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Michael Müller zum Tode von Horst Pillau: „Er hat das Publikum weit über die Grenzen Berlins auf unnachahmliche Weise unterhalten“

Pressemitteilung vom 10.06.2021

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat mit Betroffenheit auf die Nachricht vom Tode des Autors Horst Pillau reagiert, der am 7. Juni 2021 in Berlin verstorben ist.

Müller: „Mit Horst Pillau verlieren Generationen von Zuschauern, Lesern und Hörern einen Menschen, der immer im Hintergrund gewirkt hat, und dennoch in ihrem Leben präsent war. Als Schreiber von Theaterstücken, Drehbüchern und Sketchen hat er das Publikum auf unnachahmliche Weise unterhalten. Ob für Hans Rosenthal oder für den RIAS, im Hebbel-Theater und auf anderen Bühnen sowie in seinen zahlreichen Büchern hat er als Autor, Dramatiker und Romancier Maßstäbe gesetzt. Dabei half ihm sicher auch seine Herkunft: Denn mit seinem Wiener Schmäh gelang es ihm selbst in den schwierigen Zeiten der Teilung für Heiterkeit zu sorgen. Darüber hinaus war Horst Pillau ein Chronist des Kiezes, der in liebevollen Skizzen das Leben im Bayerischen Viertel festgehalten hat. Hier merkte man ganz besonders, dass Horst Pillau bei aller Schnauze sein Herz auf dem rechten Fleck trug. Berlin trauert um einen Meister des Wortwitzes. Sein Werk wird unvergessen bleiben.“