Neues Anti-Terror-Zentrum für Berliner Polizei

Neues Anti-Terror-Zentrum für Berliner Polizei

Berlin will die Innere Sicherheit ausbauen. Am 19. Juli 2021 wurden die beiden ersten Abschnitte eines Anti-Terror-Zentrums an die Polizei übergeben.

  • Berliner Anti-Terrorzentrum© dpa
    Blick während einer Pressekonferenz ins Innere des neuen Berliner Anti-Terrorzentrums in der Ringbahnstraße.
  • Anti-Terror-Zentrum (3)© dpa
    Blick auf das Gebäude des neuen Berliner Anti-Terrorzentrums in der Ringbahnstraße.
  • Anti-Terror-Zentrum (1)© dpa
    Stefan Redlich (l), stv. Leiter LKA Berlin, und Christian Steiof, Leiter des LKA Berlin, stehen vor dem neuen Berliner Anti-Terrorzentrum.
  • Anti-Terror-Zentrum (2)© dpa
    Blick auf das Gebäude des neuen Berliner Anti-Terrorzentrums in der Ringbahnstraße.
Innensenator Andreas Geisel (SPD) sprach von einem Meilenstein, indem man eine zentrale Infrastruktur im Kampf gegen Terrorismus und Schwerstkriminalität schaffe. In dem früheren Reichspostzentralamt an der Ringbahnstraße in Tempelhof sollen später einmal 1200 Beschäftigte arbeiten. Bis Ende des laufenden Jahres sollen die ersten 200 beginnen.
Die neue Einrichtung mit 400 Räumen ist eine Konsequenz aus dem Terroranschlag auf den Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016, bei dem insgesamt zwölf Menschen getötet wurden. Staatsschutz, Spezialeinsatzkräfte und Operative Dienste der Berliner Polizei wie Personenschutz, Fahndung und Aufklärung sollen so schneller agieren können. Die zentrale Lage und die Nähe zur Autobahn seien entscheidend, hieß es.
Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte, die Gefahr von Terroranschlägen sei gegenwärtig. Die Sicherheitsbehörden hätten die Lehren aus dem Anschlag vom Breitscheidplatz gezogen. Bislang sind die verschiedenen Einheiten auf mehrere Standorte verteilt. Die Gesamtkosten werden mit 47 Millionen Euro angegeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 19. Juli 2021 13:26 Uhr

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