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Weniger Schüler als prognostiziert

Pressemitteilung vom 02.11.2020

Derzeit besuchen gut 1500 weniger Schülerinnen und Schüler die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen als in der Modellrechnung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom März 2020 prognostiziert. Das geht aus der jüngsten Bildungsstatistik der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hervor, die nun vorliegt. Insgesamt steigen die Schülerzahlen weiter. Die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen besuchen in diesem Jahr so viele Schülerinnen und Schüler wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Es sind im laufenden Schuljahr 2020/21 mit insgesamt 331.049 Schülerinnen und Schülern 5524 Kinder und Jugendliche mehr als im vergangenen Schuljahr. Die Klassenfrequenz der Grundschule liegt weiterhin bei durchschnitt-lich 22,2 Schülerinnen und Schülern pro Klasse.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Vor zehn Jahren mussten wir wegen des Geburtenrückgangs noch Schulen schließen, jetzt haben wir einen neuen Spitzenwert bei den Schülerzahlen erreicht. Das ist erfreulich, stellt uns aber vor neue Herausforderungen. Mit der Berliner Schulbauoffensive schaffen wir die dringend benötigten Schulplätze.“

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die von der Zuzahlung zu den Lernmitteln befreit beziehungsweise Anspruchsberechtigte nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz sind, ist an öffentlichen Schulen mit 31,5 Prozent leicht zurückgegangen (Vorjahr: 32,2 Prozent). Eine leichte Steigerung gab es bei den Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Herkunftssprache. Das meint Kinder und Jugendliche, in deren Haushalt vornehmlich eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird. Der Anteil dieser Schülerinnen und Schüler liegt aktuell bei 41 Prozent (Vorjahr: 40,6 Prozent).