Drucksache - VIII-0162  

 
 
Betreff: Hundeauslaufgebiet neu beschildern, landwirtschaftlich genutzte Flächen schützen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die GrünenAusschuss für Umwelt und Natur
   
Drucksache-Art:AntragBeschlussempfehlung
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorberatung
17.05.2017 
7. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Umwelt und Natur federführender Ausschuss
28.09.2017 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Natur ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen     
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
18.10.2017 
10. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag Fraktion Bü90/Grüne, 7 BVV am 17.5.17
Beschlussempfehlung UmNat 10. BVV am 18.10.17

Das Bezirksamt wird ersucht, sich bei der zuständigen Senatsverwaltung dafür einzusetzen, dass:

  1. Das Hundeauslaufgebiet 802 in den Veröffentlichungen des Senats von „Hundesauflaufgebiet Blankenfelde“ in „Hundeauslaufgebiet Arkenberge“ umbenannt werden soll, weil das Gebiet und der in Landkarten ausgewiesene „Parkplatz Hundeauslaufgebiet“ in Arkenberge liegen.
    In den Veröffentlichungen des Senats soll auf den Zugang zum Hundeauslaufgebiet von Arkenberge aus hingewiesen werden.
  2. Die als Hundeauslaufgebiet 802 vorgesehene Fläche in Arkenberge muss genau beschildert werden.
  3. Das bisherige Hinweisschild am Ortsrand von Blankenfelde auf das Hundeauslaufgebiet 802 muss durch ein neues Schild ersetzt werden, dass einen Lageplan enthält, auf dem sowohl die Fläche, die ausschließlich als Hundeauslaufgebiet vorgesehen ist, als auch der Parkplatz am Hundeauslaufgebiet eingezeichnet sind. Es muss auch erkennbar sein, dass die Felder, Wege und Wiesen, die zum Hundeauslaufgebiet führen, nicht zum Hundeauslaufgebiet gehören, sondern landwirtschaftlich genutzt sind.
  4. Auf allen oben genannten Schildern ist daher darauf hinzuweisen, dass die Hunde in den direkt an das Hundeauslaufgebiet angrenzenden u.a. landwirtschaftlich genutzten Flächen keine Schäden anrichten dürfen, z.B. keine Löcher in die Wiesen und Felder graben. Auch dürfen dort keinesfalls Gegenstände (Stöckchen, Dosen, Plastik etc.) liegen bleiben, damit die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen nicht beeinträchtigt wird.

Begründung Umwelt und Natur:

Liegt nicht vor.

Begründung Urpsprungsantrag Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen:

Derzeit parken zahlreiche Hundebesitzer und Dogwalker in Blankenfelde, weil sie durch die einzig vorhandene Beschilderung davon ausgehen müssen, dass das gesamte Gebiet zwischen Blankenfelde, Arkenberge und Französisch-Buchholz zum „Schönsten Hundeauslaufgebiet Berlins“ gehört. Dementsprechend laufen die Hunde in Feldern und Wiesen frei und graben dort Löcher. Gegenstände von Hunden und Menschen bleiben liegen.

Da die Wiesen und Felder an die Landwirte Blankenfeldes verpachtet wurden, produzieren diese dort beispielsweise Getreide, Heu und Stroh. Die Landwirte erleiden wirtschaftliche Einbußen durch die Schäden an den Feldern und Wiesen, weil liegen gebliebene Gegenstände bei der Ernte die Maschinen beschädigen. Auch können diese Gegenstände, wenn sie später in den gepressten Heu- und Strohballen wieder auftauchen, Tiere verletzen.

Tatsächlich liegt aber das Hundeauslaufgebiet weit von Blankenfelde entfernt in der Nähe von Arkenberge. Von dort sollte daher auch der Zugang beschildert werden. Schilder sollten auf die landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes hinweisen, auf die von den anderen Nutzern (Spaziergänger, Reiter, Hundebesitzer, Dogwalker etc.) Rücksicht zu nehmen ist.

 
 

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