Frauen in Bildung und Beruf

Auf einer Tafel wurden verschiedene Begriffe zum Thema Karrie wie z.B. Zukunft, Erfolg, Ausbildung, Diplom, Vertrag, Job in weißer Schrift und in der Mitte das Wort Karriere in oranger Schrift hervorgehoben
Bild: Marco2811 / Fotolia.com

Frauenzukunft e. V: Berufsorientierung, Beratung, Schulabschlüsse

Kursangebot zum Lernen für Frauen

Berufsorientierungskurs bei Frauenzukunft e.V.

Hier können Sie in Ruhe und in Ihrem Tempo lernen. Gemeinsam mit anderen Frauen ab 18 Jahren. Unterrichtet von Frauen.

Sie lernen Deutsch, Englisch, Mathematik. Sie lesen und diskutieren Teile des Grundgesetzes und erfahren viel über unsere demokratische Verfassung.
Vielleicht besuchen Sie mit uns das Berliner Abgeordnetenhaus oder eine Gerichtsverhandlung oder ein Museum?

Das aktuelle Kurs-Angebot entnehmen Sie bitte der Internetseite des Frauenzukunft e.V..

Frauenzukunft e.V.
Genter Strasse 74, Berlin – Wedding
Tel.: 030 / 461 44 77
E-Mail: info@frauenzukunft-ev.de

100% Made by Women: Kaffee sichert Frauen mehr Teilhabe und ihre Existenz

Social Start-up kämpft für mehr Fairness im Kaffeehandel. Unterstützt von TERRE DES FEMMES und BRIGITTE

Frauen haben traditionell weniger Mitbestimmungsrechte in der Kaffeeproduktion und können daher nur sehr begrenzt beeinflussen, wie die Erlöse aus dem Kaffeeverkauf verwendet werden. Um die Position und die Rechte von Frauen zu stärken, führt das Berliner Social Business Kaffee-Kooperative.de mit Angelique’s Finest einen Kaffee ein, der zu 100% von Frauen produziert wird. Am 13. Januar 2018 startete das Unternehmen unter https://www.startnext.com/angeliques-finest eine Crowdfunding-Kampagne, um den ersten Import des Kaffees vorzufinanzieren.

Der Fairtrade-zertifizierte Kaffee wird von ruandischen Partner-Frauenkooperativen des Unternehmens angebaut und verarbeitet. Kaffee-Kooperative.de folgt dem Fairchain-Handelsmodell, bei dem durch Rösten und Verpacken des Kaffees im Ursprungsland eine faire Wertschöpfungskette angestrebt wird. So wird nicht nur die Leistung von Frauen in der Kaffeeproduktion besser honoriert, auch ihre Position in der Handelskette wird gestärkt. „Rund 70 Prozent der Arbeiten im Kaffeeproduktionsprozess werden von Frauen verrichtet, zuvorderst die körperlich anstrengenden Arbeiten am Anfang der Wertschöpfungskette, doch im Durchschnitt erhalten diese nur 30 Prozent der Erlöse. Diese Ungerechtigkeit möchten wir aktiv bekämpfen,“ so Angelique Karekezi, Geschäftsführerin der Rösterei in Kigali und Namensgeberin für den Kaffee.

Unterstützt wird die Markteinführung von der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES und der Frauenzeitschrift BRIGITTE. „Dieser Kaffee ist ein Wachmacher. Er schärft unser Bewusstsein für nachhaltiges Engagement, für die Stärke der Frauen, für Gleichberechtigung, Empowerment und Solidarität. Alles Werte, für die BRIGITTE sich immer einsetzt – und deshalb unterstützen wir das Projekt gern,“ so Brigitte Huber, Chefredakteurin BRIGITTE.

„Ein Kaffee ganz aus Frauenhand! Diese Idee hat mich von Anfang an begeistert!“, sagt Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES. „Fairness, Transparenz und die Teilhabe der Frauen an der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben. Genau die richtigen Bedingungen für ein hochwertiges Produkt, was nur die Frage offen lässt: Warum nicht immer so?“

Angelique’s Finest ist ein aromatischer Spezialitätenkaffee aus den Vulkanbergen Ruandas. Die Partnerkooperativen sind von der International Women’s Coffee Alliance (IWCA) anerkannt und Fairtrade-zertifiziert. Der Arabica-Hochlandkaffee zeichnet sich durch eine sanfte Süße, einen Hauch Schokolade und eine zarte Zitrusnote aus. Der Gewinn aus dem Verkauf geht zurück in die Kooperativen und ermöglicht den Frauen und ihren Familien finanzielle Unabhängigkeit und mehr Teilhabe. Der Kaffee ist aktuell nur über die Crowdfunding-Aktion zu bestellen: https://www.startnext.com/angeliques-finest und wird voraussichtlich ab Juli 2018 regulär erhältlich sein.

Über Kaffee-Kooperative.de
Kaffee-Kooperative.de, gegründet von Allan Mubiru und Xaver Kitzinger, bietet als zur Zeit einziges Unternehmen Fairtrade-zertifizierten und im Anbauland fertig gerösteten Spezialitätenkaffee in Deutschland an, so dass die gesamte Wertschöpfungskette im Produktionsprozess bei den Partnerkooperativen verbleibt.

Eindrücke des Projektes "100% made by woman"

zur Bildergalerie

Infoline FIONA – das kostenlose Berliner Beratungstelefon für Frauen zu Beruf, Bildung und Beschäftigung!

Flyer Infoline Fiona
Bild: BER-IT Berufsperspektiven für Frauen

Bereits seit 2005 können sich Berlinerinnen, die einen beruflichen Einstieg oder Wiedereinstieg suchen, die sich beruflich verändern wollen, vor einer Bewerbungssituation stehen, eine Weiterbildung suchen oder sonstige Fragen zu den Themen Beruf, Bildung und Beschäftigung haben, über die Infoline FIONA telefonisch fachkundig, anbieterneutral und vertraulich beraten lassen.

Das Beratungstelefon ist in der Zeit von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr besetzt. Die Hotline bietet neben Informationen und Kurzberatungen durch kompetente Beraterinnen auch Terminvergaben zur – ebenfalls kostenfreien – persönlichen Einzelberatung in den beteiligten Einrichtungen an.

Von diesem Angebot haben bislang mehr als 23.565 Frauen Gebrauch gemacht.

Unter der Telefonnummer 0800 4540299 ist die Infoline FIONA von Montag bis Freitag in der Zeit von 10:00 bis 16:00 für Anrufende kostenfrei erreichbar.

  • BER-IT Berufsperspektiven für Frauen (Do. 10-13 Uhr)
  • Beratungsstelle Frau und Arbeit bei Raupe und Schmetterling Frauen in der Lebensmitte e. V. (Mo. 10-13 Uhr)
  • Frauenzentrum Marie e. V. (Frei. 10-16 Uhr)
  • Frau und Beruf e. V. (Do. 13-16 Uhr)
  • Inpäd e. V. – Weiterbildung und Beratung für Frauen (Mi. 10-13 Uhr)
  • KOBRA Beruf | Bildung | Arbeit (Di. 10-16 Uhr)
  • TIO Weiterbildungsberatung (Mi. 13-16 Uhr)

Begleitet wird das Beratungstelefon durch das Online-Informationsportal www.frauen-berufsperspektive.de, das tagesaktuelle Hinweise, Tipps und Informationen zu den Themen Beruf, Bildung und Beschäftigung bereitstellt und zu den beteiligten FBBE weiterleitet: http://www.frauen-berufsperspektive.de/einrichtungen.html.

Das Beratungstelefon ist ein Angebot der von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung geförderten Frauen-BildungsBeratungs-Einrichtungen (FBBE):

Aktionsbündnis "Mehr Mädchen in MINT im Bezirk Treptow-Köpenick"

Mehr Mädchen in MINT
Bild: BA Treptow-Köpenick

Die demografische Entwicklung stellt auch die in Treptow-Köpenick angesiedelten Unternehmen in den nächsten Jahren vor die bedeutende Aufgabe der Nachwuchssicherung. Gerade in technologieorientierten Unternehmen werden dabei verstärkte Anstrengungen notwendig.

Junge Frauen sind die in Deutschland am besten ausgebildete Gruppe junger Menschen. Gleichzeitig wird ihnen unterstellt, dass sie kein Interesse an technischen, handwerklichen, naturwissenschaftlichen oder IT-Berufen haben. Begründet wird dies mit dem nach wie vor geschlechtsspezifischen Berufsspektrum. Mehr junge Frauen für diese Bereiche zu öffnen und ihre Berufsperspektive zu erweitern ist jedoch eine zukunftweisende Strategie, um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. Zahlreiche Akteure und Unternehmen haben dies erkannt, wecken, unterstützen und bewerben Berufsorientierung und Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen in MINT-Berufen (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik).

Deshalb initiieren die bezirkliche Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust und die Organisation Live e.V, http://www.life-online.de/, die Gründung eines bezirklichen Aktionsbündnisses „Mehr Mädchen in MINT im Bezirk Treptow-Köpenick“.

Weitere Informationen finden Sie hier!

"Mädchen in der Erlebniswelt MINT" bei der LERNFABRIK BERLIN

Mädchen in der Erlebniswelt MINT
Bild: Foto: briti bay

Mädchen haben trotz besserer Schul- und Studienabschlüsse immer noch schlechtere Berufschancen als ihre männlichen Mitschüler. Zudem hat sich auch am Berufswahlverhalten nichts Wesentliches geändert: Nach wie vor konzentrieren sich dabei insbesondere Frauen auf wenige Berufe; dies sind in der Regel klassische Frauenberufe mit geringen Verdienstmöglichkeiten und Karrierechancen.

Hauptzielstellung des Projektes ist es deshalb, durch praxisnahe Technikangebote in einem geschützten Umfeld den Mädchen die Möglichkeit einzuräumen, sich ausprobieren und ihr Interesse an Technik entdecken zu können.

Ein wichtiges Anliegen ist es, in Kooperation mit Netzwerkpartnern und Unternehmen aus dem „Aktionsbündnis Mehr Mädchen in MINT in Treptow-Köpenick“ den Mädchen Mut für Technik zu machen, sich dabei in verschiedenen MINT-Bereichen ausprobieren und erkennen zu können, „dass Technik cool ist“ (Feedback vom Girls’Day).

Das Projekt wird durch das Deutsche Kinderhilfswerk im Rahmen des Förderfonds „Mehr Mut zum Ich“ gefördert.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes Treptow-Köpenick hat die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen.

Ansprechpartner/innen
Petra Israel
Tel: +49 30 6392 9725
Mail: petra.israel@lernfabrik-berlin.de

Nora Sommer
Tel: +49 30 6392 9728
Mail: nora.sommer@lernfabrik-berlin.de

Merkblatt Ergänzende Kindertagespflege

Kinder sitzen im Kindergarten auf dem Boden und hören Erzieherin zu
Bild: Monkey Business - Fotolia.com

Flexibilität und Mobilität sind heute in vielen Berufsbereichen ganz normale Anforderungen. Arbeits-zeiten liegen frühmorgens oder am späten Nachmittag, sie gehen in den Abend hinein oder es wird am Wochenende gearbeitet – mit zunehmender Tendenz. Außerdem gibt es den Schichtdienst und auch Teilzeittätigkeiten können zeitlich so gelagert sein, dass Kinderbetreuungsmöglichkeiten von Kindertageseinrichtungen, Hort und Kindertagespflege nicht ausreichen.

Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung zu vereinbaren, ist eine alltägliche Herausforderung für Berli-ner Frauen und Männer mit Kindern. Dies betrifft auch Eltern, die Arbeitssuchende sind und in eine Arbeitsgelegenheit der Agenturen für Arbeit vermittelt werden. Diese können ihren Anspruch auf Kindertagesbetreuung beim Wohnort-Jugendamt anmelden. Kindertagesbetreuung wird in Kinderta-geseinrichtungen und in Kindertagespflege angeboten. Besonders die Kindertagespflege bietet gute Rahmenbedingungen für flexible Betreuungszeiten – auch außerhalb der Öffnungszeiten von Kinder-tageseinrichtungen und der ergänzenden Betreuung im Rahmen der Schule (Hort).

Das Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege (Kindertagesförderungsgesetz, kurz: KitaFöG) sieht Betreuungsformen für Kinder in Berlin entsprechend dem nachgewiesenen Bedarf der Eltern vor.

Ausbildung in Teilzeit

Die Agentur für Arbeit informiert über die Möglichkeiten zur Ausbildung in Teilzeit. Mehr Informationen

Technikparcours für Mädchen

Technikparcours für Mädchen
Bild: www.girls-day.de

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit hat mit Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit und die Initiative D21 einen Technikparcours für Mädchen entwickelt. Ganz im Zeichen des Girls’Day – Mädchen-Zukunftstags erwartet die Schülerinnen eine spannende Mischung aus Mitmach-Aktionen und Quizrunden zu den Themen Handwerk, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dabei werden die Mädchen auf spielerische Weise an diese Themen und die entsprechenden Berufsfelder herangeführt. An insgesamt 24 Stationen des Parcours ihre Fähigkeiten und Stärken austesten und Interesse an Technik gewinnen. Dieses persönliche Erleben von technischen Aufgaben in einem geschützten Raum für Mädchen ist ein Erfolgsrezept des Girls’Day, das auch im Parcours Anwendung findet.

Der Technikparcours ist für den Einsatz in Schulen, Berufsinformationszentren und Jugendeinrichtungen gedacht und soll schon früh das Talent für technisch-naturwissenschaftliche Berufe zu Tage bringen und fördern.

Seit 2009 gibt das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit den Haushalts-Parcours für Jungen heraus und hat mit diesem praktischen Angebot gute Erfahrungen gemacht. Mit dem Girls’Day-Technikparcours gibt es nun ein Pendant für Mädchen. Die Anleitung zum Girls’Day-Parcours besteht aus 32 Karten und wurde in einer Auflage von 3.000 Exemplaren produziert. Schulen und Jugendeinrichtungen können die Anleitung kostenlos bestellen.

Mehr Informationen unter

https://www.girls-day.de/Material/Girls-Day-Parcours/Technikparcours-fuer-Maedchen

www.kompetenzz.de

Berlin ist eine Stadt der Frauen - Spreeperlen

Spreeperlen
Bild: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen

Die Publikation Spreeperlen wirft aus der Perspektive der Frauen einen oft ungewohnten Blick auf die Stadt. Weitere Informationen über dieses beachtenswerte Buch erhalten Sie auf folgender Internetseite:
Spreeperlen