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Vortrag am 5. März 2020 "Frauen in der DDR - die Gleichberechtigung als Mythos?"

Pressemitteilung vom 24.02.2020

Im Rahmen der Reihe „Wendezeit – Wenn das Private politisch wird“ der Volkshochschule (VHS) Pankow, findet am Donnerstag, dem 5. März 2020 um 19 Uhr in der Bibliothek am Wasserturm im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin, der Vortrag „Frauen in der DDR – die Gleichberechtigung als Mythos?“ mit Dr. Maurice Schuhmann statt. 1949 wurde die Gleichberechtigung in der DDR in die Verfassung aufgenommen. Frauen konnten Karriere und Kinder vereinbaren, wenn es auch eine Doppelbelastung war, die werktätige Frau war das Idealbild. Während 1950 49 Prozent der Frauen in der DDR berufstätig waren, belief sich ihr Anteil 1989 auf mehr als 90 Prozent. Sozialpolitische Maßnahmen wie Haushaltstag, Frauensonderstudium, staatliche Hilfen bei der Geburt und Erziehung ermöglichten es, dass Frauen berufstätig sein konnten, fast immer in Vollzeit. In die Führungspositionen stiegen allerdings Männer auf und in den meisten Familien blieb die traditionelle Rollenverteilung erhalten. Wie war das Leben als Frau in der DDR und was änderte sich nach der Wende? Unsere Gäste werden das spannende Thema diskutieren. Moderatorin: Ulrike Rothe, freie Bildungsreferentin und studierte Historikerin mit dem Schwerpunkt Biografiearbeit. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei. Die Bibliothek ist barrierefrei. Menschen mit Assistenzbedarf können sich telefonisch unter Tel.: 030 90295-3921 anmelden. Weitere Informationen bei Nicole Mackowiak, VHS Pankow, Tel.: (030) 90295-1711, E-Mail: nicole.mackowiak@ba-pankow.berlin.de .