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Aktuelles aus der Gleichstellungspolitik, Veranstaltungen und Aktionen 2021

Hilfetelefone für Berlin - Du bist nicht allein!

Hilfetelefone für Berlin - Du bist nicht allein
Bild: SenGPG

03.09.2021 - MINT Parcour

Flyer: Mehr Mädchen in MINT
Bild: BA-TK, TJP e.V.
  • Zeit: 3. September 2021 von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr
  • Ort: Technischen Jugendbildungsverein in Praxis e.V., Lobitzweg 1-5, 12557 Berlin

Das bezirkliche Aktionsbündnis für mehr Mädchen in MINT in Treptow-Köpenick (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik: https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/beauftragte/gleichstellung/artikel.11032.php#mint) veranstaltet am 3. September 2021 von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr einen MINT-Parcour beim Technischen Jugendbildungsverein in Praxis e.V., im Lobitzweg 1-5, 12557 Berlin.

Die Veranstaltung soll Mädchen und jungen Frauen ansprechen und Neugierde auf die vielfältigen Berufsmöglichkeiten und Angebote in unserem Bezirk wecken. Dabei wird das Ferdinand-Braun-Institut, das Unternehmen AEMtec, die Jugendberufsagentur, das Girls Day Team, der TJP e.V. selbst und weitere Akteurinnen und Akteure interessante Angebote vorstellen und zum Ausprobieren einladen.

Für Essen und Trinken ist gesorgt. Bei vorheriger Anmeldung kann aus der Tombola ein Preis gewonnen werden. Die Anmeldung ist möglich unter: info@tjp-ev.de .

Ansprechpersonen sind die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust im Bezirksamt Treptow-Köpenick (gleichstellungsbeauftragte@ba-tk-berlin.de) und die Projektkoordinatorin Karoline Kromm vom TJP e.V. (info@tjp-ev.de).

Flyer: Mehr Mädchen in MINT

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02.09.2021 - Buchlesung: "Lesung aus dem Buch unSICHTBAR - Wir zeigen Gesicht –

Bildvergrößerung: Plakat zur Lesung Unsichtbar
Bild: UNSICHTBAR

Das bezirkliche Frauen*zentrum, der Frauentreff an der Wuhlheide, die Köpenicker Frauenrunde, die bezirkliche Beratungsstelle für von Gewalt betroffene Frauen und die bezirkliche Gleichstellungsbeauftragte veranstalten am 02.09.2021 eine Lesung aus dem Buch unSICHTBAR – Wir zeigen Gesicht -.
Die Buchlesung findet am 02. September 2021 in „Zilles Stubentheater“ in der Altstadt Köpenick, Jägerstraße 4, 12555 Berlin statt. Die Veranstaltung ist von 16.00 bis 18.00 Uhr geplant.

Am 25. November 2020 ist das bemerkenswerte Buch unSICHTBAR erschienen. In diesem Buch haben 11 Frauen ihre ganz persönliche Geschichte über sexualisierte Gewalterfahrungen aufgeschrieben.
„Sexualisierte und häusliche Gewalt, Missbrauch und Vergewaltigungen wird oft mit anonymen Geschichten erzählt, oder scheint nur öffentliche Personen zu betreffen. Wir sind echt. Wir erzählen unsere Geschichten und wir zeigen Gesicht.“
Die Autorinnen machen mit ihrem Buch auf sexualisierte Gewalt und die Verantwortung der Gesellschaft und Politik für ein Umdenken öffentlich. Sexualisierte Gewalt betrifft alle Schichten, alle Kulturen und alle Altersgruppen. Deshalb ist es ein besonderes Anliegen der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten zusammen mit den bezirklichen Frauenprojekten gemeinsam mit 2 Autorinnen Gesicht zu zeigen und eine öffentliche Beschäftigung mit sexualisierter Gewalt anzuregen.

Im Rahmen der Lesung werden die beiden Autorinnen Alice Mari Westphal und Aissatou Friedrich aus ihren eigenen Lebensverläufen und Ereignissen berichten.

Für diese Lesung wird eine Triggerwarnung ausgesprochen. Die Lesung ist kostenlos. Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail oder Telefon wird gebeten unter gleichstellung@ba-tk.berlin.de oder telefonisch unter (030) 90297 2306.
Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der Corona Hygieneregeln statt.

15.06.2021 - Online-Themencafé: "Umgangsrecht nach Trennung und Scheidung: Was heißt das für mich als Elternteil?"

Das Paul Gerhard Stift lädt Sie herzlich ein zum Online-Themencafé “ElternStärken” zum Thema “Umgangsrecht nach Trennung und Scheidung: Was heißt das für mich als Elternteil?”

  • Zeit: Dienstag, 15.06.2021, 15:30 – 17:00 Uhr
  • Wo: Videokonferenz mit Webex – die Zugangsdaten werden Ihnen nach Anmeldung per Mail zugeschickt
  • Wer: Carina Meissner (Rechtsanwältin für Familien- und Sozialrecht)
  • Anmeldung/ Info: telefonisch im Info-Büro unter 030 45005 131 oder per Mail an familienzentrum@pgssoziales.de
Themencafé „Umgangsrecht“
  • nur mit Anmeldung/ kostenfrei
  • fachliche Impulse durch eine Expertin
  • Austausch mit Eltern

Flyer zum THemencafé

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22.04.2021 - Virtuelle Campus-Tour an der HU Berlin für Schülerinnen ab der 10. Klasse

Ihr wollt wissen, was euch an der Uni erwartet und was man im Studium eigentlich macht?
Und wie sieht in Zeiten von Corona eigentlich ein normaler Uni-Tag aus?
Zum diesjährigen Girls’ Day organisieren wir an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin eine virtuelle Campus-Tour. Am Campus Adlershof könnt Ihr Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik studieren. Falls Ihr Euch zwischen diesen Fächern nicht entscheiden könnt: Seit einem Jahr gibt es auch die Möglichkeit, Informatik, Mathematik und Physik zu kombinieren und damit einen Bachelor in allen drei Fächern abzulegen. Dieses Angebot der HU ist deutschlandweit einzigartig.

Wann: 22. April 2021, 10:00 – 12:00 Uhr

Bei der Campus-Tour stellen Studentinnen und Doktorandinnen der verschiedenen Fächer unsere Studienangebote vor. Wir erklären Euch, wie das Studium organisiert ist, was der Unterschied zwischen Vorlesungen und Seminaren ist und welche Vorkenntnisse man für ein Studium mitbringen sollte. Dazu zeigen wir auch Filme und beantworten Euch alle Fragen.
Wir freuen uns auf Euch!

Für eine Teilnahme werden benötigt:
  • PC / Laptop
  • Webcam
  • Headset / Mikrofon + Kopfhörer
  • Firefox oder Chrome als Browser

Online-Anmeldung:
https://www.girls-day.de/@/Show/humboldt-universitaet-zu-berlin.5/virtuelle-campus-tour-an-der-humboldt-universitaet-zu-berlin

Kontakt:

Girls´ Day - Mädchenzukunftstag

Bildvergrößerung: Girls´ Day - Mädchenzukunftstag Flyer
Bild: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

GO GIRLS! Zukunft für Mädchen – werde, was du willst.

Das Beratungs- und Begegnungszentrum für Frauen und Mädchen in Treptow-Köpenick lädt Mädchen ab der 5. Klasse zum Girls´ Day ein!

Save the date:
  • #girlsdaydigital am 22.04.21 von 10:00 Uhr – 12:30 Uhr

Du lernst das innovative und familienfreundliche Unternehmen SENTECH Instruments GmbH kennen und gewinnst einen Einblick in spannende Berufe. Außerdem lernst du Nora kennen, eine junge Frau, die über ihre eher untypische berufliche Laufbahn berichtet – von der Tischlerin zur Maschinenbauingenieruin.

Anmelden kannst dich unter:
  • www.girls-day.de/radar oder
  • Ute Jaroß via E-Mail: ute.jaross@stephanus.org
    dann bekommst du den Zugangslink sofort zugeschickt.

Nach der Teilnahme am Girls’Day erhälst du eine Teilnahmebestätigung.

Mehr Informationen unter: www.girls-day.de

Wenn du Fragen hast, dann wende dich gerne an:

Mitmachaktion: Samenkugeln für ein gerechtes, solidarisches und buntes Friedrichshagen

Bildvergrößerung: Mitmachaktion: Samenkugeln
Bild: NBZ Friedrichshagen

Solidarität. Grenzenlos.

Eine Anleitung vom Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen und dem Frauenzentrum Treptow-Köpenick zum Herstellen von Samenkugeln.

Zutaten (8-10 Kugeln)
  • 1 TL Samen (einheimische Pflanzen)
  • 3-5 EL Tonerde (oder Katzenstreu aus Bentonit)
  • 3-5 EL Erde (torffrei)
  • Wasser

Eine genaue Anleitung zur Herstellung finden Sie in der Pressemitteilung vom 24.03.2021.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

8. März - Internationaler Frauentag

Am 8. März 2021 ist Internationaler Frauentag. An diesem Tag wird weltweit auf Frauenrechte und bestehende Diskriminierungen aufmerksam gemacht und dies seit mehr als 100 Jahren.

Seit 2019 ist der Internationale Frauentag in Berlin ein Feiertag. Das war natürlich kein Selbstläufer, so wie auch viele andere Freiheiten für Frauen hart erkämpft werden mussten.

Vor gut 100 Jahren erst wurde das aktive und passive Wahlrecht für Frauen in Deutschland eingeführt. Es ist noch nicht so lange her, dass Frauen nicht mehr ihre Männer um Erlaubnis fragen müssen, um arbeiten zu gehen. Das mussten die Frauen noch bis 1977 und auch erst seit 1962 dürfen Frauen in Deutschland ein eigenes Bankkonto eröffnen. Selbst der Kleidungsstil war für Frauen vorgegeben und noch 1970 war es aufsehenerregend, wenn Frauen einen Hosenanzug getragen haben. Im Osten verlief die Entwicklung etwas anders. Dort wiederum mussten die Frauen Vollzeit arbeiten gehen und darüber hinaus die komplette Sorge- und Familienarbeit übernehmen.

Heute beanstanden Frauen den noch immer bestehenden Lohnunterschied (Gender Pay Gap), der aktuell 19 Prozent beträgt. Aktuell sind mehr Frauen erwerbstätig als je zuvor, auch Frauen mit einem und mehr Kindern, und ihre Qualifikationsniveaus sind im Vergleich zu Männern häufig sogar höher. Aber noch immer verdienen sie in Deutschland und in Europa weniger als Männer. Ebenso bleibt es noch ein langer Weg, bis Parlamente und politische Gremien paritätisch mit Frauen und Männern besetzt sind. In der Wirtschaft muss mit gesetzlichen Vorgaben erreicht werden, dass Spitzenpositionen ebenfalls geschlechtergerecht besetzt werden. Aktuell berät der Bundestag über das Zweite Führungspositionen-Gesetz. Der Gesetzentwurf entwickelt das 2015 in Kraft getretene Führungspositionen-Gesetz weiter. Eine zentrale Neuerung ist ein Mindestfrauenanteil für Vorstände mit mehr als drei Mitgliedern in großen deutschen Unternehmen.

Das Frauenzentrum in Treptow-Köpenick hat im vergangenen Jahr einen Frauen Power Walk durchgeführt und zum Abschluss haben die beteiligten Frauen ihre Wünsche und Forderungen an die Politik formuliert.
Diese wurden für eine Postkartenaktion zum Anlass genommen, um eine öffentliche Kommunikation über vorhandene Benachteiligungen anzuregen, damit weiteres Umdenken stattfinden kann. Mit insgesamt 7 Postkarten wird auf folgende Themen aufmerksam gemacht.

  • Postkarte Nr.1 „Gleichstellung ist nicht nur ein Thema für Erwachsene“
    Hier soll angeregt werden, Gleichstellung in den Schulunterricht zu implementieren.
  • Postkarte Nr. 2 „Ganze Arbeit = ganzes Geld“
    Gleiche Wertschätzung durch gleiche Bezahlung in allen Berufen (auch in Pflege- und Sozialberufen) (“unbereinigter Gender Pay Gap”), Entgelttransparenz! Ist hier die Aussage.
  • Postkarte Nr. 3 „Gleichberechtigung in Familien“
    Mehr Anreize für die Aufteilung der Elternzeit, denn sie ist Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen bei Erwerbstätigkeit und Karriere.
    Gerechte Verteilung der Sorgearbeit in der Familie.
  • Postkarte Nr. 4 „Frauen – bestimmt!“
    Mehr Frauen in Führungspositionen, Wirtschaft und Politik.
  • Postkarte Nr. 5 „Familienfreundlicher Job“
    Frauen- und Familienfreundlichere Arbeitgeber*innen/Unternehmen
    Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gleichen Bedingungen für beide Elternteile.
    Gleiche Anforderungen und Bewertungen von Frauen und Männern in der Ausbildung und im Studium (gleiche Karrierechancen).
    Männer sensibilisieren wieviel Mehrwert das Leben und die Arbeit erhält, wenn beide Geschlechter die gleiche Wertschätzung erfahren und erhalten.
  • Postkarte Nr. 6 „Qualifizierung, statt Minijob“
    Mehr Frauen und Mädchen in den sogenannten MINT – Berufen.
  • Postkarte Nr. 7 „Recht und Gerechtigkeit für Frauen“
    Familienrichter*innen, Gewaltprävention, höhere Strafen für Sexualtäter mit Sicherheitsverwahrung, Frauen besser vor Gewalt schützen.

Pünktlich zum Internationalen Frauentag, am 8. März 2021 werden die Postkarten veröffentlicht.

Diese sind bei der Gleichstellungsbeauftragten im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin und im Frauenzentrum im Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen, Bölschestraße 87, 12587 Berlin erhältlich.

Postkarten als Download

Postkarte 1

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Postkarte 2

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Postkarte 3

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Postkarte 4

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Postkarte 5

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Postkarte 6

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Postkarte 7

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Bitte eintreten! – in Ausbildung und Beruf 2021

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt aus der Agentur für Arbeit Berlin Süd und dem Jobcenter Treptow-Köpenick führen in Zusammenarbeit mit der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten ihr individuelles Beratungsformat fort. Das Beratungsangebot richtet sich an (Allein) Erziehende, Arbeitssuchende, Wiedereinsteiger/innen und Rückkehrer/innen. Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt sind persönlich ansprechbar. Professionelle Unterstützung also aus 1. Hand. Mit diesem Beratungsformat sollen nach wie vor Alleinerziehende und Frauen individuell unterstützt werden, um wieder in das Arbeitsleben einzusteigen und Familie und Beruf oder Familie und Ausbildung gut zu vereinbaren.

Das Beratungsangebot findet jeden 4. Mittwoch im Monat, jeweils von 9:00 – 11:00 statt. Folgende Termine sind für das 1. Halbjahr 2021 geplant.

  • 24. Februar 2021, 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr, Infopoint für Alleinerziehende, Ortolfstraße 182/184, 12524 Berlin, Tel. 017655489662
  • 24. März 2021, 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr, Frauentreff an der Wuhlheide, Rathenaustraße 40, 12459 Berlin
  • 28. April 2021, 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr, Frauenzentrum im Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen, Bölschestraße 87, 12587 Berlin
  • 26. Mai 2021, 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr, Campus Kiezspindel, Rudower Str. 37, 12557 Berlin, Tel. 030/67489493
  • 23. Juni 2021, 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr, Schutzhülle e.V., Rinkartstraße 13, 12437 Berlin

Vorherige Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Für Nachfragen steht die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust zur Verfügung.
E-Mail: gleichstellung@ba-tk.berlin.de

Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung

Frau Bundesministerin Giffey hat den Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung vorgestellt. Der Schutzbrief klärt über die Strafbarkeit von weiblicher Genitalverstümmelung nach deutschem Recht auf.
Eltern, die ihre Töchter nicht vor weiblicher Genitalverstümmelung schützen, drohen bis zu 15 Jahren Haft, auch wenn diese im Ausland erfolgt. Der Schutzbrief informiert außerdem darüber, dass in diesen Fällen auch der Verlust des Aufenthaltstitels droht.

Durch die Unterschriften von 5 deutschen Bundesministerinnen und -ministern setzt der Schutzbrief ein starkes Zeichen gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Zudem gibt der Schutzbrief Informationen, wo Betroffene Hilfe und Unterstützung erhalten können. Auch das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist als Anlaufstelle auf dem Schutzbrief mit aufgeführt.

Der FGM Schutzbrief kann über den Kurzlink www.bmfsfj.de/fgm-schutzbrief abgerufen werden.

Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung

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Bezirkliche Kita-Träger stellen sich auf "TrägerMarktplatz" vor

Bildvergrößerung: Flyer zur Infomesse für den Beruf der Erzieherin/ des Erziehers
Bild: wortlaut Sprachwerkstatt UG

Ab dem 10.02.2021 stellen sich Berliner Kita-Träger auf dem „Kitas im Kiez – TrägerMarktplatz“ als potenzielle Arbeitgeber*innen vor. Die Aktion findet im Rahmen des bezirklichen Berufsorientierungsprojekts „Kitas im Kiez“ als Ersatz für die geplante Berufsmesse statt. Organisiert wird die Aktion vom Projektträger wortlaut Sprachwerkstatt UG.

Auf der Projekthomepage, bei Facebook und bei Instagram präsentiert wortlaut jeden Mittwochmorgen einen Träger mit Standort in Treptow-Köpenick. Interessierte erhalten so Informationen über die Kita-Träger selbst, aber auch über die Tätigkeitsfelder, Teams und Tipps für einen gelungenen Bewerbungsprozess. Formate wie Interviews, Text- oder Audiobeiträge werden zur Präsentation genutzt.

Mit dem „TrägerMarktplatz” möchte das Projekt „Kitas im Kiez“ vor allem bezirkliche Partnerträger als potenzielle Arbeitgeber*innen vorstellen und Interessierten persönlichere Eindrücke vermitteln. Den Austausch online stattfinden zu lassen, ist eine Folge der Pandemie. Der Marktplatz war ursprünglich als Messe im Rathaus Köpenick geplant. Bereits 2019 hatten sich bei einer solchen Kita-Messe über 100 Besucher*innen bei Kita-Trägern und Fachschulen aus dem Bezirk sowie bei verschiedenen Beratungsstellen über das Berufsfeld informiert.

Das Projekt „Kitas im Kiez“ ermöglicht seit April 2018 interessierten Menschen einen Einblick in das Berufsfeld Kita. Durch ein begleitetes Kita-Praktikum, Workshops und individuelle Beratungen werden die Teilnehmenden auf einen möglichen Neu-, Quer- oder Wiedereinstieg in den Erzieher*innenberuf vorbereitet. Ziel ist es, Menschen für das Berufsfeld zu begeistern und so dem Fachkräftemangel in Berliner Kitas modellhaft entgegenzuwirken.

Im März 2021 endet das Projekt nach dreijähriger Laufzeit. Mit dem anschließenden Berufsorientierungsprojekt im Bezirk „Elternstark – Zurück in den Beruf“ unterstützt wortlaut Eltern und Alleinerziehende beim Wiedereinstieg in unterschiedliche Berufsfelder und stellt unter anderem Kontakte zu Unternehmen in Treptow-Köpenick her.

Hier finden Sie ab dem 10. Februar 2021 den TrägerMarktplatz: Kontakt:

Das PEB-Projekt „Kitas im Kiez“ wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

10. März 2021 – Fachtag „Sorge- und Umgangsrecht nach häuslicher Gewalt im Kontext der Istanbul Konvention“

Am Mittwoch, den 10.03.2021 findet von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr der Online-Fachtag “Sorge- und Umgangsrecht nach häuslicher Gewalt im Kontext der Istanbul Konvention” statt. Es werden Vorträge u.a. zur Frauenberatungsarbeit oder zu gerichtlichen Problemlagen gehalten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird bei “ZOOM” durchgeführt.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem nachstehenden Flyer.

Eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke.

Flyer: Online-Fachtag "Sorge- und Umgangsrecht nach häuslicher Gewalt im Kontext der Istanbul Konvention"
Bild: LAG Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Berlin

Flyer: Online-Fachtag "Sorge- und Umgangsrecht nach häuslicher Gewalt im Kontext der Istanbul Konvention"

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16. Traditionswettbewerb für Familienfreundliche Unternehmen in Treptow-Köpenick

Bildvergrößerung: Flyer: Wettbewerb Familien Freundliche Unternehmen 2021
Bild: BA Treptow-Köpenick

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick startet wieder den Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen in Treptow-Köpenick“!

Der Bezirksbürgermeister, Oliver Igel, vergibt in diesem Jahr zum 16. Mal Auszeichnungen an familienfreundliche Unternehmen im Bezirk.
Familiengerechte und unterstützende Arbeitsstrukturen sind aktuell wichtiger denn je. Die Arbeitswelt steht auf Grund der Corona-Pandemie vor extremen und vielen neuen Herausforderungen. Familien leben mit der digitalen Schule und dem digitalen Büro in ihrem häuslichen Umfeld und das ohne „Urlaub“. Kurzarbeit, Ängste vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Mehrfachbelastungen auf Grund von Pflege- und Betreuungsaufgaben und andere existentielle Belastungen wiegen schwer. Insbesondere kleinere Unternehmen kämpfen ums existentielle Überleben mit ihren Beschäftigten.
Deshalb ist es dem Bezirksbürgermeister in diesem Jahr ein besonderes Anliegen, Unternehmen zu finden, die gute Strukturen für ihre Beschäftigten mit familiären Aufgaben schaffen. Pandemiebedingte Anstrengungen werden bei der Bewertung daher besonders gewürdigt und in den Fokus genommen.

Zahlreiche Unternehmen aus unserem Bezirk zeigen seit Jahren, dass die Familie ein Erfolgsfaktor sein kann, wenn es zum Beispiel flexible und passende Arbeitszeitmodelle im Unternehmen gibt, Wiedereinstiegsmodelle greifen, die Kinderbetreuung gut organisiert werden kann und pflegende Angehörige unterstützt werden. Das wird u.a. eindrucksvoll in der Broschüre „Familie-Karriere-Balance“ gezeigt, in welcher 14 ausgezeichnete Unternehmen aus Treptow-Köpenick vorstellt werden.
Sofern auch Ihr Unternehmen familien- und lebensphasenbewusste Lösungen anbietet, finanziell und organisatorisch bei der Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen unterstützt, den beruflichen Wiedereinstieg nach familienbedingter Auszeit erleichtert, insbesondere Alleinerziehenden hilft und individuelle Modelle anbietet, sollten Sie sich an dem Wettbewerb beteiligen.

Eine Jury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel wird die familienfreundlichsten Unternehmen prämieren.
Ausgezeichnet werden zwei Unternehmen. Eines mit bis zu 20 Beschäftigten und ein Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten. Der Preis sind jeweils 500 Euro für die Gewinner und eine wertvolle künstlerische Skulptur als Wanderpreis.

Bewerbung

Die Bewerbung ist unbürokratisch und erfordert nicht viel Zeit. Sofern es Fragen und Unsicherheiten bei der Bewerbung gibt, ist die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust gern behilflich.

Die Bewerbungsunterlagen können bei der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Treptow-Köpenick angefordert oder im Internet heruntergeladen werden unter:

Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2021.

Mädchenpreis 2021 – Treptow-Köpenick sucht engagierte Mädchen und junge Frauen

Logo Mädchenpreis
Bild: D. Kleiner

Der Mädchenpreis in Treptow-Köpenick wurde bereits 14 Mal an Mädchen und junge Frauen aus unserem Bezirk verliehen und nimmt damit einen bedeutenden Platz im Rahmen der Anerkennungskultur in Treptow-Köpenick ein.
Seit zwei Jahren wird der Mädchenpreis zusammen mit der Bürgermedaille verliehen und erhält auch damit eine besondere Wertschätzung.

Mit dem Mädchenpreis zeichnet Bezirksbürgermeister Oliver Igel Mädchen und junge Frauen mit besonderem Engagement in unserem Bezirk aus. Es können sich Mädchen und junge Frauen aus dem Bezirk im Alter zwischen 12 und 18 Jahren selber vorschlagen oder von Freunden, Bekannten, Lehrern, Sozialarbeitern oder anderen Personen vorgeschlagen lassen.

Gesucht werden Mädchen und Mädchengruppen, welche sich im besonderen Maß in folgenden Bereichen engagieren:

Gesellschaftliches Engagement, z.B. …
  • besonderes soziales Engagement, zusätzlich in der Schule oder ehrenamtlich zur Mitgestaltung des Lebensumfeldes (Eigeninitiative / zusätzlich zu schulischen
    Strukturen) z.B. Konfliktschlichter in den Pausen
  • Einsatz für die Integration von benachteiligten Kindern, Jugendlichen und
    Erwachsenen, z.B. Veranstaltungen und Freizeitangebote organisieren, Patenschaften übernehmen
  • Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen, z.B. Essensversorgung (Suppenküche),
  • Menschen in schwierigen Situationen helfen
  • Ungerechtigkeit im eigenen Umfeld thematisieren und bekämpfen, Zivilcourage zeigen
  • Mitbestimmung und – Gestaltung, Interessen und Ideen von eigenen Lebensräumen einfordern, einrichten und verwalten (auch von öffentlichen Räumen, wie z.B. Spielplatz-/ Basketballplatz- oder Parkanlagengestaltung
  • Interessen von Kindern und Jugendlichen an die Öffentlichkeit bringen im Rahmen von Ausstellungen, Veranstaltungen, Filmen, sich für die Einhaltung von Kinderrechten einsetzten, Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche einfordern, usw.
  • Organisation von Interessengruppen, z.B. Tierschutz, Tierpflege, Sport, Tanzen, Modewerkstatt, Musik, Kunst, usw.
  • Ökologisches Engagement
  • Politisches Engagement, z.B. sich an politischen Gremien beteiligen, Engagement im Jugendbündnis „Bunt statt Braun“, Interessen und Ideen öffentlich machen, beantragen und durchsetzen
Kulturelles und sportliches Engagement, z.B. …
  • den kulturellen Austausch fördern, Begegnungen schaffen, z.B. internationaler Jugendaustausch, interkultureller Austausch, religiöse Feste, interkulturelles Kochen organisieren, usw.
  • sich für Angebote von Jugendsportarten und deren Entwicklung einsetzten, z.B. in einem Verein ehrenamtlich als Trainerin, Schiedsrichterin oder Übungsleiterin tätig sein, Turniere organisieren, Sportgeräte warten usw.
  • Selbstorganisierte Gruppe
  • Ehrenamtliches Engagement für die Organisation von kulturellen Veranstaltungen wie Theatergruppen und Ausstellungen, thematische Filmeabende, Party’s/Disco’s, Konzerte, Festivals ausrichten und z.B. dafür finanzielle Mittel beantragen, Kostüme nähen, Bühnenbilder bauen usw.
  • Andere (auch Erwachsene und Senioren) beim Lernen unterstützen und eigenes Wissen vermitteln, z.B. durch Lese- und Lernpatenschaften, Computerkurse, Sprachkurse, Nachhilfe anbieten, Tanzen, Aufklärungsrunden usw.
Engagement im Bereich MINT und Umwelt, z.B. …
  • Leitung einer AG oder eines Workshops
  • in Eigeninitiative Experimente, Forschungen und Projekte entwickeln
  • Andere Jugendliche für Projekte und Forschungen begeistern mitzuwirken/anzuregen

Alle bisherigen Preisträgerinnen zeigen die große Bandbreite und Vielfältigkeit an Möglichkeiten für Engagement in unserem Bezirk.
Die Broschüre „Engagierte Mädchen in Treptow-Köpenick“ stellt einige Preisträgerinnen eindrucksvoll vor. Die Broschüre ist bei der Gleichstellungsbeauftragten, Anke Armbrust, im Rathaus Köpenick, Zi. 103 erhältlich.

Die bisherigen Preisträgerinnen sind ebenfalls im Internet zu finden unter: https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/ueber-den-bezirk/auszeichnungen/maedchenpreis/

Die Bewerbung ist einfach und unkompliziert!
Bewerbt Euch selbst oder schlagt Mädchen zur Bewerbung vor! Euer Engagement wird wertgeschätzt und belohnt!

Es lockt ein Preisgeld in Höhe von 300 € für den 1. Platz, 200 € für den 2. Platz und 100 € für den 3. Platz.

Die Bewerbung darf kreativ und individuell sein. Sie sollten maximal 2 Din A4-Seiten umfassen. Es dürfen Fotos und Videos (Länge maximal 10 Minuten) beigefügt werden. Die Bewerbung kann formlos von Euch selbst, Mädchengruppen, Familienmitgliedern, Freunden, LehrerInnen oder SozialarbeiterInnenn eingereicht werden.

Die Auswertung der Bewerbungsunterlagen erfolgt durch eine Jury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewerbungen sind bis zum 07.05.2021 einzusenden an:

Gleichstellungsbeauftrage, Büro BzBm, PF: 910 240, 12414 Berlin oder per E-Mail: anke.armbrust@ba-tk.berlin.de

Flyer des diesjährigen Mädchenpreises 2021

Flyer Mädchenpreis 2021

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Neues aus dem Frauenzentrum Treptow – Köpenick

Liebe Frauen und Mädchen,

nun sind wir im Jahr 2021 angekommen und die vielen Wünsche, wie Gesundheit, Freundschaft, Intensität, Erfüllung, Austausch und Zuversicht waren in der Vergangenheit oftmals so schnell überlesen oder etwas dahingesagt. An diesem Jahreswechsel war das ganz anders wahrnehmbar, die Wünsche sind geprägt von Ernsthaftigkeit und sind emotional von großer Bedeutung! Die angespannte Lage durch die Pandemie ist noch nicht vorbei. Niemand kann genau sagen, wie lange die Situation noch anhalten wird.

Aber das Frauenzentrum Treptow – Köpenick ist für Euch / für Sie da.

Das neue Programm finden Sie in der Pressemitteilung vom 15.01.2021 sowie weitere Informationen auf der Internetseite der Frauenprojekte.

Projektstart „Elternstark – Zurück in den Beruf“

Unterstützung für den beruflichen Wiedereinstieg von Eltern

„Elternstark – Zurück in den Beruf“ bietet Unterstützung für Eltern, die ins Berufsleben (z.B. nach einer Elternzeit) zurückkehren möchten.
Die erste Teilnehmenden-Runde startet am 2. Februar 2021. Es sind noch freie Plätze verfügbar!

Interessierte Mütter und Väter sind herzlich zu den Info-Terminen am 14. und 28. Januar eingeladen (jeweils 10:00 Uhr per Zoom).

Es erwartet Sie:
  • Expert*innen-Workshops: z.B. Zeitmanagement, Stressbewältigung
  • Praktikum & Hospitation: in einem Unternehmen in Treptow-Köpenick
  • Mentoring-Tage: Austausch mit anderen Eltern aus deinem Bezirk
  • Kiezspaziergänge: Angebote für Familien im Bezirk entdecken
  • Beratung: individuell zum Wiedereinstieg
Sie benötigen:
  • Interesse am beruflichen Wiedereinstieg
  • Wohnsitz in Berlin
  • Mindestalter: 25 Jahre
  • Status: in Elternzeit oder nicht erwerbstätig, arbeitssuchend und in keinem Ausbildungsverhältnis
Für Anmeldungen, Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich gerne jederzeit an:

Die Informationen entnehmen Sie auch dem Flyer.

Flyer: Projektstart „Elternstark – Zurück in den Beruf“

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