Struktur- und Nutzungskonzept für das Neue Stadtquartier „Dreieck Späthsfelde“ beschlossen

Pressemitteilung vom 11.08.2026

Aus der Sitzung des Senats am 11. August 2026:

Der Senat hat heute auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, das Struktur- und Nutzungskonzept für das neue Stadtquartier „Dreieck Späthsfelde“ beschlossen.

Im „Dreieck Späthsfelde“ soll unter dem Leitbild „kompakter Kiez im Grünen“ ein nachhaltiges, attraktives und gemischt genutztes Stadtquartier mit insgesamt rund 2500 Wohnungen, sozialer und kultureller Infrastruktur, darunter ein neuer Schulstandort, entwickelt werden. Darüber hinaus sollen rund zwölf Hektar Gewerbeflächen sowie ein großzügiges Grün- und Freiraumband entstehen, das im Bestand vorhandene hochwertige Grünflächen und Gewässer integriert. Der besondere Charakter des Gebiets mit den Späth’schen Baumschulen und dem Arboretum der Humboldt-Universität Berlin bleibt erhalten und wird gestärkt. Bestehende Kleingartenflächen werden in das klimaresiliente, nutzungs- und sozialgemischte Stadtquartier integriert. Im Struktur- und Nutzungskonzept werden rund 50 Prozent aller Flächen des rund 100 Hektar großen Untersuchungsgebietes für Grün- und Freiflächen berücksichtigt.

Die Realisierung eines ersten Teilbereiches ist ab 2035 vorgesehen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen führt derzeit vorbereitende Untersuchungen durch, die aufzeigen, ob und wie das neue Stadtquartier im „Dreieck Späthsfelde“ langfristig entwickelt werden kann. Das Struktur- und Nutzungskonzept ist Bestandteil der vorbereitenden Untersuchungen. In ihm werden Aussagen über die langfristigen Zielsetzungen bei der Realisierung des Quartiers, wie etwa die Nutzungsverteilung und die übergeordnete Verkehrserschließung, getroffen. Die Klärung der künftigen Gebietserschließung ist wesentliche Voraussetzung für die Realisierung des neuen Stadtquartiers. Im Struktur- und Nutzungskonzept werden daher neben Wohnbau- und Gewerbeflächen auch Aussagen zur zukünftigen Gebietserschließung und zur Anbindung des Stadtquartiers an den Öffentlichen Personennahverkehr getroffen.

Der Senatsbeschluss zum Struktur- und Nutzungskonzept bildet die Grundlage für die weitere Konkretisierung im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen. Für die Entwicklung des „Dreieck Späthsfelde“ wurde damit ein erster wichtiger Schritt erreicht. Ziel ist es, die vorbereitenden Untersuchungen bis Ende 2027 abzuschließen.

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Das ‚Dreieck Späthsfelde‘ im Bezirk Treptow-Köpenick bietet bedeutende Potenziale für die Stadtentwicklung Berlins. Es ist eines unserer 24 Neuen Stadtquartiere, in denen berlinweit ein neues Zuhause für über 130.000 Menschen geschaffen wird. Das ‚Dreieck Späthsfelde‘ soll gemeinwohlorientiert mit bezahlbaren Wohnungen und Gewerbenutzungen, ökologisch hochwertigen Grün- und Freiräumen entwickelt und stärker in die umgebende Stadtstruktur integriert werden. Die Einbindung und Sicherung der in Teilen denkmalgeschützten Kernfläche der Späth’schen Baumschulen sowie des Arboretums der Humboldt-Universität sind wichtige Planungsgrundlagen, weil sie wichtige historische und traditionsreiche Identifikationspunkte für die Menschen darstellen.“

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.berlin.de/sen/stadtentwicklung/neue-stadtquartiere/spaethsfelde/.