Veranstaltungen

Ausstellung: »Geschichte(n) vor Ort – 25 Jahre Museum Pankow« – Eröffnung

Ausstellung: »Geschichte(n) vor Ort – 25 Jahre Museum Pankow«

Eröffnung: Donnerstag, 07.05.2026

19.00 Uhr | Raum 112 (1. OG)
Besichtigung der Ausstellung in Anwesenheit des Kurators Marlin Mäbert

19.30 Uhr | Aula (3. OG)
Begrüßung: Bernt Roder, Leiter Museum Pankow
Grußworte: Dr. Cordelia Koch, Bezirksbürgermeisterin
Einführung in die Ausstellung: Bettina Tacke vom Berliner Geschichtsverein Nord-Ost im Gespräch mit Bernt Roder und Marlin Mäbert.
Der Abend wird von der Akkordeonistin Barbara Klaus-Cosca musikalisch begleitet.

Titel: Lange Woche der Kiezgeschichte – Straßengeschichte(n), 2026

Lange Woche der Kiezgeschichte – Straßengeschichte(n)

30. Mai bis 7. Juni 2026 in den 12 Berliner Bezirken Weitere Informationen

Wohnblock der Wohnstadt Carl Legien von Bruno Taut, um 1930

Wohnblock der Wohnstadt Carl Legien von Bruno Taut, um 1930

Wohnstadt Carl Legien

Sonnabend, 30.05.2026, 15.00 Uhr | Treffpunkt: Ecke Erich-Weinert-Straße/Gubitzstraße, 10409 Berlin | entgeltfrei

Stadtspaziergang mit Helen Przibilla

Die Benennung der Straßen in der Wohnstadt Carl Legien der Architekten Bruno Taut und Franz Hillinger (1928–1930) spiegelt die wechsel­volle Geschichte Berlins im 20. Jahrhundert. Der Rund­gang be­leuchtet die konfliktreichen (Um)Benennungs­prozesse in der Weimarer Republik, nach 1933, 1945 und in den Nach­wende­jahren. Keine Architektur­führung – im Fokus steht die politische und gesell­schaft­liche Bedeutung der Straßen­namen.

Straßenschild der Cunistraße in Französisch Buchholz, 1999

Straßenschild der Cunistraße in Französisch Buchholz, 1999

Straßennamen erzählen – das französische Erbe in Buchholz

Montag, 01.06.2026, 17.00 Uhr | Treffpunkt: Buchholz Kirche, Pfarrer-Hurtienne-Platz, 13127 Berlin | entgeltfrei

Stadtspaziergang mit Stephan Krämer

Der über 750 Jahre alte Ort Buchholz wurde durch die An­siedlung von französi­schen Glaubens­flücht­lingen Ende des 17. Jahr­hunderts geprägt. Ihre Spuren sind bis heute im Ort sicht­bar und gaben dem Ort seinen charak­teristi­schen Namen „Französisch Buchholz“. Heute tragen viele Straßen die Namen der Siedler. Sie sind herzlich ein­geladen die Orts­ge­schichte ent­lang dieser Straßen zu entdecken.

Wieder aufgebaute Feuerwehr (2004) mit Schlauchturm, Kirchturm (1847) der alten Dorfkirche von Friedrich August Stüler, Karow, 2026

Wieder aufgebaute Feuerwehr (2004) mit Schlauchturm, Kirchturm (1847) der alten Dorfkirche von Friedrich August Stüler, Karow, 2026

Vom Angerdorf zum Stadtteil – Rundgang durch Karow

Sonntag, 07.06.2026, 14.00 – 16.00 Uhr | Treffpunkt: Dorfkirche Karow, Alt-Karow 14, 13125 Berlin | entgeltfrei

Ortsrundgang mit Stefan Hückler

Trotz seiner Eingemeindung 1920 hat sich Karow rund um den alten Dorf­anger mit Bauern­häusern, Feuer­wehr und Orts­kirche seinen dörf­lichen Charme bewahrt. Der Rund­gang führt ent­lang an mittel­alter­lichen Siedlungs­strukturen, Gründer­zeit­bauten sowie Ein­familien­häusern aus den 20er und 30er Jahren. Dabei verraten Straßen­namen viel über die einst dörflich geprägte Um­gebung.

Ausstellung: »Musica di strada«

Ausstellung: »Musica di strada«

Das Orchestrion »Fratihymnia«, gebaut um 1900 von der Firma Cocchi, Bacigalupo & Graffigna in Berlin

Das Orchestrion »Fratihymnia«, gebaut um 1900 von der Firma Cocchi, Bacigalupo & Graffigna in Berlin

»Musica di strada« – Live-Vorführungen in der Ausstellung am Sonntag

sonntags, 11.00-12.00 Uhr / zusätzlich: erster Sonntag im Monat, 14.00 Uhr (fortlaufend für alle Ausstellungsmonate) | Ort: Ausstellungshalle im Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner

»Alt, schön, laut!«
Live-Vorführung mechanischer Musikinstrumente

Bevor Grammophon und Radio Musik für die Massen zugänglich machten, ermöglichten nur mechanische Instrumente Musikgenuss ohne Musiker*innen. Spielklaviere und Orchestrions standen in Restaurants und Tanzsälen. Die Drehorgel – den »Leierkasten« – gab es auf Straßen, in Hinterhöfen und auf Rummelplätzen. Hier spielten Leiermänner und -frauen beliebte Gassenhauer und brachten damit Musik in die Stadt.

Tauchen Sie ein in diese längst vergangene Zeit und erleben Sie den Klang mechanischer Musikinstrumente in einer einstündigen Livevorführung.

Musica di strada - Kinderführung, 2024

»Musica di strada« – Ausstellungsführung für Kita- und Vorschulgruppen

Ort: Ausstellungshalle im Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner

Welche Musik hat man vor 100 Jahren in Berlin gehört?
Und wie sieht ein Orchestrion von innen aus?

Bei uns können kleine Musik­freunde erfahren, was ein Leier­kasten­mann gemacht hat und selbst eine Drehorgel aus­probieren. Wir hören uns auch andere geheimnis­volle Instru­mente an, die es heute nicht mehr gibt und stellen uns den Klang des alten Berlins vor.

Bei Interesse bitte anmelden unter ellen.roters@ba-pankow.berlin.de

Familie Niederkirchner. Ein widersprüchliches Erbe – Zwischen uns die Geschichte

Ausstellung: »Zwischen uns die Geschichte«

Familie Niederkirchner – Ein wider­sprüch­liches Erbe

Ausstellung vom 20.03. bis 20.09.2026, Dienstag bis Sonntag, 10.00 – 18.00 Uhr, (feiertags geschlossen) | Ort: Raum 108 im Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin

Ausstellung: »Zwischen uns die Geschichte« – Kuratorinnenführung und Lesung

Donnerstag, 02.07.2026

18.00 Uhr | Ort: Hauptgebäude, Raum 108

Kuratorinnenführung durch die Ausstellung mit Annette Leo und Ilja Niederkirchner

Die Ausstellung nähert sich dem Thema aus zwei unter­schied­lichen Blick­winkeln. Der Nach­komme und Foto­graf Ilja Niederkirchner setzt sich künst­lerisch mit seinem Erbe aus­einander, indem er die über­lieferten Bilder zer­schneidet, über­blendet oder neu zu­sammensetzt. Die Historikerin Annette Leo zeichnet dokumen­tarisch die Lebens­linien der einzelnen Familien­mit­glieder zwischen Berlin und Moskau nach und bettet sie ein in den histori­schen Kontext des 20. Jahrhunderts.

19.00 Uhr | Ort: Hauptgebäude, Raum 111

LESUNG: »Hier waren wir alle«

So lautet der Titel des un­ver­öffent­lichten Romans von Ines Koenen (*1962), in dem sie die Geschichte ihrer zer­rissenen Familie erzählt, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahr­hunderts zwischen Berlin, Prag, Moskau, New York, Tomsk und Kiel ereignet hat. Ines Koenens Urgroßvater, der kommunistische Reichstags­ab­geordnete Wilhelm Koenen, floh 1933 nach Prag, später nach London. Sein Sohn Heinrich emigrierte zusammen mit seiner Frau Friedel in die Sowjetunion. Heinrich sprang 1942 – ein Jahr vor Käte Niederkirchner – mit dem Fall­schirm hinter den deut­schen Linien ab. In Berlin geriet er in eine Falle der Gestapo, während Friedel – die frühere Tango-Königin von Moskau – in der sibirischen Ver­bannung ihre gemein­same Tochter zur Welt brachte. Heinrichs Schwester Johanna wurde als NKWD-Agentin in den USA in eine un­auf­lös­bare Täter-Opfer-Dynamik ver­strickt.
In ihrem Text erkundet die Urenkelin die Schick­sale dreier Genera­tionen und fragt, was aus deren kommunis­tischen Idealen wurde.

Moderation: Annette Leo

Ausstellung: »Zwischen uns die Geschichte« – Open Air im Hof

Ort: Hof im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner – je nach Wetterlage im Hof oder in der Aula (3. OG)

Filmreihe: »Frauenschicksale«

Kuratiert und moderiert von Knut Elstermann

Donnerstag, 23.07.2026, 21.00 Uhr

»Und der Zukunft zugewandt« (2019)
Buch und Regie: Bernd Böhlich

Im Mittelpunkt der Handlung stehen drei Frauen, die Mitte der 1950er Jahre aus lang­jähriger sowjeti­scher Lager­haft frei­kommen und in der DDR zum Schweigen über das er­littene Un­recht ge­zwungen werden.

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Donnerstag, 30.07.2026, 21.00 Uhr

»In Liebe, Eure Hilde« (2024)
Regie: Andreas Dresen

Der Film führt uns in das Jahr 1942 in Nazi-Deutsch­land: Hilde Coppi, die zu­sammen mit ihrem Mann Hans Coppi, der später „Rote Kapelle“ genannten Wider­stands­gruppe an­gehörte, erlebt einen glück­lichen Sommer, bevor sie ver­haftet und zum Tode verurteilt wurde.

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Donnerstag, 06.08.2026, 21.00 Uhr

»Die Verlobte« (1980)
Regie: Günther Rücker, Günther Reisch

Auf der Grundlage des Romans von Eva Lippold »Haus der schweren Tore« (1971) erzählt der Film die Geschichte der jungen Kommunistin Hella Lindau, die wegen ihres anti­faschis­tischen Wider­stands 1934 zu zehn Jahren Zucht­haus ver­urteilt wird.

Eröffnung der Ausstellung: "Verdienter Bürger oder NS Täter? Die Lebensgeschichte des Chronisten Rudolf Dörrier" in der Heynstraße 8

Eröffnung der Ausstellung: "Verdienter Bürger oder NS Täter? Die Lebensgeschichte des Chronisten Rudolf Dörrier" in der Heynstraße 8

Historie Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Auswahl der bisherigen Veranstaltungen des Museums Pankow. Weitere Informationen

Museum Pankow

Fachbereichsleiter:
Bernt Roder

Sekretariat:
Vorderhaus, 2. OG | Zugang nicht rollstuhlgeeignet
Montag und Mittwoch, 9.00 – 11.00 Uhr sowie Dienstag, 14.00 – 16.00 Uhr
Tel.: (030) 90295-3917

Verkehrsanbindungen