Mit seiner Entscheidung würdige das Unesco-Welterbekomitee nicht nur die Qualität der Siedlung, sondern trage eine historische Idee in die Gegenwart. Zuvor hatte das Komitee während seiner Sitzung im südkoreanischen Busan beschlossen, dass die 1926 bis 1932 im Bauhausstil errichtete Siedlung nun zum Unesco-Welterbe gehört. Es handelt sich dabei aber um keinen neuen Eintrag in die Welterbeliste, sondern eine Erweiterung der bereits 2008 anerkannten Welterbestätte "Siedlungen der Berliner Moderne". Dazu zählen nun insgesamt sieben Siedlungen, darunter die bekannte Hufeisensiedlung im Bezirk Neukölln und die Weiße Siedlung in Reinickendorf. Insgesamt befinden sich in Deutschland 55 Welterbestätten.