Newsletter 13 / 2016

Regionaler Standort der Jugendberufsagentur Berlin in Lichtenberg eröffnet

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Bild: SenBJW

Nach Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Spandau hat seit Montag auch Lichtenberg in der Gotlindestr. 93 im Haus 1A einen regionalen Standort der Jugendberufsagentur Berlin. Hier arbeiten jetzt die Berufsberatung der Agentur für Arbeit, das U25-Team des Jobcenters sowie Beraterinnen und Berater der Jugendhilfe und beruflichen Schulen für den Übergang Schule/Beruf unter einem Dach zusammen, um Lichtenberger Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Weg in eine Ausbildung zu ebnen. Die Beratung für sozialintegrative Leistungen ist dort ebenfalls eingezogen.

Mit diesen regionalen Standorten der Jugendberufsagentur Berlin gibt es in nun fünf Bezirken für alle jungen Menschen ein wohnortnahes Beratungsangebot, das sich (z.B. bei der Vermittlung in eine Ausbildung oder bei drohendem Abbruch des Studiums) zeitnah um ihre Belange kümmert, auf die persönliche Situation eingeht und möglichst zügig eine passgenaue Anschlusslösung findet.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: „Die Übergänge sind in Bildungsbiographien oft schwierige Phasen. Die Jugendberufsagentur Berlin soll jungen Menschen nachhaltige Beratung und Unterstützung auf ihrem Weg in Ausbildung oder Studium liefern. Mit der Eröffnung erhalten auch die Lichtenberger Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine zentrale Anlaufstelle in beruflichen oder Zukunftsfragen.“

TU soll rund 35 Millionen für neuen Forschungsbau erhalten

Der Wissenschaftsrat hat am Montag zwölf neue Forschungsbauten als förderwürdige Vorhaben für die 91-b-Förderung anerkannt. Darunter ist das Vorhaben der TU Berlin “Interdisziplinäres Zentrum für Modellierung und Simulation (IMoS)”. Das neue Gebäude soll in der Müller-Breslau-Straße in unmittelbarer Nähe zum geplanten Ersatzbau des Mathematikgebäudes und zum bereits fertig gestellten Neubau des Energielabors „TurbIn“ errichtet werden. Die Fördersumme beträgt rund 35 Millionen Euro. Sie wird je zur Hälfte vom Land Berlin und vom Bund aufgebracht. Der Bau soll in den Jahren 2017 bis 2021 erstellt werden. Mit dieser Förderung stärken Bund und Länder die wissenschaftliche Konkurrenzfähigkeit der Forschung an Hochschulen im nationalen und internationalen Wettbewerb.

Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres: „Die TU hat mit dem IMoS bei der Begutachtung auf der ganzen Linie überzeugt. Der Forschungsansatz, der zukünftig dort von den gemeinsam arbeitenden Disziplinen vorangetrieben wird, ist für Wissenschaft und Wirtschaft von enormer Bedeutung. Das neue Gebäude wird insbesondere auch unserer Digitalisierungsstrategie weitere Impulse geben. Zusammen mit den weiteren neuen Bauten entsteht zwischen Fasanenstraße und Hertzallee ein international herausragender Forschungsort. Mein Glückwunsch und Dank gehen an die TU.“

Spanisch als Fremdsprache

Am Montag wurde die Kooperationsvereinbarung über die DELE-Prüfungen und Zertifikate für Spanisch als Fremdsprache zwischen dem spanischen Kulturinstitut „Instituto Cervantes“ und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft unterzeichnet. Das Instituto Cervantes ist die für die Durchführung der Prüfungen zuständige Institution, während die Universidad Salamanca in Spanien den Prüfungsinhalt festlegt, die Prüfungen korrigiert und die Schlussbewertung aller Prüfungen vornimmt. Das Diplom für Spanisch als Fremdsprache wird in sechs Niveaus unterteilt, die von der jeweiligen Sprachbeherrschung abhängen.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Die Vereinbarung trägt der großen Bedeutung der spanischen Sprache in einer globalisierten und vernetzten Welt Rechnung und unterstreicht darüber hinaus die zunehmende Beliebtheit des Spanischunterrichts in der Berliner Schule.“

23.796 Schülerinnen und Schüler nehmen in Berlin am Spanisch-Unterricht an öffentlichen und privaten allgemein bildenden Schulen teil. Das sind 7,3 % der Gesamtschülerzahl. Zusätzlich besuchen 790 Schülerinnen und Schüler Arbeitsgemeinschaften und Sprachkurse in Spanisch.

Hans-Litten-Schule ist neuer Standort der Staatlichen Europa-Schule Berlin

Die Hans-Litten-Schule in Charlottenburg wird mit dem Schuljahr 2016/2017 neuer Standort der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB). Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums können nun in drei Jahren ihre allgemeine Hochschulreife mit einem bilingualen Abitur erlangen. Damit steigt die Zahl der Standorte der Staatlichen Europa-Schule in Berlin auf nunmehr 31 mit unterschiedlichen sprachlichen Profilen.

„Die internationale Vernetzung der Europaschule ermöglicht den Schülerinnen und Schülern bereits während der Schulzeit einen regen interkulturellen Austausch“, betont Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft. „Projekte, Praktika und Schülerwettbewerbe, die inner- und außereuropäisch angeboten und vermittelt werden, stärken nicht nur die fachliche und sprachliche Kompetenz der Jugendlichen, sondern machen es auch möglich, Europa als Lebensort und Wirtschaftsraum zu erforschen.“

Sabine Kunst zur Präsidentin der Humboldt-Universität bestellt

Der Senat hat am Dienstag auf Vorschlag der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, Universitätsprofessorin Ministerin a.D. Dr. Dr. Sabine Kunst zur Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin bestellt. Das Konzil der Humboldt-Universität hatte sie am 19. Januar im ersten Wahlgang gewählt. Ihre Amtszeit beginnt am 11. Mai und beträgt fünf Jahre.

Sabine Kunst wurde 1954 in Wesselburen, Kreis Dithmarschen, geboren. Sie promovierte 1982 und 1990 an der Universität Hannover, wo sie sich 1990 zudem habilitierte. Von 1991-2007 war sie Professorin an der Universität Hannover und dort von 2005 bis 2007 zugleich Vizepräsidentin für Lehre, Studium, Weiterbildung und Internationales. Von 2007 bis 2011 war sie Präsidentin der Universität Potsdam. Von 2011 bis März dieses Jahres war sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Deutsch-russischer Jugendaustausch

Bilaterale Trägerkonferenz und Jubiläumsveranstaltung “10 Jahre Koordinierungsbüros” 8. bis 12. Juni in Moskau

Gemeinsam laden die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und das Russische Koordinierungszentrum für den Jugendaustausch mit der Bundesrepublik Deutschland zu einer Bilateralen Trägerkonferenz nach Moskau ein. Im Rahmen des Programms wird eine Festveranstaltung anlässlich des 10jährigen Bestehens der beiden Koordinierungsbüros sowie die feierliche Eröffnung des Jahres des Jugendaustausches 2016/2017 stattfinden. Die Ausschreibung der Veranstaltung finden und ein vorläufiges Programm finden Sie unter folgendem Link

Jugendkongress

Auch in diesem Jahr lädt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) zum jährlich stattfindenden Jugendkongress vom 20. bis 24. Mai nach Berlin ein. 450 Jugendliche können in Workshops lernen, sich für Demokratie und Toleranz einzusetzen.

Bundeswettbewerb Mathematik

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka zeichnete am 13. April in Berlin die deutschen Mathe-Meister aus. Über 1.400 Jugendliche aus Deutschland hatten sich 2015 am Bundeswettbewerb Mathematik beteiligt. Acht Mathematik-Asse haben ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt, darunter Branko Juran aus Berlin

Leseförderung von Anfang an

Lesen ist der Schlüssel, um sich Wissen aus Büchern, Zeitschriften oder dem Internet anzueignen. Damit Kindern die Teilhabe an diesem Kulturgut nicht verwehrt bleibt, ist die möglichst viele Bereiche umfassende Förderung des Lesens von Anfang an von Bedeutung. Frau Irene Hoppe vom LISUM Berlin-Brandenburg wird in ihrem Vortrag vorstellen, wie eine optimale Förderung der basalen Lesefähigkeiten in der Schulanfangsphase und danach aussehen sollte. Der Fachvortrag findet statt am 10. Mai, 19.30 Uhr im Klinikum im Friedrichshain, Landsberger Allee 49, Haus 20, „Tenne“, Eingang von der Landsberger Allee. Der Eintritt ist frei.

Fachtag funktionaler Analphabetismus

Die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT) veranstaltet am 8. Juni in Berlin die Fachtagung „Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe“. Träger der Jugendsozialarbeit berichten immer wieder von vielen jungen Menschen, bei denen sie im Laufe von (Aus-)Bildungsmaßnahmen starke Defizite in der Schriftsprache feststellen. Die gleichnamige BAG ÖRT Expertise zeigt, dass bei 34 Prozent der teilnehmenden Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe funktionaler Analphabetismus festzustellen ist.

Symposium Sonne, Energie und Kunst

Fragen rund um die Themen Sonne, Energie und Licht – ein breites Spektrum, das bereits Kita-Kinder begeistert, sie zum Forschen und Entdecken einlädt. Die spielerisch-experimentelle und damit ganzheitliche Auseinandersetzung mit den Themen Sonne und Energie schafft ein Bewusstsein für zentrale Phänomene der kindlichen Lebenswelt, für die Umwelt und damit auch für die Zukunft unserer Gesellschaft – ein Thema also, das zentral ist für die frühkindliche Bildung. Zielgruppe des Symposiums: Kita-Träger, Kita-Leitungen, Erzieherinnen und Erzieher, Künstlerinnen und Künstler sowie interessierte Eltern. Termin: 26. und 27. Mai. Information und Anmeldung: Melanie Rothe, Tel: 89390730 oder E-Mail

Neues aus den Schulen

Im Rahmen der Bewerbung für den Titel “Umweltschule in Europa” organisiert die Grundschule im Beerwinkel einen Tag der offenen Tür im Parlament der Bäume. Sie wollen Verbindungen suchen zwischen Geschichte, Kunst und Natur. Ben Wagin, der “Erfinder” des Parlaments der Bäume lädt die Schülerinnen und Schüler ein, sich ein Stückchen Natur-Garten dort zu erobern, zu bearbeiten und dort zu experimentieren. Am 1. Mai gibt es die Gelegenheit zu sehen und zu erleben, wie weit sie gekommen sind. Ort: Parlament der Bäume, Promenade Schiffbauerdamm, 10117 Berlin.

Am 27. April findet an der Schule an der Dahme ein Ausbildungstag statt. Dafür wurden 23 Ausbildungsbetriebe eingeladen. Diese präsentieren sich an diesem Tag an verschiedenen Ständen. Nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung, in der der Schulleiter die Schule den anwesenden Betrieben vorstellt, erkunden die Jugendlichen in Kleingruppen die Informationsstände der Unternehmen. Die Schülerinnen und Schüler haben dann die Möglichkeit, sich über das Angebot der Berufsausbildung in diesen Betrieben zu informieren. Es ist an diesem Tag auch möglich, Bewerbungen für ein Praktikum oder eine Ausbildungsstelle abzugeben.

Jungend forscht Regionalwettbewerb: Die Dorothea und Günter Seliger-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft lässt dem Heinrich-Hertz-Gymnasium einen Förderbetrag in Höhe von 1.000 Euro zukommen. In der Begründung heißt es: Das Heinrich-Hertz-Gymnasium gehört zu den Garanten für qualitativ hochwertige Projekte, investiert viel Arbeit in die Nachwuchsförderung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik.

Am Mittwoch, 27. April, findet in der Andreas-Schule (Gymnasium) ein Diskussionsforum zum Thema Schulsanierung und Schulneubau in Berlin statt. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung der Gesamtelternvertretung der Schule, des Landeselternausschusses Schule Berlin und der Stiftung Bildung im Rahmen der „7. Berliner Stiftungswoche“.

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