Damit sich Menschen in einer Stadt zuhause fühlen und sich mit ihr identifizieren können, bedarf es mehr als eines Platzes zum Schlafen, vieler Freizeitangebote und guter Einkaufsmöglichkeiten. All dies ist wichtig, aber die Einwohner einer Großstadt wollen vor allem auch eines: mitreden und selbst anpacken dürfen. Die Möglichkeiten zur Beteiligung am gesellschaftlichen Leben sind vielfältig. Etwa 850 000 Berlinerinnen und Berliner engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Sie renovieren Kitas, geben Kindern Lernhilfe, sind als Lesepaten tätig, begleiten Ältere bei Ihren Besorgungen, engagieren sich im Verein, betreuen Kranke, besuchen Senioren, oder retten Leben etwa bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem THW oder im Bereich Katastrophenschutz. Möglich ist es auch, sich durch sein Engagement an politischen Prozessen zu beteiligen, etwa durch die Arbeit in Gremien, Parteien, Bürgerinitiativen und durch die Wahrnahme demokratischer Rechte. Ebenso vielfältig wie die Betätigungsfelder sind die Möglichkeiten des örtlichen Einsatzes, gibt es doch in jedem Berliner Bezirk eine Vielzahl von Anlaufpunkten und Ansprechpartnern, wenn es um bürgerschaftliches Engagement geht. Das Jahr 2011 wurde von der Europäischen Union ganz offiziell zum Jahr der Freiwilligentätigkeit
ausgerufen. Wer also noch zögert und nicht so recht weiß, welches Einsatzgebiet seinen Interessen und zeitlichen Voraussetzungen am Nächsten kommt und wer sich über die rechtlichen Bedingungen und Vergünstigungen informieren möchte erhält auf diesen Seiten nützliche Tipps, Anregungen und viele Kontakte.
Aktuell bietet die Volkshochschule Pankow Kurse für Ehrenamtliche an unter dem Titel "Ehrenamt und Freiwilligenarbeit - Ausdruck der Sehnsucht nach sinnvoller Arbeit!?"











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