Schöffenamt

Stempel mit Aufschrift Ehrenamt
Bild: DOC RABE Media - Fotolia.com

Definition

Ein Schöffe (von althochdeutsch: sceffino, der Anordnende) ist heute ein in der Hauptverhandlung eines Strafverfahrens tätiger juristischer Laie, der als ehrenamtlicher Richter berufen wurde. Mit dem Berufsrichter beurteilt er die Tat des Angeklagten und setzt das Strafmaß fest. (Quelle: Wikepedia)

Aufgaben

Als Vermittler zwischen Justiz und Bevölkerung sollen Schöffinnen und Schöffen das Vertrauen in die Justiz und die Bereitschaft zu rechtstreuem Verhalten stärken.
Sie wirken auf ein allgemein verständliches und durchschaubares Verfahren hin und bringen das Rechtsbewusstsein und die Wertvorstellungen der Bevölkerung in die Hauptverhandlung und das Urteil ein. Während der Hauptverhandlung üben sie das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter aus. Dabei sind sie nur dem Gesetz unterworfen und an keinerlei Weisungen gebunden. Sie urteilen über Schuld oder Unschuld eines Angeklagten und tragen die gleiche Verantwortung für einen Freispruch oder eine Verurteilung wie die Berufsrichter. Das wird etwa daran deutlich, dass für Verurteilung sowie Art und Höhe der Strafe jeweils eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Gericht erforderlich ist.
Gegen die Stimmen beider Schöffen kann in Deutschland niemand verurteilt werden.

Schöffen für Geschäftsjahre 2019 - 2023 gesucht

Die Bewerbungsunterlagen (Antrag/Erklärung) und das Merkblatt für Schöffen für die Geschäftsjahre 2019 – 2023 können Sie hier ausdrucken. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die einheitliche Behördenhotline des Landes Berlin unter Tel.: 030 115 zur Verfügung.

Bereitschaftserklärung Schöffen

PDF-Dokument (26.0 kB) - Stand: 2017

Merkblatt Schöffen

PDF-Dokument (1.5 MB) - Stand: 2017