Chronik Pankow 2012

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Ehrenamt 2012

Ehrenpreis für Ehrenamtliche 2012 – Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow verlieh am 7. Dezember 2012 im Rahmen einer Festveranstaltung zum 11. Mal im Rathaus Pankow den Preis für Ehrenamtlich Tätige im Bezirk Pankow. Mit diesem Preis werden Personen geehrt, die sich freiwillig, selbstlos und unentgeltlich für das Gemeinwohl im Bezirk engagieren. Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Vereine, Initiativen und Organisationen haben mit ihren Vorschlägen deutlich gemacht, wie vielfältig und in welcher Breite ehrenamtliches Engagement im Bezirk ein fester Bestandteil geworden ist. In besonderer Anerkennung und Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit zeichnet die Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin die nachstehenden ehrenamtlich Tätigen mit dem Ehrenpreis 2012 aus: Heike Hummitzsch , ( Vorstand von SHIA e.V.); Gemeinnütziger Verein für Weißensee e.V. , (Verein für Weißensee e.V.); Dr. Christa Dietz, Sigrun Bergmann, Gerhard Bergmann, Annerose Gust, Frau Fischer, Ulrich Fischer, Dr. Otto Seeberg, Dagmar Milleck, Jürgen Milleck , (Schule am Birkenhof); Regina Miels , (Bezirksverband Pankow, Unionhilfswerk); Claudia Bauke , (Arbeit mit junge Menschen im Ortsteil Buch).

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Baumpflanzung 21.11.2012

Stadtbaumoffensive gestartet – Insgesamt 200 Bäume können im Rahmen der Berliner Stadtbaumoffensive im Herbst und Winter 2012 in Pankow gepflanzt werden. Dies vorrangig in den Straßen, wo durch den Verlust der Traubenkirschen große Lücken entstanden sind. Die Arbeiten im Rahmen der Wiederbegrünung dieser Straßen begannen vor drei Jahren und werden nun weitergeführt. Am Mittwoch, dem 21. November 2012 pflanzten der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler (SPD), und Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, im Bereich Bremer Höhe, Gneiststr. 16 zum Auftakt dieser Aktion gemeinsam mit der Garten- und Landschaftsbaufirma Grünblick einen Apfeldorn. „Ich begrüße außerordentlich, dass, durch die Stadtbaumoffensive ermöglicht, Pankow – und hier besonders der Ortsteil Prenzlauer Berg – durch zusätzliche Straßenbäume grüner und attraktiver wird“, erklärt Stadtrat Jens-Holger Kirchner. Weitere Straßen im Umfeld bzw. im Ortsteil Prenzlauer Berg erhalten durch diese Maßnahme noch Nachpflanzungen.

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Festwoche MIZ

Festwoche im Montessori-Integrations-Zentrum – Am 19.11.2012 hat der Eigenbetrieb Kindergärten NordOst im Rahmen einer Festwoche zur Eröffnung in das Montessori-Integrationszentrums „MIZ“ in die „Montessori-Integrations-Kindergärten“, im Syringenweg 23, eingeladen. Am Standort Syringenweg werden gegenwärtig 195 Kinder betreut, davon 24 Integrationskinder. Dafür sorgen die 35 Erzieherinnen, von denen allein 18 über eine Zusatzausbildung in der Montessori-Pädagogik verfügen. Zudem ist es dem Eigenbetrieb gelungen, das Haus als Zentrum für die Weiterbildung der Montessoripädagogik zu profilieren. „Einer der vielen pädagogischen Ansätze von Maria Montessori lautet – „Grenzen sind umso wertvoller, je genauer sie sind“. Dem kann ich mich nur anschließen und freue mich umso mehr, dass der Kita-Eigenbetrieb NordOst mit diesem neuen Montessori-Integrationszentrum anknüpft an alle schon vorangegangenen Bemühungen die Kinder in ihren Einrichtungen gut zu „behüten“ und zu fördern. Dazu gehören auf jeden Fall ein hohes Fortbildungsniveau der Kita-Leiterinnen und Erzieherinnen und die gute pädagogische Qualität, die durch das Deutsche Gütesiegel für 24 von 76 Kindertagesstätten des Eigenbetriebs bestätigt wurde“, erklärt die Bezirksstadträtin für Jugend und Immobilien, Christine Keil (DIE LINKE )

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Übergabe der Verteilerküche

Übergabe Verteilerküche und Cafeteria – Die offizielle Übergabe der sanierten Verteilerküche fand am 01.11.2012 durch den Fachbereich Hochbau an das Schulamt im „Heinrich-Schliemann-Gymnasium“, Dunckerstraße 64, statt. (Foto v. li.: Herr Kraushaar (HBA) und der Architekt Herr Engemann (M4- Architekten). Die vorhandene Verteilerküche wurde seit dem Sommer 2011 bei laufendem Schulbetrieb komplett saniert und umgebaut, die Essenversorgung für die Schüler und Lehrer während der Bauzeit durch ein Provisorium in der Mensa aufrechterhalten. Es wurden ca. 460.000 EUR für die Maßnahme aufgewendet, davon ca. 150.000 EUR aus dem Förderprogramm “Stadtumbau Ost” und ca. 240.000 EUR aus dem Programm “Städtebaulicher Denkmalschutz”, die Finanzierung des Restbetrages erfolgte über Eigenmittel des Bezirks Pankow. Die Bezirksstadträtin für Jugend und Immobilien, Christine Keil (DIE LINKE), erklärt dazu: „Ein voller Bauch studiert nicht gern”, so die Redewendung – doch „Ein leerer Bauch studiert schon gar nicht gern.“ dürfte wohl eher zutreffen! Mit der Sanierung der Verteilerküche und der dazugehörigen Räume sowie der Cafeteria ist nicht nur eine bessere Essens- und Imbissversorgung, sondern insgesamt betrachtet auch eine qualitative Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen erzielt worden.”

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Familienfreundlicher Betrieb 2012

Preisträger Familienfreundlicher Betrieb Pankow 2012 – Bei der feierlichen Preisverleihung am 23. Oktober 2012 im Rathaus Pankow überreichte Bezirksbürgermeister Matthias Köhne den Preis “Familienfreundlicher Betrieb Pankow 2012” an das Unternehmen „handle with care“ – Tonträgerherstellung, Merchandising und an die Mercedöl-Feuerungsbau GmbH – Heizungs- und Sanitärreparaturen. In diesem Jahr hatte sich die Jury nach der Auswertung der Wettbewerbsunterlagen und den Besuchen bei den Unternehmen für diese zwei Preisträger entschieden. Matthias Köhne übergab den in Pankow seit 2004 begehrten Titel gemeinsam mit Heidelinde Elstner, der Verwaltungsdirektorin der maria heimsuchung Caritas-Klinik Pankow, die in diesem Jahr das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro stifteten. Mitarbeiterinnen des Unternehmens Johanna Krankenpflege in Pankow, die Preisträger des Jahres 2011 waren, übergaben den Wanderpokal des Wettbewerbs.

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Ausstellungseröffnung Karlkurt Köhler

Zeichnungen und Kupferstiche von Ulrich Karlkurt Köhler – Die Ausstellung unter dem Titel „PINOCCHIO HAT FERTIG“ von Ulrich Karlkurt Köhler wurde am Donnerstag, dem 27. September 2012 in der Galerie im Rathaus Pankow von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) eröffnet. 1956 in Meuselbach geboren, beschäftigt sich Köhler hauptsächlich mit der Technik des Kupferstichs. Seit 1994 lebt er als freiberuflicher Künstler in Pankow. „Der Künstler Karlkurt Köhler findet in vielen seiner Bilder irrwitzige Verbindungen, Metamorphosen, Transformationen. Er fabuliert mit den Formen, den menschlichen Figuren, bis sie kenntlich werden. Köhler ist kein Phantast, kein Träumer, er führt uns keine abgehobene Sonderwelt vor. Seine kritische Sicht auf die Welt formuliert er u.a. in seinen Kupferstichen mit Witz, Sarkasmus und einer gewissen ironischen Distanz“, Volkhard Böhm (Kunstwissenschaftler). Gezeigt wird die Ausstellung bis 4. Januar 2013 in der Galerie im Rathaus Pankow, 1. Etage, geöffnet ist Montag – Freitag von 9 – 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Hissen der Kolberger Flagge

Kolberger Stadtflagge am Pankower Rathaus – Anlässlich des Besuchs einer Delegation der Pankower Partnerstadt Kolberg (Kolobrzeg) zum 43. Fest an der Panke, wurde am Samstag, dem 8. September 2012, am Pankower Rathaus, Breite Straße 24 a – 26, zum ersten Mal die Flagge der polnischen Partnerstadt gehisst. Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) zog mit Vertretern der Delegation, die traditionell zum Pankefest im Bezirk zu Gast sind, die Fahne auf dem Rathausbalkon auf. Angeregt hatte die Beflaggung die Pankower Bezirksverordnetenversammlung (BVV), die im 18. Jahr der Städtepartnerschaft hiermit ein Zeichen für Weltoffenheit und Völkerverständigung setzen und die Verbundenheit der beiden Partner zum Ausdruck bringen möchte.

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Bundesverdienstorden für Cirsten Behm

Bundesverdienstorden für Cirsten Behm – Den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreichte Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD), im Auftrage des Bundespräsidialamtes, am Donnerstag, dem 30. August 2012 in der Tanzwerkstatt No Limit e.V., an Cirsten Behm. Die ausgebildete Choreographin und Tanzpädagogin arbeitet seit 1985 auf dem Gebiet des Tanzes mit Kindern und Jugendlichen im Freizeitbereich. Sie gründete die Tanzwerkstatt No Limit e.V. im Jahr 1987 und leitet sie seither sowohl künstlerisch als auch ideell. Cirsten Behm versteht die Tanzwerkstatt als Begegnungsstätte, in der Kinder und Jugendliche sich selbst und anderen begegnen können, darüber hinaus ist sie heute eine wichtige Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung des Bezirkes Pankow mit täglichem offenem Angebot für die Kinder aus der Nachbarschaft. 400 Kinder und Jugendliche zwischen drei und 30 Jahren sind meist über viele Jahre hinweg mit Begeisterung dabei. Viele Projekte entstanden in dieser Zeit, z.B. das jährlich stattfindende Weihnachtsmusical, das Holocaust-Requiem „Schmetterlinge fliegen – Theresienstadt“, die Tanzversion „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, die tänzerische Auseinandersetzung mit Stoffen wie „Jugend ohne Gott“ von Ödön von Horvath oder auch „Die Welle“ von Morton Rhue. Seit über 25 Jahren widmet sich Cirsten Behm mit ihrer Arbeit und ihrem Einsatz derzeit über 400 Kindern und Jugendlichen mit hohem künstlerischen Anspruch und großem sozialen Engagement. Mit viel Energie und Gemeinsinn setzt sie sich unermüdlich für Kinder und Jugendliche und für eine tolerante und gerechte Gesellschaft ein.

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Spielplatzeröffnung Trelleborger Straße

Spielplatz Trelleborger Straße 44 – 46 – Der sanierte Spielplatz an der Trelleborger Straße 44 – 46 wurde am Mittwoch, dem 8. August 2012 vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Jens-Holger Kirchner der Öffentlichkeit übergeben. Bei der Gestaltung des Spielplatzes wurde das nordische Thema aufgegriffen. Die Wegeverläufe und Pflanzbegrenzungen erinnern an geschwungene Küstenlinien und der Steg über der Sandfläche an den Strand. Wiederkehrende blaue und weiße Stelen erinnern an Molen. Der Spielplatz wird mit einem Rundweg erschlossen, an den sich die Spiel- und Sportflächen angliedern. Auf dem ehemaligen Ballspielplatz ist eine große Wiese angelegt, erhalten wurde nur ein Basketballkorb. Spielangebote sind Tischtennis, Trampoline, Schaukeln für verschiedene Altersgruppen, ein Kletterelement für größere – und ein Sandspielwerk für kleinere Kinder. Zahlreiche Sitz- und Aufenthaltselemente in sonnigen oder schattigen Bereichen laden zum Verweilen ein. In der Gestaltung und Ausstattung spiegeln sich auch die Vorschläge und Wünsche der Anwohner und Kinder wider, die in dem durchgeführten Beteiligungsverfahren gesammelt wurden.

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Ausstellungseröffnung

Fotoausstellung in der Galerie im Rathaus Pankow – Die Ausstellung “PANKOWBERLINER HÄUSER FLUCHT 5” – Berlin- und Stadtmontagen von Stefan Paubel wurde am Dienstag, dem 24. Juli 2012 in der Galerie im Rathaus Pankow, Breite Straße 24A-26, 13187 Berlin, von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD), eröffnet. Die Ausstellung ist das fünfte gedruckte Kunstprojekt des Berliner Mediengestalters Stefan Paubel. Bei den Farbdrucken, die durch Fotomontage entstanden sind, wurden Hausfassaden aus 6.000 Fotos aus den Berliner Bezirken, besonders Pankow, neu arrangiert. Die Häuser verlassen ihren angestammten Platz. Die Straßen sind menschenleer, lediglich eine Vielzahl von hineinmontierten Fahrzeugen verstellt den Blick auf diese neu entstandenen Häuserfluchten. Gezeigt wird die Ausstellung bis 14. September 2012 in der Galerie im Rathaus Pankow, 1. Etage, geöffnet ist Montag – Freitag von 9 – 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Denkzeichen Martha Wygodzinski

Denkzeicheneinweihung in Erinnerung an Martha Wygodzinski -
Eine Gedenktafel in Erinnerung an die jüdische Ärztin, Sozialistin und Frauenrechtlerin Martha Wygodzinski wurde am 20. Juli 2012 am Haus in der Neuen Schönholzer Str. 13, 13187 Berlin, durch den Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD), eingeweiht. In dem Gebäude betrieb die Berliner Ärztin ab März 1911 das Mütterhospiz Pankow, ein Haus für Odachlose, ledige Mütter und deren Kinder.
Martha Wygodzinski studierte 1893 -1898 in der Schweiz, weil Frauen in Deutschland zu dieser Zeit noch nicht zu einem Studium zugelassen wurden. Um hier als Ärztin arbeiten zu dürfen, musste sie ihr Examen 1901 in Deutschland noch einmal wiederholen. Anschließend war sie die 1. „Volontärärztin“ am Urbankrankenhaus und 1902 nach ihrer Approbation das erste weibliche Mitglied in der „Berliner Medizinischen Gesellschaft“. Sie engagierte sich in der bürgerlichen Frauenbewegung und in der SPD. Als „Armenärztin“ war sie in den Berliner Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg tätig. Am 9. Juli 1942, eine Woche nach ihrem 73. Geburtstag, wurde Martha Wygodzinski mit dem 18. Alterstransport nach Theresienstadt deportiert. Sie starb am 27. Februar 1943 im Ghetto Theresienstadt.

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Preisträger Umweltpreis 2012

Umweltpreis 2012 – Unter dem Motto „Pankow unter Strom” verlieh die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) jetzt den diesjährigen Umweltpreis. Aufgerufen waren alle Pankower Bürgerinnen und Bürger, Firmen, Kinder und Jugendliche, Schulklassen, Gruppen aus Kindertagesstätten oder Jugendfreizeiteinrichtungen ihre Projekte und Ideen zum Thema darzulegen und vorzustellen. Eine fachkundige Jury, bestehend aus VertreterInnen der in der BVV arbeitenden Fraktionen sowie der Grünen Liga, hat die eingegangenen Bewerbungen gesichtet, bewertet und übereinstimmend folgende Preisträger ermittelt: Stadtgut Blankenfelde e.V. (für die Präsentation “Stadtgut Blankenfelde”), Kita Steinbergzwerge (für die Arbeit “Die kleine Energiereise mit den Steinbergzwergen”) und die Klasse 5a und 5d der Grundschule am Kollwitzplatz erhielten den Wanderpreis “Goldene Kröte” (für den Beitrag “Energieeinsparung an unserer Schule”).

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41. Tag der Umwelt im Mauerpark

41. Tag der Umwelt – Neuer Sand für Regenbogenspielplatz im Mauerpark in Prenzlauer Berg. Eine gemeinsame Aktion zum Tag der Umwelt fand am Dienstag, dem 5. Juni 2012, im Beisein des Bezirksstadtrates Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), im Mauerpark statt: 30 Kubikmeter Spielsand wurden von 25 Soldaten auf dem Regenbogenspielplatz ausgewechselt. Die Aktion fand im Rahmen einer Patenschaft zwischen dem Bezirksamt Pankow und der 1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung statt. In Pankow ist es zu einer guten Tradition geworden, dass die Patenbrigade an diesem Tag eine gute Tat für die Umwelt und die Menschen im Bezirk Pankow vollbringt. Der Tag der Umwelt geht auf die Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt in Stockholm zurück, die am 5. Juni 1972 eröffnet wurde. In Erinnerung daran, wurde 2012 der 41. Tag der Umwelt begangen, der auf Beschluss der Umweltministerkonferenz in diesem Jahr unter dem Motto: „Gemeinsam in eine bessere Energiezukunft“ stand.

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Eröffnung Leisepark

Leise-Park in Prenzlauer Berg fertig – Der Leise-Park, eine neue Parkanlage an der Heinrich-Roller-Straße in Prenzlauer Berg, wurde am Freitag, dem 1. Juni 2012 vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), der Öffentlichkeit übergeben. Die zwei ehemaligen Teilflächen des Friedhofes St. Marien – St. Nicolai mit einer Gesamtfläche von rund 15.900 m² wurde im Auftrag des Landes Berlin für den Bezirk Pankow vom Evangelischen Friedhofsverband Berlin Stadtmitte zur Umgestaltung erworben. Das Konzept für den Park entstand im Herbst 2010 in einem mehrstufigen Beteiligungsverfahren mit Anwohnern, Kindern der benachbarten Heinrich-Roller-Grundschule ( Foto v.l. Younis, Viktor, Wenda und Daniel ) und dem Landschaftsplanungsbüro gruppe F. Wichtig war allen Beteiligten, dass möglichst viel von dem ursprünglich leicht verwilderten Charakter des Geländes erhalten und die vorherige Nutzung als Friedhof ablesbar bleibt. Ein Teil der Grabanlagen und Grabsteine wurde daher erhalten. Entstanden ist eine Parkanlage mit naturnahen Spielanlagen und zahlreichen Verweilmöglichkeiten. Spiel- und Gestaltungselemente sind verschiedene kleine und größere Kletter- und Balancierparcours aus Holz oder Stein, ein Ausguck, „Asthütten“ – zum Bauen von Höhlen, Hängematten, Sitzpodeste und zahlreiche Bänke.

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Spielplatzeröffnung Saarbrücker Straße

Spielplatzeröffnung in der Saarbrücker Straße – Ein neuer Spielplatz wurde am Dienstag, dem 29. Mai 2012 vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), an der Saarbrücker/ Ecke Straßburger Straße der Öffentlichkeit übergeben. Das 743 m² große Grundstück wurde vom Bezirk erworben, beräumt und in acht Monaten Bauzeit vorwiegend für Kinder in der Altersgruppe bis sechs Jahren gestaltet. Leitmotiv des Entwurfes ist das Thema „Farbenspiel“. Die zentrale Sandkiste in der Mitte des Spielplatzes hat die Form einer Malerpalette. Auf der Fläche befinden sich eine Rutsche für kleine Kinder, ein Wippelement in Form eines Radiergummis, ein Wellensteg als Skizzenblätter geformt sowie ein Malbuch-Spielhaus. Ein Parcours aus Kunststoff und farbigem Asphalt als Bewegungsfläche zum Rennen, Laufrad oder Fahrrad fahren, umgibt die Sandkiste. In der Kunststofffläche befinden sich zwei Trampoline. Östlich des Parcours wurde für etwas ältere Kinder ein Kletter- und Balancierweg bestehend aus Hangelstangen, einer Hängebrücke und übergroßen Farbtöpfen errichtet. Weitere Spielelemente sind eine Hängematte, eine Doppelschaukel und ein Spielhaus mit einer weiteren Rutsche. Für Eltern und Kinder gibt es vier Bänke und einen Tisch zum Ausruhen.

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Vernissage Kathrin Eckhorn

“Malerei und Zeichnung” in der Galerie im Rathaus Pankow – Die Ausstellung von Kathrin Eckhorn wurde am Dienstag, dem 15. Mai 2012 in der Galerie im Rathaus Pankow, Breite Straße 24A-26, 13187 Berlin, von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD), eröffnet. In der Malerei und den Zeichnungen von Kathrin Eckhorn ist die Natur und deren Reflexion das bestimmende Thema – das Gegenständliche ist auf ein Weniges reduziert. Die Farbigkeit ist vielschichtig und schillernd, aber gebrochen. In ihren Bildern sind Räumlichkeiten entstanden, die meistens Landschaften bilden. Die Flächen wirken materiell, aber bewegt und lassen den Betrachter Tiefe in der Oberfläche ahnen. Diese scheint unterschiedlich lichtdurchlässig zu sein. In den Bildern sind keine realen Landschaften dargestellt, obwohl die Zeichnungen vor der Natur entstanden sind, sondern sie sind „fremdartig, geheimnisvoll und distanziert.“ Gezeigt wird die Ausstellung bis 15. Juli 2012 in der Galerie im Rathaus Pankow, 1. Etage, geöffnet ist Montag – Freitag von 9 – 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

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16. Kunstaktion am Anger

16. Kunstaktion auf dem Pankower Anger – Die Skulptur „3 Prismen“ des Künstlers Karl Menzen wurde im Rahmen der 16. Kunstaktion auf dem Pankower Anger am Sonntag, dem 13. Mai 2012 vom stellvertretende Bezirksbürgermeister Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne) im Beisein des Künstlers präsentiert. Schon seit 16 Jahren wird die Rasenfläche vor der Kirche als Ausstellungsfläche für moderne Kunst genutzt. Jedes Jahr steht hier über die Sommermonate eine abstrakte Skulptur bzw. Installation, die oft speziell vom Bildhauer/in dafür geschaffen wurde. Künstler, wie Werner Pokorny, Johannes Pfeiffer, Klaus Duschat, Susanne Spoecht, Michael Hischer etc, hatten bereits eine solche Arbeit entworfen. Die etwa sechs Meter hohe Stele von Karl Menzen besteht aus drei aufeinandergestellten Prismen mit dreieckigen und gleichgroßen Grundflächen. Alle Prismen sind unterschiedlich lang und im vertikalen Aufbau entgegengesetzt geneigt. Die Zahl „Drei“ ist eine Reminiszenz an den Sakralbau aus dem 13. Jahrhundert, dessen Architektur die räumliche Situation des Angers prägt. Die Aktion wird präsentiert von der Galerie Linneborn und ist, begleitend mit einer Ausstellung in der Galerie Linneborn, Parkstr. 7-9, 13187 Berlin, bis September 2012, zu besichtigen.

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Eröffnung Bürgeramt Buch

Eröffnung Bürgeramt Karow-Buch – Der Pankower Bezirksstadtrat für Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice, Dr. Torsten Kühne, (CDU) eröffnete am 18. April 2012 das Bürgeramt Karow-Buch am neuen Standort im Beratungshaus Buch in der Franz-Schmidt-Str. 8-10 in 13125 Berlin. Seit dem 19. April stehen alle Dienstleistungen den Bürgerinnen und Bürgern während der bekannten Öffnungszeiten Montag von 8 bis 15 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 11 bis 18 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr zur Verfügung. Mit der Verlagerung des Bürgeramtes an den zentralen Standort in Berlin-Buch schafft der Bezirk ein bürgernahes und attraktives Angebot im Norden Pankows. Im Beratungshaus befinden sich neben dem Bürgeramt auch mehrere soziale Einrichtungen sowie ein Café. Die Eröffnung des Bürgeramtes soll auch den Wissenschafts- und Forschungsstandort Buch stärken und positive Impulse für eine dynamische Entwicklung des Ortsteiles setzen.

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Osterbaum 2012

Traditionelles Osterbaumschmücken in Pankow
Bereits seit über vier Jahrzehnten wird am Gründonnerstag eine Birke vor der Pankower Kirche in der Breite Straße durch Kita-Kinder des Bezirks geschmückt. Der Pankower Bezirksbürgermeister, Matthias Köhne, führte jetzt diese Tradition gemeinsam mit ca. 30 Kindern aus der Kita „Die kleinen Strolche“ aus der Neuen Schönholzer Straße 25, 13187 Berlin, fort. Mit viel Liebe, Freude und Kreativität wurden die von den Kindern bemalten und gebastelten Ostereier aufgehängt und damit der nun 42. Osterbaum in Pankow gestaltet.

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Plakatausstellung K14 Energieeinsparung

Modellprojekt „Köpfchen statt Kohle“ – Die Posterausstellung, die die bisherigen Ergebnisse und Erfolge eines 3-jährigen Innovationsprojekts zum Thema Energiebewusstsein in öffentlichen Gebäuden zeigt, wurde am 14. März 2012 von der Bezirksstadträtin für Jugend und Facility Management Christine Keil (Die Linke), in der Karower Jugendfreizeiteinrichtung K14, Achillesstraße 14, 13125 Berlin, eröffnet. Gegen die steigenden Energiekosten will der Bezirk Pankow mit einem neuen Konzept vorgehen. Da in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Kultureinrichtungen und Ämtern die Nutzer es nicht direkt am eigenen Geldbeutel spüren, wenn Energie verschwendet wird, sucht man nach anderen Motivationsfaktoren. Von 2010 bis 2013 wird getestet, wie Schüler, Lehrkräfte oder Verwaltungsmitarbeiter für energiebewusstes Verhalten gewonnen werden können. Dazu haben sich die Schul- und die Bauverwaltung im Bezirk Pankow zusammengetan. Unterstützt durch zwei externe Dienstleister für die pädagogische und die technische Seite finden seit eineinhalb Jahren Projekte in 15 Schulen sowie testweise auch in einer Verwaltung und einer Freizeit- und Kultureinrichtung statt.

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Schlüsselübergabe Sporthalle Smetanastraße

Neue Zweifeldsporthalle in Weißensee fertig – Der Neubau der Zweifeldsporthalle in der Smetanastraße 31, 13088 Berlin, wurde am Montag, dem 27. Februar 2012 in Anwesenheit des Staatssekretärs der Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Umwelt, Ephraim Gothe, eingeweiht. Zur feierlichen Eröffnung wurden von den Bezirksstadträtinnen für Jugend und Facility Management, Christine Keil, (Foto re.) und für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport, Lioba Zürn-Kasztantowicz, symbolisch der Schlüssel übergeben. Die Maßnahme resultiert aus den Zielen für das Sanierungsgebiet Komponistenviertel, die u. a. den Abbau der Versorgungsdefizite bei Sportflächen im Gebiet vorsehen. Der Standort grenzt unmittelbar an die Picasso-Grundschule und die Schule im Komponistenviertel, die einen Kooperationsstandort bilden und mit dem Sporthallenneubau wesentlich verbesserte Bedingungen für den Schulsport erhalten. Zudem wird die neue Halle in den Abendstunden dem Vereinssport zur Verfügung gestellt. Der Beginn der Baumaßnahme erfolgte am 26. Juli 2010 mit dem Abriss eines ehemaligen Heizhauses auf dem Grundstück. Der Rohbau war bis zum Januar 2011 abgeschlossen. Am 16. Dezember 2011 konnte die Halle einschließlich der Freiflächen dem Nutzer übergeben werden.

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Ausstellungseröffnung Ilka Neumann

Pleinairmalerei in der Galerie im Rathaus Pankow – Die Ausstellung von Ilka Neumann wurde am Mittwoch, dem 22. Februar 2012 in der Galerie im Rathaus Pankow, Breite Straße 24 A – 26, 13187 Berlin, von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD), eröffnet. Die Künstlerin hat sich in ihrer Ausstellung der Pleinairmalerei gewidmet. Zu einem Pleinair treffen sich Künstler, um nach Motiven in freier Natur zu malen. In den Landschaftsbildern wird eine den natürlichen Bedingungen entsprechende Helligkeit angestrebt. Die ausgestellten Arbeiten entstanden auf verschiedenen Reisen und zeigen das Bemühen um das Erfassen der Natur, verbunden mit einer expressionistischen Auflösung. Die Pankower Künstlerin Ilka Neumann (Bild re. mit Tochter Klara vor dem Aquarell “Klara 2003”) hat in Warschau an der Akademie der Schönen Künste Malerei und Grafik studiert und ihr Diplom im Fachbereich Lithografie verteidigt. 2008 wurde sie zu einem Pleinair, das vom Museum Niemeyer-Holstein ausgeschrieben wurde, auf die Insel Usedom eingeladen. Auf ihren Reisen entstanden Skizzen, Tuschzeichnungen und Fotos, die sie als Vorlage für die Lithografie verwendet. Gezeigt wird die Ausstellung bis 30. April 2012 in der Galerie im Rathaus Pankow, 1. Etage. Geöffnet ist Montag – Freitag von 9 – 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Denkzeicheneinweihung Krankensammellager Blankenfelde

Denkzeicheneinweihung – Eine Informationstafel in Erinnerung an das Krankensammellager Blankenfelde wurde am Freitag, 27. Januar 2012 auf Initiative des Runden Tisches Lager Blankenfelde, eines Zusammenschlusses interessierter Bürger unter Moderation des Vereins StadtGut Blankenfelde auf dem Gelände des ehemaligen Krankensammellagers Blankenfelde-Nord, Bernauer Heerweg/Ecke Mauerradweg aufgestellt. Neben dem Bezirksstadtrat für Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerdienste und Vorsitzenden der bezirklichen Gedenktafelkommission, Dr. Torsten Kühne (CDU), sprach als Vertreterin des Runden Tisches Christine Raiser-Süchting. Mit der Aufstellung der Tafel wurde eine erste, vorläufige Kennzeichnung dieses Ortes vorgenommen. Auf dem Gelände befand sich von 1941 bis 1945 ein sogenanntes „Krankensammellager für arbeitsunfähige Ostarbeiter“, Männer und Frauen aus der Sowjetunion, die zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich verschleppt worden waren. Für den „Arbeitseinsatz“ nicht mehr verwendbar, waren die Menschen in diesem Lager katastrophalen hygienischen Bedingungen, mangelnder Ernährung und ärztlicher Betreuung ausgesetzt. Bis heute sind mindestens 700 Todesfälle nachweislich bekannt.

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Bundesverdienstorden an Dr. Lammel

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Dr. Inge Lammel – In einer Feierstunde überreichte der Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) am Freitag, dem 27. Januar 2012 im Betsaal des Jüdischen Waisenhauses, den Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Inge Lammel. Sie hat lokalgeschichtlich intensiv über das Leben jüdischer Familien in Pankow geforscht. Seit 1993 wurden von ihr zeitgeschichtliche Dokumentationen („Jüdische Lebenswege“) veröffentlicht, die die Menschen berührten und aus der abstrakten Historie fühlbares, nachvollziehbares und zutiefst verstörendes Geschehen werden ließen. Ein bedeutsames Verdienst Frau Dr. Lammels ist die Zusammenführung weltweit verstreuter ehemaliger Zöglinge des Jüdischen Waisenhauses in Pankow. Anlässlich der Feiern zur Wiederherstellung dieses historischen Gebäudes kamen über 25 Zöglinge und Angehörige erstmals nach ihrer Vertreibung wieder in Pankow zusammen. Inge Lammel begründete ferner die Waisenhaus-Jahreskalender, eine Publikation, die an jüdische Familien und Einzelpersonen erinnert, die in Pankow lebten. Zudem regte sie an, im Rahmen des bezirklichen Gedenktafelprogramms Erinnerungstafeln an Häusern anzubringen, die mit dem Schicksal früherer jüdischer Bewohner verbunden sind. Ihr Verdienst ist es auch, dass sich in Pankow eine lebendige und von vielen Menschen getragene Erinnerungskultur entwickelt hat.