Der Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters wird seit 2008 jährlich verliehen. Mit ihm werden herausragende wissenschaftliche Leistungen gewürdigt, die in Berlin oder von Berlin aus entstanden sind und in besonderer Weise zur Profilbildung des Wissenschaftsstandorts Berlin beitragen.
Ausgezeichnet werden Forscherinnen und Forscher, deren Arbeiten wissenschaftliche Exzellenz mit Innovationskraft und gesellschaftlicher Relevanz verbinden. Im Fokus stehen Forschungsleistungen, die neue Erkenntnisse hervorbringen, Grundlagen für praktische Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft schaffen und/oder durch das Zusammenwirken verschiedener Disziplinen und Institutionen zukunftsweisende Lösungsansätze für komplexe Herausforderungen entwickeln. Der Preis macht sichtbar, wofür Berlin als Wissenschaftsmetropole steht: internationale Strahlkraft, institutionelle Vielfalt, wissenschaftliche Dichte und ein besonderes Zusammenspiel von Grundlagenforschung, Anwendung, Transfer und gesellschaftlichem Diskurs.
Der Berliner Wissenschaftspreis ist mit 40.000 Euro dotiert. Das Preisgeld kommt der Einrichtung zugute, an der die ausgezeichnete Leistung erbracht wurde.
Gemeinsam mit dem Berliner Wissenschaftspreis wird der Berliner Nachwuchspreis verliehen. Mit ihm werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, die bereits in einer frühen Phase ihrer Laufbahn durch eigenständige Forschung, innovative Ansätze und ein erkennbares wissenschaftliches Profil hervortreten. Gewürdigt werden Arbeiten in Berliner Zukunftsfeldern, die einen besonderen Nutzen für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin erkennen lassen.
Der Berliner Nachwuchspreis ist mit 10.000 Euro dotiert und richtet sich an Forschende, die zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 35 Jahre sind.
Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern des Wissenschaftspreises