Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung ist für Ihre Belange telefonisch, postalisch und per E-Mail erreichbar. Bitte haben Sie gleichwohl Verständnis, wenn es bei der Bearbeitung von Anfragen noch zu Verzögerungen kommen kann. Informationen zum Corona-Virus finden Sie in Gebärdensprache und leichter Sprache auf der Seite der Senatskanzlei unter folgendem Link:
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Begründung und Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention

Weltweit betrachtet gehören Menschen mit Behinderung zu den Personen, die mit am häufigsten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. Für viele von ihnen sind extreme Armut, Obdachlosigkeit oder Gewalt, Zwangssterilisation, sexueller Missbrauch sowie fehlende Zugänge zu Gesundheitsversorgung und Bildung die Lebensrealität. Menschen mit Behinderung sind auch in den anderen Menschenrechtsübereinkommen erfasst, aber es war Konsens, dass ihre spezifischen Belange bislang zu wenig berücksichtigt wurden.

Das Ziel des Übereinkommens ist die menschenrechtlich begründete volle und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen. Es verpflichtet die Vertragsstaaten u. a., Diskriminierung aufgrund von Behinderung zu verbieten und Menschen mit Behinderung rechtlichen Schutz vor Diskriminierung zu gewährleisten.