DWD: Berlin war 2020 wärmstes Bundesland

DWD: Berlin war 2020 wärmstes Bundesland

Berlin ist im Jahr 2020 nach vorläufigen Werten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) das mit Abstand wärmste Bundesland gewesen.

Fernsehturm im Morgenlicht

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Der Fernsehturm und das Brandenburger Tor im Morgenlicht.

Die Experten in Offenbach errechneten eine Jahresmitteltemperatur von 11,4 Grad, das war deutlich mehr als das langjährige Mittel (9,1 Grad). Aber auch für das Saarland gab der DWD eine Temperatur von 11,4 Grad an. Die Durchschnittstemperatur deutschlandweit betrug 10,4 Grad, wie der DWD am Mittwoch (30. Dezember 2020) mitteilte. Mit rund 492 Litern Regen je Quadratmeter sei die Hauptstadt (langjähriges Mittel: 573 l/m²) auch die trockenste Region gewesen. Auch für das Saarland gab der DWD eine Temperatur von 11,4 an.

Temperatur-Besonderheit in Potsdam

Brandenburg meldete 2020 eine Temperatur von 10,8 Grad, beim Niederschlag rund 499 Liter je Quadratmeter. Eine Besonderheit meldete der DWD aus Brandenburg: Erstmals in einem August meldete Potsdam an 15 Tagen Temperaturen von über 30 Grad.

Klimaschutz in den Fokus rücken

«Das sehr warme Jahr 2020 darf uns nicht kalt lassen. Die wissenschaftlichen Klimafakten des nationalen Wetterdienstes sind alarmierend. Klimaschutz ist das Gebot der Stunde. Wir müssen jetzt handeln», erklärte Tobias Fuchs, Klima-Vorstand des DWD, mit Blick auf die deutschlandweiten Werte.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 31. Dezember 2020