Impfzentrum Erika-Heß-Eisstadion geht in Betrieb

Impfzentrum Erika-Heß-Eisstadion geht in Betrieb

Berlins zweites Impfzentrum öffnet am heutigen Morgen (14. Januar 2021). Es ist im Erika-Heß-Eisstadion im Stadtteil Wedding untergebracht. Zum Start ist zunächst nur eine Schicht geplant, die bis 14 Uhr dauert, wie die Sprecherin der Impfzentren, Regina Kneiding, am Mittwoch sagte.

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    Helfer gehen durch das zweite neueröffnete Impfzentrum Berlins, im Erika-Heß-Eisstadion.
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    Spritzen mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus liegen in einer Box im zweiten Impfzentrum Berlins, im Erika-Hess-Eisstadion.
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    Polizeibeamte stehen am Morgen vor der Eröffnung von Berlins zweiten Impfzentrum, vor dem Erika-Heß-Eisstadion, wo die Impfungen gegen das Coronavirus beginnen.
  • Impfzentrum Erika-Heß-Eisstadion (6)© dpa
    Helfer stehen bei der Eröffnung des zweiten Impfzentrum Berlins, im Erika-Heß-Eisstadion.
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    Manfred Söder wird von einem Helfer im zweiten Impfzentrum Berlins, im Erika-Heß-Eisstadion, zu seiner Impfung gegen das Coronavirus geleitet.
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    Anneliese Spies (88 Jahre alt) wird im zweiten Impfzentrum Berlins, im Erika-Heß-Eisstadion, von Christopher Rommel (Arzt) gegen das Coronavirus geimpft.
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    Der Eingang zum Erika-Hess-Eisstadion.
Zum Einsatz kommt anders als zunächst vorgesehen am ersten Tag noch der Impfstoff von Biontech und Pfizer, der auch schon im Impfzentrum in der Arena-Halle in Treptow genutzt wird. Am Mittwoch hatte es zunächst Bedenken gegeben, ob es beim Transport des zweiten inzwischen zugelassenen Impfstoff des US-Herstellers Moderna möglicherweise Probleme mit der Kühlkette gegeben hat.
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Zum Start 160 Impfungen pro Tag geplant

Das Bundesgesundheitsministerium versicherte, dass die Qualität der Impfstoffe durch den Transport nicht beeinträchtigt worden sei. Nach einer eigenen Prüfung in der Hauptstadt werde der neue Impfstoff ab Freitag verwendet, sagte der Sprecher der Gesundheitsverwaltung, Moritz Quiske. Im Impfzentrum im Erika-Heß-Eisstadion solle ab Freitag ausschließlich der Moderna-Impfstoff zum Einsatz kommen. Zum Start seien 160 Impfungen pro Tag geplant, zu einem späteren Zeitpunkt seien bis zu 1100 möglich, sagte Quiske. Den Betrieb und die Betreuung im Impfzentrum im Wedding übernehmen der Arbeiter- und Samariterbund in Zusammenarbeit mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin sind bis auf Weiteres pro Schicht zwei Impfärzte und ein diensthabender ärztlicher Koordinator vor Ort.

Weitere Impfzentren starten «in Kürze»

Bereits am 27. Dezember haben die Impfungen in der Arena-Halle in Treptow begonnen, mit kurzer Unterbrechung über den Jahreswechsel. Als drittes von insgesamt sechs Impfzentren in der Hauptstadt soll das auf dem Messegelände an den Start gehen - «in Kürze», wie Kneiding versicherte. Weitere Impfzentren gibt es im Hangar 4 auf dem früheren Flughafen Tempelhof, im Velodrom in Pankow und im Terminal C auf dem früheren Flughafen Tegel. Wann sie den Betrieb aufnehmen, ist noch nicht bekannt. Bisher hat es nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mehr als 35 000 Impfungen in Berlin gegeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Januar 2021 11:43 Uhr

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