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Kurzporträt

Die Bezirksregion Tiergarten Süd

Die Bezirksregion Tiergarten Süd
Die Bezirksregion Tiergarten Süd
Bild: berlin.de

Tiergarten Süd wird im Norden durch die Spree begrenzt, schließt hier an den Ortsteil Moabit an, im Nordwesten an Hansaviertel und im Nordosten an Mitte. Im Südwesten grenzt der Ortsteil Charlottenburg an, im Südosten Kreuzberg und im Süden entlang der Kurfürstenstraße Schöneberg.

Die Bezirksregion ist eine von 10 Bezirksregionen, in die der Bezirk Mitte sozialräumlich eingeteilt ist. Sie gliedert sich in fünf sogenannte Planungsräume auf:
  • Großer Tiergarten (mit 186 ha die zweitgrößte Grün- und Erholungsfläche in Berlin)
  • Nördlicher Landwehrkanal (sogenanntes Diplomatenviertel mit einer Vielzahl von Botschaften, Landesvertretungen und Stiftungen, Kulturforum und Potsdamer Platz)
  • Körnerstraße
  • Lützowstraße
  • Stülerstraße

Die Bezirksregion ist 518 ha groß und hat ca. 14.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das Durchschnittsalter beträgt 40,6 Jahre.

Vielfalt ist hier Normalität, sowohl sprachlich als auch kulturell. 35,5 % der Bewohnerschaft hat einen ausländischen Pass und 21 % mit Migrationshintergrund einen deutschen.

Insbesondere seit drei, vier Jahren wächst in Tiergarten Süd die Bevölkerungszahl stetig an durch Neubauten – meist hochpreisige Eigentumswohnungen -, durch Umnutzung und bauliche Verdichtung im Bestand. Einer eventuell drohenden Unwucht im sozialen Zusammenhalt soll rechtzeitig entgegen gewirkt werden.

Wichtig ist es, auch die neuen Bewohnerinnen und Bewohner ansprechen und motivieren zu können, sich mit bürgerschaftlichem Engagement am örtlichen Gemeinwesen und an der Gestaltung ihres Stadtteils zu beteiligen. Dies ist eine der vielfältigen Aufgaben innerhalb der Stadtteilkoordination.

Block Durchwegungen – Abkürzungen und Schleichwege in unserem Kiez

Karte mit Durchwegungen in Tiergarten Süd
Kartenübersicht der Stadtteil-Durchwegungen in TIergarten Süd
Bild: Volker Kreblich
Iconerklärung für Zeichnung
Iconerklärung für die Kartenzeichnung
Bild: Volker Kreblich

Das alte Berlin war eine durchlässige Stadt und einige der alten Durchwegen haben sich in Tiergarten Süd erhalten!
Für Schul- und Kindergartenkinder, Senior*innen, Gehbehinderte, Menschen mit Kinderwagen oder Rollstuhl führen diese Durchwegungen häufig angenehmer und schneller zum Ziel als die entsprechenden Gehwege entlang stark befahrener Straßen.

Die im Kiez vorhandenen Durchwegungen sind z.B. der angenehm ruhige und grüne Fußweg von der Blumenthalstraße durch den Nelly-Sachs-Park zur Kurfürsten- bzw. Dennewitzstraße oder zur Bülowstraße, die Fußwegverbindung von der Lützowstraße durch die Bissingzeile an der Kita KiBiLuGa vorbei in den Park am Karlsbad, oder die Durchwegung von der Lützowstraße gegenüber der Derfflingerstraße zum Schöneberger Ufer.
Die Blockdurchquerung von der Pohl- und Kluckstraße zum Magdeburger Platz wird nach Abschluss der Großbaustelle ‚Schönegarten‘ bereits in der Kurfürstenstraße beginnen. Nach der Querung der Lützowstraße lässt sich der Große Tiergarten gut zu Fuß erreichen.

Einige neue Durchwegungen wurden planungsrechtlich abgesichert, z.B. die Fußgängerverbindungen von der Flottwellstraße durch die neue Wohnanlage der Groth-Gruppe zum Park am Gleisdreieck. Auch durch den Neubau der ‚3 Höfe‘ wurde eine Durchwegung von der Lützow- zur Flottwellstraße und damit weiter zum Park zugesagt.

Text: MitteNdran – VK, BK
Falls Sie noch andere Abkürzungen und Schleichwege kennen, teilen Sie dies doch gerne an redaktion@mittendran.de

Eine Region mit vielen unterschiedlichen Beratungsangeboten

kostenlose Beratungsangebote in Tiergarten Süd und Umgebung

in unserer Region besteht eine Vielzahl an Akteur*innen, die kostenlose Beratungsmöglichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen anbieten.

Nun gibt es eine Übersicht dazu! Die Broschüre beinhält Informationen (Kontakt, Beratungsort, -zeiten und -sprache, usw.) zu Mieter*innenberatung, zielgruppenspezifischer allgemeinen Sozialberatung, Kinder-, Jugend-, Eltern- und Familienberatung, Senior*innenberatung, Berufs- und Bildungsberatung sowie Beratung zum Thema Pflege und Gesundheit.

Bürger*innen und Akteur*innen im Sozialraum haben damit die Möglichkeit, über die kostenlosen sozialen Beratungen informiert zu werden bzw. an den Angeboten teilzunehmen.

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