Wichtige Information zur Zahlungsbearbeitung in der Berliner Justiz - Zahlungsstopp aufgrund von Software-Umstellung

Im Zeitraum vom 9. bis 29. Juni 2026 steht das zentrale IT-Verfahren für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen aufgrund einer Softwareumstellung in der gesamten Verwaltung des Landes Berlin und damit auch in Gerichten und Behörden des Geschäftsbereichs der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz nicht zur Verfügung.

Auszahlungen können im vorgenannten Zeitraum nicht durchgeführt werden. Daher kann es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Zahlungsvorgängen kommen. Vorgänge, die in der Zeit der Umstellung eingehen, können erst nach Abschluss der Softwareumstellung bearbeitet werden.

Mit einer Wiederaufnahme der Zahlungsbearbeitung wird ab dem 30. Juni 2026 gerechnet.

Zur Meidung unnötiger Zahlungsverzögerungen wird darum gebeten, nach Möglichkeit Rechnungen rechtzeitig vor Buchungsschluss am 9. Juni 2026 einzureichen.

Für die unvermeidlichen Verspätungen der Bearbeitung von Rechnungen wird um Verständnis gebeten.

Jahrespressegespräch 2025 - Hohe Verfahrenseingänge bei den Verwaltungsgerichten - Stabile Situation beim Oberverwaltungsgericht - 7/25

Pressemitteilung vom 27.03.2025

Der Präsident des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg Joachim Buchheister hatte für den heutigen Tag zum Jahrespressegespräch 2025 eingeladen. Gegenstand des Pressegesprächs war die Geschäftsentwicklung beim Oberverwaltungsgericht und bei den Verwaltungsgerichten Berlin, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam.

Herr Buchheister informierte darüber, dass sich die Geschäftslage des Oberverwaltungsgerichts im abgelaufenen Jahr als stabil erwiesen habe. So hätten sich die Eingänge und Erledigungen jeweils leicht erhöht. Im Gegensatz dazu sei bei den vier Verwaltungsgerichten ein zum Teil extremer Anstieg der neu eingegangenen Verfahren zu verzeichnen gewesen, der in bedeutendem Umfang auf die größere Zahl von asylrechtlichen Streitigkeiten zurückzuführen sei.

Im Jahr 2024 habe bei dem Oberverwaltungsgericht ein weiterer regulärer Senat seine Arbeit aufnehmen können, der sich mit Rechtsstreitigkeiten betreffend Windenergieanlagen und seit dem 1. Januar 2025 mit dem Energierecht insgesamt befasst. Dabei handelt es sich vor allem um Verfahren, deren Bearbeitung der Gesetzgeber besonders priorisiert hat.

Gegenstand des Gesprächs war zudem die Einführung der elektronischen Gerichtsakte bei dem Oberverwaltungsgericht und den Verwaltungsgerichten. Seit dem 15. November 2024 werden die Akten bei dem Oberverwaltungsgericht ausschließlich elektronisch bearbeitet. In diesem Zusammenhang betonte Herr Buchheister die besondere Bedeutung der IT-Sicherheit und die Notwendigkeit, den Gerichten die dafür erforderlichen Haushaltsmittel zu Verfügung zu stellen.

Einzelheiten können Sie dem anliegenden Geschäftsbericht des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg für das Jahr 2024 entnehmen. Der Bericht enthält neben den Geschäftszahlen des Oberverwaltungsgerichts und der Verwaltungsgerichte auch einen Ausblick auf im Jahr 2025 anstehende Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts.

  • Geschäftsbericht 2024

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