Ziel des Landesprogramms ist es, die ambulante vertragsärztliche Versorgung mit gesundheitsförderlichen und psychosozialberatenden Angeboten strukturell und örtlich so zu bündeln und zu verzahnen, dass insbesondere sozial benachteiligte Personen hiervon profitieren können. In den geförderten Projekten arbeiten Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Sozialarbeitende, psychologische Fachkräfte und weitere Akteurinnen und Akteure eng zusammen, um ganzheitliche und bedarfsgerechte Hilfeangebote zu schaffen.
Diese Form der koordinierten Versorgung soll insbesondere Menschen in herausfordernden Lebenslagen zugutekommen und zur gesundheitlichen Chancengleichheit beitragen. Die Integration von Gesundheitsförderung, Beratung und medizinischer Versorgung stärkt zugleich die Rolle des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) im Sozialraum.