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Übergangsgesellschaft

Akteure der Transformation in Berlin und Brandenburg nach 1989

Titel: Übergangsgesellschaft. Akteure der Transformation in Berlin und Brandenburg nach 1989
Bild: exhibeo e.V. - Gesellschaft für politische, kulturelle und historische Forschung und Bildung

Wanderausstellung vom 25.06.2021 bis 06.02.2022
Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Hauptgebäude, Raum 108

ÜbergangsgesellschaftAkteure der Transformation in Berlin und Branden­burg nach 1989 führt zurück in die Zeit des Um­bruchs nach der Fried­lichen Revo­lution und lässt die vielfältigen Aspekte und die Komplexität dieser Jahre am Beispiel der Lebens­wege von 14 Frauen und Männern lebendig werden. Die Aus­stellung blickt dabei auf eine Zeit, die heute so um­stritten ist wie nie zuvor. Während die einen von einer ge­lunge­nen Einheit sprechen, glauben andere, der Osten sei fremd­bestimmt und vom Westen kolonisiert. Dabei sind die Jahre der Trans­for­mation wesent­lich viel­schichtiger und geprägt vom Engage­ment zahl­reicher Ost­deutscher. Dies zeigt sich auch in den Lebens­geschichten der in der Aus­stellung porträ­tierten Menschen. Ihre Er­fahrungen um­fassen ein viel­fältiges erfolg­reiches Engage­ment in Wirtschaft, Politik und Gesell­schaft, aber auch Rück­schläge und die Not­wendig­keit, sich neu zu orientieren.

Über die Dar­stellung der einzelnen Lebens­wege hinaus nimmt Über­gangs­gesell­schaft auch die über­greifenden Themen der Trans­formations­jahre in den Blick: den tief­greifen­den Umbau in Wirt­schaft, Politik und Gesell­schaft hin zu Demokratie, Rechts­staat und sozialer Markt­wirtschaft.

Eine Wanderausstellung von exhibeo, kuratiert von Eva Fuchslocher und Dr. Nina Burkhardt.

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie der Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg und entstanden in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, dem Museum Pankow und dem Deutschen Rundfunkarchiv.

Eröffnung: Donnerstag, 24.06.2021, 19.00 Uhr
(aktuell geplant als Hybridformat, aktuelle Informationen zur Uhrzeit und Durchführungfinden Sie demnächst hier.)

Urbanisierung 1820-1920, Skizze, Titel

Urbanisierung 1820-1920

Ausstellungskonzeption und Gestaltungskonzept

Eine Auswahl von Skizzen

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Stadtwerdung im Berliner Nordosten

Als Einstieg in die Ausstellung werden den Besuchern zwei Filme präsentiert. Der eine befasst sich mit den archäologischen Funden aus vorhistorischer Zeit, der andere führt in die nachfolgenden, zentralen Ausstellungsteile ein.
Im ersten Ausstellungsraum werden exemplarisch sechs der ehemals elf Dörfer, die heute zu Pankow gehören, vorgestellt. Die Darstellung umfasst den Zeitraum von ihrer Gründung Mitte des 13. Jahrhunderts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Zentrale Themen dieses Ausstellungsbereiches sind die mittelalterlichen Macht- und Lehns – verhältnisse, der Alltag der Bauern, die Folgen des Dreißigjährigen Krieges, die Zu­wan­de­rung französischer Glaubensflüchtlinge (Hugenotten), das höfische Leben in Nieder­schönhausen und die Bedeutung der politischen Reformen im Zuge der Be­freiungs­kriege gegen Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts. Ein virtueller Rundgang durch das Dorf Rosenthal im Jahre 1707 stellt dessen Bewohner und ihre Berufe vor.

Urbanisierung 1820 - 1920

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