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Gesunde Städte-Netzwerk

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Ziel des Gesunde Städte-Projektes ist es – entsprechend der Ottawa Charta zur Gesundheitsförderung 1986 – auf kommunaler Ebene eine gemeinschaftliche Verantwortung für die Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten und Lebensweisen zu entwickeln.
Das Gesunde Städte-Netzwerk ist ein freiwilliger Zusammenschluss der beteiligten Kommunen und dient vor allem als Aktions- und Lerninstrument, mit dem die Arbeit vor Ort unterstützt werden soll. Hauptanliegen ist die Entwicklung einer kommunalen gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik.

Das Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland wurde 1989 gegründet, zur Zeit gehören ihm 80 Kommunen an.
Gesunde Städte Netzwerk

In Berlin sind neun Bezirke sowie auch die Stadt selbst Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk. Diese haben sich im Regionalverbund Berlin zusammengeschlossen, in dem Pankow aktiv mitarbeitet.
Weitere Informationen bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Pankow im Gesunde Städte-Netzwerk

Pankow ist seit Dezember 2002 Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk. Mit dieser Kooperation erhöht der Bezirk seine Aktivitäten für die Verbesserung der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung und einer kompetenten Gestaltung der lebensweltlichen Gesundheitsförderung.

Wer vertritt den Bezirk?

Gemäß dem “9-Punkte-Programm” des Gesunde Städt-Netzwerkes besteht die Mitgliedschaft aus jeweils einem Vertreter der Kommune und einer Ansprechpartnerin aus dem Kreis der Selbsthilfe-Initiativen.
Für Pankow sind der Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Facility Management und Gesundheit Dr. Torsten Kühne, und für die Initiativen, Katarina Schneider von der Selbsthilfekontaktstelle im Stadtteilzentrum Pankow vertreten.
Die Koordination der bezirklichen Gesunde Städte-Mitgliedschaft liegt bei der Koordinatorin für Gesundheitsförderung, Anja Bederke.

Wie funktioniert die Netzwerkarbeit?
Voraussetzung für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit ist die ressortübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen des Bezirksamtes und die kontinuierliche Einbeziehung externer Kooperationspartner*innen. In Gremien und Arbeitskreisen werden sozialraum- und zielgruppenorientierte Ansätze diskutiert und neue Projektideen initiiert.

Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit freien Trägern, Initiativen und dem Selbsthilfe-Bereich unerlässlich, um die Menschen im Kiez zu erreichen und Maßnahmen vor Ort umzusetzen. Diese vielfältige Netzwerkarbeit ist auch die Grundlage für das Aufspüren von Angebotslücken in Pankow und den Aufbau neuer Kooperationsstrukturen.

Kontinuierlich wird daran gearbeitet, die vorhandenen Angebote transparenter zu machen.
Es gibt ein breit gefächertes Angebot an Informations- und Fortbildungsveranstaltungen rund um die Themen Gesundheit, Bewegungsförderung, Vorsorge, Pflege und Wohnen in unterschiedlichen Sozialräumen.
Die praxisorientierte bürger*innennahe Umsetzung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen ist dem Angebotskatalog der Initiativenvertreterin zu entnehmen.
Weitere Informationen beim Stadtteilzentrum Pankow