Einzelhandel: Supermärkte, Spätis, Drogerien und Geschäfte

24.07.2020

Corona Maßnahmen Supermarkt Abstand
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Ladengeschäfte aller Art, inklusive Verkaufsstellen in Einkaufszentren und Shoppingmalls, an Bahnhöfen, Kioske und mobile Verkaufsstände dürfen öffnen – allerdings nur unter Einhaltung bestimmter Hygiene- und Abstandsvorgaben. Folgende Maßnahmen sind zur Vermeidung einer Ansteckung unter den Kund*innen zu ergreifen:

  • Mindestabstand: Innerhalb der Geschäfte gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kund:innen. Dieses Gebot ist durchzusetzen. Sofern ein Hygienerahmenkonzept der zuständigen Senatsverwaltung ausnahmsweise die Unterschreitung des Mindestabstandes zulässt und zudem weitere Maßnahmen zur Infektionsvermeidung getroffen werden, kann der Mindestabstand in nicht vermeidbaren Fällen unterschritten werden.
  • Begrenzung der Personenanzahl: Es gilt, den Richtwert von 10 m² Verkaufsfläche pro Person einzuhalten.
  • Vermeidung von Warteschlangen und Ansammlungen: Hierfür ist ein entsprechendes Konzept zu erstellen und umzusetzen.
  • Belüftung: Innenräume müssen eine ausreichende Belüftung vorweisen.
  • Aushänge: Die getroffenen Hygienemaßnahmen und die geltenden Vorschriften sind über Aushänge gut sichtbar für die Kund*innen anzubringen.

Darüber hinaus dürfen in Kaufhäusern und Einkaufszentren keine Aufenthaltsanreize geschaffen werden.

Für jeden geöffneten Einzelhandelsbetrieb muss ein auf das jeweilige Angebot abgestimmtes Schutz- und Hygienekonzept erstellt werden. Dieses muss sich nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts richten sowie die Vorgaben der jeweiligen Arbeitsschutzbehörden befolgen. Insbesondere sind Schutzmaßnahmen zur Besucherregulierung, Kontaktvermeidung, Zutrittssteuerung und Einhaltung des Abstands zu erstellen. Die zuständige Behörde kann die Herausgabe des Konzeptes verlangen.

Zur Übersicht der Anwendungsempfehlungen für Betriebe.

Hinweis für Kundinnen und Kunden

Kund*innen sind dazu verpflichtet, in Ladengeschäften einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Als Mund-Nasen-Schutz im Sinne der Verordnung gelten selbst genähte Masken (sogenannte Community-Masken), einfache OP-Masken oder auch Tücher und Schals, die Mund und Nase bedecken. Kinder bis sechs Jahre sind von der Pflicht ausgenommen.

Beim Einkauf ist zudem darauf zu achten, den Mindestabstand von 1,5 Metern zu haushaltsfremden Kund*innen wenn möglich einzuhalten. Hierzu ist von allen Beteiligten Rücksichtnahme und Geduld gefordert und notwendig.

Diese Bestimmungen gehen auf Teil 1, §§ 1, 2, 4, 5 der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung zurück.

Weitere Maßnahmen

Abstands- und Hygieneregeln

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24.07.2020
Das Abstandsgebot zu Menschen außerhalb des eigenen Haushalts gilt weiterhin. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist in bestimmten Einrichtungen verpflichtend. Weitere Informationen

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen gegen die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung in Berlin

Link zu: Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen gegen die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung in Berlin
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21.07.2020
Ziel ist es, den Ordnungsbehörden einen Orientierungsrahmen bei der Bemessung des Bußgelds für Verstöße im Einzelfall an die Hand zu geben. Dabei sind die Bußgelder in Form von Rahmen angegeben. Weitere Informationen

Gastronomie und Hotels: Restaurants, Cafés, Bars und touristische Übernachtungsangebote

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24.07.2020
Nach einer vorübergehenden Schließung des Gastronomie- und touristischen Hotelbetriebs dürfen Betreiber*innen von Gaststätten und Hotels unter Einhaltung besonderer Hygienevorgaben wieder öffnen. Weitere Informationen

Gottesdienste und religiöse Versammlungen

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24.07.2020
Religiös-kultische Veranstaltungen im Freien und in Innenräumen sind mit unbegrenzter Personenanzahl erlaubt. Weitere Informationen

Hochschulen und Forschungseinrichtungen

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24.07.2020
Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind dazu verpflichtet, ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen. Lehrveranstaltungen finden digital statt. Allerdings sind Ausnahmen in begründeten Fällen zulässig. Weitere Informationen

Häusliche Quarantäne und Meldepflichten für Einreisende

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24.07.2020
Für Einreisende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor ihrer Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gelten Quarantäne- und Meldepflichten. Weitere Informationen

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

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27.06.2020
In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen müssen Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Selbiges gilt für Patienten und Bewohner, wenn diese sich nicht in ihrem Zimmer aufhalten oder Besuch empfangen. Weitere Informationen

Mobilität und Verkehr

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27.06.2020
Berlin bleibt auch während der Corona-Krise mobil. Busse, S- und U-Bahnen sowie Trams fahren weiter durch die Stadt. Fahrgäste müssen im ÖPNV, in Bahnhöfen und an Haltestellen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Weitere Informationen

Orientierungshilfe für Gewerbe

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27.06.2020
Anwendungsempfehlungen und Auflagen für den Einzelhandel, den Betrieb von besonderen Gewerbe- und Kulturbetrieben sowie Gaststätten und Hotels. Weitere Informationen

Risikoregionen in Deutschland

Am Freitag, den 26. Juni 2020, hat der Berliner Senat Änderungen der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung beschlossen, die die sog. Inlandsquarantäne zum Gegenstand haben. Weitere Informationen

SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

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Bild: ligorosi - Depositphotos

Schulen, Kitas und Berufsschulen

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24.07.2020
Nach den Sommerferien kehren die Schulen zurück zum Regelbetrieb. Die Berliner Schüler:innen erhalten somit mit dem Beginn des Schuljahres 2020/2021 wieder durchgehenden Unterricht nach der Wochenstundentafel. Weitere Informationen

Sport und Freizeit: Schwimmbäder, Sportanlagen, Zoos und Spielplätze

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24.07.2020
Der Sportbetrieb ist auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, in Schwimmbädern und Fitnessstudios mit Einschränkungen gestattet. Die Ausübung von Kontaktsport ist in bestimmten Fällen gestattet. Weitere Informationen

Veranstaltungen, Versammlungen und Kulturleben: Museen, Messen und Clubs

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24.07.2020
In Menschenansammlungen ist das Risiko einer Ansteckung hoch. Daher dürfen öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen vorerst nur unter Einhaltung bestimmter Bedingungen stattfinden. Weitere Informationen

Verhalten im Verdachtsfall

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Bild: Robert Koch-Institut

Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt in der jetzigen Lage und nach Anpassung der Kriterien durch das Robert-Koch-Institut (RKI) die Abklärung in folgenden Fällen. Alle Kontaktaufnahmen sollten zuerst telefonisch stattfinden. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden. Weitere Informationen