Newsletter des Landesdenkmalamtes Berlin - August 2018

Neu unter Denkmalschutz

Bildvergrößerung: Mitte Friedrichstraße Checkpoint Charlie
Checkpoint Charlie, Panorama
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

Checkpoint Charlie

Im Juni 2018 hat das Landesdenkmalamt Berlin die ehemalige „Grenzübergangsstelle Friedrichstraße / Zimmerstraße“ und den Checkpoint Charlie zwischen Mitte und Kreuzberg unter Denkmalschutz gestellt. Als bekanntester innerstädtischer Grenzübergang in Zeiten des Kalten Krieges spielt er auch heute noch eine herausragende Rolle im Mauergedenken und im Mauertourismus. Zum weltweit bekannten Bild des Checkpoints Charlie gehören die große Freifläche rechts und links von der Friedrichstraße sowie die Brandwände am Rand dieser prominenten innerstädtischen Brache. Bei der kommenden städtebaulichen Neuordnung des Areals kommt es der Denkmalpflege darauf an, diese Elemente erkennbar zu erhalten.

Bildvergrößerung: Spandau Wilhelmstadt Picheldorfer Straße Rayonhaus Fachwerkhaus
Rayonhaus in Spandau
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Christina Czymay

Rayonhaus in Spandau

Das Landesdenkmalamt Berlin hat ein Rayonhaus in der Spandauer Wilhelmstadt unter Denkmalschutz gestellt. Das Eckgebäude an der Pichelsdorfer Straße 89 / 91 ist ein zweigeschossiges Fachwerkhaus aus dem Jahr 1870, das im Vorfeld der Spandauer Festung gebaut wurde. Es ist außergewöhnlich authentisch erhalten. Der Zigarrenhersteller Hermann Lüdicke bezog es Anfang der 1870er Jahre und erweiterte es mit einem höheren Fachwerk-Zwischenbau sowie einem Backstein-Gewerbebau im Hof für die Zigarrenherstellung.

Rayons sind Gebiete, deren Bebauung im Verteidigungsfall schnell geräumt werden sollte. In Spandau-Klosterfelde und -Neustadt gibt es weitere denkmalgeschützte Rayonhäuser.

Bildvergrößerung: Mitte Ida-von-Arnim-Straße Berliner Mauer
Mauerrest an der Ida-von-Arnim-Straße
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

Mauerrest an der Ida-von-Arnim-Straße

Das Landesdenkmalamt Berlin hat einen weiteren Rest der Berliner Mauer unter Denkmalschutz gestellt. Es liegt zwischen dem Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal und der Chausseestraße, wo es früher einen Grenzübergang gab. Es handelt sich um eine Vorfeldsicherungsmauer, die heute parallel zur neu geschaffenen Ida-von-Arnim-Straße verläuft. Das erhaltene Mauerstück ist knapp 40 Meter lang. Es besteht aus Doppel-T-Stahlträgern, zwischen die Betonplatten eingeschoben sind. Konstruktion, Materialien und die Maße der Platten des Mauerstücks stimmen mit der Hinterlandmauer an der Bernauer und Gartenstraße überein. An der Mauer sind noch drei Schäfte von Peitschenlampen angebracht, die ehemals den begleitenden Postenweg beleuchtet haben. Das erhaltene Mauerstück ist in einem sehr guten Zustand, vermutlich, weil es jahrelang vollständig zugewachsen war.

Verleihung des Deutschen Preises für Denkmalschutz 2018

Logo Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz
Bild: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz verleiht am 29. Oktober in Straßburg den diesjährigen Deutschen Preis für Denkmalschutz.

Auf Vorschlag des Landesdenkmalamtes Berlin und des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen erhält die Website moderne-regional.de den Internetpreis. Die von Dr. Karin Berkemann, Daniel Bartetzko und Julius C. Reinsberg betreute Website unterstützt die Denkmalfachbehörden bei der Sensibilisierung der Bevölkerung für Denkmale der Nachkriegsjahrzehnte.

Insgesamt erhalten 2018 zwölf Persönlichkeiten und acht Personengruppen den Deutschen Preis für Denkmalschutz, die höchste Auszeichnung des Denkmalschutzes in der Bundesrepublik Deutschland.

Den Journalistenpreis erhielten u. a. Daniela Lentin und Simone Augustin, RadioBERLIN 88,8, rbb für ihre Reihe „Bauzombies – Was wird aus den Ruinen unserer Stadt.“

Das Landesdenkmalamt Berlin gratuliert!

Neuerscheinungen

Nachkriegszeit bis Ende der Sechziger Jahre

Gartendenkmale in Berlin. Nachkriegszeit bis Ende der Sechziger Jahre

Im Berlin der Nachkriegszeit Jahre entstanden zahlreiche Park- und Grünanlagen, Stadtplätze und Siedlungsgrün, sowjetische Ehrenmale, Friedhöfe und Privatgärten neu oder sie wurden in dieser Zeit prägend umgeformt. Die Gestaltung folgt künstlerischen Ansprüchen und reagierte gleichzeitig stark auf die unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse im geteilten Berlin. Die Publikation beleuchtet diesen Zeitabschnitt anhand von Einzelthemen, stellt die verschiedenen Gartendenkmale vor und erläutert Erfahrungen der Berliner Gartendenkmalpflege. Kurzbiographien von Planenden sowie eine umfangreiche Bibliographie vervollständigen das Buch und machen es zu einem unerlässlichen Nachschlagewerk für alle am Berliner Nachkriegsgrün Interessierte, Garten- und Kunsthistoriker, Denkmalpfleger und Städteplaner. Gleichzeitig hat die Neuerscheinung den Anspruch, den gartendenkmalpflegerischen Umgang mit Objekten aus dieser Epoche zu erleichtern und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren.

  • Reihe: Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin 50
  • Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin
  • 416 S., 528 Abb., 21 × 29,7 cm, Hardcover
  • Michael Imhof Verlag, Petersberg 2018
    ISBN 978-3-7319-0658-2
    Euro 34,95
    Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag ab Ende August 2018
Jewish Cemeteries Cover

Metropolitan Jewish Cemeteries of the 19th and 20th Centuries in Central and Eastern Europe

Der international renommierte Experte für jüdische Sakral- und Sepulkralarchitektur, Prof. Dr. Dr. Rudolf Klein aus Budapest, stellt in diesem Band 20 Jüdische Friedhöfe des 19. und 20 Jahrhunderts in Großstädten Zentral- und Osteuropas vor. Die vergleichende Studie analysiert die Entwicklung der jüdischen Begräbnisstätten und behandelt Themen wie die Morphologie jüdischer Friedhöfe, Grabsteintypologie, Symbolik auf Grabmalen oder ikonographische Aspekte jüdischer Nekropolen zwischen Baltikum und Balkan, Russland und Deutschland. Die englischsprachige, reich illustrierte Untersuchung versteht sich auch als Beitrag zur Ermittlung von Welterbequalitäten jüdischer Friedhöfe und möchte Möglichkeiten einer transnationalen seriellen Welterbenominierung von jüdischen Begräbnisstätten in Europa ausloten.

  • Reihen: Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin 49; ICOMOS Hefte des Deutschen Nationalkomitees LXVI (66)
  • Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin, ICOMOS Deutschland
  • Autor: Rudolf Klein
  • 456 S. mit 700 farbigen Abb., 21 × 29,7 cm, Hardcover
  • Michael Imhof Verlag, Petersberg 2018
    ISBN 978-3-7319-0752-7
    Euro 69,00
    Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag

Termine

Bildvergrößerung: Claudia Maria Melisch
Claudia Maria Melisch
Bild: Melisch, Claudia Maria

26. August 2018: Sommerfest auf dem Petriplatz

Am letzten Sonntag im August haben Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit, den historischen Petriplatz wiederzuentdecken. Bis 2009 wurden hier die Grundmauern der Cöllnischen Lateinschule und der Petrikirche sowie der Kirchhof ausgegraben. Die leitende Archäologin Claudia Maria Melisch bietet kostenlose Führungen zur Mittelaltergeschichte von Cölln an. Auch zum geplanten Archäologischen Besucherzentrum kann man sich informieren.

Termin:
Sonntag, 26. August 2018, 12-16 Uhr

Ort:
Kleine Gertraudenstraße / Scharrenstraße

Bildvergrößerung: Ehemaliger Flughafen Tempelhof
Flughafen Tempelhof
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

1. September 2018: Sommerfest auf dem Flughafen Tempelhof

Unter Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller öffnet der Flughafen Tempelhof am Samstag, den 1. September 2018 seine Türen. Im Rahmen des Sommerfestes gibt es neben Gebäudeführungen, Ausstellungen uvm. auch Angebote für Familien. Am Stand des Landesdenkmalamtes Berlin bekommen Sie Informationen über den denkmalgeschützten ehemaligen Zentralflughafen sowie zu Denkmalpflege und Denkmalschutz in Berlin.

Termin:
Samstag, 1. September 2018

Ort:
Flughafen Tempelhof

Bildvergrößerung: Tierpark Friedrichsfelde
Tierpark Friedrichsfelde
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

5.-7. September 2018: Tagung „Gartendenkmale der 1950er und 1960er Jahre“

Viele verbinden mit dem Begriff „Nachkriegsmoderne“ die Architektur der 1950er bis 1960er Jahre. Doch auch stadtbildprägende Platz- und Parkanlagen, Gärten und Ehrenmale bezeugen neue, moderne Gestaltungsweisen in der Garten- und Landschaftsarchitektur in ganz Europa.

Dem europäischen Nachkriegsgrün widmet das Landesdenkmalamt die Tagung vom 5. bis 7. September 2018 in Berlin. Die Veranstaltung wird vom Landesdenkmalamt Berlin organisiert und von zahlreichen Kooperationspartnern, wie zum Beispiel der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH, unterstützt.

Im Rahmen der mehrtägigen Veranstaltung werden im nationalen und internationalen Austausch folgende Aspekte diskutiert:

• Neueste Erkenntnisse zu Protagonisten des Nachkriegsgrüns in der BRD und in der DDR
• die derzeitige Situation und der Umgang mit dem Nachkriegsgrün im deutschsprachigen Europa mit Beiträgen aus Schweiz und Österreich
• sowie Aspekte der Restaurierung und praktischen Gartendenkmalpflege hinsichtlich Pflanzenverwendung und Materialien.

Fallstudien ergänzen das Programm.

Den Auftakt bildet am 5. September 2018 ein abendlicher Denkmalsalon, bei dem neben den skandinavischen Einflüssen auf die Landschaftsarchitektur in Deutschland auch die Neuerscheinung „Gartendenkmale in Berlin: Nachkriegszeit bis Ende der Sechziger Jahre“ des Landesdenkmalamts vorgestellt wird. Am 6. September folgt ein ganztägiger Denkmaldialog mit zahlreichen Beiträgen zum Thema. Ein Exkursionstag am 7. September zu Gartendenkmalen in Ost- und West-Berlin beschließt das Programm. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 statt.

Kostenfreie Veranstaltung, Eintritt frei, Anmeldung über untenstehenden Link erforderlich, Platzzahl begrenzt, Programmänderungen vorbehalten.

Termin:
5.-7. September 2018

Ort:
Schloss Friedrichsfelde (5.-6. September 2018), Am Tierpark 39/41, 10319 Berlin

Bildvergrößerung: Tag des offenen Denkmals 2018
Tag des offenen Denkmals 2018
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

8.-9. September 2018: Tag des offenen Denkmals 2018

Am Wochenende 8. und 9. September findet der Tag des offenen Denkmals in Berlin statt. Das bundesweite Schwerpunktthema lautet „Entdecken, was uns verbindet“. Etwa 340 Angebote in allen Berliner Bezirken laden zu Denkmalbesichtigungen ein – in der Regel kostenfrei, oft aber nur mit Anmeldung.

Zum Tag des offenen Denkmals hat das Landesdenkmalamt Berlin wieder ein umfangreiches Programmheft herausgegeben. Noch mehr findet sich im stets aktuell gehaltenen Internetprogramm

Das gedruckte Programmheft liegt kostenfrei im Alten Stadthaus aus (Klosterstr. 47 in 10179 Berlin-Mitte, direkt am U-Bhf. Klosterstraße, zugänglich werktäglich 7–19 Uhr).

Termin:
8.- 9. September 2018

Ort:
berlinweit

Bildvergrößerung: Rotes Rathaus
Berliner Rathaus
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

9. September 2018: Abschlussveranstaltung für den Tag des offenen Denkmals: „Erleben, Erklären, Erhalten – Bürger engagieren sich für Denkmale!“

Um den Tag des offenen Denkmals gemeinsam ausklingen zu lassen, laden die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und das Landesdenkmalamt auch in diesem Jahr wieder am Sonntagabend zum abschließenden Denkmalsalon in das Berliner Rathaus ein. Passend zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 und seinem Motto „Sharing Heritage – Erbe teilen“ steht das neuartige Engagement von Berliner Initiativen und Personen zur Förderung des Denkmal-Erbes im Mittelpunkt: Das junge Kulturerbenetz.Berlin soll als Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Weiterbildung wirken, Stimme und Lobby der bürgerschaftlichen Denkmalpflege sein.

Aus dem Programm:

  • Begrüßung
    Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa
  • Impulsvortrag „Denkmalkultur – Baukultur – Bürgerengagement“
    Reiner Nagel, Bundesstiftung Baukultur, Vorstandsvorsitzender
  • Vorführung des Jugendprojekts werkstattdenkmal 2018

Ein Empfang, Ausstellungen, Infostände und Musik runden das Programm ab.

Termin:
Sonntag, 9. September 2018, 19-21 Uhr, Einlass ab 18 Uhr

Ort:
Großer Saal, Berliner Rathaus, Berlin-Mitte (Bhf. Alexanderplatz), wegen Baustellenarbeiten Zugang nur über Jüdenstraße. Barrierefreier Zugang möglich.

ECHY Europäisches Kulturerbejahr 2018
Europäisches Kulturerbejahr 2018
Bild: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz

13. September 2018: Handwerklichkeit und Denkmalrestaurierung in Berlin

Denkmalpflege und Kulturerbeerhalt – beides braucht qualifizierte Handwerker und Restauratoren. Situation, Entwicklung und Zukunft von Ausbildung und Praxis in Handwerk und Restaurierung stehen im Mittelpunkt dieser Gemeinschaftsveranstaltung, zusammen mit Präsentationen von beispielhaften Gewerken.

Eine Veranstaltung des Landesdenkmalamtes Berlin und der Handwerkskammer Berlin mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz im Rahmen des Kongresses „Kulturerbe Handwerk in Europa“ des Zentralverbands des Deutschen Handwerks vom 12.-14. September 2018.

Mit Bustour zu prämierten Denkmalen und Werkstätten, Abendveranstaltung mit Podiumsdiskussion mit Gästen aus dem Senat, der Fachwelt und der Bauherrenschaft.

Bildvergrößerung: Rudow archäologische Grabung
Archäologische Grabung in Rudow
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Uwe Michas

22. September bis 7. Dezember 2018: Begleitprogramm zur Ausstellung „Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland“

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen (VLA) im Martin-Gropius-Bau vom 21. September 2018 bis 6. Januar 2019 die Ausstellung „Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland“. Als Begleitprogramm zur Ausstellung bietet das Landesdenkmalamt Berlin Führungen, Besichtigungen und Workshops für Kinder an.

Für die Teilnahme an einer dieser Veranstaltungen ist die Anmeldung bei den Besucherdiensten der Staatlichen Museen zu Berlin ab dem 10. September 2018 erforderlich. Detaillierte Informationen zur Anmeldung erscheinen demnächst als Kurzmeldung vom Landesdenkmalamt Berlin .

Von der Gotik zum Historismus – Bauhistorischer Spaziergang durch das Klosterviertel (Gunnar Nath)

Treffpunkt:
Ecke Kloster- und Gruner Straße, U-Bahnhof Klosterstraße
Termine:
28.9., 26.10., 09.11., 07.12. (jeweils freitags 14 Uhr)

Archäologischer Spaziergang durch Alt-Cölln (Michael Malliaris)

Treffpunkt:
Schlossplatz 1, ESMT
Termine:
05.10., 19.10., 16.11., 30.11. (jeweils freitags 14 Uhr)

Gedenkstätte Berliner Mauer (Uwe Michas)

Treffpunkt:
Besucherzentrum, Bernauer Straße 111
Termine:
12.10., 02.11., 23.11. (jeweils freitags 14 Uhr)

Workshops für Kinder von 8 bis 12 Jahren (Claudia Maria Melisch)

Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind mitzubringen. Es wird mit archäologischen Objekten gearbeitet.

Treffpunkt:
Schutzbau am Petriplatz, Scharrenstraße
Termine:
22.09., 29.09., 13.10., 27.10., 03.11. (jeweils sonnabends 11-13.30 Uhr)

Bildvergrößerung: Mitte Niederkirchnerstraße Martin-Gropius-Bau
Martin-Gropius-Bau
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

17. Oktober 2018: 21. Berliner Archäologentag „Bewegte Zeiten. Archäologie in Berlin“

Die Ausstellung „Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland“ (siehe oben) thematisiert den Transfer von Menschen, Waren und Ideen in Europa in allen Zeiten.

Der Archäologentag greift diesen Schwerpunkt auf und macht die Handelsbeziehungen am Beispiel von Fundmünzen deutlich, die aus weiten Teilen Deutschlands und darüber hinaus nach Berlin gelangten. Die Produktion von Tonpfeifen nach holländischem Vorbild und deren Imitation zeigt exemplarisch den technologischen Transfer und die Abriegelung von Märkten im 17. und 18. Jahrhundert. Die Funde vom Tempelhofer Feld beleuchten schließlich das dunkle Kapitel der Zwangsarbeit ausländischer Arbeiter im Berlin der NS-Zeit.

Berichte über geleistete und bevorstehende Grabungen, Neues zum Mädchengrab aus Britz und die Einführung in die Ausstellung, die im Rahmen des Archäologentages besichtigt wird, runden das Vortragsprogramm ab.

Termin:
Mittwoch, 17. Oktober 2018

Ort:
Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
Vorträge finden im Kinosaal statt.

Charlottenburg Ernst-Reuter-Platz TU Architekturgebäude
TU Architekturgebäude
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

18. November 2018: Kolloquium zur Verabschiedung und Neubesetzung der Leitung des Landesdenkmalamts Berlin

Zum Übergang der Leitung des Landesdenkmalamts Berlin von Prof. Dr. Jörg Haspel auf Dr. Christoph Rauhut

Am 18. November 2018 findet an der Technischen Universität Berlin ein Festkolloquium zum Wechsel der Amtsleitung der Denkmalfachbehörde von Berlin statt.

Termin:
Sonntag, 18. November Oktober 2018, 10-14 Uhr

Ort:
Technische Universität Berlin, Architekturgebäude, Ernst-Reuter-Platz
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen folgen.

Kontakt

Landesdenkmalamt Berlin Dr. Christine Wolf Klosterstraße 47, 10179 Berlin Tel.: 030 90259-3670 Fax: 030 90259-3700