Verdienstorden des Landes Berlin

Verdienstorden des Landes Berlin

Mit dem Verdienstorden des Landes Berlin zeichnet der Senat von Berlin, ebenso wie mit der Ehrenbürgerwürde, Personen zur Anerkennung und Würdigung ihrer hervorragenden Verdienste um die Stadt aus. Auf Grund der selteneren Verleihung der Ehrenbürgerwürde genießt diese allerdings ein größeres Ansehen als der Verdienstorden.

Das Vorschlagsrecht hat der Regierende Bürgermeister. Anregungen können die Mitglieder des Senats für ihre Geschäftsbereiche sowie der Präsident des Abgeordnetenhauses geben.

Der Verdienstorden wird in einer Klasse verliehen und am rot-weiß-roten Bande um den Hals getragen. Die Träger dürfen das Ordenskreuz durch eine rot-weiß-rote Rosette ersetzen. Außer dem Orden bekommen sie eine Urkunde mit dem großen Dienstsiegel des Landes Berlin und mit der Unterschrift des Regierenden Bürgermeisters.

Jedes Jahr am 1. Oktober, dem Jahrestag des Inkrafttretens der Berliner Verfassung von 1950, empfängt der Regierende Bürgermeister die Träger des Verdienstordens und ernennt gegebenenfalls neue. Die Zahl der lebenden Ordensinhaber ist auf 400 begrenzt. Durch diese Beschränkung wird der hohe Rang der Auszeichnung besonders akzentuiert. Bis 2015 ist der Verdienstorden an genau 399 Personen verliehen worden.

Die Ordensträgerinnen und Ordensträger

2016

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Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, und Michael Müller Bild: Landesarchiv

Mit dem Verdienstorden des Landes Berlin wurden ausgezeichnet: Wolfgang Apel, Mo Asumang, Michael Ballhaus, Margot Friedländer, Brigitte Kupferschmidt, Ahmad Mansour, Udo Marin, Kaweh Niroomand, Lea Rosh und Fetsum Sebhat.Weitere Informationen

2015

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Die Schauspielerin Iris Berben und Michael Müller. Bild: Landesarchiv Berlin

Mit dem Berliner Landesorden 2015 wurden geehrt: Christopher Bauder, Marcus Bauder, Frank Ebert, Iris Berben, Barbara Boehm-Tettelbach, Johanna Hassoun, Heinz-Dieter Rosenkranz, Mohamad Taha Sabri, Dr. Hermann Simon, Friederike Sittler, Wim Wenders und Jörg Woltmann.Weitere Informationen

2014

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Die international erfolgreiche BHC-Hockeyspielerin Natascha Keller erhält den Verdienstorden Bild: Landesarchiv Berlin

Mit dem Verdienstorden 2014 wurden ausgezeichnet: Schwester Maria Hannelore Huesmann, Natascha Keller, Matthias Koeppel, Tina K., Otfried Laur, Udo Lindenberg, Egidio Marzona, Dr. Maria Nooke, Wolf-Dieter Wolf, Ulrika Zabel.Weitere Informationen

2013

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Klaus Wowereit mit Thúy Nonnemann Bild: Landesarchiv Berlin

Mit dem Verdienstorden des Landes Berlin wurden ausgezeichnet: Eva und Klaus Herlitz, Dr. Hartmann Kleiner, René Koch, Ulrich Mommert, Thúy Nonnemann, Ronald Riege, Vanessa Sassen, Benjamin Schoenmakers, Ute Schnur, Michael Sommer, Wieland Speck, Bernd Thiel, Dr. Emine Yüksel, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper.Weitere Informationen

2012

Sven Felski und Klaus Wowereit
Sven Felski und Klaus Wowereit Bild: Landesarchiv

Mit dem Verdienstorden des Landes Berlin wurden ausgezeichnet: Sven Felski, Dieter Hallervorden, Robert Harting, Volker Heinrich, Bianca Klose, Dr. Andreas Penk, Daniela Schulte, Max Raabe, Dr. Czarina Wilpert und Frank Zander.

2011

Maren Otto und Klaus Wowereit
Maren Otto und Klaus Wowereit Bild: Landesarchiv

Mit dem Verdienstorden des Landes Berlin wurden ausgezeichnet: Jutta Allmendinger, Marianne Birthler, Gülsen Aktas, Georg Baur, Professorin Karin Büttner-Janz, Axel Ekkernkamp, Dieter Glietsch, Professorin Erika Gromnica-Ihle, Bob Hanning, Dieter Kosslick, Maren Otto, Regina Saeger, Dr. Gary Smith, Ulla Unseld-Berkéwicz.

Die Geschichte des Verdienstordens des Landes Berlin

Der Senat stiftete den Verdienstorden am 21. Juli 1987 zur 750-Jahr-Feier Berlins. Im gleichen Jahr wurden die ersten 17 Berlinerinnen und Berliner geehrt.

Allgemeine Anweisung über die Stiftung des Verdienstordens des Landes Berlin

PDF-Dokument (516.1 kB) - Stand: 11. September 1987

Verwaltungsvorschriften zur Verleihung des Verdienstordens des Landes Berlin

PDF-Dokument (21.4 kB) - Stand: 4. Oktober 2005