Berlin bei Hitze: 10 Tipps für heiße Tage

Berlin bei Hitze: 10 Tipps für heiße Tage

Von oben strahlt die Sonne während von den aufgeheizten Straßen Hitzewellen hochschlagen: An manchen Sommertagen ist Berlin einfach nur heiß, heiß, heiß. Überlebenstipps für diese Tage.

Kultur- und Freizeiteinrichtungen dürfen derzeit nur unter Einhaltung strenger Hygienerichtlinien öffnen. Veranstaltungen sind nur im begrenzten Rahmen erlaubt. Weitere Informationen »

Wenn selbst die schattigen Berliner Parks und zahlreichen Badestellen nicht mehr locken und sogar der Gedanke an eine Eismahlzeit einem den Schweiß auf die Stirn treibt, ist es an der Zeit für Berlins kühlste Geheimtipps:
Museum für Naturkunde - Sauriersaal
© Museum für Naturkunde Berlin

1. Gekühlte Kunst in Berliner Museen

Nicht nur Berliner und Gäste, auch Kunstwerke mögen es angenehm kühl. In vielen Berliner Museen, unter anderem in den meisten Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin, herrschen daher auch im Hochsommer angenehme Temperaturen um die 20 Grad. Im Naturkundemuseum ist es mit durchschnittlich 18 Grad sogar noch ein bisschen frischer.
Berliner Unterwelten
© dpa

2. Unter der Erde verkriechen

Wenn sich die Stadt aufheizt, bleiben die Temperaturen eine Etage tiefer deutlich angenehmer. Rasant, informativ, spaßig und vor allem herrlich kühl sind die Führungen der Berliner Unterwelten. Besucher erkunden Bunkeranlagen, Tunnel und unterirdische Gänge und erfahren dabei spannende Anekdoten zur Geschichte Berlins.

Mit dem kühlen Fledermauskeller lockt die Zitadelle Berlin nicht nur rund 10.000 Fledermäuse, sondern auch schattenhungrige Besucher nach Spandau. Rund 150 Fledertiere leben in dem Schaugehege unter der Erde.

Unter dem Berliner Dom, einem der Wahrzeichen der Hauptstadt, versteckt sich ein weiteres, angenehm kühles Highlight. Die Hohenzollerngruft gilt als wichtigste dynastische Grablege Deutschlands. Aufgrund von umfangreichen Sanierungsarbeiten bleibt die Hohenzollerngruft bis voraussichtlich Mitte 2023 für Besucher geschlossen.
Felsenpinguin im Zoo Berlin
© Zoo Berlin

3. Berlins tierische Bewohner in ihren frostigen Behausungen besuchen

Auch einige tierische Bewohner der Hauptstadt ziehen kühlere Temperaturen vor. In der Pinguinwelt des Berliner Zoos ist es daher regelrecht frostig. Die dort lebenden Königs- und Felsenpinguine genießen das 8 Grad kalte Wasser und die regelmäßigen Schneeschauer. Im Besucherraum der Pinguinwelt sind die Temperaturen nicht ganz so niedrig.

Nicht ganz so kalt, aber nicht weniger faszinierend ist ein Besuch im Aquarium Berlin. Dort herrschen das ganze Jahr über angenehme 22 bis 23 Grad. Das Berliner Aquarium ist das größte Schauaquarium in Europa und gilt als eines der artenreichsten Aquarien der Welt. Neben Fischen, Quallen und allerlei Meeresbewohnern sind dort auch Reptilien, Spinnen, Insekten und Amphibien zuhause.
Kino (3)
© dpa

4. Kühl und dunkel: Berliner Kinos

Ein weiterer Zufluchtsort vor der kochenden Stadt sind die Berliner Kinos, die nicht nur angenehme Temperaturen, sondern eine komplette Auszeit vom Großstadtalltag versprechen. So sind etwa die Kinos der Yorck-Kinogruppe klimatisiert und punkte zudem mit herausragender Filmauswahl. Extra-Schauer gibt es bei Horrorfilmen.
U-Bahnhof Museumsinsel (2)
© dpa

5. U-Bahnhöfe der Linie 55

Die ehemalige U-Bahnlinie 55, inzwischen regulärer Teil der U5, verbindet den Alexanderplatz mit dem Brandenburger Tor. Die sogenannte Kanzlerbahn hat einige der tiefsten und damit auch kühlsten Bahnhöfe der Stadt zu bieten. Besonders tief ist der Bahnhof Museumsinsel, der sich direkt unter der Spree befindet. Die regelmäßig durchfahrende Züge sorgen zudem für angenehme Luftzüge.
Kind in Plansche
© dpa

6. Wieder zum Kind werden und nach Herzenslust planschen

Die Hauptstadt lässt auch kleine Berliner und Besucher bei Hitzetagen nicht im Stick: Zahlreiche Wasserspielplätze und Planschen laden dazu ein, mit beiden Füßen ins kühle Nass zu springen. Auch manch ein vermeintlich Erwachsener vergisst seine Zurückhaltung an heißen Sommertagen und tobt durch die Wasserfontänen.
Glas aus Eis
© dpa

7. Eiskalte, wirklich eiskalte Cocktails schlürfen

Wem die bisherigen Tipps immer noch zu warm sind, sei die Icebar am Hackeschen Markt empfohlen. Bei lauschigen -10 Grad frieren Besuchern auch noch die letzten Schweißtropfen auf der Stirn. Stilecht werden die Getränke in Eisbechern serviert. Doch die Icebar hat nicht nur kalte Drinks zu bieten: Sie nimmt ihre Besucher mit auf eine Expedition in die Arktis.

Wenn die Sonne untergeht

Sonnenuntergang Berlin
dpa
Auf heiße Tage folgen lange, warme Berliner Nächte, bei welchen sich die Stadt von ihrer schönsten Seite zeigt. Ist die Sonne erst einmal untergegangen, ist es an der Zeit, die frische Luft zu genießen.
Start der Freiluftkino-Saison (3)
© dpa

8. Kinogenuss unter freiem Himmel

Ob im grünen Park, vor herrschaftlichen Schlosskulissen oder in versteckten Hinterhöfen: Nahezu jeder Berliner Stadtteil hat ein Open Air-Kino. Zeitlose Klassiker, Hollywood-Blockbuster und ausgesuchte Independent-Filme gestalten ein vielfältiges Freiluftkino-Programm, das den ganzen Sommer über erkundet werden will.
Strandbar Mitte
© dpa

9. Lichterketten und Freiheitsgefühl im Biergarten

Die Dichte an Biergärten mit Wasserblick und Strandbars ist in Berlin recht hoch. Mit einem erfrischenden Getränk unter den typischen, bunten Lichterketten und einer leichten Abendbrise sind die heißen Stunden des vergangenen Tages schnell vergessen.
Club der Visionäre
© dpa

10. Nicht ohne schwitzen: Party unter freiem Himmel

Zugegeben: An Hitzetagen braucht es ein wenig Überwindung, sich so richtig in Bewegung zu setzen. Doch die zahlreichen Open Air-Clubs locken in den Sommermonaten zum Schwoof unter dem Berliner Sternenhimmel ein. In vielen Clubstätten gilt ein Fotoverbot. Die Sorge, das eigene verschwitzte Antlitz am nächsten Tag in den sozialen Medien zu erblicken, bleibt daher gering.
Berlin bei Regen
© dpa

Berlin bei Regen

Wer trotz Regen etwas unternehmen will, findet hier ein paar Anregungen für die Gestaltung eines vielfältigen Schlechtwetterprogramms. mehr

Aktualisierung: 29. Juli 2021