Drucksache - VIII-0348  

 
 
Betreff: Kultur inklusiv machen - Inklusionsplan für Pankow
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die GrünenAusschuss für Weiterbildung, Kultur und Städtepartnerschaften
   
Drucksache-Art:AntragBeschlussempfehlung
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
29.11.2017 
11. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Soziales, Senior*innen, Arbeit und Wirtschaft mitberatender Ausschuss
09.01.2018 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senior*innen, Arbeit und Wirtschaft ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Gleichstellung und Gender Mainstreaming, Bürgerbeteiligung, Verwaltungsmodernisierung mitberatender Ausschuss
24.01.2018 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Gender Mainstreaming, Bürgerbeteiligung, Verwaltungsmodernisierung ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Weiterbildung, Kultur und Städtepartnerschaften federführender Ausschuss
25.01.2018 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Weiterbildung, Kultur und Städtepartnerschaften ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
21.02.2018 
13. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag SPD 11. BVV am 29.11.17
2. Ausfertigung Antrag SPD und B´90/Grüne 11. BVV am 29.11.17
Zuarbeit SoSeArW
Zuarbeit GleiBet
Beschlussempfehlung Ausschuss WpKuStp, 13. BVV am 21.2.18

Das Bezirksamt wird ersucht, unter Beteiligung der Betroffenen und ihrer Interessenvertretungen sowie „DIVERSITY.ARTS.CULTURE - Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung“, die bezirklichen Kultureinrichtungen samt ihrer Angebote auf die Teilhabemöglichkeiten für und Bedarfe von Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Lernbeeinträchtigungen (im Hinblick auf Verfügbarkeit, Zugänglichkeit, Annehmbarkeit und Angemessenheit) zu prüfen.

Des Weiteren wird das Bezirksamt ersucht, unter Beteiligung der Betroffenen und ihrer Interessenvertretungen sowie „DIVERSITY.ARTS.CULTURE - Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung“, zu prüfen wo und wie Künstler*innen mit Behinderungen bereits aktiv an der Entwicklung und Gestaltung von Veranstaltungen und Angeboten bezirklicher Kultureinrichtungen beteiligt sind, welche Unterstützungsbedarfe bestehen und wie diese realisiert werden können.

Zudem wird das Bezirksamt ersucht, die Ergebnisse zu evaluieren und einen Inklusionsplan für die bezirklichen Kultureinrichtungen zu erarbeiten sowie ggfs. Projekte zur Förderung vorzuschlagen.


Begründung des federführenden Ausschusses
Der Antrag wurde im Ausschuss kurz vorgestellt. Die Beratungsergebnisse der Ausschüsse Gleichstellung und Gender Mainstreaming, Bürgerbeteiligung und Verwaltungsmodernisierung sowie Soziales, Senior*innen, Arbeit und Wirtschaft zur Kenntnisgenommen.
Die Drucksache wurde im Ausschuss erläutert. Nach einer Diskussion wurde ihr mehrheitlich zugestimmt.
Der Antrag wurde unverändert beschlossen - Ja 11 / Nein 0 / Enthaltung 0

Begründung des mitberatenden Ausschusses Gleichstellung und Gender mainstreaming, Bürgerbeteiligung, Verwaltungsmodernisierung
Die o.g. Drucksache wurde im Ausschuss erläutert. Nach einer Diskussion wurde ihr mehrheitlich zugestimmt. Ja 8 / 0 Nein / 2 Enthaltungen

Begründung des mitberatenden Ausschusses Soziales, Senior*innen, Arbeit und Wirtschaft
Nach Fragen zu Finanzierung und der Zuständigkeit unterstützte der Auschschuss einstimmig die Drucksache, da er die Bereiche Soziales und Inklusion in positiver Weise betroffen sieht. Ja 11 / Nein 0 / Enthaltungen 0

Begründung des Ursprungsantrages
Laut VzK vom 6.9.2016 zur Drucksache VII-0720 „Kultur muss inklusiv sein“ ist dem Bezirksamt nicht bekannt, welche Bedarfe für inklusive Angebote z. B für Blinde, Gehörlose oder Menschen mit Lernbeeinträchtigungen, im Bereich Kultur und Weiterbildung bestehen. Zudem fehle es an finanzieller und personeller Ausstattung in der Verwaltung zur Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Inklusion im Bereich Kultur und Weiterbildung.

Damit die gesellschaftliche Vielfalt sich stärker als bislang im kulturellen Bereich abbildet, hat die Regierungskoalition die Einrichtung einer Servicestelle für Diversitätsentwicklung beschlossen. Die Servicestelle soll Verwaltungen und Kulturinstitutionen beim diversitätssensiblen Management (Personal, Programm und Publikum) begleiten und Diversitätsstandards entwickeln. Zudem werden aus dem Diversitätsfonds finanzielle Mittel zur Förderung von inklusiven Modellprojekten für Verwaltungen und Kulturinstitutionen bereitgestellt.

 
 

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