Ausstellungen

Das Museum Pankow bleibt am 1. Mai 2026 geschlossen.

Sonderausstellungen

Zwischen uns die Geschichte – Familie Niederkirchner. Ein widersprüchliches Erbe

Zwischen uns die Geschichte.

Familie Niederkirchner – Ein wider­sprüch­liches Erbe

Ausstellung vom 20.03. bis 20.09.2026, Dienstag bis Sonntag, 10.00 – 18.00 Uhr (feiertags geschlossen) | Eintritt frei.
Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Raum 108, Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin

Käte Niederkirchner (1909–1944) galt in der DDR als eine Ikone des anti­faschisti­schen Wider­stands. Nach ihr wurden Betriebs­kollektive, Ferien­heime, Kinder­gärten und sogar ein Schiff benannt. Heute erinnern an sie noch zwei Straßen in den Bezirken Mitte und Pankow sowie eine 1989 eingeweihte Gedenk­tafel an ihrem ehe­maligen Wohn­haus in der Pappelallee 22.
Mit der Ausstellung über das wider­spruchs­volle Erbe der Niederkirchners beleuchtet das Museum Pankow die komplexe Geschichte der Familie und hinter­fragt zugleich die bis­herige Helden-Erzählung.

Die Ausstellung wirft einen Blick auf das Zusammen­spiel von familiärem und gesell­schaft­lichem Erinnern und Ver­drängen entlang histori­scher Brüche. Sie regt an, über das Beispiel der Familie Niederkirchner hinaus, Traditionen, Instrumen­tali­sierungen und Legenden­bildungen zu hinter­fragen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der für 11,00 € erworben werden kann.

  • Zwischen uns die Geschichte. Familie Niederkirchner – Ein wider­sprüch­liches Erbe

    Faltblatt

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Belegschaft der Firma Cocchi, Bacigalupo & Graffigna (1891-1903), Schönhauser Allee 78, um 1900

Belegschaft der Firma Cocchi, Bacigalupo & Graffigna (1891-1903), Schönhauser Allee 78, um 1900

Musica di strada

Italiener*innen in Prenzlauer Berg – Handel, Handwerk und Musik

Sonderausstellung vom 09.06.2023 bis 19.10.2025 (verlängert bis 21.06.2026), Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr (feiertags geschlossen) | Eintritt frei.
Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner

Aus den nord­italieni­schen Bergen zog es Italiener*innen ab Mitte des 19. Jahr­hun­derts in die Welt. Rund 14 Millionen Menschen ver­ließen zwischen 1861 und 1914 ihre Heimat auf der Suche nach besseren Lebens- und Arbeits­be­dingungen. Ein Ziel war die wachsende Metropole Berlin, hier konzen­trierte sich die An­sied­lung der Italiener*innen auf den Prenzlauer Berg.
Mit ihren besonderen Hand­werks­künsten und Berufen prägten sie den Orts­teil über Jahr­zehnte. …mehr

Die Aus­stellung ver­bindet die Siedlungs- und Migrations­­geschichte der Italiener*innen mit der Geschichte der mechani­­schen Musik. Regel­mäßige Vor­­führungen machen die Geschichte der Instru­mente erleb­bar.

Eine Ausstellung vom Museum Pankow. In Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin und den Bezirks­­kultur­fonds. Unterstützt durch die Internatio­­nalen Drehorgel­freunde Berlin e.V.

Begleitprogramm zur Ausstellung »Musica di strada«

»Musica di strada« – Ausstellungstrailer Museum Pankow

Musica di strada – Ausstellungstrailer Museum Pankow

Formate: video/youtube

Max Skladanowsky, Rathaus Pankow, 1913

Max Skladanowsky, Rathaus Pankow, 1913

Pankow als Motiv

Max Skladanowsky – Filmpionier und Fotograf

Dienstags und Donnerstag von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr (feiertags geschlossen) | Eintritt frei.
Standort Heynstraße, Heynstraße 8, 13187 Berlin

In einer Wieder­aufnahme zeigt das Museum Pankow die Aus­stellung „Pankow als Motiv. Max Skladanowsky – Film­pionier und Fotograf“, die dem weniger bekannten foto­grafischen Werk des berühmten Kino­pioniers gewidmet ist. Die Präsen­tation orientiert sich an der Aus­stellung, die an­lässlich des 40-jährigen Bestehens des Museums­standortes Heynstraße 8 im Jahre 2014 in den dort erhaltenen Wohn­räumen aus der Zeit um 1900 zu sehen war.
Präsentiert wird eine Auswahl foto­grafischer Auf­nahmen, Motive die Max Skladanowsky (1863–1939) in seinem un­mittel­baren Wohn­umfeld in Pankow und Nieder­schönhausen inspiriert haben: Winter­liche Straßen und Parks und das Frei­zeit­verhalten von Alt und Jung gehörten ebenso zu seinen Sujets wie die Stadt­werdung des heutigen Bezirks Pankow. Die Auf­nahmen sind in den ersten beiden Jahr­zehnten des 20. Jahr­hunderts ent­standen und bieten seltene An­sichten und Ein­blicke.

Die Begleitpublikation »Max Skladanowsky – Filmpionier und Fotograf« ist für 7,50 € erhältlich.

Open-Air-Ausstellungen

Herrrrreinspaziert! 100 Jahre Filmstadt Weißensee

Open-Air-Ausstellung im Hof des Kultur- und Bildungszentrums Sebastian Haffner

»Herrrrreinspaziert! 100 Jahre Filmstadt Weißensee«.

Dauerausstellungen

Das kleine Klemke-ABC

Vitrinenausstellung ab dem 12.03.2026
Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Flur vom Museumsarchiv, 2. OG
Zugänglich während der Öffnungszeiten | Eintritt frei

Das kleine Klemke-ABC

Werner Klemke (1917-1994) gilt als einer der bekanntesten deutschen Buch­künstler und Gebrauchs­grafiker des 20. Jahrhunderts. In der DDR waren seine Titel­bilder und Illustrationen all­gegen­wärtig, ob in Kinderbüchern, in Klassiker-Ausgaben oder in Zeitschriften. Auch international erlangte er als Illustrator große Anerkennung.

Das Museum Pankow vermittelt die Lebens­geschichte des Weißenseer Künstlers, wie auch die Vielfalt seines künst­lerischen Schaffens im Mini­format einer Vitrine. „Das kleine Klemke-ABC“ zeigt Beispiele von Werner Klemkes Illustrations­kunst und Gebrauchs­grafik: bunt und humorvoll, oft erotisch, manchmal verstörend.

Kuratorin: Julia Pomeranzewa | Gestaltung und Grafik: Beate Höckner | Redaktion und Produktion: Matthias Roch | Verwendung von originalen Grafiken von Werner Klemke mit freundlicher Genehmigung der Familie Klemke.

Eröffnung der Ausstellung "Das kleine Klemke-ABC" zum Geburtstag von Werner Klemke (1917-1994)

Eröffnung der Ausstellung "Das kleine Klemke-ABC" zum Geburtstag von Werner Klemke (1917-1994)

Formate: video/youtube

Rosa und Julius Prager im Park am Wasserturm

Rosa und Julius Prager im Park am Wasserturm

Vitrinenausstellung ab 06.07.2023
Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Flur vom Museumsarchiv, 2. OG
Zugänglich während der Öffnungszeiten | Eintritt frei

Ein Ruf aus der Ferne – Die Familie Prager aus Berlin-Prenzlauer Berg

Lothar Prager wird 1938 in Prenzlauer Berg geboren. Seine Eltern Georg und Margarete (geb. Romm) sind in den Straßen um den Wasserturm aufgewachsen – sie in der Weißenburger Straße (heute Kollwitzstraße) und er in der Straßburger Straße. Georg war gelernter Buchdrucker und eröffnete in dem Schreibwarenladen seines Vaters eine Druckerei. Margarete und ihre Schwiegermutter arbeiteten beide im Geschäft mit. …mehr

Mehr zur Ausstellung auf: »aktuell aus und über Berlin« (Juni 2024)

Rieselfelder, Liegekur und Runkelrüben - Das Stadtgut Blankenfelde im Norden Berlins

Rieselfelder, Liegekur und Runkelrüben - Das Stadtgut Blankenfelde im Norden Berlins

Museum Pankow, Standort Haffner-Zentrum, 2022, Dauerausstellung "Gegenentwürfe"

Dauerausstellung »Gegenentwürfe«

Historie Ausstellungen

Bisherige Ausstellungen des Museums (Auswahl seit 2004) Weitere Informationen

Museum Pankow

Fachbereichsleiter:
Bernt Roder

Sekretariat:
Vorderhaus, 2. OG | Zugang nicht rollstuhlgeeignet
Montag und Mittwoch, 9.00 – 11.00 Uhr sowie Dienstag, 14.00 – 16.00 Uhr
Tel.: (030) 90295-3917

Verkehrsanbindungen