Veranstaltungen, Versammlungen und Kulturleben

Kultur neu 2:1

In Menschenansammlungen ist das Risiko einer Ansteckung hoch. Daher gelten für öffentliche und private Veranstaltungen sowie für Versammlungen derzeit besondere Regelungen zum Infektionsschutz. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Informationen für Besucher:innen und Teilnehmer:innen. Kulturschaffende und Veranstalter:innen finden alle Bestimmungen im aktuellen Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur

Öffentliche Veranstaltungen und Kulturleben: Konzerte, Theater, Kinos und Museen

Museen, Galerien und Gedenkstätten dürfen besucht werden. Das 2G-Modell mit Maskenpflicht greift, sofern geschlossene Räume betroffen sind. Besucher:innen müssen im Freien ebenfalls eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Bei Veranstaltungen in genannten Einrichtungen gelten gesonderte Vorgaben.

Auch Kinos, Theater, Konzerthäuser, Clubs und kulturelle Veranstaltungsstätten dürfen für den Publikumsverkehr öffnen. Es gelten für den Besuch der genannten Kulturstätten sowie für die Teilnahme an Veranstaltungen folgende Vorgaben:

  • Im Freien dürfen nicht mehr als 2.000 Besucher:innen zugleich zugelassen werden. Alle Besucher:innen müssen bei Veranstaltungen mit mindestens 100 Teilnehmenden negativ getestet, geimpft oder genesen sein (3G-Modell). Jedem:r Besucher:in muss ein fester Sitzplatz zugewiesen werden. Sofern Besucher:innen ihren Platz verlassen, müssen sie eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Findet eine Veranstaltung unter 2G-Bedingungen statt, so entfällt das Gebot des Mindestabstands.
  • In geschlossenen Räumen muss das 2G-Modell inklusive Maskenpflicht bei Veranstaltungen mit mehr als 20 Teilnehmer:innen angewandt werden. Es sind bis zu 1.000 Personen zulässig. In Innenräumen, die maschinell belüftet werden, dürfen sich bis zu 2.000 Personen zeitgleich aufhalten. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit weniger als 20 Personen können im 2G- oder 3G-Modell durchgeführt werden.
  • Tanzveranstaltungen in geschlossenen Räumen sind nur im 2G-Modell mit zusätzlichen Auflagen gestattet. Alle Teilnehmer:innen müssen neben ihrem Impf- und Genesenennachweis ebenfalls ein aktuelles negatives Testergebnis vorlegen. Darüber hinaus dürfen die Veranstaltungsräume zu maximal 50 Prozent ihrer Höchstkapazität ausgelastet werden.
  • Im Freien sind Tanzveranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen möglich. Veranstalter:innen können zwischen dem 2G- und 3G-Modell wählen. Teilnehmer:innen dürfen den Mindestabstand zueinander im 3G-Modell nicht unterschreiten.
  • Großveranstaltungen mit mehr als 2.000 sind nur nach Zulassung durch die zuständige Senatsverwaltung erlaubt. Das 2G-Modell ist verpflichtend. Es sind gesonderte Schutzmaßnahmen einzuhalten. Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen gelten zusätzliche Auflagen.
  • Jahrmärkte, Weihnachtsmärkte und Volksfeste dürfen stattfinden. Es gilt die Maskenpflicht.

Voraussetzung für die Erlaubnis aller genannten Veranstaltungen und Öffnungen bleibt, dass die Veranstalter:innen die Vorgaben des Hygienerahmenkonzeptes des Senatsverwaltung für Kultur befolgen und insbesondere die Einhaltung der geltenden Abstands-, Masken- und Hygienevorschriften gewährleisten. Für Veranstaltungen mit mehr als 20 Teilnehmenden ist die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzeptes verpflichtend.

Private Veranstaltungen und Zusammenkünfte: Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Beerdigungen

Private Zusammenkünfte, also Treffen ohne besonderen Anlass, unterliegen keiner Personenobergrenze.

  • Bei privaten Veranstaltungen gelten im Wesentlichen dieselben Bedingungen wie für öffentliche Veranstaltungen: In Innenräumen ist das 2G-Modell ab 20 Teilnehmenden verpflichtend.
  • In Innenräumen dürfen nicht mehr als 1.000 Personen teilnehmen, im Freien sind bis zu 2.000 Teilnehmende zulässig.
  • Veranstalter:innen müssen ab einer Teilnehmendenzahl von 20 Personen ein Schutz- und Hygienekonzept erstellen, welches insbesondere die Einhaltung des Mindestabstandes, die Dokumentation aller Anwesenden zur Kontaktnachverfolgung und eine ausreichende Belüftung festhält.
  • Im Freien gilt: Allen Besucher:innen wird ein fester Sitzplatz zugewiesen. Sofern alle Teilnehmer:innen negativ getestet, geimpft oder genesen (3G) sind, entfällt diese Vorgabe. Die Abstandsregeln gelten im 3G-Modell weiterhin. Sind nur Geimpfte und Genesene anwesend (2G), entfallen sie.

Gottesdienste und religiöse Versammlungen

Religiös-kultische Veranstaltungen sind sowohl im Freien als auch in Innenräumen mit unbegrenzter Personenanzahl erlaubt. Hierzu ist – analog zu Versammlungen und Veranstaltungen – die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten. An religiös-kultischen Veranstaltungen dürfen auch Personen teilnehmen, die nicht negativ getestet wurden. Alle Teilnehmer:innen sind dazu verpflichtet, medizinische Gesichtsmaske zu tragen, wenn sie sich nicht an ihrem festen Sitzplatz befinden.

Versammlungsfreiheit: Politische Kundgebungen, Demonstrationen und Aufzüge

Öffentliche Versammlungen sind sowohl unter freiem Himmel als auch in geschlossenen Räumen ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl erlaubt.
Die Erlaubnis für die genannten Versammlungen gilt nur, wenn die Einhaltung der Hygienerichtlinien gewährleistet ist. Teilnehmer:innen müssen mindestens 1,5 Meter Abstand zu haushaltsfremden Personen einhalten und eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Bei Versammlungen in Innenräumen sowie bei Aufzügen, die als Aufzug unter ausschließlicher Nutzung von Kraftfahrzeugen durchgeführt werden, müssen alle Teilnehmer:innen eine medizinische Gesichtsmaske tragen, wenn sie sich nicht an ihrem festen Sitzplatz aufhalten. Ausgenommen hiervon sind die Fahrzeugführer:innen. Die zulässige Teilnehmendenzahl je nach nutzbarer Fläche des Versammlungsortes ist von der Versammlungsleitung sicherzustellen. Bei Versammlungen in geschlossenen Räumen müssen alle Teilnehmenden einen aktuellen negativen Corona-Test oder einen Impf- bzw. Genesenennachweis vorweisen. Das 2G-Modell ist möglich. Die versammlungsrechtlichen Vorschriften gelten weiterhin.

Diese Regelungen gehen auf die SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zurück.

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