnis für Familie Pankow präsentiert. Die Neuauflage wurde gründlich überarbeitet und ergänzt sowie an vielen Stellen deutlich optimiert.
Inhaltlich wurde u.a. das Kapitel Familie neu geschaffen und strukturiert. Das Kapitel für Kinder wurde überarbeitet und aktualisiert, sowie um Wissenswertes zum Thema Kinderrechte bereichert. Ganz neu ist ein Kapitel in Brailleschrift, dass es sehbehinderten und blinden Menschen ermöglicht, den Wegweiser über die im Heft in Brailleschrift gestanzten Links im Internet via Audiodateien zu lesen, respektive anzuhören. Als wichtige Ergänzung der Printausgabe gibt es das jederzeit erreichbare Webportal www.familienwegweiser-pankow.de, um so noch mehr Pankower Familien zu erreichen.
Die Broschüre erscheint jährlich und erreicht eine Auflagenhöhe von über 20.000 Stück. Er wird kostenlos verteilt und liegt an über 1.000 öffentlichen Orten dort aus, wo Familien sich aufhalten, vorbeikommen oder erreichbar sind.

Gedenken an Christa Wolf – Anlässlich ihres Todestages am 1. Dezember 2011 wurde der verstorbenen Schriftstellerin Christa Wolf gedacht. Das Bezirksamt Pankow, die Christa Wolf Gesellschaft und Familienangehörige hatten am 29. November 2016 dazu eingeladen. Die Veranstaltung begann mit einer Feierstunde in der Villa Hildebrand („Kavalierhaus“), Breite Straße 45, 13187 Berlin. Dort erinnerte der Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) und die Vorsitzende der Christa Wolf Gesellschaft, Dr. Therese Hörnigk, an die lange in Pankow lebende und zu den renommiertesten Schriftstellerpersönlichkeiten zählende Christa Wolf. Im Anschluss wurde vor dem Wohnhaus der Familie Wolf, Amalienpark 7, die Skulptur „Maske der Medea“ von Christine Dewerny und eine Gedenktafel in Erinnerung an die bedeutende ehemalige Anwohnerin enthüllt.

13. Bundesweite Vorlesetag – Anlässlich des diesjährigen Vorlesetages am 18.11.2016 war der Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) zu Gast bei den Kindern der “Kita an der Strauchwiese” in Pankow, Lindenberger Straße und las eine spannende Geschichten vor. Der Bundesweite Vorlesetag von der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Ziel ist es, ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen zu setzen, Freude am Lesen und Vorlesen zu wecken und die Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Dr. Torsten Kühne zum Bezirksstadtrat gewählt – Bei der BVV-Sitzung am Mittwoch, dem 16. November 2016 wurde Dr. Torsten Kühne als Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Facility Management und Gesundheit gewählt.

Bezirksamt Pankow hat sich konstituiert – Nach den Wahlen des Bezirksbürgermeisters, seines Stellvertreters und einer Bezirksstadträtin auf der konstituierenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow am 27. Oktober 2016 hat sich jetzt das Bezirksamt Pankow konstituiert. Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) leitet die Abteilung Kultur, Finanzen und Personal mit dem Amt für Weiterbildung und Kultur, dem Finanzservice/Steuerungsdienst, Personalservice, den Beauftragten, der Pressestelle und dem Rechtsamt. Stellvertretender Bezirksbürgermeister bleibt Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne). Zu seinem Bereich Stadtentwicklung und Bürgerdienste gehören das Straßen und Grünflächenamt, das Stadtentwicklungsamt und das Amt für Bürgerdienste. Rona Tietje (SPD) wird das Ressort Jugend, Wirtschaft und Soziales leiten. Ihr unterstehen das Sozial- und Jugendamt sowie die bezirkliche Wirtschaftsförderung. Die Abteilungen Umwelt und öffentliche Ordnung sowie Schule, Sport, Facility Management und Gesundheit sind personell noch nicht besetzt, da die Wahl der Vertreter von CDU und AfD auf die nächste BVV-Sitzung vertagt wurde. Die kommissarische Leitung der noch nicht besetzten Ressorts wird zunächst von den gewählten Bezirksamtsmitgliedern übernommen.

Wahl des BVV-Vorsteher – Am 28. Oktober 2016 konstituierte sich die Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin für die VIII. Wahlperiode und wählte Michael van der Meer von der Linksfraktion zum neuen Bezirksverordnetenvorsteher.

Ausbildungsoffensive Pankow 2016/2017 – Die Auftaktveranstaltung zur Ausbildungsoffensive fand am Dienstag, dem 20. September 2016 in Anwesenheit des Bezirksbürgermeisters, Matthias Köhne (SPD) und der Jugendstadträtin Christine Keil (Linke), im Oberstufenzentrum Gastgewerbe, Brillat-Savarin-Schule, Buschallee 23 a, 13088 Berlin, statt. Höhepunkte war die Auszeichnung der Ausbildungspreisträger und die symbolische Begrüßung der neuen Auszubildenden des 1. Lehrjahrs. Der Ausbildungspreis Pankow wurde in vier Kategorien nach Betriebsgröße vergeben und ging an GEBIFO mbH, MEVOR GmbH, D.MACHTS GROUP GmbH, Mercedöl-Feuerungsbau GmbH, B.I.N.S.S. Datennetze und Gefahrenmeldesysteme GmbH sowie an Frisch & Faust Tiefbau GmbH.

Radweg nach Sanierung frei gegeben – Die im Juli 2016 begonnenen Bauarbeiten für den Ausbau des Rad- und Gehweges Röntgentaler Weg zwischen Pölnitzweg und Wiltbergstraße (Abzweig Radfernweg Berlin – Usedom) konnten um ca. zwei Wochen verkürzt werden. Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen), Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung im Bezirksamt Pankow, eröffnete mit Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie des ADFC den 450 Meter langen Rad- und Gehweg am 15. September 2016. Die Baukosten betragen ca. 233.000 Euro und wurden aus dem Programm „Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr“, das die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter Nutzung von Bundesmitteln des „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ (KInvF) mit dem Ziel der Verminderung des motorisierten Verkehrsaufkommens und damit der Luftreinhaltung und der Lärmbekämpfung auf Straßen durchführt, finanziert.

Enthüllung der Schilder am Fußgängerüberweg in Heinersdorf – In einem feierlichen Rahmen wurden am 15. September 2016 am Fußgängerüberweg in der Tino-Schwierzina-Straße in Heinersdorf zwei zusätzliche Schilder für die Schulwegsicherung der Grundschule am Wasserturm enthüllt. Die Einweihung nahm Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen), Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, zusammen mit der Schulleiterin, Marina Vogel, im Beisein von Eltern der Gesamtelternvertretung und mehrerer Schulklassen sowie Vertretern des Fördervereins vor. Nach der Einrichtung des Fußgängerüberweges im Oktober 2015 wurde an der Schule ein Pilotprojekt im Rahmen der Steuerrunde Schulwegsicherung gestartet. Die Idee dahinter war, die Kinder mit selbstentworfenen Schildern gesondert auf die Straßenbahn aufmerksam zu machen. In einem Malwettbewerb konnten die Kinder dann ihre Ideen für die Gestaltung der Schilder zu Papier bringen. Gewonnen haben Jennifer, Lea, Habiba und Leonie – ehemals Klasse 5b.

Doppelsporthalle nach Sanierung wieder nutzbar – Die obere Sporthalle in der Sredzkistr. 8 wurde am 8. September 2016 nach erfolgreicher Sanierung wiedereröffnet und für die Nutzung durch den Schul- und Vereinssport freigegeben. Die Sperrung der Sporthalle war im Dezember 2010 aus Sicherheitsgründen erforderlich, da die Stapelholzkonstruktion des Daches eine Durchbiegung hatte, die über dem technisch zulässigen Toleranzbereich lag. Der technisch aufwendigen Rekonstruktion des Daches vorausgegangen waren diverse Sachverständigengutachten und Bauwerksuntersuchungen. Um die Halle vor weiteren größeren Schäden zu schützen, wurde eine Dachentlastung durch Entfernung der Kiesschicht vorgenommen. Danach erfolgte die Sicherung des Bauwerkes mit einer Abstützungskonstruktion im oberen Hallenteil. Auf Grund des langwierigen und noch laufenden Beweissicherungsverfahrens war es dem Bezirksamt Pankow lange Zeit nicht möglich, mit der dringend erforderlichen Sanierung zu beginnen. Zudem musste ein geeignetes und möglichst kostengünstiges Verfahren für die Sanierung der Deckenkonstruktion gefunden werden. Die Hebung wurde über ein computergesteuertes Wäge-System permanent kontrolliert und erfolgte in zwei Bauabschnitten. Der Kostenaufwand der Sanierung beträgt insgesamt 1,62 Mio. EUR. Darin enthalten sind auch die Finanzierung der Stützkonstruktion und abschließende Reparaturarbeiten.

Regenbogenspielplatz im Mauerpark – Mit zwei neuen Spielgeräten wurde am 24. August 2016 der Regenbogenspielplatz von Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen), Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, dem gemeinnützigen Verein „Freunde des Mauerparks“ und der „SIK Holzgestaltungs GmbH“, der Öffentlichkeit übergeben. Der beliebte Regenbogenspielplatz im Mauerpark war Teil des 1998 gestarteten, internationalen Regenbogen-Projekts. Im Herbst 2015 musste das außergewöhnliche Spielgerät aus Sicherheitsgründen leider abgebaut werden.Dank der Spendenkampagne der Freunde des Mauerparks und der Eigenleistungen der Firma SIK-Holzgestaltungs GmbH wurde ein neues Regenbogen-Projekt gestartet und in Kooperation zwischen Bezirksamt und Bürgern eine Lösung zur gemeinsamen Finanzierung gefunden. Diese mündete nun in einem Vertrag zwischen dem Bezirksamt Pankow und dem Verein „Freunde des Mauerparks e.V.”, der an diesem Tag unterschrieben wurde.

Neubau der Sporthalle Dietrich-Bonhoeffer-Straße – Auf der Baustelle Dietrich-Bonhoeffer-Straße 6 – 9, fand am 18.08.2016 der Spatenstich zum Baubeginn einer neuen Sporthalle mit vier Hallenteilen statt. Der Neubau ist der zweite Bauabschnitt des Projekts „Denkmalgerechte Instandsetzung des Schulstandortes Pasteurstraße 7 – 11 und Neubau einer Sporthalle Dietrich-Bonhoeffer-Straße 6 – 9“. Das Konzept des Projektes wurde im Jahr 2010 vom Sanierungsträger S.T.E.R.N. in einer Machbarkeitsstudie entwickelt. Im Ergebnis wurde die Empfehlung ausgesprochen, eine gestapelte Vierfeld-Sporthalle direkt an der Brandwand des Wohnhauses Dietrich-Bonhoeffer-Straße 5 zu errichten. Die Traufkante des Wohnhauses wird durch den Neubau aufgenommen und es entstehen drei barrierefreie Übergänge zwischen dem historischen Altbau aus dem Jahr 1910 und dem Neubau der Sporthalle. Neben der Sporthalle, auf dem Grundstück Dietrich-Bonhoeffer-Str. 9, ist eine begrünte Freifläche geplant. Die Kosten für die Sanierung und den Umbau der Schule betragen 19,8 Mio Euro und die Kosten für den Sporthallenneubau 10,9 Mio Euro. Die Fertigstellung des Schulgebäudes ist für Mai 2017 geplant und die Fertigstellung der Sporthalle soll im ersten Quartal 2019 erfolgen.

Eröffnung „Bucher Panke-Platz“ – Der provisorische Platz wurde am 17.08.2016, nach der ersten Umgestaltungsphase, in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) und der Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD) mit einem Nachbarschaftsfest eröffnet. Das seit langem brachliegende Sportgelände an der Panke, hinter der Hufeland-Schule, Walter-Friedrich-Str. 18 , kann mit Fördergeldern aus dem Programm FEIN – Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in diesem Jahr wieder nutzbar gemacht werden. Verschiedene Bucher Vereine haben gemeinsam mit dem Sportamt, dem Straßen- und Grünflächenamt sowie der TU Berlin ein Gestaltungs- und Nutzungskonzept erarbeitet. Im Rahmen einer Summer School der TU Berlin haben internationale Studierende die Planungen konkretisiert und, unterstützt durch viele Ehrenamtliche, mit der Umgestaltung begonnen.„So wird der Platz nicht nur Möglichkeiten der sportlichen Betätigung wie Beachvolleyball, Basketball und Boule bieten“, erklärte die für Sport zuständige Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz, „sondern durch seine einladende Gestaltung auch zur Begegnung zwischen Nachbarn und zu gemeinschaftlichen Aktivitäten animieren.“

Senat tagte in Pankow und Müller dann auf Bezirksbesuch – Der Senat von Berlin hielt seine Sitzung am 19. Juli 2016 im Rathaus Pankow ab. Nach der regulären Senatssitzung stand ein Gespräch über Konzepte und Problemlagen des Bezirks mit Bezirksbürgermeister Matthias Köhne und dem Bezirksamt auf dem Programm. Danach trug sich der Senat in das Gästebuch des Bezirks ein. Der Regierende begab sich im Anschluss daran auf eine Tour durch den Bezirk Pankow und wurde von Mitgliedern des Senats, dem Bezirksbürgermeister und Stadträten begleitet. Zuerst stand der Besuch der Firma Stadler GmbH, Lessingstraße 102, an. Stadler Pankow zählt mit 1.100 Beschäftigten zu den größten Industrieunternehmen in Berlin. Im Konsortium mit Siemens hat das Unternehmen im Rahmen der wettbewerblichen Vergabe des Teilnetzes Ring einen Großauftrag zur Lieferung von 382 neuer S-Bahn Wagen erhalten. Anschließend informierten sich Müller, Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Tim Renner, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten am Atelierstandort Prenzlauer Promenade 149 – 152, über Arbeitsmöglichkeiten von Künstlern in diesen Ateliers. Danach ging es weiter zu dem kürzlich eröffneten Mobilen Erweiterungsbau der Klechs Grundschule, Brixener Str. 40. Diese Schule ist eine Ganztagsschule in gebundener Form mit ca. 360 Schülerinnen und Schülern. Ab 16.30 Uhr stand Regierende Bürgermeister unter dem Motto „Müller vor Ort“ für Fragen der Bürgerinnen und Bürger in der Willner Brauerei zur Verfügung.

QR-Cobble vor dem Rathaus – Ein QR-Pflasterstein wurde am 14. Juli 2016 anlässlich des 22. Wirtschaftstages vor dem Rathaus Pankow verlegt. Dieser fand im Haus 13 auf dem Pfefferberg in der Schönhauser Allee statt und stand unter dem Motto “Wie smart ist Pankow”.
Der QR Cobble macht Straßen und Gehwege internetfähig. Durch ein neues Verfahren werden Pflastersteine und Gehwegplatten dauerhaft mit QR Codes versehen. Einfach mit dem Smartphone gescannt, können Besucher
so mit jedem gewünschten (ortsbezogenen) Internetinhalt verbunden werden.Die Steine sind hochwertig, beständig, rutschfest, unzerstörbar, dezent und dennoch auffällig. Der Inhalt des QR- Codes wird auf die Seite www.zeitreiseberlin.com/pankow1 verlinkt.

Jugendberufsagentur eingeweiht – Am Mittwoch, dem 6. Juli 2016 wurde die Jugendberufsagentur Pankow am neuen Standort in der Storkower Str. 133, 10407 Berlin, feierlich eröffnet. Gekommen waren die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Boris Velter, die Geschäftsleitung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg / Operativ, Shirin Khabiri-Bohr, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur Nord, Robert Winter, der Bezirksbürgermeister von Pankow, Matthias Köhne, die Jugendstadträtin Christine Keil und der Geschäftsführer des Jobcenters Pankow, Axel Hieb. Die “Regionale Kooperationsvereinbarung” zur Regelung der Zusammenarbeit zwischen der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Berlin Pankow, der U 25-Teams des Jobcenters, der Jugendberufshilfe des Jugendamtes Pankow und der Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Wissenschaft wurde bereits am 3. Juni 2016 unterzeichnet. Zusammen mit weiteren Beratungsangeboten wird die Jugendberufsagentur unter einem Dach als Anlaufstelle für Jugendliche tätig sein.

Richtfest für Neubauareal an der Rolandstraße – Für ein Objekt mit 52 Mietwohnungen zwischen 41 und 110 m² wurde am Freitag, dem 8. Juli 2016 Richtfest gefeiert. Die GESOBAU AG setzt mit einem weiteren Richtfest ihre Neubauoffensive in Pankow fort, wo bereits die Hälfte der Wohnungsbestände des landeseigenen Unternehmens liegt und der höchste Zuwachs an Einwohnern erwartet wird. Als städtisches Wohnungsunternehmen leistet die GESOBAU aktiv ihren Beitrag, um in der dynamisch wachsenden Stadt Berlin die steigende Nachfrage nachhaltig und vielfältig für breite Schichten der Bevölkerung zu bedienen. In der Rolandstraße im Berliner Stadtteil Pankow-Niederschönhausen baut die GESOBAU 52 Mietwohnungen für verschiedenste Ansprüche. Entsprechend der GESOBAU-Wachstumsstrategie werden 18 – rund ein Drittel – der geplanten Wohnungen zu Mietpreisen unterhalb des marktüblichen Mietniveaus angeboten.

Benennung in Selma-und-Paul-Latte-Platz – Im Rahmen einer Veranstaltung benannte das Bezirksamt Pankow am 21.06.2016 die bisher unbenannte und an der Charlottenstraße / Beuthstraße gelegene Grünfläche in Niederschönhausen in „Selma-und-Paul-Latte-Platz“. Die Benennung nahm der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), vor. Anschließend wurde eine Gedenk- und Informationstafel in Erinnerung an Selma und Paul Latte und der Geschichte der Umschichtungsstelle Niederschönhausen 1934-1941 enthüllt. An der feierlichen Veranstaltung nahmen neben dem Staatssekretät für Kulturelle Angelegenheiten, Tim Renner, auch Zeitzeugen und Angehörige, darunter der ehemalige Teilnehmer der Umschichtungsstelle, Bernhard Grunberg, teil.
Die Firma Paul Latte hatte ab 1920 ihren Sitz in der Buchholzer Straße 28-31 in Niederschönhausen. Ab 1934 verpachtete das Ehepaar Teile des Geländes an die »Reichsvertretung der deutschen Juden«, die das Areal nutzte, um Jugendliche und Erwachsene auf ihre Auswanderung vorzubereiten. Die Machtübernahme des NS-Regimes, antijüdische Boykottmaßnahmen und eine zunehmende Ausgrenzung aus dem Berliner Wirtschaftsleben zerstörten die wirtschaftliche und soziale Existenz des Ehepaares Latte. Selma und Paul Latte wurden am 13. Januar 1943 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort starben Paul Latte am 24. Januar und seine Frau Selma am 16. Juli 1943 an den Folgen der unmenschlichen Lebensbedingungen.

Integration Wohnungsloser in Pankow – Die GESOBAU, das Bezirksamt Pankow und die GEBEWO – Soziale Dienste – Berlin gGmbH unterzeichneten am Freitag, dem 3. Juni 2016, eine Kooperationsvereinbarung, deren Ziel es ist, gemeinsam die Integration Wohnungsloser in Pankow zu stärken. Neben der Wohnraumversorgung sind auch ambulante Hilfemaßnahmen vorgesehen. Eine alleinige Wohnraumversorgung ohne begleitendes Hilfsangebot reicht oftmals nicht aus, um wohnungslose Menschen nachhaltig in den Wohnungsmarkt zu integrieren (Foto: Lioba Zürn-Kasztantowicz, Bezirksstadträtin Soziales, Gesundheit, Schule und Sport; Robert Veltmann, Geschäftsführer der GEBEWO – Soziale Dienste – Berlin GmbH, und Lars Holborn, Prokurist der GESOBAU AG (r.)

9. Ausbildungstag – Der Ausbildungstag Pankow, ein Kooperationsprojekt der Jobcenter, Arbeitsagenturen und der Bezirksämter Pankow und Lichtenberg, fand am 25. Mai 2016 im Sportforum Berlin statt. Er richtete sich mit der Berufsorientierungsmesse an alle Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse. An den mehr als 80 Ständen haben zahlreiche Unternehmen, Oberstufenzentren und berufliche Schulen, Bildungsdienstleister, Bildungseinrichtungen und freie Träger Information und Beratung zu den verschiedensten Ausbildungsberufen und Berufsbildern für Jugendliche angeboten. In zehn Fachforen wurden dazu detaillierte Informationen gegeben. Ausbildungssuchende hatten während dieser Veranstaltung die Möglichkeit, sich persönlich mit Arbeitgebern, Ausbildern und Auszubildenden über die jeweiligen Berufe auszutauschen oder sich bei der Arbeitsagentur über aktuelle Ausbildungsangebote zu informieren. Eingeladen waren 2.340 Schülerinnen und Schüler aus achten und neunten Klassen aus beiden Bezirken sowie Zehntklässler und Willkommensklassen. Die Bezirksstadträtin für Jugend und Facility Management, Christine Keil (LINKE), erklärt dazu: “Der Ausbildungstag ist wichtiger Teil der Ausbildungsoffensive Pankow und bildet den bezirklichen Höhepunkt der Berufsorientierung für die achten und neunten Klassen. Er ist in das Duale Lernen unserer Schulen eingebunden und wird im Unterricht der Pankower und Lichtenberger Schulen vor- und nachbereitet”.
(Foto v. l.: Dr. Sandra Obermeyer, Jugendstadträtin Lichtenberg; Christine Keil, Jugendstadträtin Pankow sowie Daniela Beister, vom Stand der Unternehmerinnen plus e. V.).

Straßenbenennung nach Louis Schmidt – Die Straße 101 im Pankower Ortsteil Niederschönhausen wurde am Freitag, dem 13. Mai 2016 feierlich in Louis-Schmidt-Straße benannt. Dazu hatte das Bezirksamt Pankow am 12. Januar 2016 einen entsprechenden Beschluss gefasst. In Anerkennung seiner Leistung wurde ihm mit dieser Straßenbenennung ein dauerhaft ehrendes Andenken gesetzt. Louis Schmidt (03.03.1836 – 15.05.1914) übernahm 1862 das Schmiedegrundstück (Schönholzer Str. 14/Wilhelm-Kuhr-Str. 1) von seiner Familie. Auf dem Grundstück wohnte er und arbeitete von 1862 – 1895 als Schmiedemeister von Pankow. Ab Mitte der 1860iger Jahre begann Louis Schmidt sich aktiv am öffentlichen und politischen Leben zu beteiligen. 1870 ließ er sich in die Gemeindeverordnetenversammlung wählen und wirkte aktiv bei der Gestaltung der Entwicklung Pankows mit. Pankow entwickelte sich in dieser Zeit vom Dorf mit 1.700 Einwohnern bis zum Ende seiner politischen Karriere 1906 zur Stadt mit 26.220 Einwohnern. Als 1890 Richard Gottschalk zum Bürgermeister von Pankow gewählt wurde, stieg Louis Schmidt zum stellvertretenden Bürgermeister auf. Außerdem bekleidete er das Amt eines Gemeindeschöffen.

Pflanzung im Rosengarten im Park Am Weißen See – Als Ausdruck der Verbundenheit der Weißenseer Kleingärtner mit ihrem Bezirk spendete der Bezirksverband im letzten Jahr dem Bezirksamt Pankow 40 Rosen der Sorte „Plöner Prinzenhaus“ – liebevoll als Rose „Weißensee“ bezeichnet, einer wunderschön weiß blühenden Beetrose mit großer Blütenfülle und einem angenehmen, leichten Duft. Die Rosen kamen zunächst ins Überwinterungsquartier, denn die Pflanzung bedurfte einiger Vorbereitungen. Ein Beet im Rosengarten an der Sonnenuhr in der Nähe des Strandbades Weißensee wurde hergerichtet und am 11. Mai 2016 pflanzten der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), sowie der Vorsitzende des Bezirksverbandes der Kleingärtner Weißensee e.V., Holger Thymian, gemeinsam symbolisch die letzte Rose ins Beet.

Kinder haben Rechte! – Weißenseer Grundschüler*innen erstellten mit dem Migrantas eine Ausstellung zu Kinderrechten. Die Projektvorstellung und Ausstellungseröffnung fand am 11. Mai 2016 in der „Wolf-Dietrich-Schnurre-Bibliothek“ in Weißensee statt, sie wurde von Schülern der Moselgrundschule aus Weißensee und von Kindern einer Willkommensklasse aus der Hufeland-Grundschule in Buch erarbeitet. Das Künstlerkollektiv „Migrantas“ hat die Bedürfnisse der Kinder aufgegriffen und sie angeleitet, ihre Ideen zeichnerisch zu diesem Thema dazustellen. Die entstandenen Bilder wurden unter Anleitung der Künstler von Migrantas so bearbeitet, dass daraus sowohl die Ausstellung, ein kurzer Trickfilm als auch ein Postkartenbuch hervorgegangen sind. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Fach- und Netzwerkstelle [moskito], der Grundschule im Moselviertel, der Hufeland-Grundschule und dem Jugendamt Pankow. Gefördert wurde dieses vom Bundeministerium für Familie, Frauen und Jugend im Rahmen von Demokratie leben. Die Bezirksstadträtin für Jugend und Facility Management, Frau Keil (LINKE), erklärt dazu: “Die Kinder haben mit viel Freude im Projekt gearbeitet und überzeugend ihre Ergebnisse präsentiert. Nur wenn Kinder ihre Rechte kennen, können sie sie auch vertreten.”

Neubau eines Modularen Schulergänzungsbaus für die Hufeland-Schule eingeweiht – Der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, hat am 28. April 2016 gemeinsam mit Lioba Zürn-Kasztantowicz, Stadträtin für Soziales, Gesundheit, Schule und Sport, Christine Keil, Stadträtin für Jugend und Facility Management, sowie Jens-Holger Kirchner, Stadtrat für Stadtentwicklung, den modularen Schulergänzungsbau (MEB) der Hufeland-Schule in Berlin-Buch eingeweiht. Der dreigeschossige Schulneubau ist barrierefrei konzipiert und enthält 24 Klassen- und 12 Gruppenräume, Lehreraufenthaltsbereiche, sanitäre Anlagen und einen Aufzug. Das moderne Gebäude erfüllt den Berliner Energiestandard und unterschreitet den Referenzwert beim Primärenergiebedarf um rund 33 Prozent. Nach einer Teilsanierung des leerstehenden Doppelschulstandorts in der Walter-Friedrich-Straße war die Integrierte Sekundarschule 2011 dorthin umgezogen. Nach eingehender Prüfung entschied sich das Bezirksamt Pankow, den bisher nicht erneuerten Plattenbau aus den 1980er Jahren abzureißen, da er nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren war. Zur Schaffung der fehlenden Unterrichtsräume wurde auf diesem Grundstück ein dreigeschossiger MEB mit 24 Unterrichtsräumen errichtet.

Baumpflanzung in der Senefelder Straße – Alljährlich wird zum Tag des Baumes ein Jungbaum vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), gemeinsam mit Baumspendern zur Würdigung bürgerschaftlichen Engagements gepflanzt. In diesem Jahr fand am Montag, dem 25. April 2016 um 12 Uhr eine besondere Pflanzung statt. Herr Kirchner setzte gemeinsam mit Schülern der ersten Klassen, Lehrern und Eltern der Grundschule im Eliashof in der Senefelder Straße in Prenzlauer Berg, gegenüber der Schule vor der Hausnummer 30, einen Amberbaum. Die Schule hatte Spenden in Höhe von 700 EUR für die Pflanzung des Straßenbaums gesammelt und wird die Baumscheibe mit Frühjahrsblühern gestalten. Da der Baum im Bereich der Spielstraße steht und sich nicht direkt am Straßenbord befindet, hat er eine große Chance, seine Krone gut zu entwickeln. Die Kinder erfahren durch das Mitmachen, wie aufwendig eine Baumpflanzung ist, dass eine gute Pflege der Bäume ein Anwachsen garantiert und wie wichtig Bäume für das Wohlbefinden in der Stadt sind. Nach der Pflanzung werden sich die Schüler weiterhin um die Pflege des Baumes und der Baumscheibe kümmern.
Insgesamt wurden in diesem Frühjahr noch weitere neun Jungbäume an verschiedenen Standorten in Prenzlauer Berg gepflanzt. So wurde etwa die leere Baumscheibe am Kollwitzplatz / Ecke Wörther Straße, auf Höhe des Spielplatzes, mit einem Apfeldorn wieder neu bepflanzt. Zudem wurden in der Bernhard-Lichtenberg-Straße in acht leere Baumscheiben rot blühenden Kastanien gesetzt. Die Kosten der Pflanzung einschließlich der Anwachspflege für diese zehn Bäume betragen ca. 17.000 EUR. Der Baum des Jahres ist die Winterlinde.

Schulstandort Eliashof nach Sanierung eingeweiht – Nach sechsjähriger Bauzeit wurde am 21. April 2016 der Abschluss der Bauarbeiten im Eliashof in der Senefelderstr. 6 in Berlin-Prenzlauer Berg gefeiert. Der Umbau der denkmalgeschützten Gebäudeanlage von Ludwig Hoffmann erfolgte in sechs Bauabschnitten bei laufendem Betrieb. Sämtliche Gebäudeteile und alle Höfe wurden saniert, zusätzliche Raumreserven aktiviert, Kellerräume zu Unterrichtszwecken ausgebaut, Seitenhöfe nutzbar gemacht und eine ehemalige Durchfahrt zum Lehrerzimmer umgebaut. Zur energetischen Sanierung gehört auch ein mit dem Denkmalschutz abgestimmter außenliegender Sonnenschutz. Insgesamt wurden 6,7 Mio. EUR investiert, wovon der größte Anteil mit 4,2 Mio. EUR aus Ausgleichsbeträgen stammt, die dem Bezirk aus Einnahmen in Sanierungsgebieten zur Verfügung stehen. Die gemeinsame Nutzung dieses Standortes hat sich erfolgreich etabliert und zu Synergieeffekten geführt. Bestes Beispiel dafür ist die neu gestaltete Aula, in der der Festakt stattfand.

Doppelstockparker für Fahrräder eingeweiht – Am S-Bahnhof Pankow hat die Deutsche Bahn AG die ersten Doppelstockparkplätze für rund 300 Fahrräder gebaut. Das Abstellsystem kommt in Berlin erstmalig hier im Bezirk zum Einsatz. Zur offiziellen Inbetriebnahme der Anlage am 29. Februar 2016 kamen Christian Gaebler, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Jens-Holger Kirchner, Pankower Stadtentwicklungstadtrat und Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin. Am praktischen Beispiel demonstrieren sie die leicht bedienbare Technik. Weil die Nachfrage nach leicht erreichbaren und sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an Berliner S-Bahnhöfen stetig steigt und verfügbare Freiflächen Mangelware sind, setzt die S-Bahn Berlin auf innovative Lösungen. Die Kosten in Höhe von 115.000 EUR kommen aus dem Programm “Bike & Ride” des Berliner Senates, Pflege und Wartung werden für 15 Jahre von der Bahn übernommen.

Eröffnung der Spielplätze Kopenhagener Straße – Zwei sanierte Spielplätze auf den Grundstücken Kopenhagener Str. 11 und 70 wurden am 20. Januar 2016 vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen), der Öffentlichkeit übergeben. Der an der Ecke Rhinower Str. / Kopenhagener Str. 70 liegende „Dschungelspielplatz“ war wegen vieler Mängel bereits seit langer Zeit gesperrt. Bei der Gestaltung des Spielplatzes konnte die vorhandene Struktur zum größten Teil erhalten werden. Der neue „Dschungelspielplatz“ lädt vor allem kleinere Kinder zum Schaukeln, Wippen, Rutschen und Klettern ein. Der gegenüberliegende „Affenspielplatz“ in der Kopenhagener Str. 11 war bereits in die Jahre gekommen und hat nun eine neue Ausstattung erhalten. Das Wahrzeichen des Spielplatzes, die Bronzeplastik „Orang-Utan-Kinder“, von Stefan Horota, muss bis zur Fertigstellung des im Bau befindlichen Nachbarhauses noch im Depot verweilen und wird dann 2018 zusammen mit dem noch ausstehenden Wasserspielplatz ergänzt. Für die Realisierung der Maßnahme standen finanzielle Mittel aus dem Förderprogramm „Stadtumbau Ost“ in Höhe von 180.000 Euro zur Verfügung.

Pankower Bezirksmedaille 2016 verliehen – Günter Josuks bekam auf dem Neujahrsempfang des Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung Pankow in Anerkennung der um den Bezirk Pankow erworbenen besonderen Verdienste die Bezirksmedaille verliehen. Günter Josuks blickt auf eine 21jährige erfolgreiche Sportlerlaufbahn zurück. Er war als Jugendlicher und Erwachsener DDR-Meister im Kanusport, jahrelang Mitglied der Nationalmannschaft und aktiver Fußballer u. a. beim 1. FC Union Berlin. Als Funktionär ist Günter Josuks seit 45 Jahren aktiv und engagiert sich für den Vereins- und Breitensport im Bezirk Pankow. Seit dem Jahr 1971 war er Kreissportlehrer und Vorsitzender des Kreisvorstandes Pankow des DTSB. Der Mauerfall 1989 brachte auch seine Sportwende. Er wurde Geschäftsführer der Sport-AG Pankow e. V. und leitete verschiedene Sportprojekte. Drei Jahre lang war er Sprecher aller Berliner Bezirkssportbünde. 2005 wurde er zum Präsidenten des Bezirkssportbundes Berlin Pankow gewählt und mit seinem Abschied 2011 zum Ehrenpräsidenten ernannt. In dieser Funktion steht er bis heute dem Präsidium des Pankower Sports und den Mitgliedervereinen mit seinen langjährigen Erfahrungen beratend bei. Die Auszeichnung, die auf einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung von September 2012 zurück geht, wurde vom Bezirksverordnetenvorsteher Ronald Rüdiger und dem Bezirksbürgermeister Matthias Köhne überreicht. Dem vorausgegangen war die Entscheidung einer Jury, der Vertreterinnen und Vertreter der BVV-Fraktionen, der Bezirksbürgermeister sowie die Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz als weiteres Mitglied des Bezirksamtes unter dem Vorsitz des Bezirksverordnetenvorstehers angehören.

Bezirk wurde Fairtrade-Town – der Bezirk Pankow wurde am 12. Januar 2016 zum Ort des fairen Handels. Der Verein Transfair zeichnet mit dem Siegel „Fairtrade-Town“ Städte und Kommunen aus, die sich im Bereich des fairen Handels besonders engagieren. Die Ehrung nahm Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) zusammen mit zivilgesellschaftlichen Mitgliedern der vor zwei Jahren gegründeten Steuerungsrunde „Pankow soll Fairtrade-Town werden“ entgegen. Die feierliche Übergabe fand in Zusammenarbeit mit den Schönhauser Allee Arcaden statt. Die Initiative zur Bewerbung Pankows als fairem Bezirk ging von der Bezirksverordnetenversammlung aus. Der Bezirk musste im Bewerbungsverfahren nachweisen, dass das Thema fairer Handel in Pankow wichtig und sichtbar ist.„Die Auszeichnung ist ein großer Erfolg für Pankow und passt zu seinem weltoffenen und tolerantem Ruf. Sie zeigt aber auch, dass faire Preise und wirtschaftlicher Erfolg keine Widersprüche sein müssen. Inzwischen haben auch viele Einzelhändler erkannt, dass fair gehandelte Produkte nicht nur eine Minderheit interessieren und ihr Sortiment entsprechend erweitert. Das ist eine sehr begrüßenswerte Entwicklung“, so Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD).

ECHT FAIR! – die interaktive Ausstellung für Kinder und Jugendliche zur Gewaltprävention ist vom 7. – 26. Januar 2016 im Quartierspavillon in der Thomas-Mann-Straße 37, 10409 Berlin, zu sehen. Die Schau der BIG Prävention, einer Einrichtung von BIG e.V., der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen, ist in Kooperation mit dem Präventionsbüro PETZE entstanden und wurde am 7. Januar 2016 eröffnet. Die interaktiven Elemente der Ausstellung sind für Kinder und Jugendliche der 5. bis 8. Klassen geeignet, indem sie zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt in deren Umfeld – sei es in der Schule oder zu Hause – auffordern. Während des 1,5 stündigen Besuches kann man sich an sechs Stationen weitgehend selbstständig mit den Themen „Gewaltig“, „Strittig“, „Mit Gefühl“, „Ich und Du“, „Hilfe“ und „Mit Recht“ auseinandersetzen.Weitere Informationen bei Herrn Kampmann, Koordinator für schulische Prävention, Tel.: 030 40 500 558, E-Mail: friedrich.kampmann@senbjw.berlin.de .

Vereinbarung fortgeschrieben – Eine Kooperationsvereinbarung zum Kinderschutz haben die Bezirksstadträtinnen Christine Keil (Linke) und Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD) am 7. Januar 2016 unterzeichnet. Bereits seit 2007 gibt es in Pankow eine Kooperationsvereinbarung beider Ämter zur Umsetzung und Sicherstellung des gemeinsamen Schutzauftrages zum Wohle von Kindern und Jugendlichen. Aktuelle Bundes- und Landesgesetze und –verordnungen, als auch die Erfahrungen der gelebten Kooperation zu Kinderschutzthemen und Einzelfällen im Bezirk fließen in die neu fortgeschriebene Kooperationsvereinbarung ein und sollen die (Weiter-) Entwicklung des bezirklichen Netzwerkes Kinderschutz wesentlich unterstützen. Besondere Zielstellungen sind u.a.: zur Vorbeugung und frühzeitigen Wahrnehmung von möglichen oder drohenden Fehlentwicklungen bei Kindern/Jugendlichen abgestimmt zu handeln und insbesondere eine engere Verzahnung zwischen der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen zu erreichen, also beispielsweise auch niedergelassene Ärzte als Partner für das bezirkliche Netzwerk Kinderschutz und Frühe Hilfen zu gewinnen.

Sternsinger zu Gast beim Pankower Bürgermeister – Der Bezirksbürgermeister von Pankow, Matthias Köhne (SPD), empfing am 6. Januar 2016 die Sternsinger im Rathaus Pankow. Die Kinder der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg segnten das Rathaus in der Breite Straße. Die Aktion der Gemeinde standin diesem Jahr unter dem Motto „SEGEN BRINGEN, SEGEN SEIN – Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“. Verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar ziehen sie singend durch das Pankower Rathaus und sammeln Spenden. Jedes Jahr gehen viele Kinder von Tür zu Tür, um für hilfebedürftige Kinder Spenden zu sammeln und dabei die Häuser der Menschen zu segnen. Die auf die Türen in Verbindung mit der Jahreszahl geschriebenen Buchstaben C+M+B sind die Abkürzung für: Chistus Mansionem Benedicat (Christus möge dieses Haus segnen).