Chronik Pankow 2008

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Ehrenpreis 2008

Ehrenpreis für ehrenamtlich Tätige – Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow von Berlin verlieh jetzt zum 7. Mal den Ehrenpreis für Ehrenamtliche 2008. Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Vereine, Initiativen und Organisationen haben mit zahlreichen Vorschlägen deutlich gemacht, wie vielfältig und in welcher Breite ehrenamtliches Engagement zum Gemeinwohl in unserem Bezirk beiträgt. Eine Jury, bestehend aus VertreterInnen der in der BVV arbeitenden Fraktionen und moderiert vom Vorsteher der BVV, Burkhard Kleinert (r.), hat die eingegangen Vorschläge gesichtet, bewertet und über die Ehrungen entschieden. Mit dem Ehrenpreis des Ehrenamtes 2008 wurde, innerhalb einer Festveranstaltung im Betsaal des Jüdischen Waisenhauses, u.a. Ortrud Georgy (l), für ihr ehrenamtliches Engagement als langjährige Vorsitzende der Volkssolidarität Pankow, ausgezeichnet. Weitere Informationen zum Ehrenpreis enthält unsere Presseinformation

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Spielplatzeröffnung

Zwei neue Spielplätze Zwei neue Spielplätze hat Bezirksbürgermeister Matthias Köhne jetzt im Bötzowviertel eingeweiht. „Mit der Fertigstellung der beiden Kinderspielplätze wird das Defizit an Spielflächen im Prenzlauer Berg weiter verringert und Pankow ist wieder ein Stück kinder- und familienfreundlicher geworden“, so der Bürgermeister.
Das vorher als PKW- Stellfläche genutzte Gelände an der Käthe-Niederkirchner-Straße wurde bis zu einem Meter tief aufgebrochen und der belastete Boden ausgetauscht. Im dicht bewohnten Sanierungsgebiet ist der Kleinkinderanteil sehr hoch, so dass der Spielplatz speziell als Kleinkinderspielplatz gestaltet wurde. Die Idee ist hier das Thema “Spielinsel”, in dem Meer aus Sand stehen unterschiedliche Spielgeräte. Ein Piratenschiff zum Klettern, Schaukeln und Rutschen. Zudem gibt es im Meer auch noch eine Wippe, eine Entenfamilie, ein Drehspielgerät sowie ein Schaukelnest, Baukosten 193.000 EUR. Auf dem ca. 600 m² großen Eckgrundstück Pasteur-/Esmarchstraße, das bisher mit Gebäuden und Schuppen bebaut war, entstand ein „Schaukelgarten“. Mit der Betroffenenvertretung Bötzowviertel, Schülern der anliegenden Homer Grundschule, Einhorn e.V., dem Mädchentreff „Ebbe & Flut“ sowie interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern wurden seit Herbst vergangenen Jahres zahlreiche Ideen gesammelt und diskutiert. Es entstand ein Spielplatz mit verschiedenen Schaukelvarianten, einem Baumhaus, Spielelementen zum „Fühlen“ sowie einer Pergola mit Sitzelementen, Baukosten hierfür 195.000 EUR.

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Enthüllung der Tafel

Neue Gedenktafel im Rathaus – Ein Denkzeichen in Erinnerung an den so genannten Sachsenhausen-Prozess wurde jetzt von Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (r.) und Kulturstadtrat Dr. Michail Nelken im Foyer des Rathauses Pankow, angebracht. Hintergrund ist ein Strafprozess, der hier vom 23. Oktober bis 1. November 1947 vor einem sowjetischen Militärtribunal gegen dreizehn Angehörige der SS-Lagerleitung des Konzentrationslagers Sachsenhausen und drei ihrer Helfer durchgeführt wurde. Eine erste im Jahre 1989 angebrachte Gedenktafel wurde vor einigen Monaten aus dem Rathaus entwendet. Das neu gestaltete und kommentierte Denkzeichen stellt zugleich eine notwendige inhaltliche Ergänzung der vormaligen Gedenktafel dar.

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Enthüllung Plastik Graetz

Plastik enthüllt – Die Bronzeskulptur „Upright Figure No 9“ des Bildhauers René Graetz wurde jetzt im Bürgerpark Pankow aufgestellt. Die Plastik wurde aus Anlass des 100. Geburtstages von René Graetz von der Familie des Künstlers gestiftet. Bezirksbürgermeister Mattias Köhne enthüllte die Skulptur im Beisein von Anne Schneider, Tochter des
Künstlers und Dr. Jens Semrau, Kunstwissenschaftler.René Graetz (1908 – 1974) wurde in Berlin geboren, wuchs in der Schweiz auf und lebte in Südafrika, Kapstadt und London, bevor er 1946 nach Berlin und dann nach Pankow kam. Bei seinen Arbeiten orientierte er sich vor allem an Picasso und Henry Moore, zu dem er in seiner Londoner Zeit Kontakt hatte. Es entstehen zahlreiche Plastiken, Zeichnungen, Graphiken und Bilder. Die 1970/73 entstandenen 15 Plastiken Upright Figures gehören zu seinem Spätwerk, was von den Spannungen der Formstrukturen lebt. Die Upright Figure No 9 schuf der Künstler als Modell, welches jetzt in Bronze gegossen und erstmalig aufgestellt wurde.

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Moschee Heinersdorf

Moschee eröffnet – Die Khadija-Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland in der Heinersdorfer Tiniusstraße ist jetzt im Beisein zahlreicher prominenter Gäste und unter Beachtung internationaler Medien feierlich eröffnet worden. Um den Bau der Moschee hatte es im Bezirk Pankow in den vergangenen Jahren kontroverse Diskussionen und anhaltende Proteste gegeben. Die seit vielen Jahren im Bezirk Reinickendorf ansässige Muslim-Gemeinde hatte das Grundstück in Heinersdorf erworben, um für ihre Berliner Gemeindemitglieder eine würdige Gebetsstätte errichten zu können. Das nun errichtete Gebäude ziert eine Kuppel und ein etwa zwölf Meter hohes Minarett, von dem jedoch keine Gebete abgehalten werden.
Rede des Bezirksbürgermeisters Matthias Köhne zur Eröffnung der Moschee
Pressemitteilung

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Eröffnung Antonplatz

Neue Grünanlage übergeben – Die neu gestaltete Grünanlage Antonplatz Süd an der Berliner Allee in Weißensee hat Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) jetzt der Öffentlichkeit übergeben. Von September 2007 an war das Areal zunächst entsiegelt und beräumt, sowie ab Januar 2008 neu gestaltet worden. Im Zuge der Neugestaltung hatte es Ende 2006 einen Kunstwettbewerb gegeben, aus dem Matthias Heinz mit seinem Entwurf für einen Zierbrunnen als Preisträger hervorgegangen ist. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme beliefen sich auf 800.000 EUR, davon 450.000 EUR Fördermittel. Bezirksbürgermeister Matthias Köhne: „Ich freue mich, dass es uns an dieser Stelle gelungen ist, einen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität herzurichten. Das Areal in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schnurre-Bibliothek und dem gerade im Bau befindlichen Bildungszentrum Bizetstr. 27 wird dadurch deutlich aufgewertet.“

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Jens-Holger Kirchner

Wisbyer Straße fertig – Die Wisbyer Straße ist nach zweijähriger Bauzeit nun endgültig fertig getsellt. Ende des Monats wird die neue Lichtsignalanlage in Betrieb genommen und bis zum Frühjahr 2009 das Straßenbegleitgrün angelegt. „Es ist gelungen, mit dem lange überfälligen Umbau der Wisbyer Straße eine Verkehrsanlage fertig zu stellen, die trotz hohem Verkehrsaufkommen künftig ein Höchstmaß an Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gewährleisten wird“, so der Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne).

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Matthias Köhne und Waltraud Pusch

Verdienstorden für Rentenälteste Seit fast 25 Jahren steht Waltraud Pusch als Rentenälteste rat- und hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern zur Seite. Als exzellenter Scout durch den Dschungel des Rentenrechts, als Frau mit sozialem Bewusstsein begeistert sie mit ihrer hohen Fachkompetenz, ihrer Schnelligkeit und Freundlichkeit jeden, der ihre Sprechstunde aufsucht. Ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement wurde nun von Bundespräsident Horst Köhler mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt. Bezirksbürgermeister Matthias Köhne hatte die Ordensinsignien und die Verleihungsurkunde jetzt im feierlichen Rahmen an die Ausgezeichnete übergeben.

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Manfred Butzmann

Gedenktafel eingeweiht – Eine Gedenktafel zu Ehren von Rudolf Dörrier wurde jetzt an seinem früheren Wohnhaus in der Hiddenseestr. 2, 13189 Berlin eingeweiht. Dörrier (18.09.1899 – 07.12.2002) war gelernter Buchbinder, Bibliotheksleiter nach 1945, Chronist und Publizist sowie verdienstvoller Gründer und Leiter der Stadtbezirkschronik von Pankow. In dem Pankower Mietshaus hatte er über 70 Jahre gewohnt. Die zweiteilige Gedenktafel aus Bronze wurde von dem Pankower Künstler und Freund Dörriers, Manfred Butzmann, geschaffen. Zur Einweihung sprachen Dr. Michail Nelken, Bezirksstadtrat für Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung, die Initiatorin Antje Mackuth, der Pankower Künstler Manfred Butzmann sowie Arved Steinhausen, Vertreter des Freundeskreises der Chronik Pankow e. V..

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Ausbildungsoffensive

Auftaktveranstaltung für die Ausbildungsoffensive – Die Eröffnung der Ausbildungsoffensive Pankow 2008/2009 fand jetzt bei der Firma B.R.A.S.S.T. Bau GmbH, statt. Nach dem erfolgreichen Verlauf der ersten Ausbildungsoffensive 07/08 in Pankow soll die Kampagne zur Integration junger Menschen in Ausbildung nun in den nächsten Jahren etabliert werden. Mit der Ausbildungsoffensive hatte der Bezirk im vergangenen Jahr einen neuen Weg beschritten, regionale Partner rund um das Thema Ausbildung zusammenzuführen und deren Angebote vor allem interessierten Schüler/innen aber auch Fachleuten in sehr unterschiedlichen Veranstaltungsformen vorzustellen und die Thematik im Bezirk öffentlich zu diskutieren. Bezirksbürgermeister Matthias Köhne und die Schirmherrin Christine Keil, Bezirksstadträtin für Jugend und Immobilien, eröffneten die Veranstaltung.

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Straßensperrung

Ibsenstraße abgehangen – Pünktlich zum Schuljahresbeginn wurden im Bezirk mehrere Maßnahmen zur Schulwegsicherung abgeschlossen. Dank des Engagements von Eltern und Schulleitung der Bornholmer Grundschule und durch einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow unterstützt, wurde die Sperrung in der Ibsenstraße / Ecke Stavanger Straße im Ortsteil Prenzlauer Berg vorgenommen. Dazu der Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung, Jens – Holger Kirchner (Bündnis 90 / Die Grünen): „Ich freue mich besonders, das es nach langer Zeit der Abwägung zwischen Verkehrs- und Sicherheitsinteressen gelungen ist, eine solche Regelung durchzusetzen. Ist es doch gerade für die Schüler der Bornholmer Grundschule täglich erfahrbar gewesen, wie hoch die Gefährdung durch den rücksichtlosen Schleichverkehr vor dieser Grundschule war. Das hat nun ein Ende. Der Schulweg ist endlich sicher geworden.“

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Eröffnung Hamburger Platz

Pistoriusstraße und Kreisverkehr endgültig fertig gestellt – Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Kreisverkehrs am Hamburger Platz hat der Bezirk Pankow eine dreijährige Baumaßnahme zur kompletten Sanierung der gesamten Pistoriusstraße im Ortsteil Weißensee zwischen Berliner Allee und der Straße am Steinberg beendet. Die Baumpflanzungen werden im Herbst durchgeführt. Seit 2005 wurde die Pistoriusstraße in drei Bauabschnitten komplett erneuert, die Gesamtbausumme beträgt 4,950 Mio. Euro. Wie Jens-Holger Kirchner, Bezirksstadtradtrat für Öffentliche Ordnung, mitteilt, wurde der nunmehr fertig gestellte Kreisverkehr seinerzeit gemeinsam mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin konzipiert, um diese Belange mehr als bisher zu berücksichtigen. „An den Fußgängerüberwegen des Hamburger Platzes sind erstmalig die neuen taktilen Platten (Aufmerksamkeitsplatten) eingebaut, die zukünftig Standard für Berlin sein werden.

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Bündnis für Familie Pankow

Erster Pankower Familienwegweiser – Der Erste Pankower Familienwegweiser wurde jetzt vom Lokalen Bündnis für Familie Pankow in der Kita Zipfelmütze präsentiert. Wo gibt es Hilfe rund um die Geburt? Wer bietet flexible Kinderbetreuung an? Welche Angebote zur musikalischen Erziehung gibt es in Pankow? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt ein neuer Pankower Wegweiser. Diese praktische Hilfe für den Familienalltag wurde in einer Arbeitsgruppe des Pankower Bündnisses für Familie in Kooperation mit dem Apercu-Verlag, dem Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg und dem JobCenter Pankow erstellt. Im Bild (v.l.): Sandra Maischberger, TV-Journalistin; Carsten Glöckner, Sprecher des Bündnisses für Familie Pankow; Inge Bator, Leiterin der Kita Zipfelmütze; Sandra Scheeres, Sprecherin des Bündnisses für Familie Pankow.

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Zum Eröffnungstermin

Sanierte Häuser auf dem Pfefferberg eröffnet – In einer Pressekonferenz wurden die neuen Häuser 13 und 14 auf dem Pfefferberg durch Almuth Nehring-Venus, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen eröffnet: „Ausbildung auf dem Pfefferberg heißt Ausbildung in Echtzeit, praxisnah und realistisch. Mit der Sanierung der beiden Häuser 13 und 14 hat der Pfefferwerk Ausbildungsbereich eine Heimat auf dem Gelände Pfefferberg gefunden. Ausbildung in kreativen Berufen wird mit einem lebendigen Kulturprogramm und attraktivem gastronomischen Angebot verbunden.“ Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen hat für die Sanierung knapp 3 Mio.Euro aus Mitteln des Programms „Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der Wirtschaftsstruktur“ zur Verfügung gestellt. Die Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH stellte das Konzept vor, wonach im Konzertsaal Haus 13 die Besucher/-innen künftig Konzerte von Profis und jungen Nachwuchskünstler/-innen, multimediale Performances, Lesungen, Theaterinszenierungen und Parties erwarten. In Haus 14 lädt das „Restaurant Pfefferberg“ mit regionaler und internationaler Küche, Tageskarte und Abendmenü die Besucher/-innen ein.