Das Amtsblatt für Berlin hat heute die durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen beschlossene Aufstellung des Bebauungsplans 3-76E (Blankenburger Süden – Koordinierung Quartier Nord) veröffentlicht.
Ziel ist es, die Flächen städtebaulich zu entwickeln und die Voraussetzungen für das geplante Neue Stadtquartier Blankenburger Süden, Quartier Nord, zu konkretisieren. Damit soll die Schaffung dringend benötigten Wohnraums für die gesamte Stadt Berlin planungsrechtlich koordiniert und vorbereitet werden. Neben dem Wohnungsbau werden Gewerbeflächen aktiviert, ein Quartierszentrum geplant, Flächen für einen Straßenbahnbetriebshof und die Bedarfe der notwendigen sozialen Infrastruktur wie Kitas und Schulen sowie Grünflächen, Verkehrswege und technische Einrichtungen mit eingeplant. Dabei wird großer Wert auf den Umweltschutz gelegt, um mögliche negative Auswirkungen zu vermeiden oder auszugleichen.
Der Bebauungsplan umfasst eine Teilfläche westlich und östlich des S-Bahnhofs Blankenburg, eine Teilfläche der Parkanlage am Ilsenburggraben, eine Teilfläche südlich der Bahnhofstraße, die Fläche der ehemaligen Polizeischule und der späteren Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, eine Teilfläche südlich des Fließgrabens, eine Teilfläche westlich und östlich der Heinersdorfer Straße, südlich des Blankenburger Pflasterwegs, nördlich des Schmöckpfuhlgrabens, eine Teilfläche südlich des Kokosfinkwegs und nördlich der Fafnerstraße, Teilflächen der Kleingartenanlagen Grabenwinkel und Feuchter Winkel West sowie eine Teilfläche westlich der S-Bahntrasse, östlich des Kapsperlingwegs und um die Straße Am Feuchten Winkel im Bezirk Pankow, Ortsteile Blankenburg, Heinersdorf, Pankow und Stadtrandsiedlung Malchow.
Ein wichtiger Schritt in diesem Prozess ist die Beteiligung der Öffentlichkeit (gemäß § 3 Abs. 1 BauGB): Es wird es eine Informationsveranstaltung geben, bei der der Entwurf des Bebauungsplans vorgestellt wird. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier informieren und ihre Anregungen einbringen. Weitere Informationen zur Beteiligung werden rechtzeitig auf der Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, auf mein.berlin.de, durch Plakate vor Ort und in der Presse veröffentlicht.