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Eilantrag eines Stadtverordneten gegen Anberaumung einer Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung Rheinsberg auf den heutigen Abend scheitert auch vor dem Oberverwaltungsgericht – 15/24
Pressemitteilung vom 29.04.2024
Der Antragsteller hatte gegen die von der Kommunalaufsicht im Landkreis Ostprignitz-Ruppin verfügte Einberufung einer Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung Rheinsberg für den heutigen Abend geltend gemacht, sie kollidiere mit einer um 18.15 Uhr beginnenden Sitzung des Hauptausschusses in Kleinzerlang. Das Oberverwaltungsgericht hat ihn insoweit darauf verwiesen, dass die Mitglieder des Hauptausschusses es selbst in der Hand hätten, durch Unterbrechung oder Vertagung der Hauptausschusssitzung rechtzeitig zu der für 19.30 Uhr im Ortsteil Luhme-Heimland angesetzten Sondersitzung zu gelangen, um ihre Rechte und Pflichten als Mandatsträger wahrnehmen zu können. Im Übrigen fehle es an unabwendbaren Nachteilen, weil gegen in der Sondersitzung gefasste Beschlüsse bei Fehlerhaftigkeit der Ladung nachträglicher Rechtsschutz möglich sei.
Beschluss vom 29. April 2024 – OVG 12 S 9/24 –
Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg
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