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Das Internetangebot informiert aktuell und umfassend über alle Maßnahmen, Anlaufstellen und Zuständigkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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Adressen gegen Gewalt

zwei Hände, die ein Smartphone halten um nach einer Information zu suchen
Bild: ozok, shutterstock.com

Mit den “Adressen gegen Gewalt” informiert die Landeskommission Berlin gegen Gewalt über Einrichtungen, Institutionen und Projekte in Berlin, die helfen, unterstützen, beraten, aufklären und informieren.

Weitere Informationen und Ansprechpartner sowie Angebote für Antigewalttrainings finden Sie hier.

Falls Sie Fragen, Hinweise oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an die im rechten Kontaktblock genannten Ansprechpartner/innen.

Adressen gegen Gewalt

PDF-Dokument (749.0 kB) - Stand: Oktober 2018

Sonderausgabe der Adressen gegen Gewalt

Sonderausgabe Adressen für Opfer und Angehörige

Vor dem Hintergrund des Anschlags vom 19. Dezember 2016 und als Reaktion hierauf möchte die Landeskommission Berlin gegen Gewalt den Opfern, den Angehörigen der Opfer sowie sonstigen Betroffenen mit den nachfolgenden Adressen eine Hilfestellung bei der Bewältigung der daraus resultierenden vielfältigen Fragen und Anliegen bieten.

Adressen gegen Gewalt Sonderheft

PDF-Dokument (397.9 kB) - Stand: November 2018

Hilfsangebote Internet, Eine Auswahl für Beratung und Unterstützung

HateAID – Beratungsstelle digitale Gewalt
Die Beratungsstelle für Betroffene digitaler Gewalt. HateAid ist die einzige Beratungsstelle Deutschlands, die ausschließlich Betroffene von digitaler Gewalt unterstützt.
https://hateaid.org/

NoStalk
Wir helfen Ihnen dabei, sich erfolgreich gegen Stalking zu wehren. Stalking ist eine Straftat. Auflauern vor der Wohnung oder auf der Arbeit, ständige Nachstellungen oder permanente Anrufe – Stalking hat viele Formen und jeder Betroffene seine ganz eigene Leidensgeschichte. Der Begriff Stalking bezeichnet das beabsichtigte und wiederholte Verfolgen sowie Belästigen eines Menschen über einen längeren Zeitraum. Betroffen sind größtenteils Frauen, über 80% aller Stalking-Opfer sind weiblich. Die Nachstellungen schränken nicht nur die Lebensqualität und den Alltag ein, sondern sorgen für ein Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins. Hinter einem Stalker kann sich sowohl der Ex-Partner, ein Freund, Kollege oder Nachbar verbergen als auch ein völlig Unbekannter. Sein Ziel: Macht und Kontrolle über das Opfer zu erlangen und den Alltag des Betroffenen zu dominieren. Oft geht Stalking auch mit körperlicher oder sexualisierter Gewalt einher und kann Monate bis hin zu mehreren Jahren dauern.
https://nostalk.de/

Cyberstalking
Opfer von Cyberstalking, aber auch ihre Angehörigen, können sich von diversen Fachberatungsstellen unterstützen und beraten lassen. Hierzu sowie zu Sofortmaßnahmen bei Cyberstalking finden Sie nachfolgend die entsprechenden Informationen.
www.berlin.de/gegen-cybergewalt
https://www.berlin.de/lb/lkbgg/praevention/gewalt-und-kriminalitaetspraevention/cybergewalt/cyberstalking/aktiv-werden/artikel.860137.php

Beratungsstellen (Stalking)
https://jup.berlin/augenhoehe/cyberstalking-beratungsstellen

Cybermobbing
Hilfe bei Cybermobbing, WhatsApp-Stress & Co.
Onlineberatung von jungen Leuten für junge Leute
https://www.juuuport.de/beratung

Polizei für dich
Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes informiert Jugendliche zu verschiedenen Themen wie Cybermobbing und Sicherheit rund ums Internet, Smartphone und Handy auf “Polizei für Dich”.
https://www.polizeifürdich.de/

ANDI – Die Antidiskriminierungsapp
Coming soon!

Beratungsstellen bei rechter Gewalt
Hier findest du Kontaktdaten von Beratungsstellen, die bei Problemen mit rechter Gewalt für dich da sind.
https://jup.berlin/beratungsstellen-rechte-gewalt
https://www.berlin.de/sen/lads/schwerpunkte/rechtsextremismus-rassismus-antisemitismus/
https://www.berlin.de/sen/lads/schwerpunkte/rechtsextremismus-rassismus-antisemitismus/landesdemokratiezentrum/

Schnelle Hilfe bei Mobbing, Diskriminierung & Gewalt
http://www.demokratie-vielfalt-respekt.de/ger/
https://www.berlin.de/sen/bildung/unterstuetzung/praevention-in-der-schule/gewaltpraevention/
https://www.berlin.de/sen/bildung/unterstuetzung/beratungszentren-sibuz/

Beratung und Unterstützung bei Diskriminierung
Das im Jahr 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat den rechtlichen Diskriminierungsschutz deutlich verbessert. Es will Benachteiligungen aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern oder beseitigen.
Im Vorfeld einer Beratung kann es sehr hilfreich sein, zu dem diskriminierenden Vorkommnis oder dem Sachverhalt ein kurzes Gedächtnisprotokoll mit den wichtigsten Informationen zu erstellen. Für den Bedarfsfall bietet sich als inhaltliche Gliederung die leicht zu merkende Faustregel „Fünf W“ an:
• Wann und wo hat die Benachteiligung stattgefunden?
• Was ist passiert?
• Wie kam es dazu?
• Warum fühlten Sie sich benachteiligt?
• Wer war an dem Vorfall beteiligt? / Wer kann den Vorfall bezeugen?
https://www.berlin.de/sen/lads/beratung/diskriminierung/

Unterstützung gegen Verschwörungserzählungen
Das Onlineportal „Demokratie. Vielfalt. Respekt.“ richtet sich an Fachkräfte aus Kita, Schule, Kinder- & Jugendbildung. Es bietet einen Zugang zu vielfältigen Angeboten, die die Stärkung der Demokratiekompetenz von Kindern und Jugendlichen zum Ziel haben. Hier finden Sie zahlreiche Projekte, die vorbeugend gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Demokratiefeindlichkeit arbeiten (Präventionsangebote). Für (Vor)Fälle, die ein Einschreiten erforderlich machen finden Sie hier auch Angebote der schnellen Hilfe bei Mobbing, Diskriminierung und Gewalt.
Alle Projekte, deren Angebote auf diesen Seiten eingestellt sind, werden entweder durch das Berliner Landesprogramm „Demokratie. Vielfalt. Respekt. Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ oder die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bzw. durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie weitere Förderprogramme des Berliner Senats gefördert.
Das Onlineportal ist im Auftrag des Landesdemokratiezentrum Berlins im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ entstanden und wird von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin redaktionell erarbeitet und betreut.
https://www.demokratie-vielfalt-respekt.de/ger/projekte/seiten/00_praeventionsprojekte.php?af%5B%5D=419203419203&navid=897043897043

Fakten für die Demokratie
Gezielte Desinformation wird genutzt, um unsere Gesellschaft zu spalten, Hass zu verbreiten oder Geschäfte zu betreiben. Einseitige oder falsche Informationen kreieren verzerrte Weltbilder. CORRECTIV.Faktencheck wirkt dem entgegen und deckt tagtäglich Falschinformationen, Gerüchte und Halbwahrheiten auf.
https://correctiv.org/faktencheck/

Tipps für Betroffene
https://hateaid.org/category/tipps-fur-betroffene/
https://nostalk.de/selbsthilfe/
https://jup.berlin/augenhoehe/cyberstalking

Vorfälle online melden!
Vorfälle können auf verschiedene Wege an die Registerstellen gemeldet werden. Es gibt ein PDF-Meldeformular das am Computer ausgefüllt werden kann und entweder an das verantwortliche Register oder an die Koordinierungsstelle der Register gesendet werden kann. Zum PDF-Meldebogen hier klicken https://berliner-register.de/sites/default/files/Meldebogen_register.pdf oder nutzt das berlinweite Online-Formular “Vorfall melden” https://register-friedrichshain.de/vorfall.php oder nutzt das berlinweite Online-Formular “Vorfall melden” https://register-friedrichshain.de/vorfall.php
https://berliner-register.de/content/vorf%C3%A4lle-melden-report-incident

Gegenrede funktioniert!
Wählen Sie die Kommentare, auf die Sie antworten möchten, sorgfältig aus. Ein Kommentar, auf den wiederum die ursprünglich postende Seite antwortet, erhält gesteigerte Aufmerksamkeit – nicht zuletzt wird er im Kommentar-Ranking bei Twitter, Facebook und Instagram nach oben verschoben. Sie sollten daher genau überlegen, welchem Kommentar Sie diese Aufmerksamkeit verschaffen wollen.
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/8-betreiben-sie-gegenrede/

„Durch die aufgeheizte Debatte um das Thema Zuwanderung hat sich das gesellschaftliche Klima deutlich nach rechts verschoben. Rechtes Gedankengut ist wieder „salonfähig“ geworden und zunehmend auch im Alltag spürbar.
Egal ob im Internet, auf einer Familienfeier oder in Bus und Bahn: Getreu dem Motto “Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“, wird beleidigt, gehetzt und teilweise sogar Gewalt ausgeübt. Ziel dieser “Angriffe” sind vor allem Geflüchtete, Muslime, POC’s, Juden, sexuelle Minderheiten und “die Lügenpresse”.
Oft ist man geschockt und sprachlos in solchen Situationen. Weiß nicht, wie man reagieren oder antworten soll. Doch wir können überall etwas dagegen tun.
Es ist wichtig, abwertende und ausgrenzende Äußerungen nicht unwidersprochen stehen zu lassen, sondern an Ort und Stelle etwas dagegen zu sagen.“
https://jup.berlin/gegenrechts

Counter Speech hilft dir und anderen.
Bislang reagiert nur ein kleiner Bruchteil mit aktiver Gegenrede auf Hass im Netz. Nur 31 Prozent der Verfasser*innen von Hate Speech mussten Kritik von anderen Internetnutzer*innen einstecken; 64 Prozent fühlten sich dagegen in ihrer Aussage bestätigt. Umso wichtiger ist es, Hass nicht einfach stehen zu lassen, sondern Stellung zu beziehen.
https://no-hate-speech.de/de/wissen/was-kann-ich-gegen-hate-speech-tun/

WETTER-FEST DURCH DEN SHIT-STORM. LEITFADEN ZUM UMGANG MIT HASS IM NETZ.
https://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2019/10/Leitfaden-gegen-Hassrede-2019.pdf

Rechtliches
„Das Ziel des Zivilrechts ist es, dass die Betroffenen entschädigt werden – anders als beim Strafrecht. Das heißt, wenn du möchtest, dass ein Hasskommentar gegen dich gelöscht wird oder dass du zum Beispiel eine Geldentschädigung für eine heftige Beleidigung erhältst, klagst du persönlich auf zivilrechtlichem Weg gegen die Täter*innen. Dazu ist es wichtig, eine*n Anwält*in zu haben, der*die einen unterstützt.“
Als erstes: „Rechtssicherer Screenshot. Erstmal heißt es, Beweise zu sichern. Dazu machst du einen Screenshot vom Hasskommentar. Er muss neben dem Kommentar auch Datum und Uhrzeit sowie den (User-)Namen der*des mutmaßlichen Täter*in enthalten. Die Dokumentation eines Hasstextes erfolgt am besten so, dass dieser direkt unter dem Beitrag steht, auf den er sich bezieht. Es muss deutlich werden, gegen wen sich der Kommentar richtet und dass er nicht etwa auf einen der anderen Kommentare innerhalb der Diskussion antwortet. Wenn du ein Bildschirmfoto machst, ist das Dokument direkt mit Datum und Uhrzeit benannt. Dieser Zeitstempel ist auch wichtig. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du dich an uns wenden und wir übernehmen die Beweissicherung kostenlos für dich.“
https://hateaid.org/zivilrecht-trifft-digitale-gewalt/

Um sich gegen Cyberstalking straf- und zivilrechtlich zur Wehr zu setzen, bieten die deutschen Gesetze diverse Möglichkeiten. Diese werden nachfolgend erläutert. Die langjährige Erfahrung aus der Fachberatung belegt, dass Cyberstalking in den meisten Fällen nicht von alleine endet, also wehren Sie sich!
https://www.berlin.de/lb/lkbgg/praevention/gewalt-und-kriminalitaetspraevention/cybergewalt/cyberstalking/ihr-gutes-recht/artikel.860125.php

Digitale Freiheitsrechte
„netzpolitik.org ist eine Plattform für digitale Freiheitsrechte. Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
Wir verstehen uns als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral. Unsere Haltung ist: Wir engagieren uns für digitale Freiheitsrechte und ihre politische Umsetzung.“
https://netzpolitik.org/ueber-uns/