Beschlagnahme von angeblichen Hitler-Bildern: Ermittlungen laufen

Beschlagnahme von angeblichen Hitler-Bildern: Ermittlungen laufen

Nach der Beschlagnahme von drei Bildern, die angeblich von Adolf Hitler gemalt und in Berlin beschlagnahmt wurden, ermittelt die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt wegen Betrugsverdachts.

Ein Landschaftsaquarell

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Die angebliche Unterschrift von Adolf Hitler ist auf einem Landschaftsaquarell zu sehen. Foto: Gregor Fischer/Archiv

Wie die Anklagebehörde am Dienstag (12. Februar 2019) auf dpa-Anfrage weiter mitteilte, werden die Aquarelle derzeit im Landeskriminalamt untersucht. Der aufwendige Check könne noch mehrere Wochen dauern. Die Farbpigmente und das Papier werden demnach analysiert, um das Alter der Bilder festzustellen.

Angebliche Hitler-Aquarelle wurden im Januar beschlagnahmt

Die Polizei hatte die Bilder am 24. Januar kurz vor einer geplanten Auktion in Pankow sichergestellt. Es gebe begründete Zweifel an der Echtheit, hatte eine Sprecherin der Behörde mitgeteilt. Bei einer Internetwache war demnach zuvor eine Strafanzeige eingegangen.
Laut Auktionshaus sollen es Landschaftsbilder aus den Jahren 1910 und 1911 sein und aus einer Kölner Familiensammlung stammen. Das Auktionshaus hatte darauf verwiesen, in dem Verfahren lediglich Zeuge zu sein und zur Herausgabe der Bilder verpflichtet gewesen zu sein.

Gutachten zur Echtheit liegt vor

Gebe es bei Versteigerungsobjekten «auch nur den kleinsten Hinweis auf eine Fälschung», werde ein Verkauf stets abgelehnt. «Im konkreten Fall liegt uns ein Gutachten zur Echtheit der Werke vor», hatte es in einer Erklärung geheißen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 12. Februar 2019 15:34 Uhr

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