Präventionsrat Kiezorientierte Gewaltprävention

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Bild: kikkerdirk/Fotolia.com Montage: BA T-K

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Treptow-Köpenick,

ich freue mich Sie auf der Seite des Präventionsrates Kiezorientierte Gewaltprävention in Treptow-Köpenick begrüßen zu dürfen.

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Verantwortlichen der Bezirke frühzeitig auf gesellschaftliche Konflikte zu reagieren und hierfür die Kiezorientierte Gewalt- und Kriminalitätsprävention auszubauen.
Bezirkliche Präventionsräte sollen unter der Koordination der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und mithilfe wissenschaftlicher Expertise bezirkliche Präventionsstrategien entwickeln und können auf dieser Grundlage Fördermittel für gewaltpräventive Projekte beantragen, z.B. für Mobile Straßensozialarbeit, Prävention durch Sport, Elternarbeit, Konfliktmediation, Angebote für jugendliche Geflüchtete oder städtebauliche Präventionsmaßnahmen usw..

So wurden in den ersten Schritten zur Umsetzung des Projektes von mir die drei in Treptow-Köpenick für Jugendsozialarbeit zuständigen Träger Gangway e.V., Hilfe für Jungs und Outreach gGmbH eingeladen. Bei einem gemeinsamen Treffen verständigten sich die Akteure darauf Gangway e.V. als Schwerpunktträger einzusetzen.
Im nächsten Schritt war die Bildung eines Präventionsrates angedacht, der sich am 07.12.2017 konstituierte. Zu den Mitgliedern des Präventionsrates in Treptow-Köpenick gehören, neben mir als Leiter des Präventionsrates

  • Geschäftsstelle des Präventionsrates
  • Leitung des Jugendamtes
  • Leiter*In des Fachdienstes Jugendhilfe
  • für den Bezirk zuständige Jugendbewährungshilfe
  • Präventionsbeauftragte*r der Polizei
  • Abschnittsleiter*Innen der beiden regionalen Polizeiabschnitte
  • Leitung des Ordnungsamtes
  • Leitung des Schulamtes
  • Vertreter*In Schulpsychologisches und inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ)
  • Koordinator*In Kinderschutzbeauftragte*r des Jugendamtes
  • Leitung der Sozialraumorientierten Planungskoordination
  • Suchthilfekoordinator*In
  • jeweils ein/e Vertreter*In von Gangway e.V., Hilfe für Jungs e.V. und
    Outreach – Mobile Jugendarbeit Berlin

Da das Grundgerüst damit steht, können wir uns nun den zwei Schwerpunktsäulen des Landesprogramms widmen, das sind

  • die Verstärkung der Streetwork-Arbeit im Bezirk Treptow-Köpenick sowie
  • die Förderung von Projekten aller Art.

Einige tolle Projekte konnten wir bereits in diesem Jahr umsetzen. Dazu möchte ich Sie einladen unter dem Punkt Aktuelles weiterzulesen.
Sofern Sie Anregungen, Rückfragen oder sonstige Anliegen zum Präventionsrat Kiezorientierte Gewaltprävention haben, kontaktieren Sie gerne meine Geschäftsstelle.

Ihr
Gernot Klemm
Leiter des Präventionsrates

Internationaler Austausch zur kiezorientierten Gewaltprävention

Bildvergrößerung: Delegation aus El Salvador mit der Geschäftsstelle des Präventionsrates
Delegation aus El Salvador mit der Geschäftsstelle des Präventionsrates
Bild: Lisa Oelschlegel

Am 23.05.2019 fand ein internationaler Austausch zum Thema der kiezorientierten Gewaltprävention beim stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Jugend sowie Leiter des Präventionsrates im Bezirk Treptow-Köpenick, Herrn Klemm statt.
Initiator war die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die für das Projekt „Jugendgewaltprävention in Zentralamerika“ tätig ist, das in El Salvador, Guatemala und Honduras umgesetzt wird,
In El Salvador fand letztes Jahr ein von der salvadorianischen Regierung organisierter Wettbewerb statt, der die besten lokalen Gewaltpräventionsinitiativen auszeichnete. Die GIZ hat im Rahmen der Preisverleihung an zwei der Gewinner-Initiativen eine Studienreise nach Deutschland vergeben. So reisten Vertreterinnen dieser Initiative nach Berlin und besuchten verschiedene Organisationen, um deren Herangehensweisen kennenzulernen und um den Austausch zwischen deutschen und salvadorianischen Erfahrungen in diesem Bereich zu fördern.
Ein Zwischenhalt dabei war die kiezorientierte Gewaltprävention im Bezirk Treptow-Köpenick. Der Leiter des Präventionsrates, Herr Klemm, erörtertet den Gästen aus El Salvador die Präventionsarbeit, Strategien sowie die Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktträger Gangway e.V.. Es kam zu einem interessanten Informationsaustausch beider Seiten.

Kinderschutzkonferenz 2018

Bildvergrößerung: Herr Klemm bei der Eröffnung der Kinderschutzkonferenz
Herr Klemm bei der Eröffnung der Kinderschutzkonferenz
Bild: Jugendamt Treptow-Köpenick

Am 26.11.2018 fand die Kinderschutzkonferenz des Jugendamtes zum Thema „Kinderrechte und Kinderschutz – ein Spannungsfeld?“ statt. Die Konferenz schloss an die Auftaktveranstaltung des Jugendamtes an und beleuchtete mit dem Thema Kinderrechte einen weiteren Baustein im Prozess der bezirklichen Schutzkonzeptentwicklung.
Eröffnet wurde die Veranstaltung vom stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Jugend, Gernot Klemm. Er hält die Veranstaltung für einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Schutzkonzepte des Jugendamtes.
Auf der Kinderschutzkonferenz konnten sich die Teilnehmenden in einem Fachreferat zum Thema „Warum ist es so schwer Schutzkonzepte umzusetzen? Persönliche Rechte und Schutzkonzepte aus Sicht von Kindern Jugendlichen“ von Herrn Prof. Dr. Wolfang Schröer und Tanja Rusack (beide Uni Hildesheim) informieren. Im Anschluss konnte in 6 Workshops diskutiert und sich zum Thema der Kinderrechte und deren Umsetzung in Institutionen und Diensten ausgetauscht werden.

Projektbesuch mit Gangway e.V.

Bildvergrößerung: Der Abenteuerspielplatz Kuhfuß wird im Rahmen der Kiezorientierten Gewaltprävention unterstützt
Der Abenteuerspielplatz Kuhfuß wird im Rahmen der Kiezorientierten Gewaltprävention unterstützt
Bild: Anne-Marlen Becker

Am 05.11.2018 fand ein Besuch der Jugendamtsleiterin und des Bezirksstadtrates gemeinsam mit dem Träger Gangway e.V. bei verschiedenen Projekten statt, die im Rahmen der kiezorientierten Gewaltprävention gefördert werden.
Auf dem Abenteuerspielplatz Kuhfuß werden die Bolzplatz-Kicker mit neuen Bällen und Sportbekleidung unterstützt. In der Jugendfreizeiteinrichtung Grimau wurde eine Fitness-Ecke eingerichtet, die nun auch ein älteres Publikum in die JFE lockt. Die JFE JuJo wurde mit einer Box-Ausrüstung für ein neues ehrenamtliches Trainingsangebot ausgestattet. Hier wird künftig ein Polizist ehrenamtlich Trainingsstunden im Boxen geben.
Insgesamt wurden in diesem Jahr 18 derartige Projekte gefördert.
Bei der Kiezorientierten Gewaltprävention handelt es sich um ein Landesprogramm der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, welches die Bezirke finanziell mit Mitteln unterstützt. So wurde ein Präventionsrat in Treptow-Köpenick errichtet und der Träger Gangway e.V. mit der Koordination der Kiezorientierten Gewaltprävention beauftragt. Aus Mitteln des Landesprogramms wurde das Streetwork-Team bei Gangway e.V. mit 2 Sozialarbeiter*Innen-Stellen aufgestockt.

Berliner Präventionstag

Bildvergrößerung: Innensenator, Andreas Geisel
Innensenator, Andreas Geisel, bei seiner Eröffnungsrede
Bild: Anne-Marlen Becker

Am 20.09.2018 fand der Berliner Präventionstag statt. Gefeiert wurde dies im Rahmen der Verleihung des Berliner Präventionspreises im Theater an der Parkaue. Die Veranstaltung wurde von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt durchgeführt und stand unter dem Motto „Gemeinsam für den Kiez: Sozialräumliche Gewalt- und Kriminalitätsprävention“.
Der stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Jugend sowie Mitglied der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Gernot Klemm, nahm sich den ganzen Tag für die Veranstaltung Zeit.
Die Veranstaltung bot spannende Impulsvorträge, Lern-Labs und die Möglichkeit der Vernetzung. Am Nachmittag erfolgt die Verleihung des Präventionspreises, der vom Innensenator, Andreas Geisel verliehen wurde. Der erste Platz ging an das Kinder- und Jugendhaus Bolle.

Vorstellung der Mobilen Wache am 29.06.2018

Bildvergrößerung: Innensenator, Andreas Geisel, Bezirksbürgermeister, Oliver Igel und Polizeipräsidentin, Barbara Slowik (v.l.n.r.)
Innensenator, Andreas Geisel, Bezirksbürgermeister, Oliver Igel und Polizeipräsidentin, Barbara Slowik (v.l.n.r.)
Bild: Anne-Marlen Becker

Am 29.06.2018 stellten der Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel, Die Polizeipräsidentin, Barbara Slowik, und Bezirksbürgermeister, Oliver Igel die Mobile Wache am Standort S-Bahnhof Schöneweide vor.
Davon gibt es bisher 5 in Berlin an kriminalitätsbelasteten Standorten. Die Mobile Wache ist mit bis zu 12 Beamten*Innen besetzt, einige auf dem Wagen und andere als Streife in der Umgebung.
Die Mobile Wache ist 6 Stunden pro Tag vor Ort. Mobil deshalb, weil sie jederzeit bei Bedarf woanders aufgebaut werden kann. Sie ist voll ausgestattet, so kann Kontakt zur Polizeileitstelle aufgenommen werden; Zeugenaussagen können vor Ort aufgenommen werden, sodass die Bürger nicht mehr zum Abschnitt laufen müssen.
Im Rahmen dessen stellte auch die Landeskommission Berlin gegen Gewalt ihre neue Broschüre „Adressen gegen Gewalt“ vor. So können auch die Mobilen Wachen eine Übersicht über Anlaufstellen und Beratungsmöglichkeiten für Krisensituationen bieten.

Veranstaltung im Rahmen der Kiezorientierten Gewaltprävention Ein Jugendamt für alle

Bildvergrößerung: Jugendamt für alle
Veranstaltung "Jugendamt für alle"
Bild: Anne-Marlen Becker

Unter dem Motto „Ein Jugendamt für alle – Ein Schritt auf dem Weg, eine gemeinsame Haltung zu entwickeln. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem Schutzkonzept“ fand am 26.04.2018 eine Fortbildung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes Treptow-Köpenick statt.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Jugendamtsleiterin, Iris Hölling. Durch die Veranstaltung führten die Mitarbeiterinnen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Unterstützung zu den Vorbereitungen zur Veranstaltung kam vom Gangway e.V. Team im Rahmen der Kiezorientierten Gewaltprävention.
Ziel der Veranstaltung war es sich in einem inhaltlichen Austausch bereichsübergreifend zu begegnen. So sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamts ihre Meinungen und Haltungen im Organisationsprozess der jugendamtsinternen Schutzkonzeptentwicklung einbringen, aber sich auch über die nächsten Prozessschritte informieren.
Die Leiterin des Jugendamtes, Iris Hölling, sah die Veranstaltung als richtigen Baustein bei der Entwicklung des internen Schutzkonzeptes zur strukturellen Prävention von (sexualisierter) Gewalt und Machtmissbrauch.

2.Sitzung des Präventionsrates im Bürgerhaus Altglienicke

Bildvergrößerung: Zweite Sitzung des Präventionsrates im Bürgerhaus Altglienicke
Zweite Sitzung des Präventionsrates im Bürgerhaus Altglienicke
Bild: Anne-Marlen Becker

Am 23.04.2018 fand, unter der Leitung des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters und Bezirksstadtrates für Soziales und Jugend, Gernot Klemm, die zweite Sitzung des Präventionsrates Kiezorientierte Gewaltprävention im Bürgerhaus Altgliencke statt.
In der Sitzung befassten sich die Mitglieder des Präventionsrates mit dem Schwerpunktthema „Kinder und Jugendliche als Opfer von Gewalt mit besonderen Blick auf den Ortsteil Altglienicke“. So referierten u.a. die Kinderschutzbeauftragte aus dem Jugendamt und die Polizei zur Thematik. Es folgte ein interessanter Erfahrungsaustausch.

Fotoausstellung „Apocalyptic Princess“

Bildvergrößerung: Vernissage
Bild: Gangway e.V.

Ein weiteres Ergebnis der Kiezorientierten Gewaltprävention ist die Fotoausstellung „Apocalyptic Princess“.
Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse eines Fotoprojektes des Gangway e.V. – Straßensozialarbeit in Berlin.
Fünf junge Frauen aus dem Bezirk wurden professionell gestylt und fotografiert. Inszeniert an selbstgewählten Orten des Bezirks mit denen sie persönliche Ereignisse verbinden.
Beeinflusst durch gesellschaftliche Schönheitsideale wurde die eigene Individualität und Identität erfahren.

Die Vernissage dazu fand am 12.01.2018 in den Reinbeckhallen in Oberschöneweide statt.

Jugendamt Treptow-Köpenick baut den Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen sexuelle Gewalt aus

Bildvergrößerung: v.l.n.r. Frau Wirth (UBSKM), Herr Rörig (UBSKM), Herr Klemm und Frau Hölling
v.l.n.r. Frau Wirth (UBSKM), Herr Rörig (UBSKM), Herr Klemm und Frau Hölling
Bild: BA Treptow-Köpenick

Mit der heutigen Auftaktveranstaltung „Schutzkonzeptentwicklung im Bezirk“ initiiert das Bezirksamt Treptow-Köpenick als erstes Berliner Bezirksamt Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt für alle Einrichtungen und Organisationen, denen Kinder und Jugendliche im Bezirk anvertraut sind.

Missbrauchsbeauftragter Rörig: „Das Bezirksamt Treptow-Köpenick ist ein Vorreiter bei der Einführung von Schutzkonzepten in kommunalen Einrichtungen. Diesem großartigen Engagement sollten andere Bezirke und Kommunen folgen.“

Stellvertretender Bezirksbürgermeister Klemm: „Wir müssen alle für den Schutz der Kinder und Jugendlichen in unserem Bezirk gewinnen!“

Berlin, 14.12.2017. Der Bezirk Treptow-Köpenick setzt sich für ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ein. Mit der Fachveranstaltung „Schutzkonzeptentwicklung im Bezirk Treptow-Köpenick“ startet das Jugendamt des Bezirksamts Treptow-Köpenick heute als erstes Bezirksamt in Berlin den Prozess einer bezirksweiten Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten zur strukturellen Prävention von (sexualisierter) Gewalt und Machtmissbrauch. Eröffnet wurde die Fachveranstaltung im Forum Treptow vom Stellv. Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Jugend im Bezirksamt Treptow-Köpenick, Gernot Klemm, und dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig.

„Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt und allen anderen Formen von Kindeswohlgefährdung ist dem Bezirksamt sehr wichtig, daher wollen wir alle bezirklichen Akteur*nnen dafür gewinnen“, betonte Gernot Klemm.

Die Einrichtungen der Jugendhilfe, wie Kitas oder Leistungserbringer Erzieherischer Hilfen sind bereits verpflichtet, Schutzkonzepte zur Prävention sexualisierter Gewalt zu entwickeln. Für viele Einrichtungen, die mit erwachsenen Schutzbefohlenen oder Menschen mit Behinderungen arbeiten, gilt dies ebenfalls. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick möchte diesen Prozess jetzt für alle Bereiche, in denen Kinder und Jugendliche leben und ihre Freizeit verbringen, weiterentwickeln.

Der Missbrauchsbeauftragte Johannes-Wilhelm Rörig würdigte in seinem Grußwort die wichtige Vorreiterrolle des Bezirksamts Treptow-Köpenick beim Schutz der Kinder und Jugendlichen vor sexueller Gewalt: „Ich hoffe sehr, dass diesem großartigen Engagement andere Kommunen und Bezirke folgen werden. Die Dimension sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist ungebrochen. Wir verzeichnen jährlich rund 12.000 Fälle allein nur wegen Kindesmissbrauchs. Das Dunkelfeld ist um ein Vielfaches größer. Wir müssen davon ausgehen, dass in jeder Schulklasse 1-2 Mädchen und Jungen von sexueller Gewalt betroffen sind. Kitas, Schulen, Heime, Kliniken oder Jugendfreizeiteinrichtungen müssen Schutzorte sein, an denen Signale von betroffenen Kindern und Jugendlichen wahrgenommen werden und ihnen professionell geholfen wird. Schutzkonzepte helfen Fachkräften ein Basiswissen zu erlangen und geben Orientierung, wie sie bei Vermutung oder Verdacht helfen können. Sie verhindern, Tatort zu werden, vor allem aber helfen sie den vielen Kindern und Jugendlichen, die sexuelle Übergriffe in der Familie, durch Gleichaltrige oder zunehmend auch durch die digitalen Medien erleiden, Schutz und Hilfe zu finden. Ich danke dem Bezirksamt Treptow-Köpenick für das wichtige Engagement. Sie gehen auf kommunaler Ebene mit tollem Beispiel voran!“

Die Fachtagung setzt Impulse zur Entwicklung von Schutzkonzepten und stellt gute Beispiele für Schutzkonzeptentwicklung vor. Erwartet werden rund 200 Personen aus den Bereichen Kita, Hilfen zur Erziehung, Jugendfreizeiteinrichtungen, Schule, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Krankenhäusern.

Konzipiert und initiiert wurde die Fachtagung von Iris Hölling, Leiterin des Jugendamts des BezirksTreptow-Köpenick und seit vielen Jahren im Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen engagiert. Hölling: „Wir möchten Prozesse der Schutzkonzeptentwicklung im gesamten Bezirk initiieren und alle Einrichtungen und Dienste einladen, sich gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen. Das Jugendamt unterstützt dabei gerne. Wir hoffen, dass die Fachtagung die Beteiligten im Bezirk ermutigt, diese Prozesse zu beginnen, denn wir sind überzeugt, dass gelebte und gemeinsam entwickelte Schutzkonzepte die Qualität von Organisationen und ihrer Arbeit verbessern.“

Einladung Auftaktveranstaltung

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Grußwort Herr Klemm

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Rede Herr Rörig, UBSKM

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Präsentation Jugendamtsleiterin, Iris Hölling

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Ergebnisse der Workshops

Inputreferat St.Hedwig

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Inputreferat Vivantes

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Inputreferat Fipp

PDF-Dokument (1.7 MB)

Inputreferat JAO

PDF-Dokument (3.3 MB)

Inputreferat Hilfe für Jungs

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Eröffnung eines Anti-Aggressionsraumes in der Schule in der Köllnischen Vorstadt

Bildvergrößerung: Herr Klemm und Frau Flader bei der Eröffnung des Anti-Aggressionsraumes
Bild: Anne-Marlen Becker

Am 05.12.2017 eröffneten der stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Jugend, Gernot Klemm sowie die für Schule zuständige Bezirksstadträtin, Cornelia Flader, einen Anti-Aggressionsraum in der Schule in der Köllnischen Vorstadt.
Die finanziellen Mittel kommen aus dem Landesprogramm Berlin gegen Gewalt. Im Zuge des Landesprogramms hat Herr Klemm im Rahmen der Kiezorientierten Gewaltprävention einen Präventionsrat im Bezirk Treptow-Köpenick ins Leben gerufen. Es wurde ein Schwerpunktträger für die Umsetzung des Programms gesucht. Dafür wurde Gangway e.V. auserwählt.
Eines der ersten Projekte in der Umsetzung des Landesprogramms war die Errichtung des Anti-Aggressionsraumes in der Schule.
Die Köllnische Vorstadt ist eine Gegend mit vielfältigen sozialen Problemen. Den Anti-Aggressionsraum können die Schülerinnen und Schüler zum einen zur Entspannung und zum anderen für den Aggressionsabbau nutzen.

Ansicht des Anti-Aggressionsraumes in der Schule in der Köllnischen Vorstadt

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