Integrationskurse

Schwarze und weiße Hand fassen sich an
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Ab 8. Juni 2020 sind unsere Berater*innen telefonisch für Sie da!

Der erste Schritt für die Anmeldung zu Ihrem Deutschkurs erfolgt telefonisch:
Sie erreichen unsere Berater*innen Montag bis Donnerstag von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer (030) 90239-3388

Kommen Sie bitte nicht unangekündigt in unsere Räumlichkeiten. Aus Gründen des Infektionsschutzes ist das spontane Erscheinen ohne Termin nicht möglich.

Wer kann teilnehmen?

Integrationskurse für bereits länger in Deutschland lebende Ausländerinnen und Ausländer, Unionsbürgerinnen und Unionsbürger sowie deutsche Staatsangehörige ohne ausreichende Deutschkenntnisse Wenn Sie als Ausländerin oder Ausländer bereits seit längerer Zeit in Deutschland leben oder wenn Sie Unionsbürgerin oder Unionsbürger sind oder wenn Sie als Deutsche oder Deutscher keine ausreichenden Deutschkenntnisse haben, können Sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Antrag auf Zulassung zur Teilnahme an einem Integrationskurs stellen.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die noch eine Schule besuchen, können nicht am Integrationskurs teilnehmen.

Der allgemeine Integrationskurs besteht aus einem Sprachkurs mit 600 Unterrichtsstunden und einem Orientierungskurs mit 60 Unterrichtsstunden. Der Sprachkurs besteht aus Kursabschnitten mit jeweils 100 Unterrichtsstunden. Die ersten 300 Unterrichtsstunden werden Basissprachkurs genannt, die darauffolgenden 300 Unterrichtsstunden Aufbausprachkurs.
Im Sprachkurs lernen Sie den Wortschatz, den Sie zum Sprechen und Schreiben im Alltag brauchen. Dazu gehören Kontakte zu Behörden, Gespräche mit Nachbarn und Arbeitskollegen, das Schreiben von Briefen und das Ausfüllen von Formularen.

Was ist ein Integrationskurs?

Der allgemeine Integrationskurs besteht aus einem Sprachkurs mit 600 Unterrichtsstunden und einem Orientierungskurs mit 60 Unterrichtsstunden. Der Sprachkurs besteht aus Kursabschnitten mit jeweils 100 Unterrichtsstunden. Die ersten 300 Unterrichtsstunden werden Basissprachkurs genannt, die darauffolgenden 300 Unterrichtsstunden Aufbausprachkurs.
Im Sprachkurs lernen Sie den Wortschatz, den Sie zum Sprechen und Schreiben im Alltag brauchen. Dazu gehören Kontakte zu Behörden, Gespräche mit Nachbarn und Arbeitskollegen, das Schreiben von Briefen und das Ausfüllen von Formularen.

Der Orientierungskurs

informiert Sie über das Leben in Deutschland und vermittelt Ihnen Wissen über die Rechtsordnung, die Kultur und die jüngere Geschichte des Landes.
Es gibt auch spezielle Integrationskurse zum Beispiel für Frauen, Eltern, Jugendliche sowie für Personen, die nicht richtig lesen und schreiben können. Diese Kurse dauern 960 Unterrichtsstunden. Wenn Sie besonders schnell lernen, können Sie einen Intensivkurs besuchen. Dieser dauert nur 430 Unterrichtsstunden.
Welcher Kurs für Sie der richtige ist und mit welchem Kursabschnitt Sie beginnen sollten, stellt der Kursträger in einem Test vor Kursbeginn fest.

Teilnahme am Abschlusstest

Der Abschlusstest besteht aus einem Sprachtest und dem Test zum Orientierungskurs. Wenn Sie im Sprachtest ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen und den Test zum Orientierungskurs bestehen, haben Sie den Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen und erhalten das „Zertifikat Integrationskurs“.
Wenn Sie nicht erfolgreich waren, erhalten Sie nur eine Bescheinigung über das erreichte Ergebnis.
Die Teilnahme am Abschlusstest ist kostenlos.

Vorteile durch die Teilnahme am Integrationskurs

Ausländerinnen und Ausländer, die aus einem Land kommen, das nicht zur Europäischen Union gehört, müssen einige Voraussetzungen erfüllen, wenn sie ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland erhalten wollen. Unter anderem müssen Sie ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache sowie Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland haben. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Integrationskurses sind diese Voraussetzungen erfüllt. Außerdem können Sie dann gegebenenfalls früher eingebürgert werden.
Darüber hinaus erleichtern die in den Integrationskursen erworbenen Deutschkenntnisse den Alltag in Deutschland und erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Zulassung zum Integrationskurs durch das Bundesamt und Anmeldung beim Kursträger

Bitte füllen Sie den Antrag auf Zulassung vollständig und gut leserlich aus. Sie können sich auch an einen Kursträger in Ihrer Nähe wenden, der Ihnen bei der Antragstellung hilft. Senden Sie den Antrag dann an die für Ihren Wohnort zuständige Regionalstelle des Bundesamtes.

Wenn Sie zur Teilnahme an einem Integrationskurs zugelassen werden, erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung durch das Bundesamt (Berechtigungsschein). Gleichzeitig erhalten Sie auch eine Liste der Kursträger, die in der Nähe Ihres Wohnortes Integrationskurse durchführen.
Ihre Zulassung zum Integrationskurs ist zwei Jahre gültig. In der Bestätigung steht unter „Die Teilnahmeberechtigung ist gültig bis…“ ein Datum, bis zu dem Sie sich bei einem Kursträger zum Integrationskurs anmelden können. Bitte melden Sie sich deshalb so bald wie möglich an und legen Sie dem Kursträger Ihren Berechtigungsschein vor!

Ordnungsgemäße Kursteilnahme

Damit Sie das Ziel des Integrationskurses erreichen, sollten Sie ordnungsgemäß am Kurs teilnehmen. Das bedeutet, dass Sie den Unterricht regelmäßig besuchen und am Abschlusstest teilnehmen. Die ordnungsgemäße Kursteilnahme ist für Sie auch wichtig, wenn Sie Fahrtkosten erhalten oder später Unterrichtsstunden des Sprachkurses wiederholen wollen. Ihr Kursträger bestätigt Ihnen die ordnungsgemäße Teilnahme schriftlich, wenn Sie dies wünschen.
Der Wechsel des Kursträgers ist grundsätzlich nur nach Abschluss eines Kursabschnitts möglich.

Kosten des Integrationskurses

Sie müssen einen Kostenbeitrag in Höhe von 1,55 Euro pro Unterrichtsstunde an den Kursträger bezahlen. Dieser Kostenbeitrag ist vor Beginn eines jeden Kursabschnittes von 100 Unterrichtsstunden und vor dem Orientierungskurs zu bezahlen. Wenn Sie im Unterricht fehlen, kann Ihnen der Kostenbeitrag für die versäumten Stunden nicht zurückgezahlt werden. Wenn Sie kein eigenes Einkommen haben, muss diejenige Person den Kostenbeitrag bezahlen, die verpflichtet ist, für Ihren Unterhalt zu sorgen.
Sie können vom Kostenbeitrag befreit werden, wenn Sie Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) bekommen oder Ihnen die Zahlung wegen Ihres geringen Einkommens besonders schwer fällt. Die Befreiung vom Kostenbeitrag müssen Sie schriftlich bei der Regionalstelle des Bundesamtes beantragen, die für Sie zuständig ist (siehe Adressenliste).
Den Nachweis über Ihre finanzielle Bedürftigkeit fügen Sie bitte bei (Kopie der entsprechenden Bescheinigung, z. B. Bescheid über Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld, BAföG, Kindergeldzuschlag, Bezüge nach Asylbewerberleistungsgesetz, Befreiung von Kita-Gebühren,
Befreiung von GEZ-Gebühren, örtliches Sozialticket, Gewährung von Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII etc.). Bitte stellen Sie den Antrag möglichst vor Beginn der Kursteilnahme.

Rückerstattung des Kostenbeitrags

Wenn Sie nach dem 08.12.2007 erfolgreich am Abschlusstest teilgenommen haben, kann Ihnen das Bundesamt 50 % des gezahlten Kostenbeitrags zurückbezahlen. Dies gilt aber nur, wenn zwischen dem Ausstellen Ihrer Teilnahmeberechtigung und dem Abschlusstest nicht mehr als zwei Jahre vergangen sind. Für die Rückerstattung müssen Sie bei der zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes einen Antrag stellen.
Wiederholung des Aufbausprachkurses
Wenn Sie im Sprachtest keine ausreichenden Deutschkenntnisse nachweisen konnten, können Sie einmalig bis zu 300 Unterrichtsstunden des Sprachkurses wiederholen und nochmals kostenlos am Sprachtest teilnehmen. Voraussetzung ist zudem, dass Sie regelmäßig am Unterricht teilgenommen haben.
Die Teilnahme am Sprachtest ist nicht erforderlich, wenn Sie einen Alphabetisierungskurs besuchen.
Für die Teilnahme an den Wiederholungsstunden müssen Sie bei der zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes einen Antrag stellen.