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Senat beauftragt IBB mit Förderprogramm für gewerblich genutzte Lastenräder

Pressemitteilung vom 04.05.2021

Aus der Sitzung des Senats am 4. Mai 2021:

Auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, hat der Senat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Investitionsbank Berlin (IBB) mit der Abwicklung des „Förderprogramms zur Anschaffung von in Berlin gewerblich genutzten Lastenrädern“ zu beauftragen. Die IBB wird sich dazu ihrer Tochter, der IBB Business Team GmbH (IBT), bedienen. Die Zusammenarbeit der drei Parteien wird über einen gesonderten Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der IBB und der IBT geregelt.

Berlin startet damit voraussichtlich am Montag, den 10. Mai 2021, das zweite Lastenradförderprogramm in dieser Legislaturperiode. Es richtet sich ausschließlich an Berliner Unternehmen, an selbstständig Tätige und an Vereine, die mindestens ein Lastenrad, E-Lastenrad oder einen Transportanhänger für gewerbliche, freiberufliche oder gemeinnützige Zwecke anschaffen wollen. Die möglichen Fördersummen belaufen sich auf 1000 Euro für ein Lastenrad ohne Elektromotor, 2000 Euro für ein Lastenrad mit Elektromotor und 500 Euro für einen Fahrradanhänger.

Senatorin Regine Günther: „Lastenräder gibt es inzwischen in vielfältigster Form für unterschiedlichste Verwendungen. Allen gemeinsam ist, dass Lastenräder leise, emissionsfrei und platzsparend sind – und damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines stadtverträglichen Wirtschaftsverkehrs leisten. Unser Ziel ist es, die Förderung für Lastenräder zu verstetigen, um attraktive stadtverträgliche Lieferungen zu ermöglichen.“

Das Land stellt für das Programm im Jahr 2021 ein Volumen von 600.000 Euro bereit. Lastenräder bieten großes Potenzial für Unternehmen verschiedener Branchen, von der Pflege über das Handwerk bis hin zur Logistik. Die Lastenradförderung ergänzt damit auch das Förderprogramm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ (WELMO) der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Auf Grundlage des heutigen Senatsbeschlusses wird nun der Vertrag mit der IBB unterschrieben und das Programm gestartet. Den genauen Programmstart sowie das Antragsprocedere wird die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sehr zeitnah gemeinsam mit der Investitionsbank Berlin bekannt geben.

Der entsprechende Bericht wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnis vorgelegt.