Veranstaltungen

Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Sie befindet sich in der Bernauer Straße an der Schnittstelle zwischen Mitte und Wedding. Am historischen Ort erstreckt sich die Gedenkstätte auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt. Anhand der weiteren Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort wird exemplarisch die Geschichte der Teilung nachvollziehbar. Die Gedenkstätte Berliner Mauer bietet u.a. Tastführungen sowie Führungen in Leichter Sprache an.

Tastführungen im ehemaligen Grenzstreifen

Während der Führung im ehemaligen Grenzstreifen werden die Folgen des Mauerbaus exemplarisch anhand der Bernauer Straße aufgezeigt. Menschen mit Sehbehinderung erleben den historischen Ort mithilfe von Hör- und Tasteindrücken: Historische Spuren, Mauerreste, Höreindrücke und taktile Medien machen die Geschichte des geteilten Berlins fassbar. Sehenden Teilnehmenden eröffnen sich neue Perspektiven auf die Zeit der Teilung.
Die Tastführung findet an öffentlichen Terminen sowie als Gruppenführung statt.
Die nächsten öffentlichen Tastführungen finden statt am
Sonntag, den 15.09.2019,
Sonntag, den 20.10.2019,
Samstag, den 09.11.2019,
Zeit: 15:00 Uhr.
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 3,50 €, ermäßigt 2,50 € pro Person, Begleitpersonen sowie Schülerinnen und Schüler kostenfrei
Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin-Mitte.
Eine telefonische Anmeldung (030/21 30 58123) ist erforderlich bis zum Freitag vor dem jeweiligen Termin. Die Teilnehmendenzahl ist auf 7 Personen plus Begleitpersonen begrenzt.

Wenn Sie als Gruppe eine Tastführung buchen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

Führung in Leichter Sprache

In der Führung stellt sich der Guide auf die Lernschwierigkeiten der Teilnehmenden ein. Er erklärt die Geschichte der Bernauer Straße mit vielen Bildern und stellt lebensweltliche Bezüge her. Die Teilnehmenden entdecken gemeinsam den ehemaligen Grenzstreifen.
Die Führung findet an öffentlichen Terminen sowie als Gruppenführung statt. Die nächste öffentliche Führung findet statt am
Samstag, den 09.11.2019, um 13:30 Uhr

Dauer: 1 – 1,5 Stunden
Kosten: 3,50 €, ermäßigt 2,50 € pro Person, Begleitpersonen sowie Schülerinnen und Schüler kostenfrei
Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wenn Sie als Gruppe eine Führung in Leichter Sprache buchen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

East Side Gallery

Das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke ist als East Side Gallery weltberühmt geworden. 118 Künstlerinnen und Künstler aus 21 Ländern gestalteten nach dem Mauerfall auf 1,3 Kilometern Länge des früheren Grenzelements die längste Open-Air-Gallery der Welt. Als Symbol der Freude über die Überwindung der deutschen Teilung und zugleich als historisches Zeugnis des unmenschlichen DDR-Grenzregimes ist die East Side Gallery heute einer der meist besuchten touristischen Orte Berlins. Vor Ort finden u. a. Führungen in Leichter Sprache statt.

Führungen in Leichter Sprache

Die Überblicksführung zur East Side Gallery in Leichter Sprache richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, Lese- und Lernschwierigkeiten und Basis-Bildungsniveau. Die Führung setzt sich aus zwei Teilen zusammen.
Im ersten Teil entdeckt die Gruppe den ehemaligen Grenzstreifen hinter der East Side Gallery. Mit dem Guide bespricht sie die Themen: Deutsche Teilung, Mauer, Mauertote und Wiedervereinigung.
Im zweiten Teil werden drei Mauerbilder mit abwechslungsreichen Methoden und Materialien für die Gruppe erfahrbar gemacht.

Führungen in Leichter Sprache finden an öffentlichen Terminen sowie als Gruppenführung statt.
Die nächsten öffentlichen Führungen in Leichter Sprache finden statt am
Sonntag, 13.10.2019, um 15:30 Uhr
Mittwoch, 6.11.2019, um 15:00 Uhr
Donnerstag, 07.11.2019, um 15:00 Uhr
Freitag, 08.11.2019, um 14:00 Uhr
Samstag, 09.11.2019, um 14:00 Uhr

Dauer: 1 Stunde
Kosten: 3,50 €, ermäßigt 2,50 € pro Person, Begleitpersonen sowie Schülerinnen und Schüler kostenfrei
Treffpunkt: Mühlenstraße 73, 10243 Berlin-Friedrichshain
Der Treffpunkt befindet sich auf der Spreeseite der East Side Gallery, schräg gegenüber der Tamara-Danz-Straße

Die Teilnehmendenzahl an den öffentlichen Führungen ist begrenzt. Bitte melden Sie sich telefonisch 0)30-21 30 58 123 oder per
E-Mail
bis Freitag vor dem jeweiligen Termin an.

Wenn Sie als Gruppe eine Führung in Leichter Sprache buchen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde ist das Museum zu Flucht und Ausreise aus der DDR. In der Dauerausstellung “Flucht im geteilten Deutschland” können sich Besucherinnen und Besucher auf 450 Quadratmetern mit 900 Exponaten über die Geschichte der deutsch-deutschen Fluchtbewegung informieren. 1,35 Millionen Menschen aus der DDR durchliefen das Notaufnahmelager Marienfelde von seiner Gründung 1953 bis zur Wiedervereinigung 1990.

Führung in Leichter Sprache

Beim Ausstellungsrundgang durch ausgewählte Themenräume der Ausstellung gibt es viel Raum und Zeit für Fragen und Gespräche. Warum sind Menschen aus der DDR geflohen? Wie wurden sie im Notaufnahmelager aufgenommen und wie haben sie sich gefühlt? Gemeinsam mit den Ausstellungsbegleiterinnen und -begleitern entdecken die Teilnehmenden Objekte, Bilder und deren Geschichten.
Die Führung findet an öffentlichen Terminen sowie als Gruppenführung statt.
Die nächsten öffentlichen Führungen finden statt am
Sonntag, den 22.9.2019, um 14:00 Uhr
Sonntag, den 24.11.2019, um 14:00 Uhr
Dauer: ca. 1,25 h
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wenn Sie als Gruppe eine Führung in Leichter Sprache buchen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular

Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Architektur und Fotografie

Die Berlinische Galerie befördert aktiv den Prozess hin zu einem barrierefreien und inklusiven Museum. Zu Sammlung und einzelnen Sonderausstellungen wird ein umfassendes Programm für

Menschen mit Lernschwierigkeiten
Menschen mit Sehbehinderung
Menschen mit Hörbehinderung

geboten.

Angebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten

1. Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“
Die Berlinischen Galerie zeigt Kunstwerke, die in Berlin entstanden sind. Die Werke stammen aus der Zeit von 1870 bis heute. Im Museum sehen Sie ganz unterschiedliche Kunstwerke, zum Beispiel Gemälde, Zeichnungen, Fotos, Skulpturen. Auch Modelle von Berliner Gebäuden kann man sich anschauen.
Kunst für Alle! Ein inklusiver Rundgang durch die Sammlung der Berlinischen Galerie findet statt
Sa 31.08./ 14.12., jeweils 14:30–16:00 Uhr

Die Dauerausstellung lädt zum Hören, Sehen, Tasten und Lernen ein. Von, mit und für Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten bietet die Berlinische Galerie Rundgänge an, um bedeutende Werke näher kennenzulernen.
Hildegard Wittur, Kunstvermittlerin und Künstlerin in der Kunstwerkstatt der Lebenshilfe, Berlin, und Beate Gorges, Kunstvermittlerin und Künstlerische Leiterin des Atelier Bunter Jakob, reden über die Kunst in der Dauerausstellung der Berlinischen Galerie. Durch Gespräche und Mit-Mach-Aktionen werden verschiedene Kunstwerke, Künstlerinnen und Künstler vorgestellt.
Während des Rundgangs sind alle gefragt und können sich persönlich einbringen. Das Angebot richtet sich an Besucherinnen und Besucher mit und ohne Lernschwierigkeiten.
In Kooperation mit Jugend im Museum e.V. und der Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe, Berlin
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Möchten Sie an der Veranstaltung teilnehmen, melden Sie sich bitte über Jugend im Museum e.V. an:
Tel. 030 26 642-2242
E-Mail

Die Tandemführung „Kunst für alle“ kann auch individuell über Jugend im Museum e.V. gebucht werden:
Anmeldung und nähere Informationen:
Tel. 030 26 642-2242
E-Mail


2. Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“
(06.09.–27.01.2020)

Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses zeigt die Ausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie berühmte, bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten.
Ausgehend von 14 Schlüsselobjekten entfaltet die Ausstellung 14 Fallgeschichten: Wie wurde die Sitzende im Stahlrohrsessel zur berühmtesten Unbekannten des Bauhauses? Hat das Haus am Horn in Weimar einen heimlichen Zwilling? Wieso blieb Marianne Brandts Tee-Extraktkännchen, als Prototyp für die Industrie geschaffen, immer Unikat? „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ beleuchtet, wie Unikat und Serie, Remake und Original in der Geschichte des Bauhauses unzertrennlich verbunden sind.
Zu sehen sind über 1.000 Exponate: Kunst und Design aus den Beständen des Bauhaus-Archivs, besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Bauhaus-Erbe neu betrachten.
Ferienworkshop: Bauhaus bauen
Mo 14.10.–Do 17.10.2019, je 10:00–15:00 Uhr (mit ausreichenden Pausen)
Inklusiver Ferienkurs für Kinder zwischen 10–12 Jahren mit und ohne Behinderungen

Anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums wird das Atelier Bunter Jakob zu einem inklusiven Experimentierfeld. Kinder mit und ohne Behinderungen werden hier zu Erfinderinnen und Erfindern, Gestalterinnen und Gestaltern. Nach der Erkundung der Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ setzen sie sich mit den Grundelementen der Gestaltung auseinander. Während des Kurses wird die Kunst spielerisch mit mehreren Sinnen erforscht. Wie fühlt sich ein Dreieck an, wonach riecht blau? Wie klingt Draht? Eigene Objekte aus verschiedenen Materialien werden entworfen und umgesetzt. Am Ende entsteht aus den einzelnen Objekten ein Gemeinschaftsbild – ein Standmobile.
In Kooperation mit Jugend im Museum e.V.
Dank freundlicher Unterstützung der GASAG kostenfrei
Anmeldung und nähere Informationen: Jugend im Museum e.V. unter
Tel. 030 26 642-2242
E-Mail

Angebote für Menschen mit Sehbehinderung

1. Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“

Die Sammlung der Berlinischen Galerie präsentiert sich mit rund 250 Werken als facettenreicher chronologischer Rundgang durch die Kunst Berlins von 1880 bis 1980. Die Dauerausstellung reicht von der großbürgerlich geprägten Malerei der Kaiserzeit Ende des 19. Jahrhunderts über den Expressionismus und die osteuropäischen Avantgarde bis hin zur Architektur der Nachkriegsmoderne sowie der Heftigen Malerei der Siebziger Jahre. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der Sammlung treten Hauptwerke aus Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und Architektur in einen Dialog. Sie zeigen die Vielfalt der künstlerischen Ansätze und Stile, aber auch die Spannungen, Gegensätze und Brüche, die bis in die aktuelle Zeit charakteristisch sind für den Kunststandort Berlin. Als Stadt der Moderne, die heute mehr denn je internationale junge Künstlerinnen und Künstler anzieht, bleibt Berlin das Zentrum fortwährenden Aufbruchs.
Tastmodelle sowie eine inklusive Museumsapp fördern den Dialog mit der Kunst in der aktuellen Sammlungspräsentation und schaffen ein Kunsterlebnis mit allen Sinnen. Zusätzlich ermöglicht ein taktiles Bodenleitsystem blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern einen eigenständigen Ausstellungsrundgang sowie die Orientierung im Museum.

Regelmäßig finden thematisch angelegte Tastführungen in der Dauerausstellung statt. Neben Informationen zu den Kunstwerken werden ausführliche Bildbeschreibungen gegeben, die blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Eindruck der Exponate vermitteln. Zusätzlich kommen Tastobjekte, Hörbeispiele sowie kleine taktile Experimente zum Einsatz.
So wie ein Gebäude durch Wände, Fenster und Etagen strukturiert wird, kann auch ein Bild aus unterschiedlichen Elementen konstruiert werden. Auch bei Bildern spricht man von Gleichgewicht und Proportionen. In dieser Führung liegt der Schwerpunkt auf den konstruktivistischen Strömungen in der modernen Kunst, wie teilweise im Bauhaus oder bei Künstlerinnen und Künstlern der osteuropäischen Avantgarde anzutreffen. Besonders die Verbindung von Architektur und bildender Kunst soll hierbei exemplarisch verdeutlicht werden.
Die Tastführung richtet sich in erster Linie an blinde und seheingeschränkte Besucherinnen und Besucher, um den Dialog in kleinen Gruppen zu gewährleisten.
Die Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.
Anmeldung und nähere Informationen: Museumsdienst Berlin
Tel. 030-247 49-888
E-Mail

  • Tastführungen in der Dauerausstellung können auch individuell über den Museumsdienst Berlin gebucht werden:
    Buchbares Angebot: 120 min, 60 Euro, max. 7 Teilnehmende (zusätzlich eine Begleitung p. P.)
    Anmeldung und nähere Informationen unter
    Tel. 030-247 49-888
    E-Mail

2. Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ (06.09.2019–27.01.2020)

Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses zeigt die Ausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie berühmte, bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten.
Ausgehend von 14 Schlüsselobjekten entfaltet die Ausstellung 14 Fallgeschichten: Wie wurde die Sitzende im Stahlrohrsessel zur berühmtesten Unbekannten des Bauhauses? Hat das Haus am Horn in Weimar einen heimlichen Zwilling? Wieso blieb Marianne Brandts Tee-Extraktkännchen, als Prototyp für die Industrie geschaffen, immer Unikat? „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ beleuchtet, wie Unikat und Serie, Remake und Original in der Geschichte des Bauhauses unzertrennlich verbunden sind.
Zu sehen sind über 1.000 Exponate: Kunst und Design aus den Beständen des Bauhaus-Archivs, besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Bauhaus-Erbe neu betrachten.

  • Tastführung: Gestaltungsfragen dreidimensional auf der Spur
    So 27.10.2019/ Sa 11.01.2020, je 14:00–16:00 Uhr
    Anhand verschiedenartiger Tastmodelle wird ein Einblick in 14 Kapitel Bauhausgeschichte vermittelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit den künstlerischen Prinzipien der ehemaligen Schule für Gestaltung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen benutzbare, neuartige Gegenstände aus den Designbereichen Keramik, Textil und Möbelbau kennen. Die Tastmodelle sind keine Repliken, sondern veranschaulichen Design-Ideen und Herstellungsweisen.
    In Kooperation mit dem Museumsdienst Berlin
    Anmeldung und nähere Informationen Museumsdienst Berlin unter
    Tel. 030-247 49-888
    E-Mail
  • Tastführungen in der Sonderausstellung können auch individuell über den Museumsdienst Berlin gebucht werden.
    Buchbares Angebot: 120 min, max. 7 Teilnehmende (zusätzlich eine Begleitung p. P.)
    Anmeldung und nähere Informationen unter
    Tel. 030-247 49-888
    E-Mail
  • Vorkurs in Haptik – ein Workshop für blinde und sehbehinderte Menschen
    So 13.10./24.11.2019, je 11:00–14:00 Uhr
    „Vorkurs üben“ ist Teil des umfangreichen Bildungs- und Vermittlungsprogramms von „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ und richtet sich an interessierte Erwachsene. Jeweils von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr findet die Workshop-Reihe an allen 21 Sonntagen während der Laufzeit der Ausstellung statt. Die Auseinandersetzung mit den Aufgabenstellungen des berühmten Vorkurses am Bauhaus bildet den Schwerpunkt der einzelnen Veranstaltungen. Diese werden von internationalen Lehrenden betreut.
    Die Grundlagen der Materialkunde, der Komposition und der Farbenlehre waren zentraler Gegenstand des Vorkurses am Bauhaus. Diese Grundlagen greift der Workshop auf und macht sie für blinde und sehbehinderte Menschen erfahrbar. Ausgehend von den 14 Fallbeispielen der Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ untersuchen und hinterfragen die Teilnehmenden Materialität und Form der ausgestellten Gegenstände. Ausgewählte Exponate führen sie dabei zu den Grundfragen des Bauhauses: Wie wirtschaftlich, wie funktional ist ein Produkt? Unter welchen sozialen Bedingungen wird es hergestellt und genutzt? Den Workshop leitet die Theaterregisseurin und Dramatikerin Katharina Schmitt.
    Für die Buchung des Angebots melden Sie sich bitte jeweils in der Woche vor dem gewünschten Workshop an:
    Tel. 030 789 02-832 (Mo–Fr 10:00–17:00 Uhr)
    E-Mail: bildung@berlinischegalerie.de
    Bitte informieren Sie uns über möglichen Unterstützungsbedarf! Kosten: 15 Euro/ ermäßigt 10 Euro
  • Ferienworkshop: Bauhaus bauen
    Mo 14.10.–Do 17.10.2019, je 10:00–15:00 Uhr (mit ausreichenden Pausen)
    Inklusiver Ferienkurs für Kinder zwischen 10–12 Jahren mit und ohne Behinderungen
  • Anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums wird das Atelier Bunter Jakob zu einem inklusiven Experimentierfeld. Kinder mit und ohne Behinderungen werden hier zu Erfinderinnen und Erfindern, Gestalterinnen und Gestalter. Nach der Erkundung der Ausstellung setzen sie sich mit den Grundelementen der Gestaltung auseinander. Während des Kurses wird die Kunst spielerisch mit mehreren Sinnen erforscht. Wie fühlt sich ein Dreieck an, wonach riecht blau? Wie klingt Draht? Eigene Objekte aus verschiedenen Materialien werden entworfen und umgesetzt. Am Ende entsteht aus den einzelnen Objekten ein Gemeinschaftsbild – ein Standmobile.
    In Kooperation mit Jugend im Museum e.V.
    Dank freundlicher Unterstützung der GASAG kostenfrei
    Anmeldung und nähere Informationen: Jugend im Museum e.V.
    Tel. 030 26 642-2242
    E-Mail
  • Inklusiver Audioguide
    Zur Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ bietet das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung einen inklusiven Audioguide in deutscher und englischer Sprache, der Informationen und Bildbeschreibungen zu ausgewählten Exponaten und Taststationen für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher umfasst. Die Leihgebühr ist im Museumseintritt enthalten.
  • Informationen in Großdruck
    Für sehbehinderte Besucherinnen und Besucher liegen sämtliche Ausstellungstexte in Großdruck in der Ausstellung aus.

Angebote für Menschen mit Hörbehinderung

1. Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung”
(06.09.2019–27.01.2020)

Eine Ausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie

  • Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses zeigt die Ausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie berühmte, bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten.
    Ausgehend von 14 Schlüsselobjekten entfaltet die Ausstellung 14 Fallgeschichten: Wie wurde die Sitzende im Stahlrohrsessel zur berühmtesten Unbekannten des Bauhauses? Hat das Haus am Horn in Weimar einen heimlichen Zwilling? Wieso blieb Marianne Brandts Tee-Extraktkännchen, als Prototyp für die Industrie geschaffen, immer Unikat? „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ beleuchtet, wie Unikat und Serie, Remake und Original in der Geschichte des Bauhauses unzertrennlich verbunden sind.
    Zu sehen sind über 1.000 Exponate: Kunst und Design aus den Beständen des Bauhaus-Archivs, besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Bauhaus-Erbe neu betrachten.
    Eröffnung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
    Do 05.09.2019, 19:00 Uhr
    Die Redebeiträge werden simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.
    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, ohne Anmeldung.
  • Wochenendführung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
    So 03.11.2019, 15:00–16:00 Uhr
  • Überblicksführung zur Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
    In Kooperation mit dem Museumsdienst Berlin
    Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten, ohne Anmeldung.
  • Kuratorinnen- bzw. Kuratorenführung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
    Mo 09.12.2019, 14:00–15:00 Uhr
    Führung mit Nina Wiedemeyer, Kuratorin der Ausstellung „original bauhaus.
  • Die Jubiläumsausstellung“
    Die Führung wird simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.
    Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten, ohne Anmeldung.
  • Kunstgespräch in DGS
    So 24.11.2019/ So 19.01.2020, je 14:00–15:30 Uhr
    Ein Gespräch zwischen den Kunstvermittlerinnen Martina Bergmann (Hamburg) und Veronika Kranzpiller (Berlin) lädt zum gemeinsamen Austausch ausschließlich in Deutscher Gebärdensprache (DGS) über Hauptwerke der Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ ein.
    In Kooperation mit dem Museumsdienst Berlin
    Das Kunstgespräch ist im Museumseintritt enthalten, ohne Anmeldung.
  • Ferienworkshop: Bauhaus bauen
    Mo 14.10.–Do 17.10.2019, je 10:00–15:00 Uhr (mit ausreichenden Pausen)
    Inklusiver Ferienkurs für Kinder zwischen 10–12 Jahren mit und ohne Behinderungen
  • Anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums wird das Atelier Bunter Jakob zu einem inklusiven Experimentierfeld. Kinder mit und ohne Behinderungen werden hier zu Erfinderinnen und Erfindern, Gestalterinnen und Gestalter. Nach der Erkundung der Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ setzen sie sich mit den Grundelementen der Gestaltung auseinander. Während des Kurses wird die Kunst spielerisch mit mehreren Sinnen erforscht. Wie fühlt sich ein Dreieck an, wonach riecht blau? Wie klingt Draht? Eigene Objekte aus verschiedenen Materialien werden entworfen und umgesetzt. Am Ende entsteht aus den einzelnen Objekten ein Gemeinschaftsbild – ein Standmobile.
    In Kooperation mit Jugend im Museum e.V.
    Dank freundlicher Unterstützung der GASAG kostenfrei
    Anmeldung und nähere Informationen: Jugend im Museum e.V., unter
    Tel. 030 26 642-2242
    E-Mail
  • Hinweis für hörbeeinträchtigte Besucher*innen zu Audioguide und öffentlichen Führungen
    Zur Ausstellung „original bauhaus. Die Jubiläumsausstellung“ bietet das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung einen inklusiven Audioguide in deutscher und englischer Sprache. Dieser verfügt über einen eingebauten hörgeräteoptimierten Lautsprecher, der die Verwendung von Induktions-/ Halsringschleifen unnötig macht. Um die Technik nutzen zu können, benötigen Sie ein Hörgerät mit T-Spule (Hörgerät auf die Position T oder MT stellen). Die Leihgebühr ist im Museumseintritt enthalten.
    Durch den Einsatz eines Gruppenführungssystems werden alle Führungen für hörbeeinträchtigte Besucherinnen und Besucher zugänglich. Hierfür können Induktions-/ Halsringschleifen am Ausgabestand ausgeliehen werden.

2. Ausstellung „Bettina Pousttchi. In Recent Years”
(12.09.2019–06.04.2020)

Bettina Pousttchi (* 1971) arbeitet an der Schnittstelle von Skulptur, Fotografie und Architektur. Ihre ortsspezifischen Interventionen im öffentlichen Raum bedecken oft ganze Häuserfassaden und nehmen Bezug auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Pousttchi reflektiert die Rolle der Fotografie im digitalen Zeitalter und befragt das Verhältnis von Erinnerung und Geschichte. Ihr Interesse an den Strukturen des öffentlichen Raumes setzt sich in ihren Skulpturen fort, für die sie oft Stadtmobiliar wie Absperrgitter, Straßenpfosten oder Fahrradständer transformiert. In der Berlinischen Galerie wird Pousttchi ausgewählte Skulpturen präsentieren sowie eine ortsspezifische Arbeit für die Fassade des Museums entwickeln.

  • Eröffnung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
    Mi 11.09.2019, 19:00 Uhr
    Die Redebeiträge werden simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.
    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, ohne Anmeldung.
  • Kuratorinnen- bzw. Kuratorführung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
    Mo 23.09.2019, 14:00–15:00 Uhr
    Führung mit Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie und Kurator der Ausstellung
    Die Führung wird simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.
    Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten, ohne Anmeldung.
    Sa 08.02.2020, 14:00–15:30 Uhr
  • Ein Gespräch mit der Kunstvermittlerin Veronika Kranzpiller lädt zum gemeinsamen Austausch ausschließlich in Deutscher Gebärdensprache (DGS) über die Ausstellung der Künstlerin Bettina Pousttchi ein.
    In Kooperation mit dem Museumsdienst Berlin
    Das Kunstgespräch ist im Museumseintritt enthalten, ohne Anmeldung.
    Link zum Kalender-Eintrag der Berlinischen Galerie:
    https://bit.ly/2K3MxV0

Theateraufführungen unter dem Motto "Der Hauptmann und sein Milljöh"

Die Hauptmann-von-Köpenick-Bühne bietet ein sehenswertes Programm rund um den Hauptmann. Besonders, wenn Sie das Berliner Original, Volksschauspieler Jürgen Hilbrecht, mit seinen Programmen unterhält. Ob mit seinem Solo-Theaterstück, seinen Otto-Reutter-Abenden oder seiner schwungvollen, spritzigen Stand Up Comedy “Der Hauptmann und sein Milljöh”.

Bei Interesse bitte unbedingt melden unter:
Tel.: (030) 533-4848 (Anrufbeantworter)
Hauptmann von Köpenick Bühne

Kunst inklusive - Die Online-Galerie für Insider Art

“Viele Menschen mit Behinderung sind ungeheuer kreativ. Aber sie arbeiten oft im Verborgenen. Das wollten wir ändern“, sagt Bea Gellhorn, die Geschäftsführerin der Online-Galerie Insider Art. Mittlerweile zeigen schon über 150 Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen ihre Kunstwerke im Internet und finden auf diese Weise ein ganz neues Publikum.

Mit der Internet-Galerie für Insider Art hat die Initiatorin Bea Gellhorn einen Ausstellungsort erstmal im Kunstkontext für Künstlerinnen und Künstler mit jeder Art von Handicap geschaffen. Seit dem Start im Mai 2007 hat sich die Internet-Galerie zur größten Plattform für zeitgenössische bildende Kunst von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderungen in Deutschland entwickelt. Bea Gellhorn versteht ihr Projekt als Zeichen gelebter Integration und einen wichtigen Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit – daher hat sie auch den Begriff Insiderart geprägt, der Kunst von Menschen mit jeder Art von Behinderung einbezieht und ihren Kunstwerken einen Raum gibt. Im Gegensatz zur Outsider Art, die sich als eine Kunstform jenseits des etablierten Kunstbetriebs definiert, hat Insider Art einen inklusiven Anspruch und will Teilhabe am Kunstgeschehen ermöglichen. Mehr als 150 Künstlerinnen und Künstler sehen das genauso und stellen auf dieser Seite im Internet ihre Werke aus und bieten sie zum Verkauf an.

Deshalb sind weitere Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung eingeladen, ihre Arbeiten bei der Internet-Galerie einzureichen und sie dort kostenfrei auszustellen. In einer neuen Rubrik “Das Atelierfenster” können auch Einrichtungen und Werkstätten ihre künstlerische Arbeit und die dort entstandenen Kunstwerke präsentieren.

Die Online-Galerie will zudem nicht nur Ausstellungsplattform sein. Ziel sei es auch, den Künstlerinnen und Künstlern sowie auch den Ateliers Zugang zu Wissen und zum Kunstgeschehen zu eröffnen. “Nur so entsteht überhaupt die Chance auf ein möglichst selbstbestimmtes Arbeiten und Leben als Künstler und möglichen Erfolg.” Die Online-Galerie für Insider Art sorgt nicht nur für eine breite Öffentlichkeit und ständig wachsende Besucherzahlen, sondern schafft Vernetzung, bietet Beratung und Information und bemüht sich auch darum, behinderte Künstlerinnen und Künstler und ihre Anliegen gesellschaftlich und politisch selbstbewusst zu vertreten.

Weitere Veranstaltungshinweise

Weitere Veranstaltungshinweise sowie Nachrichten zur Barrierefreiheit finden Sie auf den folgenden Seiten: