Berlin übernimmt den Vorsitz der Bauministerkonferenz 2026/2027

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Mit Beginn des Jahres 2026 hat das Land Berlin turnusgemäß den Vorsitz der Bauministerkonferenz (BMK) übernommen. Der Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, leitet die Konferenz in den Jahren 2026 und 2027 und vertritt dabei die Interessen der für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren der 16 Länder.

Rolle der Bauministerkonferenz

Die Bauministerkonferenz ist eine 1948 gegründete ständige Einrichtung und bildet eine zentrale Plattform für die bundesweite Zusammenarbeit in den Bereichen Wohnungswesen, Baurecht, Städtebau und Bautechnik. Sie ist ein wichtiges Element der föderalen Struktur Deutschlands, da sie die unterschiedlichen Perspektiven der Länder zusammenführt und gemeinsame Positionen gegenüber der Bundesregierung formuliert.

Dabei trägt sie dazu bei, Rahmenbedingungen zu gestalten, die den Wohnungsmarkt stärken, Planungs- und Bauprozesse verbessern und unsere Städte und Gemeinden nachhaltig weiterentwickeln. Eine ihrer Hauptaufgaben ist die Abstimmung der Musterbauordnung, welche die grundlegenden Vorschriften für die Errichtung und Nutzung von Gebäuden festlegt und als Basis für die individuellen Landesbauordnungen dient.

Gruppenfoto

Bezahlbares Wohnen schneller möglich machen

Wohnen ist insbesondere in Ballungsräumen zur zentralen sozialen Frage geworden. Vor diesem Hintergrund setzt Senator Gaebler während seiner zweijährigen Amtszeit einen klaren Schwerpunkt auf die Stärkung und Beschleunigung des Wohnungsbaus. Ziel ist es, bundesweit mehr dringend benötigten und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dabei kommt der engen Zusammenarbeit der Länder eine Schlüsselrolle zu, um gemeinsam notwendige politische Anpassungen auf Bundesebene voranzubringen.

Ein zentraler Ansatz ist der weitere Abbau bürokratischer Hürden in Planungs- und Genehmigungsverfahren. Zugleich sollen serielle und innovative Bauweisen rechtssicher ermöglicht, gezielt gefördert und kostenintensive Baustandards kritisch überprüft werden. Ergänzend dazu gilt es, rechtliche und praktische Hemmnisse bei der Um- und Mehrfachnutzung von Gewerbegebäuden abzubauen, um zusätzliche Potenziale für den Wohnungsbau zu erschließen. Flankierend ist es Senator Gaebler ein wichtiges Anliegen, dass die Bauministerkonferenz die geplanten Änderungen im Mieterschutz eng, konstruktiv und lösungsorientiert begleitet und weitere Maßnahmen für stabile Nachbarschaften auf den Weg bringt.

Termine und Ausblick

In der ersten Jahreshälfte 2026 fand die erste Konferenz unter dem Vorsitz von Senator Gaebler statt. Die Sonderkonferenz hat sich konkret Themen der Europäischen Union gewidmet. Zu Gast waren neben den zuständigen 16 Landesministerinnen und -ministern bzw. -senatorinnen und -senatoren auch ein hochrangiger Vertreter der Europäischen Kommission sowie die beiden deutschen EU-Abgeordneten im Wohnungsausschuss.
Mit der Einrichtung eines EU-Kommissars für Wohnen und dem im Dezember 2025 vorgestellten Affordable Housing Plan setzt die EU-Kommission in der aktuellen Legislaturperiode einen deutlichen Fokus auf Bau- und Wohnthemen. Gleichzeitig beschäftigt die Länder die Umsetzung von EU-Richtlinien, wie der Europäischen Gebäuderichtlinie und der Wiederherstellungsverordnung, die mit neuen bürokratischen Hürden den Bau von dringend benötigtem Wohnraum erschweren.

Mit der Einrichtung eines EU-Kommissars für Wohnen und dem im Dezember 2025 vorgestellten Affordable Housing Plan setzt die EU-Kommission in der aktuellen Legislaturperiode einen deutlichen Fokus auf Bau- und Wohnthemen. Gleichzeitig beschäftigt die Länder die Umsetzung von EU-Richtlinien, wie der Europäischen Gebäuderichtlinie und der Wiederherstellungsverordnung, die mit neuen bürokratischen Hürden den Bau von dringend benötigtem Wohnraum erschweren.

Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Leitungsstab – Bundesangelegenheiten

Felix Bürkholz