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Landesaufnahmeprogramm für besonders Schutzbedürftige

Pressemitteilung vom 19.10.2021

Aus der Sitzung des Senats am 19. Oktober 2021:

Berlin nimmt erste Menschen im Rahmen des Landesaufnahmeprogramms für besonders schutzbedürftige Geflüchtete aus Syrien auf. Der Senat hat in seiner Sitzung den von Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, vorgelegten Zwischenbericht zur Entwicklung eines Aufnahmeprogramms gemeinsam mit dem Land Brandenburg zur humanitären Hilfe für besonders Schutzbedürftige beschlossen.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte die Umsetzung des Landesaufnahmeprogramms für besonders schutzbedürftige Geflüchtete aus Syrien entscheidend vorangebracht werden. Das Abgeordnetenhaus hatte den Senat dazu aufgefordert, ein Berliner Aufnahmeprogramm mit einer jährlichen Kapazität von 100 Plätzen für syrische Geflüchtete in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen aufzubauen.

Hierzu berichtet Sozialsenatorin Elke Breitenbach: „Das Aufnahmeprogramm kommt besonders schutzbedürftigen Geflüchteten aus Syrien zugute, die sich derzeit im Libanon aufhalten, aber dort nicht sicher sind. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen sucht beispielsweise für von familiärer Gewalt bedrohte Frauen, Menschen mit Traumatisierungen oder von Kinderarbeit bedrohte Kinder und Jugendliche einen sicheren Ort. Mit diesem Programm bietet Berlin besonders gefährdeten Menschen Zuflucht. Mich freut, dass trotz der schwierigen Rahmenbedingungen der Pandemie und des Zusammenbruchs unter anderem der Stromversorgung im Libanon die Vorbereitungen für die Aufnahme des diesjährigen Kontingents weitgehend abgeschlossen werden konnten. Eine akut gefährdete Person ist bereits nach Berlin ausgeflogen worden, weitere Menschen werden in den nächsten Wochen folgen.“