Gesundheitscheck: Panda Jiao Qing im CT

Gesundheitscheck: Panda Jiao Qing im CT

Berlins Pandamännchen Jiao Qing hat buchstäblich in die Röhre geschaut: Für einen Gesundheitscheck untersuchten Veterinäre das 110 Kilo schwere Tier aus dem Berliner Zoo im Computertomographen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung. Der ist extra für große Tiere gebaut.

  • Panda Jiao Qing im CT (3)© Günther/IZW/Zoo Berlin/dpa
    06.11.2019, Berlin: Der Panda Jiao Qing aus dem Zoo Berlin wird im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Computertomographen (CT) untersucht. Hierbei solle u.a. der Zustand der beiden unterschiedlich großen Nieren genauer begutachtet.
  • Panda Jiao Qing im CT (2)© Günther/IZW/Zoo Berlin/dpa
  • Panda Jiao Qing im CT (1)© Günther/IZW/Zoo Berlin/dpa
Panda-Mann Jiao Qing erwartete am letzten Donnerstag (07. November 2019) statt eines ausgedehnten Frühstücks eine Transportkiste, die ihn zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) brachte. Dort wurde der 110 Kilo schwere Bär einem ausführlichen Gesundheitscheck unterzogen. Grund war eine verkleinerte Niere, die bei der letzten Ultraschall-Untersuchung aufgefallen war. Das CT hat diesen Verdacht bestätigt. Auch wenn bisher nicht abschließend geklärt werden konnte, warum eine Niere kleiner als die andere ist, waren Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs zufrieden. Weitere Harnuntersuchungen sollen Aufschluss geben.

Panda-Babys im Dezember im Zoo zu sehen

Jiao Qing ist neun Jahre alt und lebt seit rund zwei Jahren als Leihgabe Chinas im Zoo. Er ist der Vater der Berliner Panda-Zwillige, die im Sommer zur Welt kamen. Die Panda-Zwillinge haben vom kurzzeitigen Fehlen des Papas nichts mitbekommen, denn die Väter spielen bei der Aufzucht von Pandabären keine Rolle. Inzwischen wiegen die beiden Panda-Babys jeweils vier Kilo, kuscheln gern und sollen voraussichtlich ab Ende des Jahres für das Publikum im Zoo Berlin zu sehen sein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 12. November 2019